Kein Kohlekraftwerk für die TWF !

        Greenpeace mobilisiert die Bevölkerung gegen Kohlekraftwerk-Neubau




Friedrichshafen, 25. 01. 2008 – Die Umweltorganisation Greenpeace sammelt heute in der Innenstadt von Friedrichshafen Unterschriften gegen die Beteiligung der Technischen Werke Friedrichshafen am geplanten Kohlekraftwerk in Brunsbüttel. Die Aktion lauft unter dem Motto „Keine neuen Kohlekraftwerke - Klimaschutz geht anders“. An dem Informationsstand vor dem Stadtbüro der TWF können sich Passanten mit ihrer Unterschrift an dem Protest gegen den Neubau des Kohlekraftwerks beteiligen.

Die SüdWestStrom Kraftwerks GmbH & Co KG will das Kohlekraftwerk in Brunsbüttel bauen und betreiben. Die Technischen Werke Friedrichshafen sind mit knapp 9% Anteil an dieser Gesellschaft beteiligt. Das Kraftwerk, das bestenfalls einen Gesamt-Wirkungsgrad von 46 Prozent hat, würde etwa 10 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen und damit die deutsche Treibhausgasbilanz deutlich verschlechtern.

Greenpeace wirft den TWF vor, auf der einen Seite mit umweltfreundlichem Strom aus Wasserkraft zu werben, auf der anderen Seite aber in ein umweltschädliches Kohlekraftwerk investieren zu wollen. Statt dessen fordert Greenpeace, den Ausbau Erneuerbarer Energien stärker voranzutreiben. „Dass eine Investition in diese Technologie längerfristig ein Wettbewerbsvorteil ist, beweist die rasante Zunahme der Kundenzahl bei den reinen Ökostromanbietern im Jahr 2007“, erklärt Michael Wlaka,  „immer mehr Kunden entdecken die Vorteile des Ökostroms und wechseln ihren Stromversorger“.




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© 2005 Greenpeace Gruppe Friedrichshafen, letzte Änderung: 08.04.2008