

Nicht nur große internationale Konzerne, nicht nur die Politiker der Welt, nicht nur Baumarktketten und Zeitungsverlage - jeder von uns ist mitverantwortlich für den Schutz der letzten großen Urwälder der Erde.
Daher sollten wir in unserem täglichen Leben darauf achten, bewusster und sparsamer mit Holz- und Papierprodukten umzugehen und keine Produkte aus Urwald zerstörenden Quellen zu kaufen.
Viele Dinge sind für uns selbstverständlich. Strom kommt aus der Steckdose, Wasser aus der Wand und Holz aus dem Baumarkt. In der modernen Welt sind wir uns kaum noch bewusst, woraus viele Produkte hergestellt werden und wie knapp viele Rohstoffe bemessen sind.
Beispiel Papier: Wussten Sie schon...?
Die Deutschen verbrauchen rund 220kg Papier pro Kopf und Jahr. 1950 waren es noch 32kg. Papier wird auch heute noch oft aus Urwaldholz hergestellt. Vor allem in den nordischen Wäldern werden große Flächen Wald kahl geschlagen. Zur Herstellung von 1t Papier benötigt man rund 2t Holz.
Gehen Sie sparsam mit Papier um und verwenden Sie Recyclingpapier
Prüfen Sie anhand unserer Checkliste (PDF) wie (ur-)waldfreundlich Ihr Haushalt wirklich ist.
Setzen Sie sich auch bei der Arbeit oder in Ihrem Unternehmen dafür ein, die Einkaufspolitik ökologisch auszurichten.
Recyclingpapiere gibt es heute in bester Qualität und Weißegraden zwischen 60 und fast 100. Produkte mit dem Blauen Engel sind zudem besonders staubarm und Druckerfreundlich.
Auch Gartenmöbel, Fenster, Türen oder Musikinstrumente sind möglicherweise aus Urwaldholz. Kaufen Sie kein Holz aus Urwaldzerstörung sondern am besten aus heimischen Wirtschaftswäldern die nach ökologischen und sozialen Kriterien zertifiziert sind (z.B. nach Naturland oder FSC).
Für den Außenbereich eignen sich z.B. besonders Douglasie und Robinie die extrem wetterbeständig sind.