Bei Apple ist was faul

Greenpeace-Aktivisten vor dem Dresdner Apple-Store

Dresden, 5.5.2012

 

Um 11:30 entrollen Dresdner Greenpeace-Aktivisten vor dem Apple-Store in der Altmarktgalerie ein großes Banner mit dem sie Apple auffordern Energiepolitik zu ändern. Unter dem Slogan "Clean your cloud" protestiert Greenpeace weltweit gegen die überwiegende Nutzung von Kohle- und Atomstrom in den großen Rechenzentren von Apple, Microsoft und Amazon.

 

Der stark steigende Stromverbrauch der IT-Unternehmen wird noch größtenteils auf Kosten des Klimas gedeckt, dass dies auch anders gehen kann zeigten schon Google, Facebook und Yahoo!, die ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft schon erkannt haben und mit ihren Investitionen in den Klimaschutz voran gehen.

 

Greenpeace fordert daher von Apple, Microsoft und Amazon, dass diese ihren politischen Einfluss gelten machen, um die Gesetzgebung zur Förderung erneuerbarer Energien voran zu treiben. Des weiteren sollen die Energiebilanzen und CO2-Fußabdrücke der Unternehmen öffentlich gemacht werden. Beim Bau neuer Rechenzentren muss die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien am Standort Voraussetzung sein.

 

 

Weitere Informationen:

 

 

Deutschlands Urwälder in Gefahr

Oben: Greenpeace Dresden im Alaunpark, Unten: Spezielle Maßbänder verraten Umfang und Alter von Buchen

Greenpeace fordert Einschlagstopp in alten Buchenwäldern

Am 1. April war die Dresdner Greenpeace-Gruppe im neustädtischen Alaunpark zugegen und klärte Passanten über die Aussichten für Deutschlands Urwälder auf.


Alte Buchenwälder schwinden rasant - leider kein Aprilscherz!

 

Schon 2007 beschloss die deutsche Bundesregierung die unter Schutz stehenden öffentlich Waldflächen auf 5% zu vergrößern, doch noch immer tut sich nichts. Mit unter einem Prozent der Gesamtwaldfläche in öffentlicher Hand unter Schutz ist die Lage der Bundesrepublik nach wie vor tragisch.

 

Oft fallen alte Buchenwälder der Säge zum Opfer, da nach der "Old-Growth-Hypothese" alte Wälder angeblich kein CO2 mehr einlagern. Es stelle sich ein Gleichgewicht ein zwischen dem Wachstum junger und der Zersetzung toter Bäume. Die Rechnung geht jedoch nicht auf. Unter vermeintlichen Klimaschutzgründen werden wertvolle Biotope vernichtet. Die Komplexität des Ökosystems eines Waldes, sowie sein Artenreichtum, wachsen stark mit seinem Alter. Da sich außerdem die Kronen alter Bäume zunehmend verdichten, auch wenn der Baum ausgewachsen scheint, und somit stets weiteres Kohlendioxid aus der Luft gefiltert wird, erkennt man leicht die Haltlosigkeit der obigen Argumentation.

 

Greenpeace fordert daher den sofortigen Einschlagstopp in Buchenwäldern mit Bäumen älter als 140 Jahren bis mindestens 10% der öffentlichen Waldfläche Deutschlands unter Schutz stehen.

 

Mitmachen kann ein jeder - 3m lange Buchenmaßbänder verraten Umfang und Alter einer Buche. Ein Bild mit der dicksten Lieblingsbuche kann direkt an redaktion@greenpeace.de geschickt werden, um ein Zeichen zu setzen. Verteilt wurden diese Maßbänder am 1.4., doch können sich Interessierte diese im Greenpeacebüro selbstverständlich noch abholen und sich so aktiv am Umweltschutz eines Landes beteiligen, welches ohne Eingriff des Menschen zu gut zwei Dritteln von Buchen bedeckt wäre.

 

Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

 

Greenpeace Aktivisten fordern Volkswagen heute in Dresden dazu auf, seinen Widerstand gegen europäischen Klimaschutz aufzugeben. "Alle reden vom Klima. VW ruiniert es!" steht auf dem Banner. Der Appell richtet sich an 2000 VW-Führungskräfte, die in Dresden an der Volkswagen Management-Konferenz 2011 teilnehmen.

Greenpeace-Aktivisten protestieren auf VW-Konferenz

Greenpeace Aktivisten fordern Volkswagen heute in Dresden dazu auf, seinen Widerstand gegen europäischen Klimaschutz aufzugeben. "Alle reden vom Klima. VW ruiniert es!" steht auf dem Banner, das zwölf Umweltschützer vor der Messe Dresden aufgestellt haben.

 

Der Appell richtet sich an 2000 VW-Führungskräfte, die auf der Volkswagen Management-Konferenz 2011 versammelt sind. Sie alle tragen die Verantwortung dafür, dass der Konzern weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt, sagt Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. VW verkauft Autos, die vom eigenen technischen Stand in Sachen Verbrauch und CO2-Ausstoß längst überholt sind.

VW will mit der Veranstaltung seine Führungskräfte auf die sogenannte 'Mach 18'-Strategie einschwören. Darunter versteht der Konzern nach eigenen Angaben, bis 2018 größter und angesehenster Autobauer weltweit zu werden. Statt 'Mach 18' braucht VW die Strategie 'Mach 80', so Lohbeck. Der Konzern sollte sich dringend darauf konzentrieren, bis zum Jahr 2020 den technisch möglichen Grenzwert von 80 Gramm CO2 pro Kilometer für die europäische Neuwagenflotte zu erreichen. Der erste Schritt für VW muss deshalb sein, alle Modelle mit der vorhandenen Spritspartechnik auszustatten. Die Leitfrage der VW-Veranstaltung lautet: Auf welchen Gebieten müssen wir mehr Verantwortung übernehmen?. Dazu Lohbeck: Auf diese Frage gibt es eine einfache Antwort: Beim Klimaschutz.

 

Winterkorn sperrt sich gegen Dialog mit Umweltschützern

 

Bisher verweigert die VW-Spitze das Gespräch mit der unabhängigen Umweltschutzorganisation aus immer neuen Gründen. Ein für den 13. Dezember angesetztes Gespräch mit Winterkorn sagte die Konzernspitze kurzfristig ab. Der Grund: Die Klima-Infotage in Wolfsburg, die Greenpeace anlässlich der Weltklimakonferenz durchgeführt hat. Winterkorn nutzt jede Möglichkeit, um dem Gespräch mit Greenpeace aus dem Weg zu gehen, so Lohbeck. Dass Winterkorn sich den unbequemen Wahrheiten zur Klimaverantwortung seines eigenen VW-Konzerns nicht stellt, ist unvertretbar.

Greenpeace fordert Volkswagen seit Juni auf, ein ambitionierteres europaweites CO2-Reduktionsziel zu unterstützen sowie seine Fahrzeugflotte effizienter zu machen. Über 460.000 Unterstützer beteiligen sich auf www.vwdarkside.com bisher an der Greenpeace-Kampagne. In den nächsten Jahren wird die Europäische Union über zwei wichtige Gesetzesvorhaben für besseren Klimaschutz entscheiden. Eines dieser Gesetze betrifft den erlaubten Grenzwert für CO2-Emissionen bei Neuwagen. Das andere Gesetz betrifft die Anhebung des europaweiten Reduktionszieles für CO2-Emissionen auf 30 Prozent (gegenüber dem Vergleichsjahr 1990).

 

 

Arktis – Schatzkammern des Nordens

Multivisionsshow von Bernd Römmelt auch in Dresden

 

Dresden, 9.11.2011

 

Die USA, Kanada, Grönland, Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Russland bereiste der studierte Ethnologe Bernd Römmelt im Auftrag von Greenpeace. Nun berichtet er vom hohen Norden mit spannenden Geschichten und faszinierenden Fotografien bei seiner Multivisionsshow "Arktis – Schatzkammern des Nordens" in ganz Deutschland.

 

Berichtet wird von der einmaligen Landschaft und Tierwelt, sowie Naturphänomenen, die man in der Arktis antrifft und für die ein aktiver Schutz immer wichtiger wird.

"Wir verlieren momentan eines der größten Naturparadiese der Erde.", sagt der Naturfotograf und in der Tat ist der Klimawandel für die Arktis schon grausame Realität. Doch nicht nur Flora und Fauna dort sind bedroht, die globalen Folgen, die aus dem nach und nach abschmelzenden Eis schon jetzt hervorgehen und sich langfristig abzeichnen sind verheerend.

 

 

Der Vortrag ist kostenlos und wird am Freitag den 18.11.2011 um 19 Uhr im Hörsaal 4 des Hörsaalzentrums der TU Dresden stattfinden.

 

Mehr Informationen finden sich hier.

 

 

Leuchtender Protest im Wendland

Castortransport bald wieder auf dem Weg nach Gorleben

Dresden, 8.11.2011

 

 

Die Strahlungbelastung am Zwischenlager Gorleben ist zu hoch, das fanden Greenpeace-Experten kürzlich heraus. Offensichtlich wurden vom niedersächsischen Umweltministerium bei der Berechnung der Strahlenbelastung für das Jahr 2011 Fehler gemacht. Der Castor aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague soll am ersten Adventswochenende trotzdem rollen.

 

Greenpeace ruft daher zur Großdemonstration am 26. November um 12:30 Uhr in Dannenberg auf, gefordert wird ein sofortiger Einlagerungsstopp.  Nicht nur wird der Strahlungsgrenzwert von 0,3 Millisievert in der Zwischenlagerhalle im Jahr 2011 überschritten, auch ist der darunterliegende Salzstock als Lager für Atommüll aus geologischen Gründen völlig ungeeignet, befindet er sich doch direkt über dem größten Erdgasvorkommen Deutschlands.

Dieser wurde jedoch vor 34 Jahren zum Endlager erkoren und seither mit jedem weiteren, in der, von Anwohnern Kartoffelscheune genannten, Halle eingelagerten Fass, als Endlager zementiert. Die weiteren 120 Tonnen hochradioaktiven Materials sollen aus diesen Gründen nicht den Weg nach Niedersachsen, sondern stattdessen zum weitaus näher gelegenen AKW Philippsburg antreten, dessen Zwischenlager besser ausgerüstet ist.

 

Zwar ist der Atomausstieg bis 2022 beschlossene Sache, doch das Problem ist nicht gelöst. Viele Tausend Jahre lang wird unser Atommüll noch hochradioaktiv bleiben, ein Endlagerstandort sollte also wohl überlegt sein.

 

Mehr Informationen gibt es bei Greenpeace oder Gorleben-Castor.de.

 

Möchten auch Sie Ihrer Stimme in Dannenberg Gehör verschaffen? Aus ganz Deutschland fahren Busse zur Großdemo und bringen Sie auch wieder nach Hause. In Dresden fährt man an besagtem Tage um 9 Uhr morgens vom Neustädter Bahnhof aus ins Wendland.

 

 

Ab in die Botanik

Greenpeace Dresden stellt neue Buchenwaldstudie vor

Dresden, 21.08.2011

 

Auf dem Sommerfest des botanischen Gartens der Technischen Universität in Dresden kamen Klein und Groß auf Ihre Kosten und konnten auf Entdeckungsreise der Gehölze gehen. Besucher am Stand konnten sich im Basteln oder beim Artenkenntnistest auf die Probe stellen. Aber auch interessante Gespräche konnten geführt werden, denn Greenpeace Dresden stellte die neue Buchenwaldstudie vor. Diese zeigt, wie wichtig es für die Artenvielfalt ist, nationale aber auch über Ländergrenzen hinaus reichende Schutzgebiete zu errichten.  Flächenmäßig zusammenhängende Schutzgebiete und Totholz im Wald sind unbedingt notwendig für bestimmte, zum Teil auch bedrohte Tier- bzw. Insektenarten.

Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace fordert deswegen bis 2020 die Errichtung zehn neuer Nationalparks in den Gebieten:  Nordschwarzwald, Pfälzer Wald, Spessart, Steigerwald, Ammergebirge, Stechlinsee, Taunus, Solling, Teutoburger Wald und Thüringer Wald. Auch strukturelle Veränderungen sind notwendig. So müssen teilweise Nadelwälder in Laub- oder Mischwälder umgewandelt werden, die der Mensch in den beiden vergangenen Jahrhunderten auf abgeholzten Buchenwäldern angelegt hat.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Oben: Greenpeace Experten beim entnehmen einer Probe Mitte: Greenpeace Aktion in Dresden Unten: Detox Flashmob in Berlin

Schmutzige Wäsche bei Adidas und Co

Detox The Future

Dresden 09.09.2011

 

In China gelten 70% der Flüsse, Seen und Staudämme als verschmutzt. Diese Gewässer stellen eine ernsthafte Bedrohung für die dort lebende Bevölkerung und Umwelt da. Grund da für, Abwässer aus Industrieanlagen. Einer der Hauptverschmutzer ist die Textilindustrie. Doch dies ist nicht nur ein lokales Problem den, Rund 80% der in Deutschland verkauften Textilien werden in China gefertigt.

 

Bei Untersuchen 2010 und 2011 konnten Greenpeace-Experten Nachweisen, dass Abwässer aus zwei ausgewählten Textilfabriken ein breites Spektrum an gefährlichen Stoffen beinhalten. Getestet wurden die "Well Dyeing Fectorx Limited" am Pear River-Delta und der Koplex "Youngor Textil Complex" am Jangtse. Besonders auffällig waren Nonylphenole (NPE) und Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW). Diese Stoffe bringen das Hormonsystem von Tier und Mensch aus dem Geleichgewicht und sind deshalb in Europa verboten. Diese Fabriken beliefern nachweislich die Sportartikel Hersteller Adidas, Nike und ander Marken.

 

Die Sportartikelhersteller geben sich in der Werbung gerne Grün. In ihren Nachhaltigkeitsberichte stellen sie es so da, als ob man gefährliche Substanzen nicht einleitet. Dies soll augenscheinlich die Einleitung von hochgefährlichen Abwässern vor Kontrolleuren verbergen. In Wahrheit jedoch sind sie zu einem großen Teil mit verantwortlich an der Verschmutzung der Flüsse in China. Erschwerend kommt hinzu, dass auch moderne Kläranlagen diese Stoffe nicht vollständig zurückhalten können.

 

 

Greenpeace fordert deshalb die Sportartikelhersteller auf die Verschmutzung der Flüsse zu stoppen und giftigen Chemikalien in der Produktion durch unbedenkliche Stoffe zu ersetzten.

 

In Textproduktion müssen strengere Umweltstandards eingeführt und mindestens EU-Standards eingeladen werden

 

Gleichzeitig mit vielen Aktivisten auf der ganzen Welt klebten Aktivisten von Greenpeace Dresden am Morgen des 16. August ein große Detox Aufkleber die Schaufenster von Adidas in der Centrum Galerie. Außerdem wurden Protestpostkarten für das Management den Mitarbeiter übergeben.

 

Diese Aktion und viele andere in den letzten Monaten hatten nun Erfolg. Nach dem Puma und Nike sich öffentlich verpflichtet hatten bis 2020 auf gefährliche Chemikalie in ihren Produkten zu verzichten. Hat kürzlich auch Adidas die negative Haltung aufgebenden und eingelenkt. Damit haben sich alle drei Hersteller verpflichtet, auf gesundheitsgefährdende Stoffe zu verzichten. Dies ist ein Erfolg der hartnäckigen Greenpeacearbeit.

 

Doch die Arbeit ist noch nicht zu Ende. Wir werden nun kontrollieren ob und wie die Hersteller unsere Forderungen umsetzten.

 

 

 

Doch was können sie persönlich tun?

 

Sie könne in Zukunft mehr darauf achten, was für Textilen sie kaufen. Es gibt wie bein andern Produkten ein bunten Strauß an verschieden Bio- und Fairtrade-Label in der Textilbranche. Nicht alle verhindern wirklich den Einsatz von giftigen Chemikalien. Für den Verbraucher ist dass nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Greenpeace hat deshalb die verschieden Label unter die Lupe genommen und bewertet. So können sie sehen für Prinzipien jedes Label steht und dieses Wissen in ihre nächste Kaufentscheidung einfließen lassen. Die Bewertung können sie hier runterladen.



Hintergrundmaterial:

 

Hintergrund: Nonylphenol in der Wäsche

Schmutzige Wäsche - deutsche Zusammenfassung

 

 

 



Greenpeace-Aktivisten protestieren auf dem Kirchentag in Dresden für einen schnelleren Atomausstieg.

Regierung muss Konsens mit der Zivilgesellschaft suchen

 

Umweltschützer demonstrieren auf Kirchentag für schnelleren Atomausstieg

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss den Atomausstieg so schnell wie möglich und im Konsens mit der Zivilgesellschaft umsetzen. Das fordern die unabhängige Umweltorganisation Greenpeace und die Klima-Allianz gemeinsam auf dem Evangelischen Kirchentag. Kurz vor der Rede der Kanzlerin auf der Veranstaltung haben Umweltschützer an den Brühlschen Terrassen am Dresdner Elbufer ein 3 mal 60 Meter großes Banner mit der Aufschrift "Wir sind das Volk - Atomausstieg jetzt!" entrollt.

 

Am Vortag hatten die Teilnehmer des Kirchentags in einer Resolution an Bundestag und Bundesregierung deutlich gemacht, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn sie von Politik und Gesellschaft gemeinsam getragen wird.

Auch der aktuelle Fahrplan der Bundesregierung für den Atomausstieg ist ungeeignet, um einen tragfähigen gesellschaftlichen Konsens mit der Zivilgesellschaft herzustellen, erklärt Andree Böhling, Energieexperte bei Greenpeace.

Die Ethikkommission macht in ihrem Bericht sehr klar, dass ein schnellerer Atomausstieg möglich ist. Dafür kommt es auf eine gemeinsame Anstrengung von Städten, Gemeinden, Unternehmen und jedem einzelnen Bürger an. Nach der jetzt geplanten Regelung kann der Atomausstieg nicht beschleunigt werden.

Schnelleren Ausstieg im Atomgesetz ermöglichen

Nach Berechnungen von Greenpeace ist der Atomausstieg bereits bis spätestens 2015 machbar. Kommt der Ausbau der Erneuerbaren entsprechend schnell voran, muss dieser Fortschritt bei der Energiewende auch zur Richtschnur für die vorzeitige Abschaltung der letzten Atomkraftwerke werden. Die Umweltverbände fordern daher, ein entsprechendes Monitoring im Atomgesetz zu verankern.

Ein Atomausstieg bis 2022 bleibt ein Ausstieg im Schneckentempo. Der Bevölkerung nach Fukushima noch elf Jahre Restrisiko zuzumuten, ist unverantwortlich, so Böhling.

 

Das ist ethisch nicht verantwortbar. Frau Merkel muss sich vollständig von der Klientelpolitik für die vier AKW-Betreiber verabschieden und den Atomausstieg als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen.

 

Greenpeace und die Klima-Allianz, die 113 Organisationen mit mehr als 10 Millionen Mitgliedern vertritt, fordern von der Bundesregierung, einen echten gesellschaftlichen Konsens anzustreben, der nicht allein auf einzelne Parteien, sondern auf relevante Bereiche der Zivilgesellschaft ausgerichtet ist. Grundlage für einen solchen Konsens wären neben einem schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft, ein Neuanfang bei der Suche nach einem Endlagerstandort für hoch radioaktiven Atommüll, ein Neubaustopp für Kohlekraftwerke und ein beschleunigter Ausbau Erneuerbarer Energien.

 

 

Etwas Geschichte

Dresden 04.06.2011


Am gestrigen Freitagabend wurde im Programmkino Ost der Film "The Rainbow Warriors" gezeigt, welcher die Geschichte des legendären Schiffes der Greenpeaceflotte bis 1985 zeigte. Vom Umbau der Sir William Hardy über die erinnerungsreichsten Erlebnisse wie die Evakuierung einer ganzen Insel bis hin zu ihrer Versenkung durch den Bombenanschlag des französischen Geheimdienstes. So ging es nicht nur um die spannenden Abenteuer der Besatzung sondern auch um viele zwischenmenschliche Erlebnisse und ihr Leben heute.


Auch die Podiumsdiskussion mit Stefan Mertenskötter (Geschäftsführer des Umweltzentrum Dresden) und Johannes Paul (Gründungsmitglied von Greenpeace Dresden) lieferte den Zuschauern einen spannenden Rückblick des Engagements für die Umwelt in Dresden und der Greenpeace Aktionen in Dresden. Auch Grundsätzliche Positionen zur heutigen Lage wurden besprochen und erläutert.

 

Momentan baut Greenpeace die Rainbow Warrior III.



Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dresden

Greenpeace auf dem Kirchentag

 

Dresden, 03.06.11

Natürlich sind auch wir auf dem Kirchentag in Dresden vertreten. An unserem Infostand können die BesucherInnen und Besucher des Kirchentages über unsere Themen und Insbesondere über die Energiewende informieren. Am Infostandt in der Messe werden auch Unterschriften gesammelt mit dem Aufruf an die Bundeskanzlerin, sich für eine konsequente Energiewende einzusetzen.

 

Der jetzt eingeschlagene Kurs ist, alles andere als konsequent. Wie eine wirkliche Energiewende aussehen kann, zeigt Greenpeace mit dem "Klimaschutzplan B bis 2050". Dort wird ein Weg skizziert, wie einen Atomausstieg bis 2015 und eine koppelte Energieversorgung mit erneuerbaren Energien bis 2050 realisiert werden kann.

 

Zu diesem gerade sehr aktuellen Thema und natürlichen allen andern wichtigen Themen im Bereich Umweltschutz seit Ihr herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren. Gerne geben wir euch auch tiefer Einblicke in die tägliche Arbeit von Greenpeace.

 

Also besuchen Sie uns auf dem Kirchentag, wir freuen uns auf Sie.

 

Mehr zu Tema Energiewende und den „Klimaschutzplan B bis 2050“ finden Sie hier.

 

 

Größte Anti-Atom Demonstration in Sachsen

Greenpeace Dresden beteiligt sich an bundesweiten Aktionstag

 
Dresden 30.05.2011
Am letzten Samstag fand in Dresden die größte Anti-Atom-Demo statt, die es je in Sachsen gegeben hat. Rund 3200 Menschen nahmen an dem Demonstrationszug teil und zogen von der Neustadt durch die Altstadt bis zum Theaterplatz am Elbufer. Die Forderung an die Bundesregierung: „Atomkraft- Schluss!“ Auch das Solarmobil von Greenpeace Dresden schleppte symbolisch den verunglückten Atomreaktor ab und zeigte, damit dass die erneuerbare Energien der veralteten Atomkraft in nichts nach stehen.  
 

 

Filmtournee »ueber Mut«

Engagiert. Couragiert. Kontrovers.

 

Dresden 23.05.2011

 

Die "Aktion Mensch" tourt zur Zeit mit dem Filmfestival "ueber Mut" durch ganz Deutschland. Vom 1.-5. Juli wird es auch in Dresden stattfinden. In den 10 Filmen soll gezeigt werden das Mut auch immer Mut zur Veränderung ist.

 

Ein besonderer Höhenpunkt des Festivals ist der Film "Rainbow Warriors".

 

In dem niederländischen Film wird auf eine sehr spannenden Weise die Gründungsgeschichte von Greenpeace erzählt. Wer waren Menschen, die sich mit einem kleinen Boot der übermächtigen USA in den Weg gestellt haben? Was war ihr Intention und wie denken sie heute darüber? Diese und noch viele andere Fragen werden in dieser eindrucksvollen Dokumentation beantwortet.

 

Die Greenpeace Gruppe Dresden hat für diesen Film natürlich die Patenschaft übernommen. Wir werden die Filmvorführung mit einem Vortrag des Gruppengründers der Gruppe Dresden Johannes Paul und einem Infostand begleiten. 

 

Wir freuen uns auf lebhafte Diskussionen über den Film und natürlich auch über die vielen wichtigen Themen für die wir im Bereich Umweltschutz kämpfen.

 

Dazu möchten wir sie recht herzlich am 3. Juli um 20:15 Uhr in das Programm Kino Ost einladen. Der Eintritt ist frei.

 

Mehr Infos zum Filmfestival und zum Film findet Sie hier.

 

 

Sachsens größte Anti-Atom-Demo am 28. Mai 2011 in Dresden.

Breites Bündnis ruft zur Demo auf

 

Dresden 21.05.2011

 

Am Samstag den 28. Mai ruft das Antiatom-Netzwerk-Sachsen zur Unterstützung des Bundesweiten Demo-Aktions-Tages zur größten Anti-Atom-Demo in Sachen nach Dresden auf. Beginn der Auftaktkundgebung ist um 11 Uhr am Bahnhof Dresden- Neustadt/ Schlesischer Markt. Am Ende der Demonstration wird es noch eine Abschlusskundgebung um 15 Uhr am Theaterplatz geben. Wir bitten Sie dem Aufruf des Netzwerkes zu folgen und am 28. Mai die Sächsische Landeshauptstadt zu besuchen und sich der Demonstration anzuschließen.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

24-Stunden-Online-Demo für die Energiewende

Greenpeace Dresden demonstriert in Berlin aus der Neustadt

 

Dresden 21.05.2011

 

Am Freitag beteiligte sich Greenpeace Dresden an der Online- Demo für einen Atomausstieg. Mit den Schildern: „Hier in Berlin demonstrieren“ wurden die Passanten der Dresdener Neustadt auf die Demo aufmerksam gemacht und konnten sich mit Hilfe einer Internetverbindung an der virtuellen Demonstration beteiligen. Die getwitterten Kommentare der Dresdner wurden in der Neustadt sowie im Berliner Regierungsviertel projiziert.

 

 

Weitere Informationen finden sie hier.

 

 

Gipfelsturm für die Energiewende

Greenpeace-Jugend Dresden erklimmt den Fichtelberg

 

Dresden 14.05.2011

 

Die Greenpeace-Jugend Dresden erklomm mit rund 150 anderen Jugendlichen bundesweit die höchsten Gipfel der jeweiligen Bundesländer um die Energiewende auszurufen. Stellvertretend für Sachsen wurde die Landesfahne mit einem symbolischen Windrad gehisst. Mit der Aufschrift „Unsere Zukunft ist erneuerbar!“ forderten sie die Ministerpräsidenten auf, sich für eine konsequente Energiewende einzusetzen.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

17.05.11: Einladung zum Filmabend "Die Wolke"

Gregor Schnitzlers Film überträgt ein Gedankenexperiment in die Jetztzeit, mit dem die Buchvorlage 1987 für Wirbel sorgte: Was wäre, wenn ein deutsches Kernkraftwerk tödliche Mengen von Radioaktivität freisetzt? Ein Szenario, das niemand mit letzter Sicherheit ausschließen kann. Film und Buch führen das ungeheuerliche Geschehen am Schicksal eines mutigen jungen Mädchens vor.

Gerade heute, 25 Jahre nach dem Super-Gau von Tschernobyl und zwei Monate nach dem Unglückfall in Fukushima, während die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke von Reaktorsicherheitskommission und Ethikkommission neu bewertet wird, scheint „Die Wolke“ aktueller denn je zu sein.

 

Als Vorfilm zeigen wir die Dokumentation "Verseuchtes Land - Die Atomfabrik Majak".

 

 

Kino im Kasten

August-Bebel-Straße 20

 

20.30 Uhr Eintritt frei

 

26.04.2011 25.Jahrestag Tschernobyl

25 Jahre nach der Tschernobyl- Katastrophe passiert in Japan wieder eine Katastrophe. Menschen werden verstrahlt, verlieren ihre Heimat, Städte und Dörfer werden für Jahrhunderte unbewohnbar. Wie oft soll das noch passieren? Wann werden wir daraus lernen?

Die Möglichkeiten für eine Welt ohne Atom haben wir, wir müssen nur wollen.

 

Wir laden euch für den 26.4.2011 zum Filmabend ein. Der Film "Die 4. Revolution" von Carl-A. Fechner zeigt uns eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen.

Wir müssen es nur tun!

 

 

Kino im Kasten

August-Bebel-Straße 20

 

20.30 Uhr Eintritt frei

 

 

 

 

 

Greenpeace Dresden vor der sächsischen Staatskanzlei © Hartmut Heide / Greenpeace
Hartmut Heide von Greenpeace Dresden übergibt einem Mitarbeiter des Büros von Herrn Tillich das neue Greenpaeace-Konzept "Der Plan" © Tom Wange / Greenpeace

„Der Plan - Deutschland ist erneuerbar“ für Ministerpräsident Herrn Tillich

Atomausstieg bis 2015 und Kohleausstieg bis 2040 realistisch

Dresden 14.04.2011

 

Einen Tag vor dem Energiegipfel in Berlin übergibt Greenpeace Dresden einem Mitarbeiter vom Bürgerbüro des Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) das neue Greenpeace-Energiekonzept „Der Plan“. Dieses bestätigt: die Stilllegung der 17 deutschen Atomkraftwerke (AKW) kann bis 2015 erfolgen, ohne dass dadurch negative Folgen für die Sicherheit der Stromversorgung, den Klimaschutz oder die Energiekosten entstehen. Die Aktivisten stehen mit einem Atom-Zeichen, das zu einem dreidimensionalen Windrad gefaltet ist, vor der sächsischen Staatskanzlei. Sie appellieren: „Deutschland ist erneuerbar“ und fordern Ministerpräsident Stanislaw Tillich auf, sich beim Energiegipfel für einen Atomausstieg bis 2015 einzusetzen.

 

Die sieben ältesten AKW und Krümmel können abgeschaltet bleiben, Neckarwestheim 2 kann 2011 stillgelegt werden und zwischen 2012 bis 2015 können jedes Jahr zwei weitere Reaktoren vom Netz gehen. Das letzte AKW würde 2015 abgeschaltet werden. Dies ist möglich, weil im bestehenden Kraftwerkspark Überkapazitäten bestehen und bereits 20 neue Erdgaskraftwerke und 10 Windparks auf dem Meer in Bau und Planung sind.

 

Weiter Informationen finden sie hier.

 

Der Plan. Deutschland ist Erneuerbar

An die Japanische Bevölkerung

Wir sind in diesen schweren Stunden und Tagen nach dem Unglück mit unseren Gedanken bei den Menschen in Japan. Ihnen gehört unser Mitgefühl.

 

Die erschreckenden Nachrichten und Bilder, die uns aus Japan erreichen, machen uns fassungslos. Wir sind zutiefst bestürzt über die katastrophalen Folgen, die das schlimmste Erdbeben des Landes und die zehn Meter hohe Flutwelle ausgelöst haben. Noch sind die Auswirkungen für Menschen und Umwelt durch die Störfälle an den Atomkraftwerken nicht abschätzbar.

 

Wir hoffen und bangen mit allen Beteiligten vor Ort. Wir möchten den Betroffenen hiermit unsere Anteilnahme aussprechen.

 

Greenpeace Deutschland

 

 

Atomarer Notstand in Japan

Greenpeace selbst ist eine Organisation für den Schutz der Umwelt und verfügt nicht über die Möglichkeiten für die Katastrophenhilfe. Die Experten von Greenpeace dokumentieren und kommentieren aber die aktuellen Ereignisse in Japan.

Was jetzt in Japan passiert, kann bei jedem Atomkraftwerk zu einem Unfall führen. Denn für einem Ausfall des Kühlsystems braucht es weder ein Erdbeben noch einen Tsunami.

 

Greenpeace zeigt daher Alternativen und Lösungen auf. Helfen Sie mit, die atomare Bedrohung zukünftig zu beenden, in Deutschland und weltweit. Wechseln Sie zu Ökostrom und unterstützen Sie mit Ihrem Geld nicht länger Atomkonzerne.

 

Im Moment finden jeden Montag bundesweit Mahnwachen ab 18 Uhr statt. In Dresden am Hauptbahnhof / Wiener Platz.

 

Informationen zu einer Mahnwache in ihrer Nähe finden sie unter www.ausgestrahlt.de.

 

 

Hirn an, Kohle aus - Klimaschutz geht anders!

Cottbus 14.03.2011

 

Aus gegebenen Anlass haben wir die Anti-Braunkohle-Tour in Dresden beendet.
Die Aktion in Cottbus wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

 

Dresden 12.03.2011

 

Nach den Stationen Halle und Potsdam stehen wir heute mit unserem Tagebaubagger vor der Frauenkirche in Dresden.

 

Nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami in Japan und der drohenden nuklearen Katastrophe sind viele Gepräche mit den Passanten von diesem Thema bestimmt. Wir selber sind fassungslos und in Gedanken bei den Menschen in Japan.

 

Trotz dieser schwierigen Lage lassen sich viele Menschen mit unserem Banner "Braunkohle ins Museum" fotografieren und unterstützen uns damit bei unserer Forderung für den Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030.

 

Magdeburg 4.3.2011

 

Zehn Meter lang und vier Meter hoch ist unser Braunkohlebagger, der ein Dorf und einen Windpark bedroht. Mit diesem Bild demonstrieren wir auf unser Tour für den Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle.

 

Wir stehen auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof und die Passanten unterschreiben zahlreich auf dem Banner mit der Aufschrift "Kein neuer Tagebau, Herr Ministerpräsident". Wer will, kann sich zusätzlich mit einem Exponat aus Braunkohle-Briketts fotografieren lassen. Motto: "Braunkohle ins Museum!"

 

 

Die Anti-Braunkohletour

Unter dem Motto „Hirn an, Kohle aus – Klimaschutz geht anders!" touren Greenpeace AktivistInnen durch Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg. Mit dieser Aktionstour fordern sie von den drei Landesregierungen einen sozial verträglichen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 und einen schnellen Einstieg in die erneuerbaren Energie.

 

 

Stationen

  • 4.3. Magdeburg, Vorplatz Hauptbahnhof
  • 5.3. Halle, Marktplatz
  • 11.3. Potsdam, Brandenburger Tor
  • 12.3. Dresden, Frauenkirche
  • 14.3. Cottbus, vor der Vattenfall-Zentrale

Was können Sie tun?

Sie können Ihre Wahlentscheidung bei den kommenden Landtagswahlen von den Braunkohle-Plänen der Parteien abhängig machen. Und Sie können ganz persönlich der Braunkohle den Geldhahn abdrehen. Wechseln Sie zu einem der echten Ökostrom-Anbieter, setzen Sie schon heute auf 100% erneuerbare Energie! Welche Anbieter das sind, fasst die Seite www.atomausstieg-selber-machen.de gut zusammen.


Unter http://www.greenaction.de/kampagne/hirn-an-kohle-aus-klimaschutz-geht-anders können Sie unsere Online-Unterschriftenaktion unterstützen.

Weitere Informationen


    16. 05. 2012.       Druckversion