Tschernobyl: 24. Jahrestag einer Katastrophe

Bei der Mahnwache

In Tschernobyl (nördl. Ukraine) ereignete sich am 26.04.1986 ein schwerer Reaktorunfall. Bei diesem Unfall geriet der Reaktor im Kraftwerk außer Kontrolle und löste das bisher schlimmste Atomglück aus. Man bezeichnet solche Unfälle auch als „GAU“. GAU steht für „Größten Anzunehmenden Unfall“.
Viele tausend Menschen sind durch diesen Unfall krank geworden oder gestorben. Noch heute, 24 Jahre später leiden viele Menschen unter den Folgen. Große Gebiete in Weißrussland und der Ukraine werden noch lange unbewohnbar sein. Deshalb konnten viele Bewohner bis heute nicht in ihre Häuser zurückkehren.
Außerdem bildete sich eine radioaktive Wolke, die sich über weite Teile Europas erstreckte.

 

Um an die Katastrophe von Tschernobyl zu erinnern, hatten wir beschlossen eine Mahnwache in Essen zu organisieren und darauf aufmerksam zu machen, dass ein solcher Störfall jeder Zeit wieder möglich ist.
Um 17 Uhr trafen wir uns also am Montag im Greenpeace Büro und machten uns auf den Weg in die Stadt. Ungefähr um 18 Uhr hatten wir dann alles aufgebaut und machten uns, ausgestattet mit Flyern daran, den Passanten die Atomproblematik zu erklären und wiesen sie darauf hin, dass es an ihnen ist zu handeln.
Insgesamt bekamen wir eine positive Resonanz und viele der vorbei Gehenden schienen sich noch sehr genau an die Katastrophe von Tschernobyl zu erinnern.

 

Leonie, Jugendgruppe Essen


    16. 05. 2012.       Druckversion