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Meere Fotosammlung


Walfang

Nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen gelten alle Großwale als vom Aussterben bedroht.
     
Statistik Walfang 1933 bis 1975
© Greenpeace Aachen
Abfolge der Ausrottung: Nachdem die jeweils größeren, lohnenderen Walarten fast ausgerottet waren, nahm man sich die jeweils kleineren vor (Blauwal bis 30m, Finnwale bis 27m, Seiwal bis 21m, Minkewal bis knapp 10m lang)



1986 trat das weltweite Walfangverbot in Kraft.
3 Länder jagen heute dennoch illegal :
     
Statistik Walfang heute
© Greenpeace Aachen
Das Fleisch der in Norwegen geschossenen Wale wurde bisher eingefroren, da die Norweger kaum Walfleisch essen. Seit Jan 2001 will Norwegen aber illegal nach Japan exportieren :
In Japan zahlen Feinschmecker bis zu 600 Dollar / Kg Walfleisch !
Am Walfang werden in Japan 48 Millionen Dollar jährlich verdient.



Illegaler japanischer Walfang

Die japanischen Walfänger schlachten jährlich
440 Minkewale im Südpolarmeer
110 Minkewale im Nordpazifik
50 Minkewale im Küstenwalfang (seit 2002)
50 Brydewale (seit 2000)
10 Pottwale (seit 2000)
50 Seiwale (seit 2002, Seiwale sind ca 16 m lang und vom Aussterben bedroht).



gejagte Wale :

gejagte Walarten

     
Walfang weltweit Karte
© Greenpeace Deutschland

Walfang Gegner Befürworter des
limitierten Walfangs
Befürworter des kommerziellen
Walfangs
Walfang
Nationen
Von Japan bestochene Länder

Argentinien
Australien
Brasilien
Deutschland
Frankreich
Großbritannien
Indien
Italien
Monaco
Niederlande
Neuseeland
Österreich
U.S.A


Chile
Finnland
Irland
Mexico
Oman
Schweden
Schweiz
Spanien
Südafrika
China
Dänemark
Südkorea
Rußland
Japan
Norwegen
Island
Benin
Gabun
Guinea
Marokko
Mongolei
Palau, (Südseeinsel)
Panama
Portugal
SanMarino
Solomonen
Kiribati
Tuvalu
Mali
Surinam
Cote d´Ivoire

karibische Inseln (Pfeil)
Antigua und Barbuda
Dominica
Grenada
St. Kitts und Nevis
St. Lucia
St. Vincent und Grenadinen

Japan besticht kleine Insel Staaten

In der internationalen Walfang Kommission (IWC) haben Staaten wie die USA das gleiche Stimmrecht wie winzige Insel Staaten wie z.B. die Dominikanische Republik. Um bei der Abstimmung eine Mehrheit gegen Walschutzgebiete zu erlangen hat Japan 7 kleine Inselstaaten mit Enwicklungshilfe Geldern bestochen (Pfeil). Im Sommer gab der Umweltminister des karibischen Mini Staates Dominica sogar zu, von Japan massiv unter Druck gesetzt worden zu sein.

GREENPEACE deckte diese Machenschaften auf. Solange Abstimmungen mit gekauften Stimmen aber für gültig erklärt werden, wird sich nichts ändern.
Die größte Gefahr liegt aber darin, dass Japan nicht nur winzige, arme Länder besticht, sondern sie überhaupt erst dazu bewegt, in die IWC einzutreten, wordurch sich das Gewicht immer weiter in Richtung pro Walfang verschiebt.




Japanischer Walfänger
     
Harpunen Schuss
© Greenpeace Deutschland



Norwegische Walfänger beim Flensen eines Minkewals
     
Walfang Zerschneiden eines Minkewales
© Greenpeace Deutschland



Harpune mit Widerhaken im Walfleisch
     
Walfang Harpune im Walfleisch
© Greenpeace Deutschland
Harpunen sind heute meist mit einem Sprengkopf - zum schnelleren Töten - und ausklappbaren Widerhaken versehen.



norwegischer Walfang, Fangschuß auf Minkewal
     
Walfang Gewehrschuß auf blutenden Minkewal
© Greenpeace Deutschland
Walfang ist grausam: Selten sterben die großen, schnellen Tiere rasch. Die Hälfte lebt noch länger als 5 Minuten, manche länger als 1 Stunde, andere reißen sich los und sterben elend irgendwann.



russischer Walfang
     
Walfang Russland
© Greenpeace Deutschland
Greenpeace-Aktion vor schrottreifem russischem Walfänger. Heutzutage besitzt Russland keine Walfangschiffe mehr, spielt aber weiter mit dem Gedanken, den Walfang wieder zu beginnen.



japanischer Walfang
     
Walfang Japan
© Greenpeace Deutschland
Japanische Walfänger fangen jährlich etwa 550 Minkewale im Südpolarmeer und Nordpazifik. Sie haben im Jahr 2000 damit begonnen, auch die großen Pottwale und die sehr seltenen Brydewale zu fangen - angeblich zu "wissenschaftlichen Zwecken". Die Beute dieser "Wissenschaft" kostet dann in Feinschmäckerlokalen 600 US-Dollar pro Kg.



Grönland, Inuit zerlegt Narwal (Subsidenzwalfang)
     
Subsidenz Walfang Inuit zerlegt Narwal
© Alex u. Bruce Coleman
Die Inuit haben traditionell zum Eigenbedarf schon immer von gejagten oder gestrandeten Walen gelebt, aber ohne sie auszurotten und nicht, um Profit damit zu machen. Der traditionelle Subsidenzwalfang war -in Grenzen- bis 2002 erlaubt. Ausgerechnet Japan hat aber durchgesetzt, dass den Ureinwohnern dies nun verboten wurde.
(Wozu die Narwale den langen Zahn tragen, weiß man nicht)



Faröer Inseln : Abschlachten von Pilotwalen
     
Walfang Abschlachten von Pilotwalen auf den Faroeer Inseln
© Greenpeace Deutschland
Die Faröerinseln, nördlich von Schottland gelegen, gehören zu Dänemark.
Hier muß die Tradition als Begründung für das alljährliche Gemetzel herhalten. Es werden Pilotwale (bis 6m lange Zahnwale) und manchmal auch "nebenher" Delfine blutrünstig massakriert; ( jedes Jahr ca 1200 - 4000 Wale )
Aus den getöteten Walen werden nur ein paar Stücke herausgeschnitten, die dann noch nicht einmal gegessen werden, weil die Wale durch die Vergiftung der Meere zu sehr mit Schadstoffen belastet sind.