Ausstieg aus Gorleben

Beim Thema Atomausstieg sind in den letzten Monaten bereits die ersten Schritte in die richtige Richtung unternommen worden. Die Frage der Lagerung des Atommülls bleibt aber nach wie vor ungeklärt.

Auf der Hauptseite von Greenpeace findet Ihr mehr zu diesem Thema. Einfach auf das Bild rechts vom Text klicken.



Fortsetzung der VW Klimaaktion

Eingehüllter VW in Flensburg

Mit einem bundesweiten Aktionstag forderten Greenpeace-Aktivisten am 29.Oktober in Flensburg Volkswagen zu einer klimafreundlicheren Modellpolitik auf. Die Umweltschützer sammelten am Willy-Brandt-Platz ab 10.30 Uhr Unterschriften auf "CO2- Beuteln" mit der Aufschrift "VW muss CO2 minimieren" in Anspielung auf den Markenslogan "VW - das Auto".

Obwohl Volkswagen bereits Konzepte für Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos sowie eine eigene Technik für effizientere Autos entwickelt hat, überschwemmt der Konzern den Markt mit klimafeindlichen Spritschluckern. Allein die rund 2,9 Millionen in Europa verkauften Autos im Jahr 2010 werden während ihrer Nutzungsdauer über 60 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. "Es ist skandalös, dass VW seine eigene Spritspartechnik nicht serienmäßig auf die Straße bringt", sagt Hartwig Wördemann, Mitglied der Greenpeace-Gruppe Flensburg.

Die Aktivisten in Flensburg, Berlin, Hamburg, Köln und 27 weiteren Städten informierten deshalb Passanten ausführlich über die Werbemärchen des größten europäischen Autoherstellers. Zudem verteilten sie Greenpeace-Protestpostkarten, die an VW-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn adressiert sind. Darin wird der Vorstandsvorsitzende aufgefordert sich glaubwürdig für mehr Klimaschutz einzusetzen und den CO2-Ausstoß der VW-Neuwagenflotte zu senken.



Greenpeace präsentiert Steine für den Meeresschutz

Am 8.September 2011 informierte Greenpeace Flensburg auf dem Südermarkt über die aktuelle Meeresschutz-Kampagne. Die Greenpeacer präsentierten den Besuchern einen großen Felsbrocken. Ähnliche Naursteine hatten Greenpeace-Aktivisten zuletzt Anfang August im Sylter Außenriff versenkt, um dort ein Meeresgebiet effektiv gegen zerstörerische Grundschleppnetz-Fischerei zu schützen. Seit 2008 wurden insgesamt weit über 300 Steine versenkt. Monitoringberichte zeigen bereits die ersten Erfolge. Seenelken, Seesterne, Muscheln, Moostiere, Krebse und zahlreiche Fischarten haben die Findlinge zu ihrer Heimat erkoren. Meeresschützer konnten vor Ort auf dem Naturstein unterschreiben, um sich für die Einrichtung von Schutzgebieten stark zu machen.

Das 5300 Quadratkilometer große "Sylter Außenriff" ist eines von zehn NATURA 2000-Meeresschutzgebieten, die Deutschland an die Europäische Union gemeldet hat. Trotzdem liegen für keines dieser Gebiete bisher ausreichende Schutzmaßnahmen vor. Im Sylter Außenriff wird weiterhin Sand und Kies abgebaut. Fischereiflotten durchpflügen mit Grundschleppnetzen den Meeresboden des artenreichen Steinriffs. Zusätzlich gefährdet die Stellnetzfischerei das Überleben der Schweinswale. Für die einzige heimische Walart ist das Sylter Außenriff ein lebenswichtiges Aufzucht- und Rückzugsgebiet.

Meeresschützer unterschreiben auf dem Naturstein Der Greenpeace-Stand auf dem Südermarkt in Flensburg

Unsere Flensburger Greenpeace-Gruppe Transporteinrichtung für den Meeresschutz-Stein

Die vom Bundesministerium geplanten Maßnahmen würden die Stellnetze in den NATURA 2000-Schutzgebieten weiterhin erlauben. In den Netzen verheddern sich in großer Zahl Schweinswale, die dann qualvoll ertrinken. Akustische Scheuchvorrichtungen, die sogenannten Pinger, sollen sie von den Netzen fernhalten. Das Signal verjagt die Tiere jedoch aus den eigens für sie eingerichteten Schutzgebieten. Greenpeace fordert von Ministerin Ilse Aigner (CSU) den Ausschluss der Fischerei aus den NATURA 2000-Schutzgebieten.

Die Gemeinsame Europäische Fischereipolitik soll bis Ende 2012 reformiert werden. Greenpeace fordert den Abbau der Überkapazitäten in der Fischfangflotte, wissenschaftsbasierte Fangquoten und die Ausweisung großflächiger Meeresschutzgebiete, in denen keine Fischerei stattfindet. Nur so können sich die massiv überfischten Bestände erholen und ein Überleben des Fischereisektors kann langfristig gewährleistet werden.



Klimaaktion bei VW in Flensburg

Am 10.September 2011 beteiligte sich die Greenpeace Gruppe Flensburg an der bundesweiten Aktion gegen die umweltbezogene Aufpreispolitik von Volkswagen.

Ein CO2-minimierter Golf-Benziner kostet einen Aufpreis von ca. 400 Euro. Die Einstandskosten betragen aber nur ca. 260 Euro. Es können keine möglicherweise nicht benötigten Ausstattungen wie Zentralverriegelung oder elektrische Fensterheber gestrichen werden. Eine weitere gesetzliche CO2-Verminderung wird darüber hinaus durch VW europaweit behindert.

Dagegen protestierten wir am Samstag vor dem Flensburger VW-Händler AZF mit einem gemieteten schwarz abgedeckten Golf 6 (1,4 l) und verteilten Flyer an Passanten zur Information.
AZF ist in drei Bereiche klar unterteilt: VW, Audi und Skoda. Wir übergaben unsere Eingabe an einen Verkäufer zur Weiterleitung an die nicht zur Verfügung stehende Geschäftsführung. Er führte ein sehr freundliches Gespräch mit uns, zeigte aber für unsere Forderungen kein Verständnis und verwies im Wesentlichen auf den harten Wettbewerb im Markt.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Homepage von Greenpeace.

PS: Leider erschien zu unserer Aktion niemand von der eingeladenen Presse.

Klimaaktion bei VW in Flensburg
schwarz abgedeckter Golf


Greenpeace Flensburg twitterte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

Twitter Aktion mit Angela Merkel

Am 21.5.2011 war es soweit! Die auf dem Kickoff-Treffen von Greenpeace Deutschland in Fulda im April 2011 entwickelte Aktion gegen Atomkraft konnte termingerecht stattfinden.
Vor unserem Büro in der Norderstraße ermunterten wir Passanten, eine kurze Aufforderung per Twitter an Angela Merkel zum Thema "Atomausstieg sofort" zu richten. Diese wurden dann von 75 mitmachenden Greenpeace-Gruppen zentral in Berlin am Alex groß projeziert.

Obwohl die Norderstraße ziemlich ruhig war, sind wir mit unserem Ergebnis an Unterschriften und Statements zufrieden. Auch technisch lief alles gut und wir konnten auf unserem eigenen Großmonitor das Geschehen in Berlin verfolgen.



Greenpeace Flensburg zeigt Flagge bei Anti-AKW-Demo am 26.4.2011 in Brunsbüttel

Zu der Aktion 25 Jahre Tschernobyl wurde, ergänzend zu den Aufmärschen, auch ein Motorradkorso angeboten. Da das Wetter ja entsprechend gut war, nahm ich die Gelegenheit wahr, mich mit meinem Motorrad diesem Korso anzuschließen.

Treffpunkt war ab 11:00 Uhr in Vaale. Es versammelten sich hier ca.80 Motorräder. Die Teilnehmer wurden hier von einer Vertreterin der IG Metall begrüßt und um 12:00 Uhr setzte sich der Konvoi unter Polizeibegleitung, die die Kreuzungen freihielt, in Bewegung. Fast alle Motorräder waren mit Anti Atomkraft Fahnen bestückt. Ich hatte zusätzlich unsere Greenpeace Fahne an meinem Motorrad befestigt.

Leider führte die Fahrstrecke nur über kleine Straßen, z.T.Wirtschaftswege, zum AKW. Und auch dort wurden wir ca 2 km vor dem AKW in einer Seitenstrasse geparkt. Das führte selbst bei der Polizei zu Unverständnis, da ja die Hauptzufahrtsstrasse halbseitig gesperrt war, unter anderem als Parkmöglichkeit für die Reisebusse und Fahrräder diente.



Aktion gegen neue Kohle-Kraftwerke: Kommt "Stadtwerke Flensburg" zur Einsicht?

Während in Flensburg das erklärte Ziel ist, die Heizkessel mehr und mehr mit nachwachsenden Rohstoffen zu befeuern (Holz) will man wertvolles Kapital binden - in externen Investitionen für ein neues Kohlekraftwerk über die Beteiligung "Trianel". Das wäre ein Rückschlag auf dem Wege zur Energiewirtschaft mit "erneuerbaren Energien" und der Verhinderung eines dramatischen Klimawechsels.

Der Rat der Stadt Flensburg wird aufgefordert, die Weichen in Richtung konsequentem Ausstieg aus Kohlekraftwerken neu zu stellen. Die Investitionen können hier besser genutzt werden als zur Zeit in dem Block-KW in Tarp, das ein gutes Beispiel für das Wachstum der Stadtwerke ist, wenn es denn notwendig ist.

Beschlussblatt aus der 28.Ratsversammlung der Stadt Flensburg


Termine im Frühjahr 2011

Auch im Jahr 2011 ist die Greenpeace Gruppe aus Flensburg wieder auf dem Gottorfer Landmarkt in Schleswig dabei.
Wir freuen uns schon jetzt auf viele interessante Diskussionen mit den Besuchern.
Folgendes Datum solltet Ihr Euch dafür vormerken:

15.Mai 2011, Schloss Gottorf



Freiwilliges ökologisches Jahr bei Artefact trifft Greenpeace

Auf Einladung von Artefact, Powerpark für regenerative Energien in Glücksburg, durfte Hartwig Wördemann unsere Arbeit in der Flensburger Greenpeace-Gruppe und Greenpeace International präsentieren.

Am Abend des 27.Oktober 2010 zeigte er den ca. 30 jungen Seminaristen „um die 20“ anhand einiger DVD-Clips die Geschichte und das Wirken von Greenpeace International und auch die sicher etwas weniger spektakulären Aktivitäten der Flensburger Greenpeace Gruppe. Er konnte dabei deutlich machen, dass die ca. 90 Ortsgruppen in Deutschland sozusagen das Rückgrad von Greenpeace darstellen und unsere Überzeugungsarbeit sehr viel Spaß bringt. Auch die gruppendynamischen Erfahrungen und natürlich unser "gutes Gewissen" sind für uns sehr wertvoll.

Die Jugendlichen aus ganz Deutschland, deren Seminar in Glücksburg von der Nordelbischen Kirche Plön/Koppelsberg betreut wurde, der wir für das Interesse an uns dankbar sind, zeigten sich in den 1 1/2 Stunden hellwach und ungemein interessiert. In Zwischen-Diskussionen und nach dem offiziellen Ende zeigten die Gespräche, dass die jungen Menschen sich ihrer großen Verantwortung am Erhalt einer lebenswerten Umwelt und der Schöpfung auch im tieferen Sinn der Religionen bewusst sind (zum Teil leider etwas frustriert).

Erwähnt sei letztlich aus unserer Greenpeace-Erfahrung noch, dass in der Bevölkerung die Vorstellung einer "lebenswerten Umwelt" und die Prioritäten unterschiedlich gesehen werden. Sie kollidieren manchmal mit unseren Vorstellungen, allerdings zum Glück mit abnehmendem Anteil - nicht zuletzt dank unserer Überzeugungsarbeit.
Wert legte Hartwig Wördemann auf die Feststellung, dass Greenpeace international, gewaltfrei und vor allem finanziell unabhängig ist, auch von politischen Parteien.

Einige Teilnehmer zeigten sich interessiert für ein Mitwirken bei Greenpeace und werden „ihre“ Gruppe finden, nicht zuletzt über die Homepage von Greenpeace Deutschland.



Greenpeace bei Artefact in Glücksburg

Auch dieses Jahr war die Greenpeace-Gruppe Flensburg wieder anlässlich der Naturtec-Veranstaltung mit einem Info-Stand anwesend.

Passend zum Thema "Regenerative Energien" und "alternative Mobilitäts-Konzepte" konnten wir mit Gesprächen und Broschüren die Themen vertiefen und mit Fakten untermauern.

Zudem machte ein symbolisches Atom-Müll-Fass klar, dass Atomenergie keine vernünftige Alternative zu den klimaschädlichen Energieformen, d.h. Kohle, Erdöl, Erdgas darstellt. Denn eine radioaktiv verseuchte Umwelt ist kein guter Lebensraum für Menschen.

Die aktuelle Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko ist ein Beispiel dafür, dass Technologien angewendet werden, die man nicht "im Griff" hat. Dafür sind Windkraft, Sonnenkollektoren, Biogas und Erdwärme völlig ungefährlich und nicht in ca. 40 Jahren verbraucht, wie die fossilen Energien.





GreenAction

Allen Interessierten möchten wir das Video zur Greenpeace Mitmach-Plattform GreenAction ans Herz legen. Schauen Sie einfach einmal rein und informieren Sie sich, wie Sie selbst aktiv werden können.

Hier geht's zu GreenAction


Gottdorfer Landmarkt 16.05.2010

Regen, Wind und Sonnenschein - eben typisch norddeutsches Wetter - auf dem diesjährigen größten Öko-Markt Deutschlands. Etwa 170 Anbieter ökologischer Erzeugnisse waren rund um Schloss-Gottdorf vertreten.

Die Greenpeace Gruppe Flensburg war wieder dort und beantwortete Fragen besorgter Verbraucher über landwirtschaftliche Themen wie:

  • Den Anbau von gentechnisch-veränderten Organismen (GVO) und deren Auswirkungen auf die Umwelt,
  • Die Kenzeichnungspflicht von GVOs in unseren Lebensmitteln,
  • Den vermehrten Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft durch GVOs.
  • Aber auch über:

  • Erneuerbare Energien / Fragen zum Klimaschutz,
  • Ausbeutung und Zerstörung der Meere,
  • Ökologische Fischerei.
  • Informationen bzw. aktuelle Ratgeber von Greenpeace wie der neue Ratgeber "Milch für Kinder", der "Gen-" und "Fisch-Ratgeber" fanden großes Interesse bei den Verbrauchern.

    Mit unserem Angelspiel konnten wir die "Kleinen" unter den Besuchern begeistern.


    Termine im Sommer 2010

    Auch in diesem Jahr ist die Gruppe von Greenpeace Flensburg wieder auf verschiedenen Veranstaltungen im Norden unterwegs. Bislang stehen die folgenden Termine fest:

    13.-17.Juni

    Uni-Aktionswoche / ASTA Universität Flensburg

    20.Juni

    naturtec Messe / artefact Glücksburg

    12.-15.August

    nautics / Flensburg

    12.September

    Kindermissionsfest / Breklum






    Wir freuen uns Sie dort zu treffen!

    Über neue MitstreiterInnen freuen wir uns natürlich auch jederzeit. Vorbeischauen lohnt sich!


    Twitter- Aktion mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

    Für den 12.12.2009 hatte Greenpeace Deutschland alle Ortsgruppen ermuntert, bei einer Twitter- Aktion mit zu machen. Diese Ortsgruppen „twitterten” mit Angela Merkel über das Thema: Klimawandel im Hinblick auf die Klima- Konferenz in Kopenhagen im Dezember 2009. Interviewt wurden Passanten an Ständen in den betreffenden Städten, in Flensburg vor unserem Büro, über Klimawandel und Atomkraft und die Frage gestellt: was würden Sie Frau Merkel für Kopenhagen besonders ans Herz legen. Die eingehenden Gruppen- Beiträge wurden simultan von Greenpeace in Berlin auf eine große Leinwand übertragen. Die Aktion war für uns ein großer Erfolg und hat uns sehr viel Spaß gebracht.

    Zu dieser Aktion wurde folgende Presse- Mitteilung an die Flensborg Avis und an das Flensburger Tageblatt übermittelt. Dankenswerterweise hat die Flensborg Avis einen aus unserer Sicht sehr guten Bericht veröffentlicht. :

    Download: Artikel Flensborg Avis 12.12.09

    Presseerklärung vom 3.12.2009

    Greenpeace -Flensburg twittert Klimaschutz-Appelle der Bürger an die Bundeskanzlerin

    Nachrichten der Greenpeace-Gruppe Flensburg an Angela Merkel werden auf großer Leinwand in Berlin präsentiert

    Die Flensburger können am Samstag, 5. Dezember, über Greenpeace ihre persönlichen Klimaschutz-Botschaften an Bundeskanzlerin Angela Merkel twittern. Zwei Tage vor Beginn der Weltklimakonferenz in Kopenhagen wird Greenpeace – Flensburg von 11-13.30 Uhr vor dem Umweltbüro in der Norderstrasse 108 Nachrichten an die Bundeskanzlerin sammeln und diese über Twitter versenden.

    Die Aktion findet zeitgleich in 84 weiteren deutschen Städten statt. Die aus ganz Deutschland einfließenden Klimaschutz-Aufrufe der Bevölkerung erscheinen ab fünf Minuten vor 12 Uhr in Echtzeit auf einer vier mal fünf Meter großen Leinwand auf dem Pariser Platz in Berlin.

    „Mit dieser neuen Aktionsform fordern wir die Bundeskanzlerin auf, sich in Kopenhagen für den Erfolg der Klimakonferenz einzusetzen“, sagt Hartwig Wördemann von Greenpeace Flensburg. „Die 140 Zeichen einer Twitter-Nachricht reichen dazu locker aus: ‘Retten Sie das Klima, Frau Merkel! Setzen Sie sich für konkrete Ziele in Kopenhagen ein. Der CO2-Ausstoß muss auf Null bis 2050.‘”

    Bundesweit demonstrieren mehr als 800 Ehrenamtliche von Greenpeace im Alter von 10 bis 75 Jahren generationsübergreifend für mehr deutsches Engagement im internationalen Klimaschutz. Der Klimaschutz-Aktionstag am Internationalen Tag des Ehrenamtes ist die erste große Aktion, die von der Online-Mitmach-Plattform von Greenpeace, greenaction, initiiert und großflächig auf die Straße gebracht wird.

    „Angela Merkel muss endlich handeln und sieben Milliarden Euro für den Klimaschutz in Entwicklungsländern auf den Tisch legen”, sagt Greenpeace-Klimaexpertin Anike Peters. „Kurz vor Kopenhagen muss Merkel endlich eine Führungsrolle einnehmen und die EU auf Klimaschutzkurs bringen.” Bislang ist die EU zu einer CO2-Reduktion von 20 Prozent bereit - im Vergleich zu 1990. Um den fortschreitenden Klimawandel zu stoppen, müssen Industrieländer jedoch nach dem Stand der Klimawissenschaft ihre Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent reduzieren.

    Greenpeace fordert, dass die Industrienationen zur Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern jährlich 110 Milliarden Euro bereitstellen.



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