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02.04.05
Wer ist neu in der Urwaldschutzstation?
Seit vorgestern lebt Ulrike aus Tübingen im Camp.
Wie bist Du zu Greenpeace gekommen?
"Greenpeace - die tun was", habe ich immer wieder durch Zeitung und Fernsehen mitbekommen. Leider sah ich in meinem Heimatdorf keine Möglichkeit, mitzumachen*. Doch seit ich umgezogen bin, arbeite ich in der Tübinger Greenpeace-Gruppe.
Weshalb sind dir die finnischen Urwälder so wichtig, dass du dich in deinem Jahresurlaub für ihren Erhalt einsetzt?
Wälder fand ich schon immer spannend. Vor zwei Jahren habe ich dann bei Greenpeace in der Waldkampagne gearbeitet, und ich habe an einigen Aktionen für finnische, aber auch für afrikanische Wälder teilgenommen.
Was möchtest Du mit deinem Aufenthalt hier erreichen?
Zwar haben wir schon einen kurzfristigen Einschlagstopp erreicht - aber die Wälder müssen auch nachhaltig geschützt werden. Und ich hoffe, dass uns in Deutschland bewusst wird, dass Papier ein Wertstoff ist, mit dem wir sparsam umgehen müssen. Dabei hilft dieses Weblog sicher, öffentlich zu machen, was wir hier tun.
(* Zum Glück gibt es mittlerweile die Cyberaktivisten bei Greenpeace - mitmachen per Internet.)
Auch aus der Schweiz ist ein Aktivist angereist - Christian aus Uster bei Zürich.
Was hat dich zu Greenpeace gebracht?
In der umweltpolitischen Szene war ich schon länger aktiv. An Greenpeace hat mich dann besonders die Gewaltfreiheit interessiert.
Seit einem Klettertraining arbeite ich bei Greenpeace in der Schweiz.
Weshalb liegen dir als Schweizer die finnischen Urwälder am Herzen?
Auch in der Schweiz wird viel Papier aus finnischen Urwäldern verbraucht. Der schweizer Verlag Ringier ist einer der zehn größten Abnehmer. Deswegen finde ich es sinnvoll, hier zu sein. (Monika)
Ver�ffentlicht von Redaktion-HH um 02.04.05 11:48