Greenpeace-Jugendliche gewinnen Göttinger Umweltpreis

Funken gegen Strahlen: Radiosendung gegen Atom, für erneuerbare Energie

Die Greenpeace-Jugendgruppe Göttingen hat den zweiten Preis des Göttinger Umweltpreises 2005 gewonnen. Ausgezeichnet wurden die neun Jugendlichen im Alter von 12 bis 21 Jahren für eine selbst erstellte Radiosendung zum Thema Atomkraft und erneuerbare Energien. Der Sendetermin im StadtRadio Göttingen war am 2. November 2005.

Umweltpreis 

"Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung," sagt Karolin Dörner. Die 15-jährige hat die Sendung moderiert. "Mit einer Radiosendung können wir viele Menschen in Göttingen erreichen. Wir wollen zeigen, warum sich Jugendliche gegen Atomkraft und für erneuerbare Energien einsetzen. Besonders Leute in unserem Alter sollen mitbekommen, dass es sinnvoll ist sich zu engagieren, und dass man dabei trotz des ernsten Themas auch Spaß haben kann."

Zum Inhalt der Sendung meint Luisa Sippel (16), Sprecherin der Greenpeace-Jugendgruppe: "Die Zukunft der Energieversorgung betrifft uns als zukünftige Generation besonders. Wir engagieren uns bei Greenpeace für eine radikale Energiewende – weg von Atom und Kohle, hin zu Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Atomkraft ist und bleibt riskant und das Problem der Endlagerung ist noch immer nicht gelöst. Der Kampf gegen Atomkraft ist noch längst nicht vorbei, auch wenn wir schon einiges erreicht haben."

Am Tag der Preisverleihung, am 19. November, startet wieder ein Atommüll-Transport mit zwölf Castor-Behältern ins Zwischenlager Gorleben. Es ist wahrscheinlich, dass der Zug auch durch Göttingen fährt.

Die Greenpeace-Jugendgruppe trifft sich jeden Freitag um 15 Uhr im Göttinger Umweltzentrum in der Geiststraße 2. Die Greenpeace-Sendung im StadtRadio läuft an jedem ersten Mittwoch im Monat um 16 Uhr.



 
 

© phlo 2005, Greenpeace-Gruppe Göttingen