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Das große Robbenschlachten
geht wieder los!
Im Jahr 2004 hat das kanadische Fischereiministerium die Quote
auf 350.000 Sattelrobben und Klappmützen hochgesetzt. Bis
2005 sollen eine Million Robben abgeschlachtet werden.
Tierschützer in Kanada haben zahlreiche grauenhafte Verstöße
gegen gesetzliche Auflagen für diese weltweit größte
Massentötung von Meeressäugetieren dokumentiert. Der
IFAW
machte dutzende Videos,
auf denen zu sehen ist, wie Babyrobben bei lebendigem Leibe
gehäutet werden, und übergab sie dem Fischereiministerium.
Die Robben werden mit Keulen zu Tode geprügelt oder mit Gewehren
erschossen und anschließend gehäutet. Ca 30% der Tiere
überleben jedoch die Keulenschläge. Ihnen wird dann
bei lebendigem Leib das Fell abgezogen.
Die Robbenfelle gehen in die Hauptabnehmerländer:
Platz 1) Dänemark
Platz 2) Griechenland
Platz 3) Deutschland
Im Jahr 2003 sind 11000 Robbenfelle nach Deutschland eingeführt
worden.
Und damit nicht genug: Ab März 2005 dürfen schießwütige
Touristen in Norwegen Robben abballern!
Greenpeace Aktion:
März 2005: Mit einer 4-tägigen Mahnwache in Berlin,
Hamburg, Köln und München protestiert Greenpeace gegen
das sinnlose Töten von 300.000 Robben in Kanada. Umweltschützer
präsentieren 4 Meter hohe Bilder mit Szenen der blutigen
Jagd. Greenpeace sammlte Tausende Protestunterschriften von Passanten
und übergab sie an an den kanadischen Botschafter. Die Unterzeichner
erklärten, Kanada so lange als Urlaubsland zu meiden, bis
das Töten der Robben ein Ende habe.
EU Einfuhrverbot
Sept 2006: Das EU-Parlament fordert die EU Kommission auf, ein
Verbot von Import und Verkauf von Produkten der Sattelrobben
und Klappmützen zu entwerfen. Zu den 5 Initiatoren des Beschlusses
zählt der deutsche
CDU-Abgeordnete Karl-Heinz Florenz: "Wehrlose Tiere zu
erschlagen ist barbarisch und hat nichts mit Jagd zu tun."
Die Bundesregierung handelt
Okt 2006: Die Bundesregierung beschließt ein Importverbot
für Robbenfelle und Robbenprodukte.
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