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<title>Greenpeace Redaktion</title>
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<copyright>Copyright (c) 2005, Beate</copyright>
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<title>Urwaldschutzstation in Finnland abgebaut</title>
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<issued>2005-05-04T11:07:26Z</issued>
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<summary type="text/plain">Die Anfang März im nordfinnischen Urwald errichtete Greenpeace-Urwaldschutzstation wurde Ende April abgebaut, nachdem das staatliche finnische Forstamt Metsähallitus bekannt gegeben hatte, bis Mitte Juni den Einschlag in den Urwäldern auszusetzen. </summary>
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<name>Beate</name>

<email>beate.steffens@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p>Die Anfang März im nordfinnischen Urwald errichtete Greenpeace-Urwaldschutzstation wurde Ende April abgebaut, nachdem das staatliche finnische Forstamt Metsähallitus bekannt gegeben hatte, bis Mitte Juni den Einschlag in den Urwäldern auszusetzen. </p>]]>
<![CDATA[<p>Unser Weblog, in dem seit Anfang März über die Greenpeace Kampagne zum Schutz der letzten Urwälder in Finnland berichtet wurde, ist damit erst einmal zu Ende. Vielen Dank an alle die unser Weblog besucht, unsere Arbeit zum Urwaldschutz mitverfolgt und unterstützt haben.</p>

<p><strong>Was war?</strong> <br />
Nachdem im vergangenen Winter in Finnlands Urwäldern und Wäldern mit hohem Schutzwert im hohen Norden in der Region Inari wieder eingeschlagen wurde, hat Greepeace Anfang März eine Urwaldschutzstation im nordfinnischen Urwald errichtet. Gemeinsam mit Sami Ureinwohnern der Region Inari haben Greenpeace-Aktivisten die bedrohten Wälder mit Warnschildern markiert.</p>

<p>Hierzu waren die Aktivisten mit Schneemobilen, Skiern und auf Schneeschuhen bei bis zu minus 30 Grad Celsius im Urwald unterwegs. Am 7. März, eine Woche nachdem Greenpeace das Protestcamp im Urwald errichtet hatte, wurde der Einschlag im Gebiet Nellim eingestellt und bis Ende März ausgesetzt.</p>

<p>Bei einem Treffen zwischen Vertretern der Sami und des staatlichen Forstamtes Metsähallitus am 20. April zur Sondierung von Verhandlungen, gab das Forstamt bekannt, bis zum 9. Juni nicht mehr einzuschlagen. Greenpeace begrüßt die Verlängerung des Einschlagstopps als ein wichtiges Zeichen zur Lösung des Konfliktes. </p>

<p>Darüber hinaus hoffen wir, dass auch über den 9. Juni hinaus die Einschläge im Urwald von Inari ausgesetzt bleiben - bis in fairen und transparenten Verhandlungen zwischen den Sami und dem finnischen Staat eine Einigung über den weiteren Schutz der Urwälder wie der Wälder mit hohem Schutzwert erzielt wird.</p>

<p>Informationen über die weiteren Entwicklungen in Finnland und über die Zukunft der Urwälder, werden vorerst über die <a href="http://www.greenpeace.de" target="_blank" class="blink">Greenpeace Homepage </a>zu finden sein. Macht's gut und hoffentlich bis bald <br />
Olli</p>]]>
</content>
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<title>Bilder Galerie - Abbau des Camps</title>
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<modified>2005-04-25T15:49:48Z</modified>
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<summary type="text/plain"> Alles ist sortiert und verstaut, jetzt müssen nur noch die drei Container zu Jarmo auf&apos;s Grundstück gebracht werden. So etwas ist allerdings nicht so eben getan, sondern dauert ein paar Stunden, um nicht zu sagen, die ganze Nacht. Denn es kann immmer nur einer nach dem anderen auf den LKW geladen und dann aus dem Wald gefahren werden. Und allein die Fahrt hin und zurück dauert mindestens zwei Stunden. Als wir das Forest Rescue Camp Anfnag März aufgebaut haben, brauchten wir für die ganze Aktion gute 18 Stunden. BIn gespannt, wie lange wir heute Nacht auf den Beinen sind... wir werden sehen, der erste ist jedenfalls bereits bei Jarmo - und es ist bereits halb zwei Uhr morgens - also ungefähr 4 Stunden haben wir für diesen gebraucht.... hier sind auf jeden Fall schon mal ein paar Fotos, um sich das Ganze etwas besser vorstellen zu können. (Anisha)
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<name>Redaktion-HH</name>
<url>LuB8zt3</url>
<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="P4231701.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4231701.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Alles ist sortiert und verstaut! Jetzt müssen die drei Container "nur noch" zu Jarmo auf's Grundstück gebracht werden. Das befindet sich in der Nähe von Inari. </p>

<p>So etwas ist allerdings nicht mal so eben getan. Es dauert ein paar Stunden, um nicht zu sagen, die ganze Nacht. Denn es kann immmer nur ein Container nach dem anderen auf den LKW geladen und aus dem Wald gefahren werden. Allein die Fahrt vom Camp nach Inari und zurück dauert mindestens zwei Stunden. Als wir das Urwaldschutzcamp Anfang März aufgebaut haben, brauchten wir für die ganze Aktion gute 18 Stunden. </p>

<p>Bin gespannt, wie lange wir heute Nacht auf den Beinen sind. Wir werden sehen, der erste Container ist bei Jarmo angekommen. Allerdings ist es auch schon halb zwei Uhr in der Früh. Wir haben für die Aktion also ungefähr vier Stunden gebraucht ... Auf jeden Fall gibt es schon mal ein paar Fotos, damit ihr euch das Ganze etwas besser vorstellen könnt. (Anisha)<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p><img alt="P4231697.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4231697.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4231699.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4231699.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4231707.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4231707.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4231714.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4231714.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4231715.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4231715.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4231716.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4231716.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4241735.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4241735.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4241748.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4241748.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4241757.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4241757.jpg" width="500" height="375" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="P4241739.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4241739.jpg" width="375" height="500" align="center" vspace="10" hspace="10" /></p>]]>
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<title>Aufräumen, sauber machen, verstauen...</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/2005/04/aufraumen.html" />
<modified>2005-04-25T15:37:15Z</modified>
<issued>2005-04-24T11:03:28Z</issued>
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<created>2005-04-24T11:03:28Z</created>
<summary type="text/plain"> Wir packen zusammen. Gestern morgen haben wir angefangen alle Sachen wieder zu verstauen, denn heute holen wir die Container aus dem Wald. Wenn es heute Abend zwischen acht und neun Uhr los geht, muss alles ordentlich sein: Übrig gebliebene Lebensmittel müssen in Kartons gepackt werden. Schlafsäcke und Iso-Matten müssen gelüftet sein. Aber vor allem müssen alle Sache sortiert werden, denn Schneeboots und Artic-Anzüge gehen beispielsweise zurück zu Greenpeace USA, Skier, Stöcke und ein Teil der Schlafsäcke bleibt hier in Finnland und das Ganze Equipment für die Waldmarkierung geht wiederum nach Deutschland. Es gibt also alle Hände voll zu tun. 
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<name>Redaktion-HH</name>
<url>LuB8zt3</url>
<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="AufraemenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/AufraemenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/> Wir packen zusammen. Gestern morgen haben wir angefangen alle Sachen wieder zu verstauen, denn heute holen wir die Container aus dem Wald.</p>

<p>Wenn es heute Abend zwischen acht und neun Uhr los geht, muss alles ordentlich sein: Übrig gebliebene Lebensmittel müssen in Kartons gepackt werden. Schlafsäcke und Iso-Matten müssen gelüftet sein. Aber vor allem müssen alle Sache sortiert werden, denn Schneeboots und Artic-Anzüge gehen beispielsweise zurück zu Greenpeace USA, Skier, Stöcke und ein Teil der Schlafsäcke bleibt in Finnland und das ganze Equipment für die Waldmarkierung geht nach Deutschland. Es gibt also alle Hände voll zu tun. <br />
<br><br />
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<![CDATA[<p><img alt="LagerinnenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/LagerinnenKopie.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

<p><img alt="PeterischildKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/PeterischildKopie.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

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<p>Peteri hält mir eines der übrig gebliebenen Schilder entgegen, während Marc, unser Aktivist aus den Niederlande versucht Ordnung in unser Lager zu bringen, wo Schneeanzüge, Werkzeug und sonstiges Equipment aufbewahrt wurde. Auch die Schilder werden übrigens verstaut, damit wir sofort wieder Zugriff darauf haben, sollte das Forstamt Metsähallitus wieder in den Wäldern um Inari einschlagen.<br />
<br></p>

<p><img alt="AntennenabbauKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/AntennenabbauKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

<p><img alt="AnzuegeeinpackenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/AnzuegeeinpackenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

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<p>Theo und Janet bauen schon mal die Antenne ab. Eine wirklich heikle Angelegenheit, denn mit den kalten Fingern ist das Handtieren mit Stahldrähten nicht ganz ohne. <br />
<br></p>

<p><img alt="ContainerSChlafsackKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/ContainerSChlafsackKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

<p><img alt="kloverbrennenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/kloverbrennenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

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<p>Janet beaufsichtigt das Feuer. Dies sind die Reste von unserem ersten und zweiten Klo, die die Holzfäller zerstört haben. Das aktuelle wird erst verbrannt, wenn wir komplett abgebaut haben, denn noch brauchen wir es ja. Wichtig ist jedenfalls, dass keine Dinge, die nicht in den Wald gehören, hier bleiben. Deshalb wird auch unser Mist in Säcken mitgenommen. </p>

<p><img alt="SinischlafsackKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/SinischlafsackKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

<p><img alt="SkierAnzugKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/SkierAnzugKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

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Nachdem die Skier und Anzüge sortiert und gelüftet sind, fängt Sini langsam an, sie in Säcke zu verstauen. </p>

<p>Während unserer gesamten Aufräumaktion blieb es übrigens sehr, sehr ruhig. Die Holzfäller aus dem Anti-Terror-Camp scheinen endlich Ruhe zu geben. Auch wenn wir an ihnen vorbei fahren, stoppen sie uns nicht mehr, sondern lassen uns tatsächlich einfach passieren. Hoffen wir, dass es heute Abend beim Abbau auch so bleibt. <br />
(Anisha)<br />
</p>]]>
</content>
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<title>Die letzten Portraits</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/2005/04/die_letzten_por.html" />
<modified>2006-04-12T18:33:18Z</modified>
<issued>2005-04-23T18:15:58Z</issued>
<id>tag:gruppen.greenpeace.de,2005:/central/weblogs/gpred/7.309</id>
<created>2005-04-23T18:15:58Z</created>
<summary type="text/plain"> Oli, 27, kommt aus Stuttgart und ist seit 1999 aktiv bei Greenpeace, davor viele Jahre Fördermitglied. 

Warum bist Du bei Greenpeace?
Weil Greenpeace eine gewealtfreie, politisch und finanziell unabhängige Umweltorganisation ist, die sich weltweit für die Lebensgrundlagen einsetzt. Durch ein Gespräch am Infostand der Gruppe Dortmund habe ich den Zugang zur aktiven Arbeit bei Greenpeace gefunden. Erzielte Erfolge der ehrenamtlichen Arbeit waren unter anderem die Auslistung von Urwaldhölzern einer großen Baumarktkette sowie die Forcierung des Nationalparks Kellerwald-Edersee, der Anfang 2004 ausgewiesen wurde. Mein Motto lautet: Taten statt Warten!</summary>
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<name>Redaktion-HH</name>
<url>LuB8zt3</url>
<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="Oli.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Oli.jpg" width="200" height="150"  align="left" vspace="10" hspace="10"/> Oli, 27, kommt aus Stuttgart und ist seit 1999 aktiv bei Greenpeace. Davor war er viele Jahre Fördermitglied. </p>

<p>Warum bist Du bei Greenpeace?<br />
Weil Greenpeace eine gewaltfreie, politisch und finanziell unabhängige Umweltschutzorganisation ist, die sich weltweit für die Lebensgrundlagen einsetzt. Durch ein Gespräch am Infostand der Gruppe Dortmund habe ich den Zugang zur aktiven Arbeit bei Greenpeace gefunden. </p>

<p>Erzielte Erfolge der ehrenamtlichen Arbeit waren unter anderem die Auslistung von Urwaldhölzern einer großen Baumarktkette sowie die Forcierung des Nationalparks Kellerwald-Edersee, der Anfang 2004 ausgewiesen wurde. Mein Motto lautet: Taten statt Warten!<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Warum bist Du in Finnland?<br />
Weltweit existieren nur noch 20 Prozent der Urwälder - alle zwei Sekunden fällt die Fläche eines Fußballplatzes der Säge zum Opfer. Da es die letzten europäischen Urwälder nur noch in Nordfinnland gibt, gilt es, dieses außergewöhnliche natürliche und kulturelle Erbe für die nachfolgenden Generationen zu bewahren. </p>

<p>Welche Erwartungen hast Du an diesen Aufenthalt?<br />
Beruflich beschäftige ich mich mit Großschutzmanagement und nachhaltigem Tourismus. Daher bin ich sehr interessiert, wie die Debatte um den Schutz der Wälder in Finnland geführt wird. Interessant ist vor allem, ob es gelingt, der lokalen finnischen Bevölkerung den Gedanken von Schützen und Nutzen zu vermitteln. Denn eines ist klar: die Unterstützung der Bevölkerung ist essentieller Garant für den Erfolg des Gebietes. Last but not least wünsche ich mir natürlich, dass die finnischen Urwälder unter Schutz gestellt werden und die Samikultur weiter existieren kann. </p>

<p><img alt="Leo.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Leo.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Ich bin Leo Reinhardt, komme aus Flensburg, bin 25 Jahre alt und bin seit Anfang des Jahres bei Greenpeace Hamburg.</p>

<p>Was machst du dort?<br />
Ich bin im Greenpeace-Aktionsmittellager für den handwerklichen Bereich zuständig.</p>

<p>Und warum bist du hier?<br />
Natürlich um die letzten Urwälder in Europa zu schützen.</p>

<p>Was ist das wichtigste im Camp? <br />
Die Nerven behalten, zumindest in den letzten Wochen. Und immer Ohrenstöpsel in den Taschen haben.</p>

<p>Was ist dein Bezug zu dieser Region?<br />
Ich habe keinen wirklichen - außer, dass ich wie alle anderen die Wälder hier schützen möchte. Doch ich muss gestehn, es ist mir hier zu kalt und ein wenig zu ruhig, abgesehen von dem Holzfäller-Terror.</p>

<p><br></p>

<p><img alt="Hanno.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Hanno.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Hanno Buntrock, 25 Jahre alt, kommt aus Flensburg/Hamburg. Er ist seit 1999 bei Greenpeace, war jedoch nie Gruppenmitglied. </p>

<p>Was machst Du bei Greenpeace?<br />
Ich verdiene mir meinen Lebensunterhalt mit einer sinnvollen Tätigkeit. </p>

<p>Warum bist Du in Finnland?<br />
Da ich am Wald aufgewachsen bin und ich es unverschämt finde, Urwälder zu zerstören. Gerade bei so langsam wachsenen Wäldern, wie in Finnland.</p>

<p>Was erwartest Du von Deinem Aufenthalt?<br />
Mir selbst ein Bild dieser Wälder zu machen und aktiv gegen die Abholzung vorzugehen. </p>

<p><br /><br />
<br /><br />
<br /><br />
</p>]]>
</content>
</entry>
<entry>
<title>Hmmm lecker - Probiert das mal!</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/2005/04/hmmm_lecker_pro.html" />
<modified>2005-04-25T15:23:11Z</modified>
<issued>2005-04-22T18:19:36Z</issued>
<id>tag:gruppen.greenpeace.de,2005:/central/weblogs/gpred/7.308</id>
<created>2005-04-22T18:19:36Z</created>
<summary type="text/plain"> Wie wir ja gerade bekannt gegeben haben, bauen wir an diesem Wochenende unser Camp ab. Mit anderen Worten naht das Ende. Nur noch ein paar Tage und wir sind alle wieder zurück in unseren Heimatländern, in alle Himmelsrichtungen verstreut. Dies ist vielleicht ein guter Anlass, mein Versprechen einzulösen, unserem Koch Rosanno noch ein Rezept abzuluchsen. Denn genau dies habe ich vor ein paar Tagen gemacht, als er sich tatsächlich mal auf die Finger hat schauen lassen. Lag wohl an der Übermüdung, an der wir hier alle leiden, auf Grund des Dauer-Terrors, den die Holzfäller vom Forstamt Metsähalitus jede Nacht hier veranstalten. 

</summary>
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<name>Redaktion-HH</name>
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<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="P4181604.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4181604.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10"/> Wie wir ja gerade bekannt gegeben haben, bauen wir an diesem Wochenende unser Camp ab. Mit anderen Worten naht das Ende. Nur noch ein paar Tage und wir sind alle wieder zurück in unseren Heimatländern und in alle Himmelsrichtungen verstreut. </p>

<p>Dies ist vielleicht ein guter Anlass, mein Versprechen einzulösen, unserem Koch Rosanno noch ein Rezept abzuluchsen. Denn genau dies habe ich vor ein paar Tagen gemacht, als er sich tatsächlich mal auf die Finger hat schauen lassen. Lag wohl an der Übermüdung, an der wir hier alle leiden, auf Grund des Dauer-Terrors, den die Holzfäller vom Forstamt Metsähallitus jede Nacht hier veranstalten. </p>]]>
<![CDATA[<p><strong>Es gab Rentier auf zweierlei Art, Kartoffelpüree und Kichererbsen á la Rosanno</strong></p>

<p><strong>Gekochtes Rentierfleisch auf Sami Art</strong><br />
Ein paar Scheiben Rentier (in Deutschland kann man natürlich auch anderes Fleisch nehmen) in einen Topf geben und mit etwas Wasser füllen. So viel Wasser zugeben, dass das Fleisch bedeckt ist. Etwas Salz und Pfeffer dazu geben. Das Ganze kochen bis es durch ist. Und das war es schon.</p>

<p><strong>Rentierfleisch mit Salbei</strong><br />
Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Das Rentierfleisch in die Pfanne geben und mit etwas Pfeffer, Salz, Salbei und Rosmarin anbraten. Fertig!</p>

<p><strong>Kartoffelpüree </strong><br />
Kartoffeln in einen Topf geben und kochen. Wenn diese fertig sind, zu Mus stampfen und mit etwas Milch, Salz, Muskatnuss und Butter abschmecken.</p>

<p><strong>Kichererbsen á la Rosanno</strong><br />
Kichererbsen eine Nacht einweichen. Dann in einen Topf geben und Salz, Lorbeerblätter, Tomatenpüree, Zwiebeln, Rosmarin und Salbei dazu geben. Alles zusammen kochen, bis die Kichererbsen gar sind. </p>

<p>Wer Lust hat, sollte dieses Rezept mal am Wochenende versuchen. Geht schnell und ist echt lecker!<br />
(Anisha)</p>

<p><img alt="P4181619.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/P4181619.jpg" width="500" height="375" align="left" vspace="10" hspace="10"/><br />
</p>]]>
</content>
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<title>Einschlagstopp verlängert - Urwaldschutzstation wird abgebaut</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/2005/04/pressekonferenz_2.html" />
<modified>2005-04-25T15:17:34Z</modified>
<issued>2005-04-22T16:25:46Z</issued>
<id>tag:gruppen.greenpeace.de,2005:/central/weblogs/gpred/7.307</id>
<created>2005-04-22T16:25:46Z</created>
<summary type="text/plain"> Der Einschlagstopp in den von Greenpeace, dem finnischem Naturschutzbund und den Sami kartierten potenziellen Urwäldern und Wäldern mit hohem Schuztwert  wird verlängert. Dies ist das Ergebnis des Folgetreffens zwischen den Sami Rentierhaltergenossenschaften aus Inari mit dem staatlichen Forstamt Metsähallitus vom Mittwoch.

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<![CDATA[<p><img alt="Samipressekonferenz.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Samipressekonferenz.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10"/> <br /><br /> Der Einschlagstopp in den von Greenpeace, dem finnischem Naturschutzbund und den Sami kartierten potenziellen Urwäldern und Wäldern mit hohem Schuztwert wird verlängert. Dies ist das Ergebnis eines Treffens zwischen den Sami Rentierhaltergenossenschaften aus Inari mit dem staatlichen Forstamt Metsähallitus vom Mittwoch.<br />
<br /><br /></p>]]>
<![CDATA[<p>Die Urwaldschutzstation von Greenpeace wird daher in den kommenden Tagen abgebaut. Allerdings werden wir weiterhin mit einem kleinen Büro in Inari vertreten bleiben, um den laufenden Prozess zu begleiten. </p>

<p>Anfang März hatten aktivisten aus verschiedenen Greenpeace-Büros eine Urwaldschutzstation im Urwald in Inari errichtet, um gegen den Einschlag in den letzten Urwälder Europas zu protestieren. Zusammen mit den indigenen Sami sind darufhin die Urwälder und Wälder mit hohem Schutzwert mit Warnschildern markiert worden, da sie besonders wichtig für die Sami und ihre Rentierzucht sind. </p>

<p>Am 7. März wurde vom staatlichen Forstamt der Einschlag eingestellt und mitgeteilt, dass weitere Fällungen bis Anfang Mai eingestellt werden. Greenpeace begrüßt ebenfalls die jetzt getroffene Entscheidung den Einschlag auch weiter - bis Mitte Juni - auszusetzen und wird die Urwaldschutzstation abbauen.</p>

<p>Freitagmorgen haben wir auf einer Pressekonferenz in Helsinki unsere Entscheidung der Öffentlichkeit mitgeteilt. Der finnische Waldexperte von Greenpeace-Finnland, Matti Liimatainen, legte das Ergebnis des Treffens zwischen Sami und dem staatlichen Forstamt Metsähallitus dar und machte unseren Entschluss deutlich, die Urwaldschutzstation aufgrund des ausgeweiteten Einschlagstopps abzubauen. </p>

<p>Frau Kati Erikson vom Sami Council, die ebenfalls bei der Pressekonferenz anwesend war, unterstützte die Sami von Inari und teilte mit, dass der Sami Council weitere rechtliche Schritte gegen die Waldzerstörung prüfen wird.</p>

<p>Die kommenden Tage werden davon geprägt sein, unsere Wohncontainer mit Hilfe eines Kranes auf einen LKW zu verladen und aus dem Wald zu bringen. Ein gutes Stück Arbeit. Mehr darüber in den kommenden Tagen. (Oli, Anisha)</p>]]>
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<title>Einschlagstopp in Inari verlängert</title>
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<modified>2005-04-25T13:50:21Z</modified>
<issued>2005-04-21T16:41:16Z</issued>
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<summary type="text/plain"> Der Einschlagstopp in den von Greenpeace, den Sami und dem finnischen Naturschutzbund kartierten Urwäldern und Wäldern mit hohem Schutzwert in der nordfinnischen Region Inari wird bis Anfang Juni verlängert. Dies ist das wichtigste Ergebnis des gestrigen Treffens zwischen den Sami Rentierhaltern aus Inari und dem staatlichen Forstamt Metsähallitus. Es wurde zudem vereinbart am 9. Juni die Diskussion über die Zukunft der Wälder fortzusetzen. Greenpeace begrüßt die Verlängerung des Einschlagstopps als ein wichtiges Zeichen zur Lösung des Konfliktes. Es ist zu hoffen, dass auch über den 9. Juni hinaus die Anfang März ausgesetzten Einschläge im Urwald in Inari eingestellt werden, bis in fairen und transparenten Verhandlungen zwischen den Sami und dem finnischen Staat eine Einigung über den  weiteren Schutz der Urwälder wie der Wälder mit hohem Schutzwert erzielt wird.
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<name>Redaktion-HH</name>
<url>LuB8zt3</url>
<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="Wald4Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Wald4Kopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Der Einschlagstopp in den von Greenpeace, den Sami und dem finnischen Naturschutzbund kartierten Urwäldern und Wäldern mit hohem Schutzwert in der nordfinnischen Region Inari wird bis Anfang Juni verlängert. Dies ist das wichtigste Ergebnis des gestrigen Treffens zwischen den Sami Rentierhaltern aus Inari und dem staatlichen Forstamt Metsähallitus. Es wurde zudem vereinbart am 9. Juni die Diskussion über die Zukunft der Wälder fortzusetzen. </p>

<p>Greenpeace begrüßt die Verlängerung des Einschlagstopps als ein wichtiges Zeichen zur Lösung des Konfliktes. Es ist zu hoffen, dass auch über den 9. Juni hinaus die Anfang März ausgesetzten Einschläge im Urwald in Inari eingestellt werden, bis in fairen und transparenten Verhandlungen zwischen den Sami und dem finnischen Staat eine Einigung über den weiteren Schutz der Urwälder wie der Wälder mit hohem Schutzwert erzielt wird.<br />
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<title>Wenn Holzfäller-Terror zum Alltag wird</title>
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<summary type="text/plain"> „Irgendwer hat die Musik aber sehr laut aufgedreht“, denke ich im Halbschlaf. Dabei kann von Denken eigentlich noch keine Rede sein. Mein Fuß wippt zum Takt. Ein finnischer Song, recht poppig. Nicht mein Geschmack, aber extrem Ohrwurm gefährlich. Langsam schlage ich die Augen auf, denn ich glaube zu diesem Zeitpunkt noch, dass die Musik von uns aus dem Container kommt. Scheint Zeit zum Aufstehen zu sein und das ist die „sanfte“ Methode mir das mitzuteilen. Ich schlage die Augen auf. Die drei anderen liegen ebenfalls noch im Bett, total erschöpft von der Nachtwache. Und da dämmert’s: Der Terror geht weiter. Die Musik ist nicht von uns, sondern von draußen. Die Holzfäller aus dem sogenannten Anti-Terror-Camp haben sich mit einem Auto genau vor unseren Container aufgebaut. Die Türen sperrangelweit offen, lassen sie die Lautsprecher fast explodieren – so laut ist es. Der finnische Song in der Dauerschleife, wieder und wieder, über eine Stunde lang. Als ich durch die Vorhänge sehe, grinsen sie mich nur an. Ich denk nur: „Der Tag wird ja viel versprechend“!

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<![CDATA[<p><img alt="MInaHolzfaellerKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/MInaHolzfaellerKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/> "Irgendwer hat die Musik aber sehr laut aufgedreht", denke ich im Halbschlaf. Dabei kann von Denken eigentlich noch keine Rede sein. Mein Fuß wippt zum Takt. Ein finnischer Song, recht poppig. Nicht mein Geschmack, aber extrem Ohrwurm gefährlich. Langsam schlage ich die Augen auf, denn ich glaube zu diesem Zeitpunkt noch, dass die Musik aus dem Container kommt. Scheint Zeit zum Aufstehen zu sein und das ist die "sanfte" Methode mir das mitzuteilen. </p>

<p>Ich schlage die Augen auf. Die drei anderen liegen ebenfalls noch im Bett, total erschöpft von der Nachtwache. Und da dämmert’s: Der Terror geht weiter. Die Musik ist nicht von uns, sondern von draußen. Die Holzfäller aus dem so genannten Anti-Terror-Camp haben sich mit einem Auto genau vor unserem Container aufgebaut. Die Türen sperrangelweit offen, lassen sie die Lautsprecher fast explodieren - so laut ist es. Der finnische Song in der Dauerschleife, wieder und wieder, über eine Stunde lang. Als ich durch die Vorhänge sehe, grinsen sie mich an. Ich denk nur: "Der Tag wird ja viel versprechend!"</p>]]>
<![CDATA[<p>Es ist schlimm. Und im Grunde meinen wir zu wissen, dass die Holzfäller uns nicht wirklich körperlich etwas anhaben können. Oder doch? Diese Ungewissheit zermürbt, auch wenn wir glauben, dass das staatliche Forstwirtschaftsunternehmen Metsähalitus einen Daumen auf die Aktivitäten ihrer Holzfäller hält. Aber man weiß ja nie, ob nicht doch mal einer die Kontrolle verliert. Oft ist einfach zu viel Alkohol im Spiel.</p>

<p><img alt="MotorschlittennahKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/MotorschlittennahKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Der Terror geht jetzt seit unserem Camp-Umzug in die Nähe von Nellim. Gute zwei Wochen also. Wenn wir in oder aus dem Camp fahren wollen, werden wir gestoppt. Manchmal nur kurz, manchmal für einen halbe Stunde. Man weiß es nie genau. Oder die Holzfäller fahren mit Schneemobilen mehrere Male am Tag an uns vorbei. Hautnah. Jean-Jack haben sie bereits angefahren. </p>

<p>Es hat den Fahrer einfach nicht interessiert, ob er da steht oder nicht. Gott sei Dank ist aber nichts passiert. Um sie daran zu hindern, dass sie so dicht um unsere Container fahren, haben wir eine Mauer aus Schnee gebaut. Wie ein Iglu. Aber hat es was genützt? Natürlich nicht. Ganze zwei Stunden stand das Ding, dann wurde sie zerstört - von Holzfällern mit dem Schneemobil. </p>

<p>Ein anderes Mittel, um uns zu terrorisieren sind Hupen und Sirenen. Ein bis fünf Männer kommen in regelmäßigen Abständen, etwa jede Stunde, zu uns hoch und hupen. Inzwischen können wir darüber nur noch den Kopf schütteln. Sie stehen vor den Fenstern der Container und hupen, hupen, hupen. Da wir immer rausgehen, um Fotos und Filme darüber zu machen, hupen sie uns direkt ins Gesicht, in die Kamera oder in die Ohren. Manche sind sogar so enthusiastisch, dass sie hinter uns her rennen. </p>

<p>Die ersten Male hatte ich noch echtes Herzklopfen. Jetzt frage ich mich nur noch, wie erwachsene Menschen sich so unglaublich peinlich verhalten können. Doch auch das ist ein Problem. Wir fangen an, diesen Terror als alltäglich anzusehen. Oft denke ich, dass sie sich doch bitte mal etwas Anderes überlegen sollen. Es wird langsam langweilig. Immer dieses Hupen. Doch trotzdem sind und bleiben die Holzfäller eine Bedrohung und wir laufen Gefahr, sie nicht mehr als diese wahrzunehmen. So sehr ist der Terror hier bereits Alltag geworden. </p>

<p>Aber wir werden immer wieder daran erinnert, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Letzte Nacht kamen sie tatsächlich mit einer neuen Idee. Gegen drei Uhr, als Timo und Jean-Jack die Hälfte Ihrer Nachschicht rum hatten, kamen die Holzfäller und verteilten rund um die Container Hühnerscheiße. Appetitlich! Außerdem verwandelten sie den Weg zum Örtchen zur reinsten Stolperfalle. Auf den gut 70 Metern, die wir zur Toilette durch den Wald gehen müssen, waren überall Stricke gespannt. </p>

<p>Wird es jetzt doch körperlich gefährlich? In dieser Nacht haben sie auch unser Klo zerstört - es ist nur noch der reinste Trümmerhaufen. Wir können nur hoffen, dass es bei solchen Aktionen bleibt und die Holzfäller nicht eine ihrer vielen Drohungen gegen uns wahrmachen.... Wir wissen es nicht! </p>

<p><img alt="Amfenster2Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Amfenster2Kopie.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="TimoKameraHolzfaellerKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/TimoKameraHolzfaellerKopie.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="HavesterKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/HavesterKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10"/></p>

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<p><img alt="HolzbrennenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/HolzbrennenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="Hupen6Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Hupen6Kopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="HutenahKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/HutenahKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="MauerkaputKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/MauerkaputKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="Motorschlitten2Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Motorschlitten2Kopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="MotorschlittenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/MotorschlittenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<title>Besucher im Camp</title>
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<modified>2005-04-22T17:59:40Z</modified>
<issued>2005-04-20T12:33:32Z</issued>
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<summary type="text/plain"> Das Greenpeace in den Wäldern von Inari Anfang März ein Protest Camp gegen die Abholzung des Urwaldes und den Schutz der Sami und deren Rentierherden aufgebaut hat, dass wissen die Einwohner dieser Region alle. Doch seit dem wir umgezogen sind und die Holzfäller ihr sogenanntes Anti-Terror-Camp aufgebaut haben, ist das Interesse an den Vorgängen im Wald mehr und mehr gestiegen. Immer wieder kommen Menschen aus der Umgebung zu uns ins Camp. Laufen auf und ab, schauen neugierig. Um die vierzig sind es bereits, denen wir die Angst und oft auch eine große Portion Hass gegenüber Greenpeace in ihren Gesichtern ansehen. Der Grund sind Ängste, geschürt von vor allem von den vielen Fehlinformationen, die die lokale Presse hier immer wieder verbreitet.  Und deshalb nutzen wir die Chance, wenn uns mal eine Gruppe von Besucher  ansteuert, mit ihnen zu reden. </summary>
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<name>Redaktion-HH</name>
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<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="GreenpeacezeltKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/GreenpeacezeltKopie.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Das Greenpeace in den Wäldern von Inari Anfang März ein Protest Camp gegen die Abholzung des Urwaldes und den Schutz der Sami und deren Rentierherden aufgebaut hat, dass wissen die Einwohner dieser Region alle. Doch seit dem wir umgezogen sind und die Holzfäller ihr sogenanntes Anti-Terror-Camp aufgebaut haben, ist das Interesse an den Vorgängen im Wald mehr und mehr gestiegen. </p>

<p>Immer wieder kommen Menschen aus der Umgebung zu uns ins Camp. Laufen auf und ab, schauen neugierig. Um die vierzig sind es bereits, denen wir die Angst und oft auch eine große Portion Hass gegenüber Greenpeace in ihren Gesichtern ansehen. Der Grund sind Ängste, geschürt vor allem von den vielen Fehlinformationen, die die lokale Presse hier immer wieder verbreitet.  Und deshalb nutzen wir die Chance, wenn uns mal eine Gruppe von Besucher ansteuert, mit ihnen zu reden. </p>]]>
<![CDATA[<p>Manche sind für die Möglichkeit dankbar, sie suchen förmlich das Gespräch, aber es gibt auch immer wieder Leute, die einfach nur kommen, um uns anzupöbeln. Sie wollen einfach glauben, was an Lügen verbreitet wird und zeigen keinerlei Willen, auch nur einen Millimeter von ihrem Standpunkt abzurücken. Das ist oft frustrierend, denn wir haben Verständnis für die Ängste. Aber wir wissen auch, dass viele dieser Ängste unbegründet sind. Das möchten wir unseren Besuchern natürlich gerne vermitteln. Aber gut, es bleibt uns nichts anderes übrig, als das erstmal hinzunehmen. </p>

<p>Aber wie gesagt, so sind nicht alle. Die Mehrzahl kommt sogar zu uns in die Container und wir können bei einer Tasse Tee miteinander reden. Wir hören uns die Sorgen und Bedenken an, stehen aber vor allem Rede und Antwort, um ihnen die Zweifel zu nehmen. </p>

<p>Die größte Sorge ist die Angst, um die Arbeitsplätze. "In Finnland ist die Arbeitslosigkeit sowieso schon so groß", beschweren sich einige, "da brauchen wir nicht auch noch Greenpeace, die uns die wichtigen Stellen in der Forstwirtschaft wegnehmen." Verständlich? Wir erklären dann, dass es uns nicht darum geht, Arbeitsplätze abzuschaffen, sondern den Wald zu schützen. Schließlich ist der Urwald eine sehr wichtige Ressource für das ökologische System und vor allem für die Existenz der samischen Kultur. </p>

<p>Wir berichten auch von unserem Report, den wir Metsähalitus und der finnischen Regierung vorgelegt haben. Dieser beinhaltet Vorschläge für den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Forstindustrie. Bisher hat sich aber keiner der zuständigen Behörden dazu geäußert. Zudem ist es Sache der Regierung für Arbeitsplätze zu sorgen. Und das steht sogar im Gesetzt. </p>

<p>Ein anderer Vorwurf: Greenpeace schürt den Konflikt zwischen Sami und dem staatlichen Forstwirtschaftsunternehmen Metsähalitus absichtlich. Greenpeace benutze die Sami da wir sonst keine Gründe hätte, sich für die Wälder in Lappland einzusetzen. Das ist natürlich völliger Blödsinn, denn es gibt reichlich Gründe, warum wir uns für Urwälder weltweit einsetzen. Beispielsweise ein gesundes Ökosystem. Außerdem haben uns die Sami um unsere Unterstützung gebeten. </p>

<p>Mit jeder Abholzung verlieren viele Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum, was wiederum zum Aussterben vieler Arten führen kann. Und damit wären wir auch schon wieder bei den Sami. Auch sie brauchen die Urwälder, damit ihre Rentierherden im Winter nicht verhungern. Den Konflikt zwischen Ureinwohnern und finnischer Regierung gibt es bereits seit Jahrzehnten.    </p>

<p>In diesem Sinne können wir auch gleich klarstellen, dass Greenpeace weder ein Unternehmen ist, welches Gewinne macht, noch eine Organisation für Tierrechte. Dies sind ebenfalls Behauptungen, die hier in Finnland verbreitet und von unseren Besuchern angesprochen werden. Es hieß sogar schon, dass Greenpeace eine Konflikt-Industrie schafft, damit es Gelder bekommt. Das ist natürlich Quatsch, denn wir versuchen lediglich, auf die vorherrschenden Probleme aufmerksam zu machen. Und wir setzen uns für sinnvolle und  ökologische Lösungen ein.</p>

<p>Noch mal, Greenpeace ist nicht prinzipiell gegen Abholzung von Wäldern. Aber wir setzen uns gegen die Abholzung der letzten bestehenden Urwälder und anderer wichtiger Rentierwälder mit hohem Schutzwert ein. Nur diese Gebiete sollen geschützt werden. Und das hat nicht automatisch einen Arbeitsstellenverlust zur Folge. </p>

<p>Es gibt andere - staatliche und private - Wälder, die genutzt werden können. Zudem sollte bedacht werden, dass es zurzeit mehr Jobs durch Rentierhaltung gibt, als durch die Forstwirtschaft in den staatlichen Wäldern. Die wirtschaftliche Haupteinnahmequelle Lapplands ist zudem der Tourismus. </p>

<p>Beim Stichwort Tourismus kommt auch gleich die nächste Angst. "Dürfen wir überhaupt noch in den Wald, wenn er geschützt ist?" Denn der Wald gehört hier zum täglichen Leben. Es wird in ihm gejagt, spazieren gegangen, Motorschlitten gefahren oder einfach nur zur Erholung genutzt. </p>

<p>Dazu können wir nur sagen: Was für eine Frage, natürlich, der Wald ist für alle da! Es geht nicht darum, ihn für irgendwen nicht mehr zugänglich zu machen. Alles was wir wollen ist ihn schützen, damit man auch noch in vielen, vielen Jahren etwas davon hat!</p>

<p><img alt="Wald1Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Wald1Kopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="Wald2Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Wald2Kopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="Wald4Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Wald4Kopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="Wald6Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Wald6Kopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<title>Aktion in Helsinki – Aktivisten verhaftet</title>
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<modified>2005-04-20T13:35:20Z</modified>
<issued>2005-04-19T17:28:17Z</issued>
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<created>2005-04-19T17:28:17Z</created>
<summary type="text/plain"> Sechs unserer Aktivisten (4 Finnen, 1 Niederländer und ein Deutscher) sind heute in Helsinki, direkt aus dem Gebäude des Forstwirtschaftsministeriums von der Polizei verhaftet worden. Der Grund: Sie und noch andere Aktivisten, insgesamt aus sechs verschiedenen Ländern, haben heute morgen um neun Uhr einen LKW-Ladung voller Abholzungsreste vor den Türen des Forstwirtschaftsministerium abgeladen. Während die einen in das Gebäude sind, um dort die Überbleibsel der Einschläge aus den Wäldern rund um Inari auf den Stufen zu verteilen, hat sich ein Kletterteam vom Dach des Gebäudes abgeseilt, um ein Banner mit der Aufforderung „ Vernichtet nicht den Sami Wald“ aufzuhängen.  
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<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<![CDATA[<p><img alt="climbers,-Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/climbers,-Kopie.jpg" width="225" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Sechs unserer Aktivisten (vier Finnen, ein Niederländer und ein Deutscher) sind heute in Helsinki, direkt aus dem Gebäude des Forstwirtschaftsministeriums von der Polizei verhaftet worden. Der Grund: Sie und noch andere Aktivisten, insgesamt aus sechs verschiedenen Ländern, haben heute morgen um neun Uhr eine LKW-Ladung voller Abholzungsreste vor den Türen des Forstwirtschaftsministerium abgeladen. Während die einen in das Gebäude sind, um dort die Überbleibsel der Einschläge aus den Wäldern rund um Inari auf den Stufen zu verteilen, hat sich ein Kletterteam vom Dach des Gebäudes abgeseilt, um ein Banner mit der Aufforderung „ Vernichtet nicht den Sami Wald“ aufzuhängen.  <br />
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<![CDATA[<p>Die Polizei reagierte sehr langsam auf das Geschehen. Erst nach einer Weile tauchte sie vor Ort auf, um die Situation zu begutachten und die Personalien aufzunehmen. Nach einigen Diskussionen der Polizei mit dem Ministerium, wurden sechs Aktivisten, die die Haupteingangstreppe mit den Abholzungsresten blockierten, in den Polizeiwagen gebracht und zum Präsidium gefahren. Alle anderen Aktivisten, die draußen auf dem Platz waren, wurden verschont und das Kletterteam kam eine Stunde später ebenfalls unbeschadet runter und wurde lediglich nach den persönlichen Daten befragt.</p>

<p>Währenddessen bleibt das Forstwirtschaftsministerium, obwohl verantwortlich für den ganzen Konflikt in Nord-Lappland, weiterhin schweigsam. Wie so oft in der jüngsten Vergangenheit. Die Regierung lässt beispielsweise das staatliche Forstwirtschaftsunternehmen Metsähalitus alle Gespräche alleine führen, mit der Begründung, dass es sich hier um ein lokales Problem handle. Das Forstwirtschaftsministerium ging sogar so weit, dass es nicht mal einen Brief der Rentierzüchter Kooperativen bezüglich der Konditionen für die Verhandlungen beantwortete. Ebenfalls unbeantwortet ist bis heute ein gemeinsamer Brief von Greenpeace, der Finnischen Association for Nature Conservation und dem WWF Finnland.....</p>

<p>....inzwischen sind unsere Aktivisten wieder auf freien Fuß.... Und der kleine Schock wird damit kräftig belohnt, dass das finnische Fernsehen bereits mehrfach über die Aktion berichtet hat... Well done!</p>

<p><img alt="Inside-Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Inside-Kopie.jpg" width="225" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="logging-Kopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/logging-Kopie.jpg" width="225" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<title>Im Freilichtmuseum</title>
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<modified>2005-04-18T13:34:37Z</modified>
<issued>2005-04-18T11:40:28Z</issued>
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<created>2005-04-18T11:40:28Z</created>
<summary type="text/plain"> Ein wenig Kultur, das muss schon sein, dachten sich Hanno, Theo, Mina und Henry. Alle vier waren noch nicht in dem samischen Museum Siida in Inari und wollten da heute unbedingt mal hin. Ich selbst war da zwar schon, doch was ich nicht wusste, dass das Museum auch einen Freilichtbereich hat. Also bin ich noch mal mit gegangen, denn hinter dem Hauptgebäude findet man typischen Wohnsitze der Fischer – und Rentiersamen, sowie lauter Fanggeräte. Insgesamt gibt es fast 50 Objekte zu besichtigen. Ein paar stammen direkt aus dem Dorf Tirro, das direkt am Ufer des Vaskojoki Fluss liegt. Da es 1960 noch keine Strasse gab wurden die Stämme dieser Hütten mit Rentieren nach Inari gebracht. Heute liegt das Dorf an der Strasse nach Angeli, einer Stadt an der Grenze zu Norwegen.  </summary>
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<name>Redaktion-HH</name>
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<![CDATA[<p><img alt="Gerichtshaus.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Gerichtshaus.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Ein wenig Kultur, das muss schon sein, dachten sich Hanno, Theo, Mina und Henry. Alle vier waren noch nicht in dem samischen Museum Siida in Inari und wollten da heute unbedingt mal hin. Ich selbst war da zwar schon, doch was ich nicht wusste, dass das Museum auch einen Freilichtbereich hat. Also bin ich noch mal mit gegangen, denn hinter dem Hauptgebäude findet man typische Wohnsitze der Fischer – und Rentiersamen, sowie lauter Fanggeräte. Insgesamt gibt es fast 50 Objekte zu besichtigen. Ein paar stammen direkt aus dem Dorf Tirro, das direkt am Ufer des Vaskojoki Fluss liegt. Da es 1960 noch keine Straße gab, wurden die Stämme dieser Hütten mit Rentieren nach Inari gebracht. Heute liegt das Dorf an der Straße nach Angeli, einer Stadt an der Grenze zu Norwegen.  </p>]]>
<![CDATA[<p>Gleich am Anfang bestaunen wir ein altes Gerichtshäuschen. Eines der ersten Rechtswesen im hinteren Lappland, heißt es auf dem Infoschild. Das Gericht tagte bis genau vor 100 Jahren. Zum Zeitvertreib wurden Hunderte von Kerben in die Holzwände eingeritzt, ein Teil davon ist von Leuten, die auf ihr Urteil gewartet habe. Urteile waren entweder Gefängnis, Zwangsblock oder Peitschenschläge. Diese wurden gleich nach Verhandlung, direkt vor dem Häuschen am Eckbaum ausgeführt. Der Verurteilte hatte die Hände gefesselt und bekam, je nach Strafmaß, die Schläge auf den nackten Rücken. „Autsch“ jammerte Mina mitfühlend beim Lesen.</p>

<p>Als nächstes kamen wir zu einer kleinen Ansammlung von Unterständen, die die Sami während der Rentierhütearbeit oder auf dem Jahrmarkt benutzten. Das Gerüst besteht meistens aus Birken- und Kiefernstämmen. Logisch, andere Bäume gibt es hier ja auch kaum. Das aufgebaute Gestell wurde dann mit Stoff überdeckt, welcher dünner ist, als der des Lappenzeltes. Die Feuerstelle war in der Mitte, was im Übrigen auch im bereits erwähnten Lappenzelt so ist. Diese benutzten die Sami jedoch, wenn sie länger irgendwo blieben. Deshalb besteht das Grundgestell aus gebogenen Holzstangen, an denen sogenannte Rippen befestigt wurden. Darauf legten sie im Winter Decken und im Sommer Torf oder Stoff. </p>

<p><img alt="SamiManiHuette.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/SamiManiHuette.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Ob Zelt oder Hütte, was überall gleich ist, ist die Hausordnung erklärt uns Henry, als wir bei einer Torfhütte angekommen sind. Dabei scheut er nicht davor zurück in den Unterschlupf reinzukrabbeln und bittet uns mitzukommen. Nachdem er uns gezeigt hat, wie man sich in so einem Haus hinsetzt, erklärt er, dass die Feuerstelle beispielsweise immer in der Mitte ist. Dahinter kommt dann der Platz für die Kochgeräte, Essgeschirr und andere Geräte. „Dort darf niemals jemand sitzen oder stehen“, sagt er in einem recht strengen Ton, als ob irgendwer von uns drei Laien etwas heiliges entehrt hätte. Nachdem das geklärt ist, zeigt er uns, dass der Vater immer links hinter der Feuerstelle, die Mutter und die Kleinkinder auf der rechten Seite sitzen. Ältere Kinder, alte Leute und Angestellte waren näher beim Ausgang. Und wenn man die Hütte betrat, musste man erst einmal auf die Genehmigung warten, dass man sich auf den Rentierhäuten hinlümmeln durfte, ansonsten blieb man eben hocken. </p>

<p>Wieder draußen, sieht Mina eine weitere kleine Hütte und kriecht verzückt dort rein. Als wir später vor einem Fischaufbewahrungsspeicher stehen, in den mal locker 1000 Fische reinpassten, fragt sie: „Hat das Ding in dem ich gerade war den gleichen Zweck, wie dieser Raum“? „Nee“, sag ich, „das war ein Stall für Schafe, in dem sie im Winter untergebracht werden“ und kann mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Zur Antwort kam nur ein schlichtes: „Mir hat es da drin gefallen, vielleicht war ich auch mal ein Schaf in einem vorherigen Leben“. Wer weiß? Wir sind jedenfalls noch kurz weiter runter an den See, denn dort gab es ein paar Fischtrocknungsgestelle zu sehen. Ein Holzgerippe, wo ebenfalls 1000 Fische gleichzeitig getrocknet werden konnten, bevor sie dann in den Speicher oder in einer Torfhütte aufbewahrt wurden. Erst mal da drinnen, konnte sich die Familie einen ganzen Winter lang davon ernähren. Beeindruckt, wie die Sami mit den Resourcen der Natur ihr Leben organisieren, stapfen wir zurück zum Hauptgebäude. Und ich muss gestehen, der Freilichtbereich gefällt mir besser, als die Ausstellungsräume. Für meinen Geschmack ein wenig zu viel Theorie - bin eben doch eher der Typ für's Anschauliche.    </p>

<p><img alt="Aufbewahrunghaengend.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Aufbewahrunghaengend.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="BlickaufSeedorf.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/BlickaufSeedorf.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<img alt="MinaVorrat.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/MinaVorrat.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="Samitreppe.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Samitreppe.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="Seegehaenge.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Seegehaenge.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="UNterstand.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/UNterstand.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="Minaschaafstalljpg.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Minaschaafstalljpg.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="TheoHannoHuette.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/TheoHannoHuette.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="Samiliest.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/Samiliest.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="SamiFischhaus.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/SamiFischhaus.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="TheoHuette.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/TheoHuette.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p>(Anisha)</p>

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<title>Brennende Kreuze und andere komische Vorgänge</title>
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<modified>2005-04-18T12:17:05Z</modified>
<issued>2005-04-18T09:49:53Z</issued>
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<created>2005-04-18T09:49:53Z</created>
<summary type="text/plain"> Die letzten zwei Nächte waren ruhig. Gott sei Dank. Aber die Nächte davor hatten wir jede Menge Besuch von unseren Holzfäller Nachbarn. Wir haben die nächtlichen Aktivitäten mal auf Video festgehalten. Hier ein kleiner Einblick. Bleibt dran, denn in...</summary>
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<dc:subject>Webfilm/Video</dc:subject>
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<![CDATA[<p><img alt="NachzeltKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/NachzeltKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /><br />
Die letzten zwei Nächte waren ruhig. Gott sei Dank. Aber die Nächte davor hatten wir jede Menge Besuch von unseren Holzfäller Nachbarn. Wir haben die nächtlichen Aktivitäten mal auf Video festgehalten. Hier ein kleiner Einblick. Bleibt dran, denn in den nächsten Tagen kommen noch welche dazu. (Anisha)<br />
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Brennenden Kreuze<br />
<a href="http://weblog.greenpeace.org/forestrescue/multimedia/burning_crosses_web.mov">Quick Time.move(748)</a></p>

<p><a href="http://weblog.greenpeace.org/forestrescue/multimedia/burning_crosses_web.rm">Real Time.rm(924kb)</a></p>

<p>Unhöfliche Zeichen<br />
<a href="http://weblog.greenpeace.org/forestrescue/multimedia/fingers_knives.mov">Quick Time.move(748)</a></p>

<p><a href="http://weblog.greenpeace.org/forestrescue/multimedia/fingers_knives.rm">Real Time.rm(924kb)</a></p>]]>

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<title>Weite Welten</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/2005/04/weite_welten.html" />
<modified>2005-04-18T13:17:09Z</modified>
<issued>2005-04-17T13:13:20Z</issued>
<id>tag:gruppen.greenpeace.de,2005:/central/weblogs/gpred/7.299</id>
<created>2005-04-17T13:13:20Z</created>
<summary type="text/plain"> Gestern war ich für unseren Fotografen Tim von Greenpeace International der Chauffeur. Er hat uns besucht, um über unsere Kampagne ein Feature zu dokumentieren. Dafür musste er natürlich von A nach B. Und da alle andere in den Wäldern rund um Inari beschäftigt waren, habe ich mich angeboten, ihm sowohl das alte, als auch das neue Camp zu zeigen. Wir waren Stunden unterwegs. Hin und her und wieder und wieder. Dabei ist mir erneut aufgefallen, wie unglaublich weit dieses Land ist. Kein Weg ist kürzer als eine halbe Stunde, wenn nicht sogar noch länger. Entschädigt für den ungeheuren Zeitaufwand wird man jedoch von einer wunderschönen Landschaft. Wenn man an den vielen Seen mit den glitzernden Schneemassen entlang fährt, kommt man sich vor, wie in einem Märchen von Hans Christian Andersen. Schade, dass wird gerade gestern immer wieder von kleinen Schneestürmen überrascht wurden. Doch auch so, kann man der Landschaft durchaus was abgewinnen. </summary>
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<![CDATA[<p><img alt="WeiteweltenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/WeiteweltenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Gestern war ich für unseren Fotografen Tim von Greenpeace International der Chauffeur. Er hat uns besucht, um unsere Kampagne zu dokumentieren. Dafür musste er natürlich von A nach B. Und da alle andere in den Wäldern rund um Inari beschäftigt waren, habe ich mich angeboten, ihm sowohl das alte, als auch das neue Camp zu zeigen. Wir waren Stunden unterwegs. Hin und her, wieder und wieder. Dabei ist mir erneut aufgefallen, wie unglaublich weit dieses Land ist. Kein Weg ist kürzer als eine halbe Stunde, wenn nicht sogar noch länger. Entschädigt für den ungeheuren Zeitaufwand wird man jedoch von einer wunderschönen Landschaft. Wenn man an den vielen Seen mit den glitzernden Schneemassen entlang fährt, kommt man sich vor, wie in einem Märchen von Hans Christian Andersen. Schade, dass wird gerade gestern immer wieder von kleinen Schneestürmen überrascht wurden. Doch auch so, kann man der Landschaft durchaus was abgewinnen. </p>]]>
<![CDATA[<p>Aber zurück zu den Weiten. Um mal eine Vorstellung zu geben, um welche Dimensionen es sich hier wirklich handelt, habe ich mal nachgeforscht. Finnland selbst hat beispielsweise eine Gesamtfläche von 337.030 km², dass ist zwar etwas kleiner als Deutschland mit seinen 357.026,55 km², doch man muss das ja auch auf die Einwohner pro Quadratkilometer beziehen. Bei uns sind das 230,86 Einwohner pro Quadratkilometer und in Finnland gerade mal 17,1 und in der Gemeinde Inari, wo wir unser Camp haben, ist es wie die Nadel im Heuhaufen: Gerade mal 0,42 Einwohner pro Quadratkilometer, dabei umfasst die Gesamte Gemeinde 17.321,32 Quadratkilometer. Kein Wunder also, dass man von einem Ort zum nächsten so endlos lange braucht. Doch jetzt Schluss mit den vielen Zahlen, zurück zur Wirklichkeit.  </p>

<p>Wie sieht also so ein Leben in solchen menschenarmen Gegenden aus? Wir selbst können nur im Ansatz erahnen, was das bedeutet, schließlich sind wir nur für einen absehbaren Zeitraum hier. Trotzdem spüren wie die Distanzen schon bei der Anreise. Die meisten Aktivisten kommen mit Bus und Bahn, das heißt im Klartext sie sind locker zwei Tage unterwegs. Wir halten fest: Finnland ist nicht Australien, nicht das andere Ende der Welt und doch reist man ungefähr genau so lange, wie von Hamburg bis nach Sydney.<br />
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<img alt="DistanzschildKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/DistanzschildKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Die Einheimischen sind da schlauer. Im Winter nutzen Sie beispielsweise den Inarisee für Abkürzungen. Braucht man von Nellim auf der Strasse gute anderthalb Stunden, ist man mit dem Motorschlitten bereits in 30 Minuten da. Das geht natürlich nicht immer, aber wenn die Möglichkeit besteht, hüpft beispielsweise unser samischer Freund Kalevi schnell mal auf seine Maschine und ist im Hand umdrehen auf der anderen Seite des Sees. Und da er nicht der einzige ist, der diese Gelegenheit nutzt, stehen in regelmäßigen Abständen Verkehrzeichen und Distanzschilder mitten auf dem Eis. <img alt="VerkehrsschildKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/VerkehrsschildKopie.jpg" width="150" height="200" align="right" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p>So leicht wie die Erwachsenen haben es die Kinder wiederum nicht. Beschweren sich in Deutschland Eltern immer wieder über lange Schulwege? Da kann ich nur sagen: Kommt mal hierher. Hier werden Kinder erst von den Eltern mit dem Auto zur Schulbusstation, dann vom Bus in die Stadt und dort meistens noch von der Haltestelle mit dem Taxi zur Schule gebracht. Und keiner meckert, so ist das eben, wenn man am fast nördlichsten Punkt Europas lebt. </p>

<p><img alt="StaubsagerladenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/StaubsagerladenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Sehr beeindruckt hat mich vor allem ein fahrender Staubsauger-Laden. Was man sich darunter vorstellen soll? Ganz einfach. Man nehme einen ausrangierten Postwagen, den mit der Klappe an der Seite. Packt statt lauter Päckchen, vom Staubsauger über Staubsaugerbeutel bis zu den kleinsten Zubehörteilen alles in den Wagen und fährt durch ganz Nordfinnland. Die Begründung ist ganz simpel. Die richtigen Läden können schließlich nicht alles unterbringen, deshalb gibt es ein paar Menschen, die eben von Ort zu Ort fahren, mit solchen Sachen, die andere Geschäfte nicht haben. In diesem Fall eben Staubsaugerzeugs. Und gekauft wird tatsächlich, es scheint sich also zu lohnen. </p>

<p>Was sich in Inari wiederum nicht lohnt und deshalb kurz vor der Schließung war, ist der einzige EC-Automat. Letztes Jahr wollte die Bank ihn eigentlich abschaffen, da er zu wenig benutzt wurde. Allerdings haben sie sich dann doch noch um entschieden, denn der nächste ist erst wieder in Invalo. Und das sind immerhin 38 Kilometer. Eine ganz schöne Strecke nur um mal eben ein wenig Geld abzuheben. Dies erklärt aber, warum so viele Finnen selbst die kleinsten Kleckerbeträge mit der EC oder Kreditkarte bezahlen. Ich jedenfalls bin froh, dass es das Ding hier gibt, denn die Auslandsabbuchungsgeböhren würden doch den Rahmen sprengen, wenn man für jede Cola mit Karte zahlen würde. <br />
(Anisha)<br />
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</entry>
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<title>Leben auf engsten Raum mit den Holzfällern</title>
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<modified>2005-04-17T15:55:09Z</modified>
<issued>2005-04-16T20:20:46Z</issued>
<id>tag:gruppen.greenpeace.de,2005:/central/weblogs/gpred/7.298</id>
<created>2005-04-16T20:20:46Z</created>
<summary type="text/plain"> Seit gestern Nacht heißt es Leben auf engsten Raum. Nach Stunden langen rumsitzen, wurden die Holzfäller in ihrem Camp ganz plötzlich sehr aktiv. Scheinbar haben sie nur darauf gewartet, dass es dunkel wird, denn kurz vor 23 Uhr fingen sie an ihre Zelte abzubauen. </summary>
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<![CDATA[<p><img alt="HenkersstrickKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/HenkersstrickKopie.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Seit gestern Nacht heißt es Leben auf engsten Raum. Nach Stunden langen rumsitzen, wurden die Holzfäller in ihrem Camp ganz plötzlich sehr aktiv. Scheinbar haben sie nur darauf gewartet, dass es dunkel wird, denn kurz vor 23 Uhr fingen sie an ihre Zelte abzubauen. </p>

<p>Mit Baggern, Lastwagen und Kran kamen sie den kurzen Weg zu uns rauf. Oder soll ich eher sagen, sie machten sich den Weg frei? Wir hatten extra noch eines unserer Fahrzeuge auf den Zufahrtsweg gestellt, weil wir Angst hatten, das sie uns den aufreißen und wir nicht mehr an unser Camp kommen. Versorgungstechnisch wäre das äußerst ungünstig.<br />
</p>]]>
<![CDATA[<p>Doch wir haben uns verschätzt. Statt die Zufahrt unpassierbar zu machen, setzen sie ihre Schikane weiter fort. Nachdem die Holzfäller sich mit ihren Fahrzeugen den Weg einfach am Rand frei gemacht haben, platzierten sie ihre Zelte jetzt genau neben unseren Containern. Doch damit nicht genug. Unsere Nacht war begleitet von obszönen Rufen, Kettensägen, Handyklingeltönen, Hupen und jede Menge Fuck Fingern – bis morgens früh um fünf Uhr konnte keiner auch nur ein Auge zu tun.</p>

<p>Ausserdem fällten und verbrannten sie Bäume, stellten sich genau an unsere Fenster und schauten uns für lange Zeit direkt in die Betten. Vom wahren der persönlichen Privatsphäre hat man in Finnland anscheinend noch nicht so viel gehört. Der Gipfel des Ganzen ist allerdings ein Henkersstrick, der nun genau vor unserer Haustür an einem Baum hängt. Die Botschaft ist wohl mehr als deutlich. Da fragt man sich, ob man hier eigentlich im kultivierten Europa ist, oder doch im Amazonas. </p>

<p>Wir jedenfalls versuchen Ruhe zu bewahren, den Lärm möglichst zu ignorieren, wobei das jetzt doch reichlich schwer fällt, und immer wieder freundlich auf die Holzfäller zu zugehen. Aber an einer friedlichen, konstruktiven Auseinandersetzung ist bis jetzt nicht zu denken. Jeder Versuch von unseren finnischen Aktivisten ist kläglich gescheitert. Und was sollen wir noch mehr tun, als freundlich die Hand reichen und zum Gespräch einladen? Versuchen werden wir es auf jeden Fall immer wieder....</p>

<p><img alt="BaggerKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/BaggerKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="FuckFingerKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/FuckFingerKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="HolzfaellenKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/HolzfaellenKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

<p><img alt="KranAktivKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/KranAktivKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /></p>

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<p><img alt="LasterKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/LasterKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /><br />
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(Anisha)<br />
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</content>
</entry>
<entry>
<title>Rad der Zeit!</title>
<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/2005/04/rad_der_zeit.html" />
<modified>2005-04-17T15:50:36Z</modified>
<issued>2005-04-16T18:13:26Z</issued>
<id>tag:gruppen.greenpeace.de,2005:/central/weblogs/gpred/7.297</id>
<created>2005-04-16T18:13:26Z</created>
<summary type="text/plain"> Es ist soweit, mein Urlaub ist vorbei. Mit frischen Tatendrang geht es wieder ran an die Tasten. Ich war gespannt, wie es sein wird, wenn ich wieder da bin. Ich kenn ja schon alles, weiß wie der Tag so abläuft, alltägliche Routine eben. Doch weiß ich es wirklich? Irgendwie auch wieder nicht. Das Camp steht jetzt wo anders. Sieht der tägliche Ablauf jetzt anders aus? Welche Leute sind dort? Ein paar kenne ich wohl noch. Doch es ist komisch, war ich doch echt urlaubsreif, habe ich den ganzen Haufen doch sehr vermisst. Wäre schön, wenn sich nicht allzu viel verändert hat, denn ich hatte mich so schön eingewöhnt. Aber so wird es nicht sein. Besonders nicht in einem Camp wie unserem, wo jeden Tag etwas Neues passiert und vor allem aber auch immer neue Leute dazu kommen, während die anderen gehen. Das rad dreht sich eben. Ist ja auch eigentlich gut so, doch ich muss mich wahrscheinlich erst mal wieder an das Leben vor Ort gewöhnen....
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<email>redaktion@greenpeace.de</email>
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<dc:subject>Content</dc:subject>
<content type="text/html" mode="escaped" xml:lang="en" xml:base="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/">
<![CDATA[<p><img alt="HelsinkiDomKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/HelsinkiDomKopie.jpg" width="150" height="200" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Es ist soweit, mein Urlaub ist vorbei. Mit frischen Tatendrang geht es wieder ran an die Tasten. Ich war gespannt, wie es sein wird, wenn ich wieder da bin. Ich kenn ja schon alles, weiß wie der Tag so abläuft, alltägliche Routine eben. Doch weiß ich es wirklich? Irgendwie auch wieder nicht. Schliesslich steht das Camp jetzt an einem ganz anderen Ort. Wie wohl der tägliche Ablauf aussieht, denn der Weg zwischen Büro und Camp ist auf einmal doppelt so lang. Und welche Leute sind dort? Ein paar kenne ich wohl noch. Doch es ist komisch, war ich doch echt urlaubsreif, habe ich den ganzen Haufen doch sehr vermisst. Wäre schön, wenn sich nicht allzu viel verändert hat, denn ich hatte mich so schön eingewöhnt. Aber darauf kann ich mich garantiert nicht verlassen. Besonders nicht in einem Camp wie unserem, wo jeden Tag etwas Neues passiert und vor allem aber auch immer neue Leute dazu kommen, während die anderen gehen. Flexibilität ist hier GROSS geschrieben, denn das Rad dreht sich eben immer weiter. Und das ist im Grunde auch gut so...</p>]]>
<![CDATA[<p>Und so sah mein Wiederkommen nun tatsächlich aus:<br />
Also mein Tag fängt mit etwas Verspätung auf dem Hamburger Flughafen an, aber was macht das schon. Ich habe eh einen stunden langen Aufenthalt in Helsinki und alles in allem setzte ich gerade mal eine halbe Stunde später meinen Fuß auf finnischen Boden, als geplant. Und nu? Vier Stunden auf dem Flughafen rum lungern? Nein Danke. Kurzentschlossen nehme ich den nächsten Bus in die City, denn die soll angeblich nicht sehr weit weg sein.  </p>

<p>40 Minuten später stehe ich mitten im Zentrum, vor dem Hauptbahnhof. Dort halten die Busse, ein Direktservice vom Flughafen. Ebenfalls am Flughafen ergattert, blicke ich in die Straßenkarte. Beate aus der Redaktion erzählte mir, dass der Dom ganz nett ist. Und zu meinem Glück, ist  auch der nicht ganz so weit entfernt. 15 Minuten Fußmarsch – höchstens. Dort angekommen, heißt es erst mal  Treppchen steigen, denn er liegt wunderschön auf einem kleinen Hügel von dem man ein wenig auf die Stadt schauen kann. Idyllisch, denn es sitzen überall Einheimische sowie Touristen rum, die die ersten Sonnenstrahlen genießen. Der Dom selbst ist für meinen Geschmack von Innen eher simpel und nicht weiter erwähnenswert, von außen jedoch sehr imposant. Ich hab mich demnach mit meinem Buch hier hingesetzt und bin nach zwei Stunden zurück zum Airport. Helsinki, kurz und schmerzlos. Immerhin hatte ich einen kleinen Einblick, wie die Hauptstadt so aussieht und etwas Sonne. Was man von hier oben nicht behaupten kann. Waren es im Süden noch gute 12 Grad plus, schneit es hier und alles ist grau in grau. Diesbezüglich ist also nicht so viel anders. Im Gegensatz zum Camp. </p>

<p><img alt="GreenterrorKopie.jpg" src="http://gruppen.greenpeace.de/central/weblogs/gpred/archives/GreenterrorKopie.jpg" width="200" height="150" align="left" vspace="10" hspace="10" /> Ich war gespannt, denn ich hatte schließlich schon eine Menge gehört und Rick hat mich im Auto auch noch mal auf den neuesten Stand gebracht. Doch so hatte ich mir das alles nicht vorgestellt. In der Einfahrt zum Camp haben sich ein ganzer Haufen Holzfäller positioniert. Ebenfalls mit Zelt, selbstgebauten Unterschlupft und einem Lagerfeuer. Doch am meisten stechen die Banner ins Auge: Von Greenterror – was wir ja schon kennen – über El Quaida und Greenpeace Nazis, um nur die heftigsten zu nennen. Nachbarn wie man sie sich wünscht. Besser noch sind die Sirenen, die sie alle halbe Stunde einsetzen, um uns zu stören. Als ich diese das erste mal höre, muss ich jedoch etwas schmunzeln, denn wir hören sie, zumindest im Container, sehr gedämpft. Den Krach, den sie allerdings bei den Holzfällern selbst anrichten, den möchte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen. Kein Wunder, dass dort alle mit Ohrenschutz rum laufen. Bleibt die Frage, ob die sich nicht selbst verrückt machen? Aber das ist nicht unser Problem. </p>

<p>Im Camp selbst hat sich nur in soweit etwas verändert, dass es natürlich viele neue Gesichter gibt. Sage und schreibe kenn ich da gerade mal noch einen: Timo. Der nimmt mich auch gleich herzlich in die Arme und meint nur verschmitz: „Willkommen zurück. Ist komisch nach dem Urlaub wieder zu kommen, nicht? Alles so anders und auch doch wieder nicht“. Aber er tröstet mich auch gleich, da er meint dass er sich schnell wieder eingelebt hat. Ansonsten gibt es jetzt einen Koch. Einen italienischen. Aber angeblich gibt es nicht nur Pasta, wenn allerdings, dann selbstgemachte. Hhhmmm. Wirklich beneidenswert. Vielleicht kann ich Ihm ja ein paar Rezepte entlocken. </p>

<p>Sonst ist im Großen und Ganzen alles beim Alten. Und was die tägliche Routine so anbelangt, kann ich noch gar nicht viel sagen, denn es ist bereits spät Abends und wir krümeln uns bald alle in die Schlafsäcke. Beim Stichwort schlafen gehen, fällt mir allerdings noch etwas auf. Es ist sogar entscheidend anders. Es ist immer noch hell! Dabei ist es schon nach 22 Uhr. Unglaublich. Dabei ist es noch keine drei Wochen her, dass ich abgereist bin und da war es Punkt sieben Uhr stockdunkel. Bin gespannt, was ich mit der Zeit noch so entdecke. Aber für das erste bin ich jetzt erst mal angekommen und freu mich auf meine nächsten paar Wochen...</p>

<p>(Anisha)</p>]]>
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