Florian

 

Atomtransporte: Gorleben ist unsicher!

Zum bevorstehenden Castortransport ins Zwischenlager Gorleben sagte Greenpeace-Sprecher Florian Noto:

Der Salzstock in Gorleben ist kein sicheres Lager für radioaktiven Müll! In das geplante Endlager kann Wasser eindringen, denn an großen Stellen fehlt eine schützende Tonschicht über dem Salz. Es ist unmöglich dort Atommüll über Jahrtausende sicher zu lagern. Es kann nicht sein, dass durch immer neue Transporte in das nahgelegene Zwischenlager eine politische Entscheidung zementiert wird, die keine wissenschaftliche Grundlage hat.

Die Atomindustrie versucht hier Tatsachen zu schaffen und setzt rücksichtslos ihre Interessen durch. Wissenschaftliche Erkenntnisse oder gar die berechtigten Sorgen der Bevölkerung interessieren sie dabei überhaupt nicht. Die Energieversorger E.On, RWE, Vattenfall und EnBW müssen die Suche nach einem geeigneteren Standort finanzieren. Wenn sie es nicht freiwillig tun, muss Umweltminister Trittin endlich ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen. Greenpeace ruft alle Bürger auf, ihr Recht auf friedlichen Protest wahr zu nehmen.


Florian


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