| Walfang |
| Mit dem Problemfeld Walfang befaßt sich
GREENPEACE seit 1975.
Es ist die zweit älteste GREENPEACE-Kampagne
- nach den Aktionen gegen Atomwaffentests. Ein großer Erfolg für den Umweltschutz,
der nicht zuletzt auf die Arbeit von GREENPEACE
zurückging, war das Inkrafttreten des Internationalen Walfangmoratoriums 1986.
Durch das weltweite Walfangverbot wurde die Jagd auf die Großwale fürs Erste gestoppt. Zu Ende ist der Kampf damit nicht: Solange Japan und Norwegen trotz der Verbote weiter Wale töten, wird GREENPEACE diese Kampagne nicht beenden. »Grafik Aus den anfänglichen Einzelaktionen gegen Walfänger hat sich bei GREENPEACE im Laufe der Zeit ein breites Themenfeld entwickelt, das sich mit den Umweltproblemen in den Ozeanen befaßt. Hierzu gehören auch die Problemfelder Fischerei und Meeresverschmutzung. |
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Trotz der enormen Zerstörungskraft der Sprengkopf Harpune
ringen viele Wale bis zu eine Stunde lang mit dem Tod.
Die japanischen Walfänger schlachten jährlich 440 Minkewale im Südpolarmeer |
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Diese Quote will Japan auf 2.000 Tiere jährlich erhöhen. Dass es bei diesen Quoten bald keine Wale mehr geben wird, interessiert dabei nicht. Die Jagd soll außerdem auf Buckel- und Finnwale ausgeweitet werden.
Der japanische Walfang ist eine Barbarei, es gibt keinen Unterschied zwischen dem Walfang und Seeräubern, der Elfenbeinjagd, Banküberfällen oder dem Drogenhandel.
Japan behauptet, es würde die Tiere nur für "wissenschaftliche Forschungen" töten. Diese zynisch als Wissenschaft getarnte Waljagd bringt den "Forschern"
in japanischen Feinschmeckerlokalen bis zu 600 Dollar pro Kilo Walfleisch
! Am Walfang werden so
In Japan geht der Konsum von Walfleisch zurück, so dass die Regierung eine
Kampagne gestartet hat und jetzt Kochbücher herausgibt und Kochkurse anbietet !
Ab 2003 bekommen Kinder in japanischen Schulen zum ersten Mal seit 23
Jahren wieder Walfleisch zum Mittagessen - von der Regierung subventioniert.
Vor dem Treffen der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Shimonoseki (Japan), 2002
tourte ein PR-Bus durch den Westen Japans, um die Japaner mit (Irrsinns-)Sprüchen wie
"Rettet sie, esst sie!" auf ein Ende des Walfang-Moratoriums einzustimmen.
Offensichtlich unterstützt die japanische Bevölkerung den Walfang nicht in dem Ausmaß,
wie die japanische Fischereibehörde es gerne hätte.
Nach Umfragen befürworten 10% der Japaner den Walfang. Nur jeder dritte Japaner hat in
seinem Leben überhaupt schon einmal Walfleisch gegessen.
Eine Art des Nordkapers (Glattwal) besteht nur noch aus weniger als 300 Individuen. Sie ist jetzt nicht mehr vor dem Aussterben zu retten.
Nach neusten Forschungsergebnissen (Prof. Dr. Hal Whitehead) hat sich der Bestand
der Pottwale nicht von der jahrzehntelangen Jagd erholt sondern beträgt
nur ein Fünftel der bisherigen Schätzungen.
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| © Greenpeace Deutschland |
Greenpeace Aktivisten retten Wale
Anfang 2006: Mit Streuwasserwerfern behindern Greenpeace-Aktivisten
die Sicht der Harpuniere auf die Wale und verhelfen den Tieren zur Flucht. Trotzdem
mussten sie mit ansehen, wie innerhalb von 48 Stunden 20 Minkwale von den Japanern
getötet wurden - auch Jungtiere. Dennoch konnte Greenpeace vielen Walen
das Leben retten.
Das Bild oben zeigt einen Wal, der durch die explosive Harpune getroffen wurde.
Die lebenswichtigen Organe blieben aber unverletzt. Das Tier wurde lebendig
an seiner Fluke an der Seite des Walfangbootes aufgehängt und die Walfänger
warteten bis der Wal erstickte. Der Todeskampf der Wale dauert bis zu
45 Minuten.
Der Harpunier der Yushin Maru ging äußerst brutal vor: Obwohl sich
ein Greenpeace Schlauchboot zwischen ihm und dem Wal befand schoß er die
Sprengladung haarscharf über die Köpfe der Greenpeace Aktivisten
hinweg und riskierte damit ihr Leben. Zusätzlich hat die Yushin Maru das
Greenpeace Schiff Arctic Sunrise gerammt.
Ein Erfolg der 8 wöchigen Aktionen:
Die argentinische Firma Pesquera Santa Elena will ihre Geschäfte mit dem
japanischen Konzern Nissui einstellen, der in das Walfanggeschäft verwickelt
ist.
Ein weiterer Erfolg der wiederholten Medienberichterstattung über
die Greenpeace Aktionen war, dass 17 Länder im Januar 2006 auf diplomatischem
Wege vom Außenministerium in Tokio und der japanischen Fischereibehörde
ein Ende des japanischen Walfangprogramms forderten.
April 2006: Infolge der Greenpeace Proteste sind wichtige japanische Firmen
aus dem Geschäft mit dem Walfang ausgestiegen: Die Fischereifirma
Nissui kündigte an, den Verkauf von Walfleisch sofort zu stoppen. Die Firma
Kyodo Senpaku, die die Walfangflotte unterhält, gab bekannt, dass sie ihre
Aktien an der Flotte abstoßen wird und den Handel mit Walfleisch einstellen
wird.
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| © Greenpeace Deutschland |
Januar 2006: Während der japanischen Walfangsaison legt Greenpeace einen
20 Tonnen schweren toten Finnwal, der an der Ostsee gestrandet war, vor die
japanische Botschaft. Diese Aktion verursachte bundesweiten Medienrummel, alle
Fernsehsender berichteten. Danach wird der Wal seziert um die Todesursache festzustellen.
Gifte im Walfleisch
Die Wale sind stark mit Quecksilber verseucht. Das Fleisch ist nicht
für den menschlichen Konsum geeignet. Eine Studie der Universität Hokkaido fand
im Juni 2002 in Leberproben von Walen pro Gramm fast 2 Milligramm Quecksilber,
das den japanischen Grenzwert um das
Japan besticht Karibik Inseln
Japan hat mehrere Länder "gekauft" damit sie in der IWC im Sinne Japans
abstimmen ! Dazu gehören winzige Karibik Inseln wie St. Lucia oder Länder wie
die Mongolei, die nichteinmal einen Zugang zum Meer haben. (Auflistung siehe
Karte)
Als Gegenleistung erhalten diese von Japan "Entwicklungshilfe". Dadurch
kam die nötige
Abschlachten von Delfinen
Zusätzlich schlachten japanische Fischer mehrere 10.000 Kleinwale
jährlich ab. (u.a. Delfine)
Siehe Fotos
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. »Grafik
Da aber entgegen den Behauptungen der Walfanglobby in Norwegen wenig Walfleisch
und kaum Walspeck gegessen wird, blieben die Walfänger in den letzten Jahren
auf Bergen von eingefrorenem Walspeck sitzen, die Preise gingen in den Keller.
Trotzdem hat die norwegische Regierung die Fangquote von 549 Minkewalen (2001)
auf 711 (2003) erhöht.
Im Jahr 2005 soll die Fangquote auf 2000 Wale erhöht werden!
(Und damit nicht genug: Ab März 2005 dürfen Touristen in Norwegen
Robben töten!)
Und das obwohl bereits im Juni 2001 die Export Anordnung nach Japan wieder zurückgenommen werden mußte, weil die Meere inzwischen so mit Schadstoffen verseucht sind, (z.B. PCB) dass sie in Walfleisch und -speck die Grenzwerte für Lebensmittel in Japan um ein Mehrfaches überschreiten! Diese Gifte reichern sich besonders in den Tieren am Ende der Nahrungskette an. (Wale, Robben, Eisbären - und der Mensch) siehe unsere Chemie Seite
Kurz darauf haben norwegische Behörden diese Studie zur Gift-Belastung von Walspeck neu überarbeitet: Walspeck sei jetzt gemäß der gleichen, abgeänderten Studie, offiziell doch zum Verzehr geeignet ! Dennoch wurde 2002 nichts von dem belasteten Fleisch und Blubber nach Japan exportiert. Dagegen wurden nach Island 25 Tonnen Blubber exportiert.
Im Sommer 2002 haben dann die getöteten Wale den norwegischen Walfängern 1000 Tonnen Blubber eingebracht. Da in Norwegen aber kein Absatz dafür besteht, wird der größte Teil davon im Meer versenkt. Nur 63 Tonnen werden eingefrohren um evtl. doch eines Tages nach Japan exportiert zu werden.
Wegen fehlender Nachfrage haben norwegische Walfänger 2004 die Saison
vorzeitig beendet, ohne die erlaubte Höchstquote (670) errreicht zu haben.
Die Walfangvereinigung will nun mit Hilfe einer Werbekampagne den Verbrauch
auf das Dreifache steigern: Walfleisch soll u.a. als Zutat für Hamburger
oder Sushi vermarktet werden. Das Fischereiministerium will die Fangquote
für 2005 auf 745 erhöhen.
Am 10.7.2001 haben Greenpeace-Aktivisten in Bergen/Norwegen ein Lagergebäude
besetzt, in dem Fleisch und Speck von Minkewalen aufbewahrt werden. Die Aktivisten
forderten von der Firma Anthonisen & Co, die Walprodukte nicht zu exportieren.
Im Protest gegen den illegalen Walfang hat Greenpeace nun auch die Unterstützung
von 21 der größten Fluglinien, darunter Lufthansa, British Airways und KLM,
die gegenüber Greenpeace schriftlich erklärt haben, dass sie sich weigern, Walprodukte
zu transportieren.
Leider waren folgende Fluglinien nicht bereit, auf den Transport zu verzichten: Wideroe (Norwegen), Icelandair, Braathens (Norwegen) und Coast Air (Norwegen)
Die IWC hat in Cambridge im Okt 2002 mit 19 zu 18 Stimmen für eine Wiederaufnahme Islands votiert. Die entscheidende Stimme Schwedens war nach Angaben des Umweltministeriums in Stockholm "ein Versehen". Im Anschluss an die Abstimmung forderte Schweden die IWC auf, die Abstimmung rückgängig zu machen.
Im Herbst 2003 hat Island 36 Minkewale (bis zu 10 Meter lang) getötet.
In den ersten Tagen der Jagd konnten die Walfänger nicht einen einzigen Wal
schießen, weil das Greenpeace Schiff "Rainbow Warrior" mit einer Menge
Journalisten an Bord und etliche Whale-Watching Schiffe sie daran hinderten,
einen Schuß abzugeben.
In den folgenden Jahren will Island die folgenden Wale unter dem Vorwand der
"Wissenschaft" töten:
250 Minkewale
200 Finnwale
68 Seiwale
Dabei sind Finnwale und Seiwale gerade im September 2002 durch die Bonner Konvention zum Schutz für wandernde wildlebende Tierarten als besonders bedroht auf Anhang 1 gesetzt worden und haben dadurch neben anderen Fang- und Handelverboten einen weiteren Schutzstatus bekommen.
Die US-Regierung hat Island wegen der erneuten Jagd auf Wale mit Handelssanktionen gedroht und die Begründung mit "wissenschaftlichen Zwecken" als vorgeschoben kritisiert.
Grillfete gegen Greenpeace
Als 2003 das Greenpeace Schiff "Rainbow Warrior" in den Hafen von Reykjavik
einläuft wird es von isländischen Jugendlichen bereits erwartet. Sie
sitzen am Kai und grillen - auf dem Rost bruzelt Walfleisch.
Die Greenpeacer lassen sich dadurch aber nicht provozieren. Sie sind angereist
um Kontakt mit der Bevölkerung aufzunehmen und dem Märchen,
Wale fräßen zu viel Fisch die Fakten der leergefischten Meere entgegenzusetzen.
Der Regierung unterbreiten sie das Angebot, dass Greenpeace Werbeaktionen
für Island als ökologisches Reiseland startet unter der Bedingung,
dass der Walfang eingestellt wird.
Die Appelle von Greenpeace fanden ein positives Echo:
Umfragen eines Radiosenders ergaben, dass vor dem Besuch der Rainbow Warrior
80% der Isländer für die Wiederaufnahme des Walfangs
waren, danach nur noch knapp 50%.
Einige der Jugendlichen wollen zukünftig sogar Wale aktiv schützen
statt ihr Fleisch zu grillen.
Japan weist Islands Walfleisch zurück
Island selbst hat nur einen sehr geringen Markt für Walfleisch. Noch
immer lagern in Island Walprodukte aus den 80er Jahren in Kühlhäusern.
Das "Nein" Japans Ende 2003 zum Import von isländischem
Walfleisch ist ein herber Rückschlag für Islands Pläne zur Ausweitung
seiner Walfangaktivitäten.
Konsum und Preise fallen in Japan stetig, da sich die Vorlieben der Konsumenten
ändern und die Sorge um den hohen Gehalt an Giftstoffen wie Quecksilber
in Walfleisch zunimmt. Japan fällt es schwer, das eigene Walfleisch loszuwerden
und die japan. Regierung subventioniert sogar den Verkauf von Walfleisch an
Schulen.
Wale-Watching
Die Einkünfte Islands durch Walewatching Tourismus werden auf 8 Mio $
pro Jahr geschätzt, während der Walfang in den Jahren vor 1989 nur einen jährlichen
Profit von 3-4 Mio $ einbrachte. Allein in einem Sommer (2002) nahmen
ungefähr 62.050 Personen an Walbeobachtungsausfahrten teil - dies sind
ca. 30% aller Touristen. Es ist zu befürchten, dass die Wiederaufnahme des Walfangs
sich extrem negativ darauf auswirkt.
Aktuell: Ein erster Erfolg
der weltweiten Proteste
Die internationalen Proteste der Walschutz Organisationen, der eigenen Whale-Watching-Industrie
und nicht zuletzt hundertausende von Greenpeace gesammelte Unterschriften für
den isländischen Botschafter tragen erste Früchte:
Island wird 2004 weder Sei- noch Finnwale schießen und senkt die
Abschussquote für Zwergwale von ursprünglich geplanten 100
auf 25 Tiere!!
Entwarnung gibt es aber erst, wenn kein einziger Wal mehr auf der Abschussliste
der Isländer steht und so lange wird Greenpeace weitermachen.
1946 ins Leben gerufen, hatte die IWC sich über Jahrzehnte nur mit Fangquoten für große Walarten befasst.
Seit 1986 hat sie diese kommerziellen Quoten auf Null gesetzt (Moratorium).
Heute sind die Wale aber nicht nur durch die Jagd bedroht, sondern auch durch Klimawandel, Meeresvergiftung, Überfischung, Beifang in den Fischernetzen, Schiffsverkehr und Lärm (von dem Wale taub werden) von Bohrinseln, Militär-Sonaren, usw. Betroffen sind dabei nicht nur große Walarten, sondern auch Kleinwale wie z.B. Delphine.
Die erste IWC in Deutschland zeichnet sich durch die Gründung der
Forscher aus Harvard und Stanford ermittelten anhand genetischer Daten, dass
es früher mindestens 6- bis 20-mal soviele Wale im Nordatlantik gab wie heute.
Anhand dieser genetischen Daten wurden folgende Populationen errechnet: Laut IWC ist die Aufhebung des Verbots möglich, wenn die Population mindestens
54% ihrer ursprünglichen Größe wieder erreicht hat. Werden diese Zahlen ernst
genommen, so bedeutet das ein Walfang-Verbot für weitere 70 bis 100 Jahre. Zudem hat eine Studie von Pro Wildlife, HSI und WDCS gezeigt, dass Walfangländer
seit Anbeginn der IWC die offiziellen Walfangstatistiken gefälscht
haben. Die frühere Sowjetunion unterschlug der IWC zwischen 1947 und 1980
mindestens 90.000 getötete Wale. Japanische Walfangunternehmen gaben maximal
die Hälfte ihrer tatsächlichen Fänge an. Andere Länder wie
Südkorea, Norwegen und Spanien fälschten ebenfalls ihre Statistiken
und gaben darüber hinaus illegal gejagte Wale als ungeschützte Arten
aus. Schutzgebiete wurde ignoriert und streng geschützter Arten wurden
vermarktert wie Gen-Analysen zeigten.
Für einen Weltpark für Wale hat Greenpeace weltweit bisher 1,1 Millionen Unterschriften gesammelt.
Zur IWC 2003 in Berlin (siehe oben) haben Greenpeace Aktivisten vom Funkturm aus 200 Meter Höhe ein
Seil heruntergelassen und daran einen aufgeblasenen Wal und ein Banner Greenpeace forderte mit dieser Aktion die gleichzeitig tagende IWC auf, sich auch mit dem Thema "Beifang" zu befassen,
denn In der Woche, in der die IWC in Berlin tagte, fanden wieder einige Aktivitäten
der Kids for Whales statt, bei denen 500 Kinder mitmachten.
Diese Initiative muss noch durch zahlreiche Gremien und letztlich von den FischereiministerInnen
der EU angenommen werden.
Seit ihrer Gründung 1982 befaßt sich die Greenpeace-Gruppe Aachen mit dem
Thema "Meere". Deshalb informieren wir weiter über das Thema "Walfang" durch
Vorträge, Infostände und Beiträge in den Medien.
Wir sammeln Unterschriften, die zum Beispiel den Botschaften der Walfangländer,
der Internationalen Walfangkommission (IWC) oder der Bundesregierung vorgelegt
werden. Wir schreiben Briefe an Entscheidungsträger und machen durch
Aktionen auf die Problematik aufmerksam.
Unser Aachener "Highlight":
Mit einer computergesteuerten Großbild-Präsentation macht GREENPEACE
auf den fortgesetzten japanischen Walfang aufmerksam und sammelt Unterschriften.
Auf der sechs Quadratmeter großen Leinwand sind Bilder von den eindrucksvollen
Meeresriesen in ihrem Element zu sehen, aber auch über das blutige Schlachten
durch die japanischen Fangflotten. Martine HardySchutzgebiete
Wie in den vergangene Jahren auch kam die notwendige 3/4 Mehrheit für ein ein Walschutzgebiet im Südpazifik und
Südatlantik nicht zu stande, da sämtliche Länder, die von Japan bestochen wurden, dagegen stimmten. (siehe oben)
Ausrottung der Wale schlimmer als angenommen
Offizielle Zahlen der IWC gehen davon aus, dass sich der ehemalige Bestand der Wale bis heute allenfalls
halbiert hat. Diese Zahlen basieren auf den Logbüchern von Walfängern und reichen bis ins 18. Jahrhunderts zurück.
Diese aber könnten ungenaue oder auch gefälschte Daten enthalten.
Allgemein gilt: je größer eine Population desto größer die genetische Vielfalt.
Die Zahl der genetischen Unterschiede in den DNA-Proben der untersuchten Wale war ungefähr 10-mal höher
als die Forscher erwartet hatten.
Wale im Nordatlantik
früher
heute
in Prozent
Buckelwale
240.000
4 %
Finnwale
360.000
15 %
Zwergwale
265.000
149.000
56 %
Download der Studie: www.prowildlife.de,
www.walfang.org
Greenpeace Aktionen
Seit 1975 ist Greenpeace weltweit zum Schutz der Wale aktiv. Hier nur ein paar Beispiele:
Bei der IWC Tagung 2000 wurden 100.000 Kinder-Protestkarten der Aktion
"Kids for Whales" vorgelegt.

©
Greenpeace Deutschland
Erfolg der Aktionen
Die EU Kommission beschließt Ende Juli 2003 eine Initiative, den Beifang von Delfinen und Schweinswalen einzudämmen:
Aktionen in Aachen
Es begann mit Protesten gegen das Abschlachten der
Robben in Kanada.
Schon bald kam das leider immer noch aktuelle Thema
Walfang hinzu.
Anläßlich der Verleihung des Aachener Karlspreises 1994 an die damalige
norwegische Premierministerin Gro Harlem Brundtland sammelten wir in Aachen 12.000
Unterschriften gegen den norwegischen Walfang. Unmittelbar vor der Preisverleihung, bei der Ankunft auf dem
Markt ließen wir lautstark Walgesänge erschallen und empfingen Frau Brundtland mit
zahlreichen Bannern, auf denen sie aufgefordert wurde, die Wale leben zu lassen.
Bei dieser Aktion waren über 60 GreenpeacerInnen dabei, auch aus anderen europäischen Ländern und aus Norwegen.

©
Greenpeace Aachen

©
Greenpeace Aachen
Großbild-Projektion am Elisenbrunnen am 20.11.2000
Wer Lust hat, in der AG Meere mitzumachen, wendet sich einfach an :
Tel. 0241 / 970 138

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