Greenpeace Gruppe Bodensee - Taten statt Warten!

Hallo! Wir sind die Greenpeace-Gruppe Bodensee - ein bunter Haufen von Leuten, voller Tatendrang etwas zu bewegen und aktiv für den Umweltschutz einzutreten - ganz nach dem Motto "Taten statt Warten!".
Und das tun wir schon seit 1987: mit kreativen Infoständen, hartnäckiger Lobbyarbeit und mit pfiffigen Aktionen. Dabei befolgen wir die Grundsätze von Greenpeace: Gewaltfreiheit, Unabhängigkeit und Überparteilichkeit. Um zu planen und um uns auszutauschen, treffen wir uns regelmäßig in unserem Gruppenbüro.

Für alle Jugendlichen gibt es bei uns die Greenpeace-Jugend-AG (JAG) und auch Kinder können sich ab etwa 10 Jahren in selbst gegründeten und von Greenpeace betreuten Greenteams engagieren. Wir freuen uns auf Euch

 

Wenn Ihr Lust habt, uns tatkräftig zu unterstützen, dann kommt doch einfach mal zu unserem Plenum - Interessierte sind jederzeit willkommen!
Mehr Informationen dazu gibt's unter Mitmachen.

Wir treffen uns jeden zweiten Donnerstag (gerade Kalenderwochen) im Büro der Greenpeace Gruppe Bodensee (Anfahrtsskizze) - Beginn 18.30 Uhr
Am Briel 49c
78467 Konstanz


Unsere nächsten Treffen finden statt:
Do. 12. Januar 2012
Do. 26. Januar 2012
Do. 09. Februar 2012
Do. 23. Februar 2012
Do. 08. März 2012
Do. 22. März 2012

Europas wilde Wälder | So. 4. Sept. 2011

Am Sonntag, den 4. September kommt der Naturfotograf Markus Mauthe mit seiner Multivisonsschau Europas wilde Wälder nach Konstanz. Auf seinen Reisen in die letzten grünen Paradiese unseres Kontinents sind eindrucksvolle Fotos einer uns oft völlig fremden Welt entstanden. 
Er entführt uns zu den letzten Urwald Europas und zu den Menschen die noch in diesen Wäldern leben wie den Samen in Lappland.

So. 4. September | Beginn 21 Uhr
Ort: Konzertmuschel im Stadtgarten Konstanz
(Bei Regen im Konzil)

Eintritt Frei

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Weitere Termine in der Region:

Do. 1. September | Beginn 20:30 Uhr
Ort: Musikmuschel Friedrichshafen 
(Bei Kiesel/Medienhaus 42)

Fr. 2. September | Beginn 20:30 Uhr
Ort: Konzertsegel Radolfell
(Bei Regen im RIZ)

Offener Brief für einen schnellen Atomausstieg

Greenpeace Bodensee fordert die Bundestagsabgeordneten aus der Region in einem offenen Brief auf, sich für einen schnellen Atomausstieg einzusetzen. Der Schneckenausstieg bis 2022 ist nicht akzeptabel und verzögert die dringend nötige Energiewende hin zu erneuerbaren Energien unnötig.

Der Bau neuer Kohlekraftwerke muss zudem auf jeden Fall vermieden werden.

Die Zukunft ist erneuerbar und als Brückentechnologie sind hocheffiziente Gaskraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung die einzig sinnvolle Lösung.

hier findet Ihr den kompletten Brief

 

Jeden Montag: Mahnwache gegen Atomkraft

Atomkraft ist ein Irrweg! Verantwortung heißt Abschalten!

 

Montagsdemonstration für die Energiewende

JEDEN Montag ab 18 Uhr
Marktstätte, Konstanz

 

Damit es auch nach dem Moratorium nicht einfach weitergeht wie bisher sondern endlich die nötigen Schritte für den Eintritt ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien getan werden geht der Protest weiter.

Als Reaktion auf die Nuklearkatastrophe im japanischen AKW Fukushima finden seit dem jeden Montag Mahnwachen in hunderten Orten überall im Land statt. 
Drücken auch Sie Ihre Betroffenheit über den Reaktorunfall in Japan aus und fordern Sie Konsequenzen ein! Kommen Sie zu einer Mahnwache in Ihrer Nähe!


Mehr Infos zu den Montagsdemos und alle Orte gibt's auf www.ausgestrahlt.de

 

 

Die Energiewende - Fragen und Antworten

In Deutschland sind, nach der atomaren Katastrophe in Fukushima, sieben alte Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel abgeschaltet worden. Die Diskussion über die weiteren Laufzeiten der restlichen neun Atomkraftwerke ist voll entbrannt. Jetzt können die Weichen zu einer wirklichen Energiewende gestellt werden, denn:  Deutschland ist erneuerbar!

 

Aber es gibt auch die alten Blockierer. Die Manager der Energiekonzerne warnen vor einer zu schnellen Energiewende, vor den zu hohen Kosten des Atomausstiegs, vor unbezahlbaren Strompreisen und vor möglichen „Blackouts“. Stimmt das wirklich? Warum der verstärkte Ausbau von Erneuerbaren Energien zu mehr Versorgungssicherheit und mehr Wettbewerb führt und eine lohnende Investition in die Zukunft ist, zeigen unsere Antworten zur Energiewende.

 

 

Zu den Fragen und Antworten

 

Der Plan -  für den Atomausstieg bis 2015 und den schrittweisen Übergang zur regenerativen Vollversorgung Deutschlands.
Download als PDF

 

 



Greenpeace Aktivisten gedenken der Opfer von Tschernobyl

Mahnwache für die Opfer der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf allen Rheinbrücken von Konstanz bis Strasbourg 

Konstanz, 25. 4. 2011 – Auf allen Rheinbrücken zwischen Konstanz und Strasbourg sowie an den Standorten der deutschen Atomkraftwerke versammelten sich am Ostermontag über 120.000 Menschen.
In Konstanz waren auch Greenpeace Aktivisten auf den drei Rheinbrücken dabei um der Opfer von Tschernobyl, die vor 25 Jahren bei der Reaktorkatastrophe ums Leben kamen oder noch immer an den Folgen der Strahlung leiden, zu gedenken.

Wir fordern alle verantwortlichen Politiker sowie die Betreiber und Besitzer von Atomkraftwerken auf, endlich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und aus der Risikotechnologie Atomkraft unverzüglich auszusteigen.

Für Deutschland ist der Atomausstieg bis 2015 technisch und ohne die, gerne von den Atombetreibern beschworenen, Versorgungsengpässe machbar. Dies zeigt die von Greenpeace in Auftrag gegegene Studie:
"Der Plan - Deutschland ist erneuerbar".

2015 - das dauert Ihnen zu lange. Dann werden Sie selbst aktiv:
ATOMAUSSTIEG selbermachen

Greenpeace Bodensee kennzeichnet Kitkat-Riegel

Aktivisten bekleben Produkte in Supermärkten mit Hilferuf vom Orang Utan

Konstanz, 6. 5. 2010 – Mit Aufklebern, auf denen ein Orang Utan um Hilfe ruft, haben Aktivisten von Greenpeace Bodensee heute in Supermärkten Kitkat-Riegel von Nestlé gekennzeichnet. Damit protestieren sie gegen Nestlés Verwendung von Palmöl, für dessen Anbau Indonesiens Regenwald abgeholzt und der Lebensraum der bedrohten Orang Utans vernichtet wird. Das Palmöl landet unter anderem in dem bekannten Schokoriegel. Auch in 45 weiteren deutschen Städten haben heute Greenpeace-Aktivisten Kitkat-Riegel mit dem
Hilferuf beklebt. Nestlé kauft das Palmöl über Zwischenhändler von der Unternehmensgruppe Sinar Mas, die indonesischen Regenwald zerstört, um Ölpalmplantagen anzulegen.


Wie Satellitenfotos und Greenpeace-Recherchen vor Ort beweisen, holzt Sinar Mas trotz gegenteiliger Behauptungen weiterhin den Regenwald ab. Auf den gerodeten Flächen werden Ölpalmplantagen in Monokulturen angelegt. Das Öl wird neben der Lebensmittelproduktion auch für Agrosprit und Kosmetika verwendet. Allein Nestlé braucht jährlich 320.000 Tonnen Palmöl. Nach Greenpeace-Protesten im März kündigte der Konzern lediglich seine direkten
Verträge mit Sinar Mas. Den Großteil des verwendeten Palmöls bezieht er aber über Lieferanten, die weiterhin bei Sinar Mas kaufen.

Imperia mit Klimaschutz-Botschaft

Greenpeace fordert Merkel zu mehr Engagement beim Klimagipfel in Kopenhagen auf

 

In einer Fotoaktion hat die Greenpeace Gruppe Bodensee der Imperia eine Sprechblase mit Klimaschutzbotschaft verpasst: „In Kopenhagen Geschichte schreiben, Frau Merkel: Klima retten!“ Die Fotos werden als Postkarten am Samstag den 17.Oktober von 10 bis 17 Uhr auf der Marktstätte verteilt. Damit können die Konstanzer Bundeskanzlerin Angela Merkel zu mehr Engagement im Klimaschutz auffordern. Auch in 31 weiteren deutschen Städten wurden berühmte Denkmäler mit dieser Botschaft fotografiert.

 

„Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen wird über die Zukunft unserer Erde entschieden“, sagt Gerhard Wurst, Klimaexperte der Greenpeace Gruppe Bodensee. „Wir fordern Kanzlerin Merkel auf, persönlich am Klimagipfel teilzunehmen und endlich Geld für den Klima- und Urwaldschutz bereitzustellen. Als wichtige Industrienation muss Deutschland in den Verhandlungen eine Führungsrolle einnehmen.“

 

Auf dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen soll ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verabschiedet werden. Damit der Gipfel ein Erfolg werden kann, müssen die Industrienationen die Entwicklungsländer beim Schutz des Klimas unterstützen. Zudem müssen die Industrienationen ihren CO2-Ausstoß um mindestens 40 Prozent bis 2020 verringern. Greenpeace fordert von den Industrieländern, jährlich 110 Milliarden Euro für den Urwald- und Klimaschutz bereitzustellen. Für Deutschland bedeutet dies einen Anteil von sieben Milliarden Euro im Jahr.

 

Mit dem Geld soll unter anderem ein Urwaldfonds finanziert werden. "Der Schutz der Wälder spielt in den Klimaverhandlungen eine besondere Rolle" erklärt Gerhard Wurst. "Knapp 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase kommen aus der Zerstörung der Urwälder. Jährlich verlieren wir weltweit circa 30 Millionen Hektar Urwald, dies entspricht der Fläche eines Fußballfeldes alle zwei Sekunden."


    7. 02. 2012.       Druckversion