

Früher waren Ertragssteigerungen und die Rationalisierung der Produktionsabläufe zentrale Herausforderungen der Landwirtschaft. Doch heute wissen wir: Mit der industrialisierten Landwirtschaft sind viele Probleme für Mensch, Tier und Umwelt entstanden.
Mehr, schneller, billiger - mit der Macht der Discounter wächst auch der Druck auf die Landwirtschaft. Doch die Billigware, die die industrielle Landwirtschaft liefern soll, ist ungesund und wird ohne Rücksicht auf die Folgen produziert: Ob Quälerei in der Massentierhaltung, Pfusch mit dem Tierfutter oder Einsatz von Giftstoffen auf dem Feld - der Sparkurs in der Landwirtschaft kommt Mensch, Tier und Umwelt teuer zu stehen.
Aber die Misere hat ein Gutes: Sie fordert ein radikales Umdenken.
Greenpeace setzt sich für eine moderne, naturnahe Landwirtschaft ein, die sich an den natürlichen Kreisläufen ausrichtet und Lebensmittel ohne Gentechnik und Schadstoffe erzeugt.
Achten Sie beim Einkauf auf regionale Lebensmittel am besten aus Bioanbau. Sie tun damit nicht nur der Umwelt einen Gefallen sondern auch sich selbst - frische Bio Lebensmittel die schnell vom Feld auf Ihren Tisch gelangen enthalten in der Regel mehr Vitamine und Nährstoffe als konventionelle Ware und sind zudem frei von Pestiziden.
Eine Fleischreduzierte Küche ist nicht nur gesund sondern entlastet neben der Landwirtschaft auch das Klima.
Der deutsche Durchschnittsverbrauch liegt übrigens bei ca. 160g Fleisch/Tag.
Und wer weiß wo seine Lebensmittel herkommen braucht sich auch weniger Gedanken um Gammelfleisch und ähnliches zu machen.
Produkte aus dem Bioladen sind dabei übrigens oft nicht teurer oder sogar günstiger als Bio aus dem Discounter.
Mehr zum Thema erfahrt Ihr auf: www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/
Die drei größten Bioanbauverbände in Detschland:
www.demeter.de
www.bioland.de
www.naturland.de