Greenpeace? Das sind doch die, die auf Schornsteine klettern, oder? Ja, das tun einige, aber durchaus nicht alle. Viel wichtiger ist, dass bei uns allen irgendwann mal der Punkt erreicht war, an dem wir nicht nur über die Umweltzerstörung, den Raubbau an der Natur und die Katastrophen, über die beinahe täglich berichtet wird, besorgt, bestürzt oder empört waren, und uns auch nicht länger gesagt haben: "Es reicht, da muss etwas getan werden." sondern vielmehr zu dem Schluss gekommen sind: "Wer, wenn nicht ich?" Es geht bei Greenpeace also um die Themen und um konkretes Handeln. Und, um bei uns mitzumachen, muss man nicht klettern können. Hier nun die Themen, bei denen sich Greenpeace Ansbach engagiert:
Dazu beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig noch mit Energie und dort vor allem mit der Atomkraft . Das, was die Politik uns derzeit aus Ausstieg anbietet, kaufen wir ihr nicht ab. Angekündigt als schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie, ist das Paket eher eine Laufzeitgarantie für die großen Stromversorger. Zwar sollen die sieben ältesten Meiler und Krümmel vom Netz bleiben - bis auf die berüchtigte Kaltreserve, aber ein so störanfälliges AKW wie Grafenreinfeld soll noch weit über seine ursprüngliche Laufzeit hinaus betrieben werden können. Auch bleibt das unsägliche Geschacher mit den Reststrommengen bestehen. Von einem verläßlichen Ausstieg, einer gezielten Förderung der Erneuerbaren zu einer echten Energiewende und einer Demokratisierung des Strommarktes keine Spur. Statt dessen: Hintertürchen und Finten.
Dazu kommt das Problem mit dem Atommüll, von dem bis heute niemand weiß, wohin er soll. Gorleben ist ungeeignet: Der Salzstock löchrig. Unter ihm das größte Gasvorkommen Deutschlands und über ihm fehlt die schützende Tonschicht. Daher setzen wir uns gegen die Atommülltransporte ein.





Traurige Aktualität hat seit der Explosion der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko wieder einmal das sog. “Schwarze Gold” erlangt. Bei Greenpeace ist es schon seit der Kampagne gegen die Verschrottung der Bohrplattform Brent Spar vor 15 Jahren ein wichtiges Thema. Betroffen von der Umweltkatastrophe vor der amerikanischen Küste, die unzähligen Lebewesen das Leben kosten wird, oder schon gekostet hat, haben wir entschieden, jetzt auch in Ansbach mehr zum Klimakiller Öl zu machen. Der erste Stand wird voraussichtlich im Juni sein, genaueres werden wir aber via Twitter bekanntgeben. Wer sich über Öl informieren will, ist eingeladen, mal auf unsere Themenseite vorbeizuschauen.
Das älteste immer noch aktuelle Thema der Gruppe ist die Gentechnik. Wir machen uns für einen “Gentechnikanbaufreien Landkreis Ansbach” stark, in dem alle Gemeinden sich verpflichten, auf den von ihnen verpachteten Flächen keine Gentechnik – weder auf dem Feld noch im Futtertrog – zuzulassen. Zusätzlich arbeiten wir noch mit dem “Bündnis gentechnikfreier Landkreis Ansbach” und dem “Bund deutscher Milchbauern” zusammen, um die Bauern von gentechnikfreier Landwirtschaft zu überzeugen.
Weiterhin nehmen wir an den bundesweiten Aktionen von Greenpeace teil, die vor allem an die Endverbraucher adressiert sind. Schau doch einfach einmal zu unseren jüngsten Aktionen.

