| Wälder Fotosammlung |
Aber alle diese Indianer leben mit ihrer Umwelt in Harmonie. Sie haben sich dem Urwald hundertprozentig angepasst, sich seinen Gesetzen unterworfen. Sie leben vom und mit dem Wald und haben mehr Kenntnisse über die Pflanzen und Tiere als alle Wissenschaftler zusammen, weil sie selbst ein Teil davon sind. Der Wald ist für sie Nahrungsquelle, Diesseits und Jenseits, Vater und Mutter.
Auch für die Menschen des Urwaldes gilt der Existenzkampf des Überlebens.
Die Nahrungsbeschaffung ist alles andere als einfach, sie ist eine Mischung aus Jagen und Sammeln, Fischen und Ackerbau.
Mit Blasrohren können sie Vögel und Affen in 30 Meter Höhe schießen.
Um Früchte zu pflücken, müssen die Männer oft
Auch die Bevölkerungsdichte müssen die Indianer genau dem Nahrungsangebot anpassen: durch empfängnis-verhütende Mittel und Abtreibungen. Auch können Kriege mit anderen Sippen bei Nahrungsknappheit entstehen. Das Leben im Urwald ist keinesfalls paradisisch: es herrscht ständig Angst vor Überfall, Mord, Raub und Verschleppung. In Notzeiten können sogar Stämme zu verfeindeten Sippen auseinanderfallen, dann werden auch die eigenen Alten und Kranken umgebracht um das Überleben zu sichern.
Eins konnte dennoch nicht passieren: Die Art als Ganzes oder der Lebensraum als Ganzes war niemals gefährdet.
Die Indianer im Amazonas Gebiet um Sarayacu haben eine eigene Homepage.
Ihr Lebensraum ist aktut bedroht durch die Ölförderung, die mit Militärgewalt durchgesetzt werden soll.
Auf der Homepage kann man sich u.a. an Protesten beteiligen.
Waipi Indianer auf der Roca
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
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Meist reichen die Einträge von Jagd und Sammeln zum Überleben nicht aus.
Der Boden des Urwaldes ist aber unfruchtbar. Im Laufe der Evolution hat der Regenwald dem Grund, auf dem er steht, alle Nährstoffe entzogen und sie in sein System einverleibt (siehe Fotosammlung, Oxisol Boden) Deshalb leben die meisten Indianer als Halbnomaden und betreiben Wanderfeldbau: Kleine Flächen werden gerodet, und später wird das getrocknete Material in Brand gesetzt. Die Asche düngt den Boden. Dann werden Mais, Bohnen und Süßkartoffeln gepflanzt. Nach deren Ernte werden mehrjährige Knollen- und Fruchtgewächse wie Bananen, Maniok, Yams und Papaya gepflanzt. Viel Zeit muß aufgewendet werden, um diese Pflanzungen von "Unkräutern" frei zu halten. Nach etwa 3 Jahren ist die Fruchtbarkeit des Bodens erschöpft, die Ernteerträge gehen rapide zurück.
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Deni Kind
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| © Greenpeace Deutschland |
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2002 hat Greenpeace den Deni Indianern dabei geholfen,
die Grenze ihres 1,5 Millionen Hektar großen Stammesgebietes zu markieren. Nur dadurch können sie sich gegen illegale Holzfirmen wehren, denn auf Indianergebiet ist die kommerzielle Holznutzung verboten. Siehe auch unsere Seite über Die tropischen Urwälder |
Demonstration der Kayapo gegen Staudammbau am Xingu Fluß
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
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Immer wieder werden Staudämme gebaut die Tausende Quadratkilometer Urwald unter Wasser setzen.
Auf die hier lebenden Indianer wird keine Rücksicht genommen. Sie müssen ihre Heimat verlassen. |
Festlich bemalter Kayapo Junge
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
Arawete Frau beim Spinnen
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
Matis Indianer beim Fischen
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
Körperbemalung bei den Kayapo
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
Kayapo Indianer beim Tanz
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
Matis Indianer
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
Kautschuk Zapfer
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
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Kautschuk und Paranüsse sind die am meisten direkt aus dem Urwald exportierten Produkte.
1839 entdeckte ein amerikanischer Chemiker die Vulkanisation von Gummi.
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Gepresster Kautschuk
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| © Gesellschaft für ökologische Forschung |
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Der Saft des Kautschuk Baumes wird gekocht zu einem
Klumpen um ihn besser transportieren zu können. |