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21.03.05
Pressekonferenz in Helsinki

Heute morgen haben wir zusammen mit dem finnischen Naturschutzbund und einigen Sami-Rentierhaltern aus Lappland in Helsinki einen neuen Report veröffentlicht. Der Report zeigt, welche besondere ökologische, soziale und ökonomische Bedeutung die Urwälder im Sami-Gebiet für die Sami Rentierhaltung haben.
Anhand einiger Beispiele wird dargestellt, dass der Interessenkonflikt zwischen der Holzwirtschaft und den Sami-Rentierhaltern nicht neu ist. Die Sami haben bereits vor Jahrzehnten vom finnischen Staat gefordert, die Holzwirtschaft in einzelnen Gebieten zu reduzieren.
Der Report stellt Möglichkeiten dar, den langjährigen Konflikt zu lösen. Es ist wichtig eine Lösung zu finden, die sowohl die per Gesetz geschützte Sami-Rentierhaltung garantiert, als auch die Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft erhält: etwa die Reduzierung des finanziellen Umsatzzieles des staatlichen Forstunternehmens Metsähallitus. Wird der erwartete Gewinn des staatlichen Unternehmens reduziert, kann der Erhalt der Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft in den Vordergrund gestellt werden, und nicht der Profit des Staates. Das hauptsächliche Fällen durch Holzfäller, anstatt der Einsatz einer hocheffizienten und von einem Mann allein zu bedienenden Erntemaschine, die die Arbeit von knapp 15 Holzfällern ersetzt, würde dem Erhalt der Arbeitsplätze in Inari ebenfalls zugute kommen.
Die wichtigste Periode sind die kommenden 30 Jahre. Bis dahin wird es dauern, bis die bereits gefällten Wälder nachgewachsen sind und ein weiteres mal gefällt werden können. In dieser Zeit muss der Einschlag reduziert werden, wenn nicht die letzten Urwälder, wie wichtige Rentierwälder abgeholzt werden sollen.
(Oliver/Anisha)
Ver�ffentlicht von Redaktion-HH um 21.03.05 17:31