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Fakten:

80 % aller Urwälder der Erde sind bereits zerstört

2002 konsumierte jede/r Deutsche 230 kg, das sind 600g pro Tag - Tendenz steigend

Die Nachfrage nach Recycling- Produkten sinkt- unterstützt von Papierherstellern, die an Frischfaserprodukten schlicht mehr Gewinn machen

Für Frischfaserpapier werden bei der Herstellung durchschnittlich 65 Liter Wasser für 1 kg Papier benötigt

Beim Recyclingpapier fällt weniger Abfall an und der Energie- und Wasserverbrauch ist um 50- 70 % reduziert gegenüber der Produktion von Frischfasern. Auch die Belastung von Luft und Gewässern ist viel geringer

Eine Tonne Recyclingpapier spart 1,8 Tonnen Holz gegenüber Frischfaserpapier

Papierfasern lassen sich sechsmal wieder verwenden

Die Qualität von Recyclingpapier hat sich stark verbessert

Blätter sind in unterschiedlichen Weißegraden erhältlich (je geringer der Weißegrad, desto umweltschonender die Produktion)

Siegel:

Begriffe wie „Bio“ und „Öko“ sind nicht geschützt und können daher auf jedem Papier zu finden sein

„Aqua Pro Natura“ und „Weltpark Tropenwald“ sind Siegel, die vielleicht gutes Marketing kennzeichnen, nicht jedoch umweltfreundliches Papier

Mit „Holzfrei“ gekennzeichnetes Papier ist nur holzstoff-frei (damit es nicht so schnell vergilbt), mit der Holzgewinnung hat das nichts zu tun

„Chlorfrei“ ist heute Standard für Papier in Europa, trotzdem stammt das Holz dafür häufig aus dafür kahl geschlagenen Urwäldern

 

Umweltfreundliches Papier ist mit „Der blaue Engel“ gekennzeichnet, in Übereinstimmung mit den Kriterien des Umweltbundesamtes

www.blauer-engel.de

Echtes Umweltschutzpapier hat diese Markenzeichen: VUP, ÖKOPA

Das FSC- Siegel garantiert, dass dieses Frischfaserpapier nicht aus Urwaldzerstörung gewonnen wurde. Recycling- Papier bleibt trotzdem die umweltschonendere Alternative.

Mehr Informationen gibts auchunter: www.greenpeace.de/themen/waelder