« Wie fühlen sich minus 22 Grad an? | Home | Schlafen im "traditionellen" Tipi-Zelt »

04.03.05

Wer ist denn da im Camp? Portraits!

Nach und nach stellen wir euch hier Greenpeace-Aktivisten aus dem Camp vor. Einige Portraits könnt ihr schon lesen. Viel Spaß!

Ole.jpg Ole Eiteljörge, 27, aus Hamburg, ist seit dem 28. Februar in Inari. Er ist einer der deutschen Greenpeace Aktivisten in der Urwaldschutzstation. Ole kommt ursprünglich aus Bremen, studiert aber seit 5 Jahren Umweltwissenschaften in Lüneburg und wohnt deshalb in Hamburg.

Ole, warum bist du bei Greenpeace?
Ich erfuhr von einer Bekannten das Greenpeace immer tatkräftige Unterstützung gebrauchen kann. Es ging darum, ein großes Banner zum Thema Klimaerwärmung zu malen. Ich hatte Zeit und Lust und begleitete sie. Das war mein Einstieg bei Greenpeace.

Warum bist du im Greenpeace-Camp in Finnland?
Mich hat die Idee mit einem dauerhaften Camp im Urwald auf die Urwaldzerstörung aufmerksam zu machen gleich begeistert. Ich wollte einfach dabei sein. Ich sehe das als Herausforderung für mich. So kam es, dass ich nach Finnland gekommen und hier im Camp bin.

Was erwartest du von Deinem Aufenthalt?
Ich denke das ich einen Beitrag für den Erhalt der Urwälder leisten kann. Wenn ich dann später höre, dass die Wäder nicht mehr eingeschlagen werden, war dies super gut investierte Zeit.
Und wer kommt schon mit Greenpeace für ein paar Wochen nach Nordfinnland zu den Sami.

Olli.jpg Oliver Salge, 34, aus Hamburg ist Waldexperte bei Greenpeace in Hamburg. In den letzten Jahren hat er sich für den Schutz der borealen Urwälder engagiert. Die Notwendigkeit des Schutzes der Urwälder hat ihn bisher neben Finnland vor allem nach Russland geführt.

Warum bist Du in der Urwaldschutzstation?
Ganz einfach, um die weitere Zerstörung der Urwälder hier oben im Norden Finnlands aufzuhalten. Es ist schlicht ein Verbrechen, dass in siebenhundert Jahren gewachsene Bäume bei uns als Wochenmagazin wiederzufinden sind, das gerade einmal sieben Tage auf unseren Wohnzimmertischen liegt.

Wenn man hier im Urwald ist, wird einem schnell klar, dass ein Urwald wirklich etwas besonderes sind. Auch die vielen Rentiere, die sich in der Nähe der Urwaldschutzstation aufhalten um Flechten zu fressen machen deutlich wie wichtig dieser Wald für die Sami-Bevölkerung ist.

Die Gespräche die ich in den letzten Tagen mit Sami-Rentierhaltern gehabt habe, kommen alle zum gleichen Schluss: Die finnische Regierung muss hier oben in vielen Waldgebieten den Einschlag aussetzen. Alles andere wäre eine Mißachtung der Sami-Rechte und ein Verschwinden ihrer Kultur wäre vorprogrammiert.


Achim4-Kopie.jpg Achim Gresser, 32, aus Marburg.
Achim ist Schriftsteller und arbeitet derzeit an einem Buch über seine Wanderung durch die USA.
2001 gründete er das Greenpeace Urwaldpostamt der „Fantastischen Sieben“, zum Schutz der letzten sieben grossen Urwaldgebiete der Erde.

Warum bist du bei Greenpeace ?
Ganz einfach, weil es Greenpeace gibt. Und weil die Menschen, die dabei sind, dies auch leben. Für mich selbst habe ich es leider erst vor etwa fünf Jahren so gesehen. Aber jetzt bin ich dabei.

Woher kommt Dein Einsatz für Finnlands Urwälder ?
Für mich liegt es nahe. Deutschland ist weltweit größter Abnehmer von finnischem Zellstoff und ein Teil des Rohstoffs stammt aus Urwaldzerstörung. Hunderte von Jahren alter Bäume finden scheinbar mühelos ihren Weg als Hochglanzmagazine in die Hände deutscher Verbraucher. Ich will helfen, dass dies in Zukunft nicht mehr geschieht – daher bin ich hier in der Urwaldschutzstation.

Was erwartest Du von Deinem Aufenthalt in Finnland ?
Ich habe mich in den letzen Monaten von Marburg aus intensiv für den Schutz der letzten finnischen Urwälder eingesetzt, und hoffe das mein Aufenthalt hier in Finnland dazu beiträgt die Einschläge schnell zu stoppen und den Lebensraum der Sami langfristig zu sichern, dann kann ich mich endlich wieder daran machen mein Buch fertig zu schreiben.

AnishaPortraitKopie.jpg Anisha Blinckmann, 30, aus Hamburg arbeitet als freie Web-Autorin für Greenpeace und ist seit dem 6. März vor Ort. Mit ihren kleinen Geschichten über alle spannenden Erlebnisse halten wir Euch über das Leben im Camp auf dem Laufenden.

Warum ist der Wald für Dich so wichtig, dass du dich in deiner Freizeit aktiv für den Urwaldschutz engagierst?
Asche auf mein Haupt, doch ich engagier mich leider nicht aktiv für den Urwaldschutz in meiner Freizeit. Was ich stattdessen tue: Ich liege auf dem Sofa und lese einen Roman nach dem anderen.

Was hat dich zu Greenpeace gebracht?
Meine Freundin Beate aus der Internetredaktion.

Warum fährst du nach Finnland?
Wie gesagt, ich bin mit der Leiterin der Internetredaktion von Greenpeace Deutschland befreundet. Sie erzählte mir an einem Sonntag bei einem Cafe Latte (den man hier übrigens nicht bekommt) von dem Greenpeace Finnland-Camp. Ich fand die Idee super, worauf sie mich sofort fragte, ob ich nicht den Webblog übernehmen wollte. Und da konnte ich auf keinen Fall nein sagen.

Gibt es für dich einen speziellen Bezug zum Norden Europas?
Überhaupt nicht. Ich komme jedoch mit extremer Kälte besser klar als mit extremer Hitze, obwohl ich normalerweise lieber in die Sonne fahre. Aber es ist doch angenehmer im Zwiebellook rumzulaufen, als von einer schwülen Wärme erdrückt zu werden.

Was versprichst du dir von deiner Reise?
Ich weiss, dass wir uns hier eigentlich für die Rentiere und die ungeschützten Wälder einsetzen, doch ich bin seit Jahren auf der verzweifelten Suche nach einem echten, lebendigen Elch. Immer wenn ich in Regionen fahre, wo es angeblich diese Tiere geben soll, habe ich noch nie einen gesehen. In Finnland sind die Rentiere zwar in der Überzahl, doch ein paar vereinzelte Elche soll es auch geben. Vielleicht ist das Glück ja auf meiner Seite.

Mit wem würdest du dir am liebsten den Container teilen?
Vielleicht nicht unbedingt gleich den Container teilen, aber wie ja schon gesagt, wenn morgens ein Elch vor der Tür steht, wäre das großartig.

NikoPortraitKopie.jpg Niko Humalisto, 25, aus Turku, einer Stadt an der Südwestküste Finnlands. Er ist Aktionist bei Greenpeace Finnland.

Warum arbeitest du für Greenpeace?
Greenpeace macht einen guten Job wenn es darum geht, auf die Probleme unserer Umwelt aufmerksam zu machen und hoffentlich wird das auch in der Zukunft immer so sein. Mir gefällt das und das ist auch der Grund, warum ich für Greenpeace arbeite.

Warum bist du in Finnland?
Daran sind meine Eltern Schuld :-)! Nein im Ernst, Ich bin hier in Lappland, weil ich etwas verändern möchte, und die Probleme der Rentierzüchter und der Urwälder gehen mich als Finnen natürlich auch etwas an.

Was erwartetst du von deinem Aufenthalt hier?
In Lappland braucht alles seine Zeit, deshalb erwarte ich nicht, dass sich bereits während meines Aufenthaltes etwas verändert. Das wird dauern, aber ich hoffe, dass sich langfristig natürlich die Dinge so entwickeln, wie wir das wollen. Was ich jedoch hoffe ist, dass die Menschen hier aufwachen und sich mehr für die Umwelt interessieren.


JetskePortraitKopie.jpg Jetske Magtlas, 31, aus Alkmaar aus den Niederlande. Sie ist Aktivistin seit 1998.

Warum arbeitest du bei Greenpeace?
Für Greenpeace zu arbeiten gibt mir die Möglichkeit, tatsächlich etwas auf dieser Welt zu ändern, und zwar zum Positiven. Und das macht das Leben für alle besser.

Warum bist du in Finnland?
Ich möchte hier die letzten Urwälder schützen. Denn wenn uns das gelingt, dann erhalten wir den Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen, die ohne ihn nicht überleben könnten. Wenn ich hier bin, kann ich jedem zeigen, wie wichtig er ist.

Was erwartest du von deinem Aufenthalt?
Ich denke, die Kälte wird uns das ein oder andere Mal herausfordern, doch hoffentlich kann ich trotzdem den Rentierzüchtern helfen. Ohne diese Wälder würden sie sonst ihre traditionelle Lebensweise verlieren.



BeatePortraitKopie.jpg Beate Steffens, 44, aus Hamburg, geboren ist sie jedoch in Eschwege. Sie leitet die Internetredaktion und schaut mir eine Woche auf die Finger. Nein, natürlich nicht. Sie ist eine Woche hier mit im Camp und unterstützt uns ganz fleißig. Die Greenpeace Jacke wollte sie jedoch nicht anziehen, legte dafür aber besonders viel Wert auf ihren Schal.

Warum ist der Wald für dich so wichtig, dass du dich in deiner Freizeit aktiv für den Urwaldschutz engagierst?
Ich bin Naturfan, liebe Wälder, Berge, Schnee und Eis. Ich war 2003/2004 das erste Mal am Polarkreis. Diese knackige, trockene Kälte hat mich schwer begeistert. Natürlich erhaltene Wälder bedeuten für mich Lebensqualität, für andere ist es notwendiger Lebensraum. Ich finde, Urwälder sind überall auf der Welt schützenswert. Diese Schätze unserer Erde müssen auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben. Ganz besonders in einer Gegend, in der die Bäume nur so langsam wachsen wie hier.

Was hat dich zu Greenpeace gebracht?
Der Zufall. Ich bin ein Mensch, der sich seit vielen Jahren engagiert. Für Menschenrechte, für Frauenrechte, für ein besseres Leben hier und jetzt. Im Sommer 2000 bekam ich die Chance, für einige Monate bei Greenpeace in der Pressestelle zu arbeiten. Mittlerweile sind aus Monaten Jahre geworden.

Warum bist du Finnland? Gibt es für Dich einen speziellen Bezug zum Norden Europas?
Ich habe gerade Urlaub und daher die Gelegenheit ergriffen, das Greenpeace-Camp zu besuchen. In meinem Urlaub mache ich auch gerne was Sinnvolles. Außerdem gibt es ein Camp zum Schutze unsere Urwälder nicht alle Tage. Und wie gesagt, ich liebe Eis und Schnee. Und davon gibt es, im Gegensatz zu Hamburg, hier eine ganze Menge.

Was versprichst du dir von deiner Reise?
Neue Eindrücke, neue Erfahrungen, neue Sichtweisen.

Mit wem würdest du dir am liebsten den Container teilen?
Mit vielen Menschen, die sich für den Schutz der Urwälder einsetzen ;-)


IMG_3254_joe500.jpg Geoffroy Mewrée, 31, aus Belgien.

Warum arbeitest du für Greenpeace?
Ganz simpel, weil ich ein geborener Umweltschützer bin.

Warum bist du in Finnland?
Weil man in Finnland einen der letzten europäischen Urwälder findet, ein Schatz, den man unbedingt schützen muss.

Was erwartest du von deinem Aufenthalt?
Ich hoffe, dass wir eine Lösung finden, um den Wald zu schützen und den samischen Lebensstil zu erhalten. Sie sollte aber auch den Forstarbeitern gerecht werden, beziehungsweise auch die zufrieden stellen. Ich glaube daran, dass man das mit Gesprächen und Verhandlungen erreichen kann.

Ver�ffentlicht von Beate um 04.03.05 17:31

Kommentare:

Liebe Greenpeaceler,

ich bewundere Euren Mut und Einsatz. -30 Grad würden mir einen Riesenberg Überwindung abverlangen. Aber in einem Team, das sich gut versteht, ist sicher alles nur halb so schwer.
Womit beschäftigt Ihr Euch den ganzen Tag, außer den alltäglichen Dingen? Sicherlich gibt es auch Neues und Interessantes in der Natur zu entdecken.

Liebe Grüße aus Deutschland
Brigitte

Ver�ffentlicht von: Brigitte at 04.03.05 20:29

04.03.2005
Ich würde euch gerne ideell unterstützen, z.B. mit Protestbriefen an die für die Urwaldrodung Verantwortlichen.
Kann Greenpeace diese nicht ins Netz stellen?
Materiell unterstütze ich Greenpeace sowieso regelmäßig.
Euch alles Gute für euren beispielhaften Einsatz!!

Viele Grüße aus Schwäbisch Gmünd bei Stuttgart von

Norbert Müller

Ver�ffentlicht von: Norbert Müller, 73527 Schwäbisch Gmünd at 04.03.05 21:47

Hallo Ole, Hagen und Oliver!
Ich wollte fragen, was ihr genau in Inari macht und wie ihr dort überlebt!??? Außerdem möchte ich wissen, wie ihr jetzt letzlich versucht die Zerstörung der Natur dort zu stoppen!????
Verdient ihr denn auch irgendwie Geld, denn das alles muss ja auch bezahlt und organisiert werden!???
Mit freundlichen Grüßen,
André Heim.

Ver�ffentlicht von: André Heim at 04.03.05 22:10

sehr gut , ich werde auch Freunde dazu aufrufen Greenpeace und auch euch zu unterstützen, würde es helfen wenn man Protestfaxe an die Verantwortlichen sendet ? Greenpeace sollte uns Verbrauchern ein paar Tipps geben wie wir euch unterstützen können und den Kauf welcher Produkte man als Verbraucher vermeiden sollte. Welche Firmen sind die Hauptnutznießer dieser Abholzung und müßten boykottiert werden ??

MFG
Gonzalez

Ver�ffentlicht von: gonzalez at 04.03.05 22:44

Liebe Greepeacer,

ich glaube die Urwaldrodung ist in der Bevölkerung ziemlich in Vergessenheit geraten. Deshalb ist eure Aktion umso wichtiger. Haltet durch auch bei minus 30 Grad! Schade finde ich, dass Finnland vorbildlich in so vielen Bereichen wie z.B. der Bildung, leider nicht so vorbildlich mit seinen Resourcen umgeht.
Bin in der Esslinger Greenpeace Gruppe aktiv und finde die Arbeit in allen Themenbereichen spannend und wichtig.
Solidarische Grüße
Ulrike

Ver�ffentlicht von: Ulrike Bär at 04.03.05 23:11

Mich freut, dass ihr freudig für den Erhalt der letzten borealen Wälder in Finland agiert. Ich drücke euch die Daumen, dass euer Einsatz Positives für Schutz des Biotops und auch für den Sozialverband der Samis bewirkt. Aus der "Heimat" unterstütze ich euch durch papier-nachhaltiges Eigen-Verhalten, korrespondierdes Einwirken auf Papierhersteller und papierverbrauchende Verlage und als finanzieller Förderer. Toi, toi, toi! Gerd

Ver�ffentlicht von: Gerd Hinck at 05.03.05 01:18

wünsche gutes gelingen!
informationen über empfehlenswerte produkte,ob holz oder papier,100prozent recycling,oderFSC-holz,...
1000+eine information gibt es natürlich bei den regionalen greenpeace büros.

Ver�ffentlicht von: martin seeger at 05.03.05 07:59

Hallo!
ich finde es einfach nur klasse, was ihr da macht und hoffe, ihr seid bei bester Gesundheit. Man kann die Bedeutung von solchen Projekten gar nicht hoch genug ansetzen Und die Projekte, das seid ihr, die mutigen und entschlossenen Menschen!
Ich hätte gerne etwas mehr über die dortige Großfauna gewusst. Ihr müsst doch bestimmt ganz einmalige Begegnungen haben, oder?

Andrea

Ver�ffentlicht von: Andrea at 05.03.05 10:10

Hallo liebe Aktivisten,
ich finde euren Einsatz bei diesen extremen
Minustemperaturen bewundernswert. Wie ist es
möglich, dass das Abholzen des Urwaldes staatlich
legitimiert ist? Warum gibt es in Finnland keine
Umweltschutzgesetze,die so etwas verhindern und
verstoßen die Rodungen nicht gegen geltendes
EU-Recht? Alles Gute für euch und viel Erfolg
bei eurer Aktion wünscht
Gabriele

Ver�ffentlicht von: Gabriele at 05.03.05 17:39

Hallo,

ich finde es super das es Menschen wie euch gibt, die sich so angagiert für unsere Erde einsetzen.Durch euer Vorbild fühlen sich bestimmt viele Leute motiviert konstruktiv in der Schöpfung mitzuarbeiten.
Ich wünsche euch alle Kraft der Welt.
Uwe

Ver�ffentlicht von: Uwe Hülshorst at 05.03.05 18:20


Hallo liebe Greenpeacer,

ich kann mich den positiven Kommentaren nur
anschließen. Echt super, was ihr leistet,
um unsere Natur zu schützen! Ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr mit dieser Aktion Erfolg habt. Alles Gute weiterhin,
viele Grüsse,
Nicole

Ver�ffentlicht von: Nicole Starrmann at 05.03.05 22:08

Hallo liebes Greenpeace-Team,

ich bewundere Eure Energie, Kraft und den Willen mit dem Ihr Euch einsetzt! Macht weiter so! Ich bin Fördermitglied und Cyberaktivistin bei Greenpeace und wie schon in den anderen Kommentaren zu lesen ist, würde ich Euch auch gerne Unterstützen, indem ich einen Brief an die Verantwortlichen schicke. Also, wenn Ihr eine Adresse habt stellt sie doch ins Internet. Ich war als Kind einmal über Weihnachten in Finnland und kann mich daran erinnern wie schön der schneebedeckte Wald dort war. Und wie faszienierend diese unglaubliche Stille auf mich gewirkt hat. Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft!

Viele Grüße,
Molly

Ver�ffentlicht von: Molly Dorn at 06.03.05 09:56

Erstmal Hut ab, die Aktion verdient wie fast alle Aktivitaäten von Greenpeace großen Respekt! Die Arbeit von GP ist wichtig.
Interessiert habe ich besonders das Portrait von Ole Eiteljörge gelesen. Denn ich befinde mich derzeit auf der Suche nach einem Studium und möchte gerne etwas im Bereich Umwelt machen. Gerne würde ich GP auch endlich aktiv unterstützen (leider wird ja nur eine Zivi-stelle angeboten, auf die ich mich auch beworben hatte).
Nun wünsche ich allen Teilnehmern weiterhin eine gute Zeit in der Kälte.
David

Ver�ffentlicht von: David at 06.03.05 12:52

Ich bewundere euch für euer Engagement.Haltet weiter durch.
Viele liebe Grüße
Esther

Ver�ffentlicht von: Esther at 06.03.05 14:43

Hallo!
Euer Engagement ist grossartig!!!
Ich bin gerade auf Island und kann berichten, dass ein baumloses Land, wie Island, sehr trostlos aussieht. Hier hat die Entforstung schon mit der Besiedlung begonnen, und heute zeigen sich die massiven Schaeden durch Winderosion. Die Regierung laesst es sich einiges kosten,um Baeume zu pflanzen, die in der kurzen Vegetationszeit nur seeehhhr langsam wachsen.
Ich hoffe, dass euer Projekt einen durschlagenden Erfolg hat, denn die Holzindustrie weigert sich auf die Konsequenzen ihrer Kahlschlaege zu schauen.
Ich wuensche euch noch viel Kraft und warme Stunden beim Ausharren. Und natuerlich noch viele schoene Polarlicher. ;-)

Imke

Ver�ffentlicht von: Imke at 07.03.05 15:23

Hallo an alle die hier das engagement loben!
Ich finde, wir sollten uns zuerst mal an die eigene Nase fassen. Wo kommt denn der Bedarf an Urwaldholz her? RICHTIG. Weil WIR Holz und Papier(!) aus den Urwäldern kaufen! In den meisten Druckern und Kopierern steckt weißes, nicht-Recyclingpapier. Und eben dieses kommt zum großen Teil aus dem Urwald.
Wir sollten uns also auch mal gedanken machen, warum dieses Urwald Camp überhaupt nötig ist.
jan martin

Ver�ffentlicht von: Jan Martin at 09.03.05 21:06

Hallo,
weiter so!!!

Ver�ffentlicht von: Gerhard Stern at 03.04.05 07:55

Kommentar ver�ffentlichen




An den Eintrag erinnern?