
Chemie ist, wenn es knallt, zischt und stinkt? - Nicht immer! Viele Chemikalien, mit denen jeder von uns tagtäglich in Berührung kommt, fühlen wir nicht, schmecken wir nicht und nur manchmal kommt durch den Geruch Verdacht auf. Sie stecken in unseren Shampoos, Parfüms, in unseren Schuhen, der Kleidung, ja sogar in Lebensmitteln.
Neue Dauergifte verflüchtigen sich aus Fernsehgeräten oder gelangen über Schornsteine in die Atmosphäre. Von dort aus nehmen sie ihren Weg bis in die Hochalpen oder Arktis. Ausgediente Pestizide in rostigen Fässern lagern in Verschlägen vor allem in den Ländern des Südens und Osteuropas und bedrohen die Menschen in ihrer Nähe. Wir sind umgeben von Giftstoffen, deren Risiken zum großen Teil nicht bekannt sind.
Greenpeace setzt sich für ein weltweites Verbot gefährlicher Chemikalien und ein wirksames EU-Chemikalienrecht mit strengen Zulassungspflichten ein.
Greenpeace versucht außerdem mit Lebensmitteluntersuchungen Verbraucher über gefährliche Pestizidcocktails aufzuklären. Ein neues Gefahrenpotential geht von dem immer schneller steigenden Berg von Elektroschrott aus. Dieser ist hoch angereichert mit giftigen Chemikalien wie Schwermetallen, Flammschutzmittel, PVC etc... Greenpeace versucht Firmen zu einem Verzicht zu bewegen!
Wir beschäftigen uns auch mit Pestiziden in Lebensmitteln. Greenpeace versucht Verbraucher aufzuklären und Transparenz zu schaffen, so zum Beispiel durch eigene Untersuchungen von Konsumgütern auf Pestizidbelastung, und die Herausgabe entsprechender Verbraucherratgeber.