Greenpeace Kaufbeuren begleitet Filme

Am Anfang der nuklearen Kette steht der Uranerzbergbau. Nur wenig ist von ihm bekannt, denn ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation liegt über seiner fünfundsechzigjährigen Geschichte. Weltweit und bis heute. Selbst die jüngsten öffentlichen Debatten über die Kernenergie übersehen die verheerenden Folgen der Urangewinnung. Deutschland, einst drittgrößter Uranproduzent der Welt, hätte allen Grund zur Sensibilität. Doch die neue Regierungskoalition kündigt an, die Laufzeit der Atomkraftwerke zu verlängern ...
Der Film begleitet einige Jahre lang das größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranerzbergbaus, das von der bundesdeutschen und internationalen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Während der Arbeit an diesem Film steigt der Weltmarktpreis für Uran um das Zwanzigfache! In einer Zeit der neuen nuklearen Euphorie nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine Reise, die von den ehemaligen Uranprovinzen Thüringen und Sachsen zu den großen Uranminen der Welt in Namibia, Australien und Kanada führt.

 

 

Spieltermine in unserer Nähe:

Do 10.11.2011 - 19:30 vhs-Kulturkino: "Yellow Cake" in Kaufbeuren VHS

 

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… ist ein Dokumentarfilm, in dem viele Personen zu Wort kommen, die sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen und über ihre Erfahrungen mit der industriellen Landwirtschaft berichten. Die industrialisierte Landwirtschaft ist für gravierende Umweltprobleme verantwortlich: Pestizide finden sich im Grundwasser und in Lebensmitteln wieder, der Anbau großflächiger Monokulturen verschlingt enorme Mengen Wasser und zerstört fruchtbare Böden. Gentechnisch veränderte Pflanzen fördern diese Entwicklung noch. Der Film „Good Food Bad Food“ zeigt eindringlich die Auswirkungen dieses Raubbaus an der Natur. Die Profiteure sind eine handvoll Konzerne, die sich durch Patente auf Saatgut die Kontrolle über unsere Ernährung sichern wollen. Bewährte traditionelle und regionale Sorten werden verdrängt, Bauern in die Abhängigkeit getrieben und in vielen Gegenden der Welt, vor allem in den Ländern des Südens, leiden Menschen folglich unter Armut und Hunger. Coline Serreau zeigt aber nicht nur Probleme, sondern auch Lösungen auf. Die Filmemacherin stellt das Potenzial der kleinbäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft in den Mittelpunkt, die mit traditionellem Wissen lokale Ressourcen nachhaltig und effizient nutzt. Dabei werden verschiedene Anbausysteme vorgestellt. Von der Agroforstwirtschaft über verschiedene Methoden des biologischen Landbaus bis hin zur Bewahrung traditioneller Sorten in Saatgutbanken – der Film macht klar: Nur eine weltweite Umorientierung weg von der industrialisierten Landwirtschaft hin zu nachhaltigen Landnutzungsformen kann dauerhaft gesundes Essen, fruchtbare Böden und sauberes Wasser für möglichst viel Menschen sichern. Auch soziale Initiativen wie Stadt-Land-Initiativen oder der Landlosenbewegung in Brasilien werden angesprochen.

 

Downloads zum Film "Good Food, Bad Food"

 

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Veranstalter: Greenpeace Kaufbeuren

Laufzeit: 50 min. (Film) + 45 min. (Vortag zum Thema)

 

Das Thema Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke steht in Deutschland zwar nicht an erster Stelle des öffentlichen Interesses, wird aber immer wieder emotional und „heiß“ debattiert. Dabei dreht sich alles vordergründig um die Punkte Betriebs- und Versorgungssicherheit sowie Atommüll, somit um Themen, die scheinbar nur unsere nationalen Interessen und Verantwortlichkeit berühren.

Gänzlich aus unserem Blickfeld geraten oder gehalten ist dabei die Frage, woher der Brennstoff Uran eigentlich kommt und welche Spuren er durch seine Gewinnung bei der Bevölkerung und den natürlichen Lebensräumen in den Abbaugebieten hinterlässt.

Im Mittelpunkt des Abends steht der rund 50-minütige Film „Uranium – is it a country?“, der dieser Frage am Beispiel einer australischen Uranmine nachgeht. Produzent des Films ist eine bemerkenswerte Jugendinitiative.

Als Vorab-Information zu dem Film hält Greenpeace Kaufbeuren einen Vortrag, der in Eigenregie erarbeitet wurde. Darin werden die Abbautechniken für Uran und die folgenden Produktionsschritte bis hin zur Wiederaufarbeitung und Endlagerung kurz zusammengefasst. Dabei wird auch deutlich, dass der so genannte Brennstoffkreislauf bei Uran gar nicht existiert.

 

 

 

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    21. 05. 2012.       Druckversion