Anlässlich des bevorstehenden Castortransportes nach Gorleben sagte Florian Noto von der Greenpeace-Gruppe Göttingen in einem Redebeitrag bei der vom Anti-Atom-Plenum veranstalteten Kundgebung am Samstag:
"Der rot-grüne Atomkonsens mit der Industrie ist ein Lügengebilde, das von keinem Atomkraftgegner befürwortet wird! Es ist ein Bestandssicherungsvertrag für bestehende AKW auf Kosten der Sicherheit, der Menschen und der Umwelt. Einem Ende der Atomenergie bringt uns dieser Vertrag nicht näher. Theoretisch können noch bis 2014 Strommengen verschoben werden, ehe überhaupt ein Atomkraftwerk abgestellt wird. Ziel des Atomkonsens ist es offensichtlich nicht, die Bevölkerung vor Gefahren zu schützen, sondern die bestehenden AKW so lange wie möglich laufen zu lassen, notfalls auch auf Kosten der Sicherheit!"
"Der Fall Obrigheim zeigt, dass Atompolitik auch von Schröder und Trittin im Hinterzimmer gemacht wird. In Obrigheim wird seit 34 Jahren Atommüll produziert, der noch in Jahrtausenden die Welt verstrahlen wird. Schwachstellen des AKW Obrigheim sind zum Beispiel die dünne Betonhülle, die nicht vor Flugzeugabstürzen schützt, und der versprödete Reaktordruckbehälter. Der Präzedenzfall Obrigheim zeigt ein weiteres Mal, dass der sogenannte Atomausstieg von Rot-Grün keiner ist."