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Atomausstieg - JETZT!

Castor-Protest: Machen Sie mit!

Castor in KaiserslauternProtest-Aktion: Castor-Nachbau vor Kaiserslauterner Rathaus

Gemeinsam mit Greenpeace fordern Kaiserslauterns Bürger seit Jahren den Ausstieg aus der hochgefährlichen und unbeherrschbaren Atomenergie (wie hier bei einer Foto- und Unterschriftenaktion) und den Stopp der Atomtransporte durch die Stadt, die aus bundesdeutschen Atomkraftwerken in die Wiederaufarbeitungsanlagen nach Sellafield (England) und La Hague (Frankreich) verbracht werden. Dort tragen sie zur immer weiter fortschreitenden atomaren Verseuchung ganzer Landstriche bei. Unseren Politikern in Kaiserslautern scheint dies ebenso gleichgültig zu sein wie die Gefährdung der Einwohner Kaiserslauterns durch die Transporte. Als Zeichen des Protestes lässt Greenpeace einen Castor-Nachbau durch die Stadt rollen. Der bislang größte Atomtransport,bestehend aus 2 Zügen mit jeweils 5 Castoren aus süddeutschen und 11 Castoren aus norddeutschen Atomkraftwerken, rast am 10. Oktober 2002 im Zentimeterabstand an wartenden Reisenden vorbei durch den Kaiserslauterer Hauptbahnhof.Toedliche Fracht in NeunkirchenDie todbringende und unnötige Fracht, die einzig und allein den Atomkonzernen nützt und dem Weiterbetrieb der Atomkraftwerke dient, wird in Neunkirchen/Saar zu einem Zug mit 16 Castorbehältern zusammengekoppelt. Greenpeace protestiert und fordert alle Bürger auf, zu einem atomstromfreien Energieversorger (z.B. Greenpeace-Energy) zu wechseln, um einen schnelleren Atomausstieg zu erreichen. Protestieren Sie auch bei Oberbürgermeister Deubig (Tel. 0631 / 365-1020, Fax: 0631 / 365-1029) und den Stadtratsfraktionen und fordern Sie mit uns eine Resolution gegen Atomtransporte und für einen sofortigen Stopp der Wiederaufarbeitung. Nur so kann ein vorzeitiger Ausstieg aus der hochgefährlichen Atomtechnologie erreicht werden - Nicht erst in über 20 Jahren!

Für einen sofortigen Stopp der Wiederaufarbeitung demonstrierten Greenpeace-Aktivisten auch anläßlich des Besuchs von Bundesumweltminister Trittin in Kaiserslautern.

Trittin in Kaiserslautern

Atomausstieg: Nicht fuenf vor, sondern fuenf nach zwoelf!

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Stand: Oktober 2002