Greenpeace Dortmund informiert über Überfischung
Am Samstag, den 14.01.2012, verteilten Greenpeace-Aktivisten an der
Reinoldikirche
in Dortmund das Fischbrötchen der Zukunft. Wie das aussieht, können die
Passanten
wohl auf den ersten Blick erkennen: Es hat keinen Inhalt.
Mit dieser Aktion wurde auf die bedrohten Fischbestände aufmerksam gemacht
werden. Denn die Bestände der Meere können schon lange nicht mehr als
unerschöpflicher Reichtum betrachtet werden. Durch den Einsatz hochmoderner
Fangflotten schrumpfen sie drastisch. So entstehen nicht nur ökologische
Schäden, auch die langfristige Nutzung der Meere wird gefährdet. In den
europäischen Meeren sind bereits 88 Prozent der Speisefischbestände überfischt
und bei 30 Prozent dieser Bestände ist eine Erholung nicht mehr möglich.
Wissenschaftler prognostizieren einen Kollaps der meisten kommerziellen
Fischereien bis zur Mitte dieses Jahrhunderts. Das Fischbrötchen könnte dann
also tatsächlich so aussehen, wie es jetzt schon von Greenpeace Dortmund
angeboten wird.
Die Umweltschützer informierten über Überfischung, Fangmethoden und auch
darüber,
welchen Fisch man noch guten Gewissens essen kann. Als Maßnahme konnte vor Ort
eine
Unterschrift mit der Forderung nach Meeresschutzgebieten abgegeben werden.
Außerdem
gab es den aktuellen Fisch-Führer zum mitnehmen.
Da der aktuelle Fischratgeber zur Zeit vergriffen ist, verweisen wir
auf die
Download-Möglichkeit.
Die aktuelle Kampagne von Greenpeace Deutschland zum Thema Fischerei finden
Sie
hier.