Landwirtschaft

Mehr, schneller, billiger - mit der Macht der Discounter wächst der Druck auf die Landwirtschaft. Doch die Billigware, die die industrielle Landwirtschaft liefern soll, ist ungesund und wird ohne Rücksicht auf die Folgen produziert: Ob Quälerei in der Massentierhaltung, Pfusch mit dem Tierfutter oder Einsatz von Giftstoffen auf dem Feld - der Sparkurs in der Landwirtschaft kommt Mensch, Tier und Umwelt teuer zu stehen.

Greenpeace setzt sich für ein radikales Umdenken hin zu einer modernen, naturnahen Landwirtschaft ein, die sich an den natürlichen Kreisläufen ausrichtet und Lebensmittel ohne Gentechnik und Schadstoffe erzeugt.
Das bedeutet:

Keine Massentierhaltung - Ställe müssen ausreichend Luft, Licht und Platz für arttypische Verhaltensweisen bieten, kein prophylaktischer Antibiotikaeinsatz, Futter ohne Schadstoffe, Tiermehl, Leistungsförderer, und Gentechnik
Kein Pestizideinsatz
Keine Freisetzung von gentechnisch veränderten Lebewesen
Keine Überdüngung von Böden und Gewässern
Gesunde und umweltschonende Lebensmittel

 

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    16. 05. 2012.       Druckversion