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16.03.05

Neue Gesichter - Und wer ist jetzt im Camp?

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Vor Zwei Wochen haben wir das Finnland-Camp in den Urwäldern von Inari aufgebaut. Die ersten Aktivisten sind bereits wieder abgefahren, dafür sind viele neue gekommen, um das Camp und die Arbeit zum Schutz der Urwälder in der Region um Inari zu unterstützen. Viel Spaß beim Lesen!







NikoPortraitKopie.jpg Niko Humalisto, 25, aus Turku, einer Stadt an der Südwestküste Finnlands. Er ist Aktionist bei Greenpeace Finnland.

Warum arbeitest du für Greenpeace?
Greenpeace macht einen guten Job wenn es darum geht, auf die Probleme unserer Umwelt aufmerksam zu machen und hoffentlich wird das auch in der Zukunft immer so sein. Mir gefällt das und das ist auch der Grund, warum ich für Greenpeace arbeite.

Warum bist du in Finnland?
Daran sind meine Eltern Schuld :-)! Nein im Ernst, Ich bin hier in Lappland, weil ich etwas verändern möchte, und die Probleme der Rentierzüchter und der Urwälder gehen mich als Finnen natürlich auch etwas an.

Was erwartetst du von deinem Aufenthalt hier?
In Lappland braucht alles seine Zeit, deshalb erwarte ich nicht, dass sich bereits während meines Aufenthaltes etwas verändert. Das wird dauern, aber ich hoffe, dass sich langfristig natürlich die Dinge so entwickeln, wie wir das wollen. Was ich jedoch hoffe ist, dass die Menschen hier aufwachen und sich mehr für die Umwelt interessieren.


JetskePortraitKopie.jpg Jetske Magtglas, 31, aus Alkmaar aus den Niederlande. Sie ist Aktivistin seit 1998.

Warum arbeitest du bei Greenpeace?
Für Greenpeace zu arbeiten gibt mir die Möglichkeit, tatsächlich etwas auf dieser Welt zu ändern, und zwar zum Positiven. Und das macht das Leben für alle besser.

Warum bist du in Finnland?
Ich möchte hier die letzten Urwälder schützen. Denn wenn uns das gelingt, dann erhalten wir den Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, die ohne ihn nicht überleben könnten. Wenn ich hier bin, kann ich jedem zeigen, wie wichtig er ist.

Was erwartest du von deinem Aufenthalt?
Ich denke, die Kälte wird uns das ein oder andere Mal herausfordern, doch hoffentlich kann ich trotzdem den Rentierzüchtern helfen. Ohne diese Wälder würden sie sonst ihre traditionelle Lebensweise verlieren.



BeatePortraitKopie.jpg Beate Steffens, 44, aus Hamburg, geboren ist sie jedoch in Eschwege. Sie leitet die Internetredaktion und schaut mir eine Woche auf die Finger. Nein, natürlich nicht. Sie ist eine Woche hier mit im Camp und unterstützt uns ganz fleißig. Die Greenpeace Jacke wollte sie jedoch nicht anziehen, legte dafür aber besonders viel Wert auf ihren Schal.

Warum ist der Wald für dich so wichtig, dass du dich in deiner Freizeit aktiv für den Urwaldschutz engagierst?
Ich bin Naturfan, liebe Wälder, Berge, Schnee und Eis. Ich war 2003/2004 das erste Mal am Polarkreis. Diese knackige, trockene Kälte hat mich schwer begeistert. Natürlich erhaltene Wälder bedeuten für mich Lebensqualität, für andere ist es notwendiger Lebensraum. Ich finde, Urwälder sind überall auf der Welt schützenswert. Diese Schätze unserer Erde müssen auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben. Ganz besonders in einer Gegend, in der die Bäume nur so langsam wachsen wie hier.

Was hat dich zu Greenpeace gebracht?
Der Zufall. Ich bin ein Mensch, der sich seit vielen Jahren engagiert. Für Menschenrechte, für Frauenrechte, für ein besseres Leben hier und jetzt. Im Sommer 2000 bekam ich die Chance, für einige Monate bei Greenpeace in der Pressestelle zu arbeiten. Mittlerweile sind aus Monaten Jahre geworden.

Warum bist du Finnland? Gibt es für Dich einen speziellen Bezug zum Norden Europas?
Ich habe gerade Urlaub und daher die Gelegenheit ergriffen, das Greenpeace-Camp zu besuchen. In meinem Urlaub mache ich auch gerne was Sinnvolles. Außerdem gibt es ein Camp zum Schutze unsere Urwälder nicht alle Tage. Und wie gesagt, ich liebe Eis und Schnee. Und davon gibt es, im Gegensatz zu Hamburg, hier eine ganze Menge.

Was versprichst du dir von deiner Reise?
Neue Eindrücke, neue Erfahrungen, neue Sichtweisen.

Mit wem würdest du dir am liebsten den Container teilen?
Mit vielen Menschen, die sich für den Schutz der Urwälder einsetzen ;-)


IMG_3254_joe500.jpg Geoffroy Mewrée, 31, aus Belgien.

Warum arbeitest du für Greenpeace?
Ganz simpel, weil ich ein geborener Umweltschützer bin.

Warum bist du in Finnland?
Weil man in Finnland einen der letzten europäischen Urwälder findet, ein Schatz, den man unbedingt schützen muss.

Was erwartest du von deinem Aufenthalt?
Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden, um den Wald zu schützen und den samischen Lebensstil zu erhalten. Sie sollte aber auch den Forstarbeitern gerecht werden, beziehungsweise auch die zufrieden stellen. Ich glaube daran, dass man das mit Gesprächen und Verhandlungen erreichen kann.


AnishaPortraitKopie.jpg Anisha Blinckmann, 30, aus Hamburg arbeitet als freie Web-Autorin für Greenpeace und ist seit dem 6. März vor Ort. Mit ihren kleinen Geschichten über alle spannenden Erlebnisse halten wir Euch über das Leben im Camp auf dem Laufenden.

Warum ist der Wald für Dich so wichtig, dass du dich in deiner Freizeit aktiv für den Urwaldschutz engagierst?
Asche auf mein Haupt, doch ich engagier mich leider nicht aktiv für den Urwaldschutz in meiner Freizeit. Was ich stattdessen tue: Ich liege auf dem Sofa und lese einen Roman nach dem anderen.

Was hat dich zu Greenpeace gebracht?
Meine Freundin Beate aus der Internetredaktion.

Warum fährst du nach Finnland?
Wie gesagt, ich bin mit der Leiterin der Internetredaktion von Greenpeace Deutschland befreundet. Sie erzählte mir an einem Sonntag bei einem Cafe Latte (den man hier übrigens nicht bekommt) von dem Greenpeace Finnland-Camp. Ich fand die Idee super, worauf sie mich sofort fragte, ob ich nicht den Webblog übernehmen wollte. Und da konnte ich auf keinen Fall nein sagen.

Gibt es für dich einen speziellen Bezug zum Norden Europas?
Überhaupt nicht. Ich komme jedoch mit extremer Kälte besser klar als mit extremer Hitze, obwohl ich normalerweise lieber in die Sonne fahre. Aber es ist doch angenehmer im Zwiebellook rumzulaufen, als von einer schwülen Wärme erdrückt zu werden.

Was versprichst du dir von deiner Reise?
Ich weiss, dass wir uns hier eigentlich für die Rentiere und die ungeschützten Wälder einsetzen, doch ich bin seit Jahren auf der verzweifelten Suche nach einem echten, lebendigen Elch. Immer wenn ich in Regionen fahre, wo es angeblich diese Tiere geben soll, habe ich noch nie einen gesehen. In Finnland sind die Rentiere zwar in der Überzahl, doch ein paar vereinzelte Elche soll es auch geben. Vielleicht ist das Glück ja auf meiner Seite.

Mit wem würdest du dir am liebsten den Container teilen?
Vielleicht nicht unbedingt gleich den Container teilen, aber wie ja schon gesagt, wenn morgens ein Elch vor der Tür steht, wäre das großartig.

Ver�ffentlicht von Redaktion-HH um 16.03.05 12:52

Kommentare:

Machts gut da oben.Lieber Altpapier als finnholzpapier

Ver�ffentlicht von: H U Schmutz at 27.03.05 22:14

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