
Noch gibt es sie in Europa: Unberührte Waldgebiete durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Graueule auf die Jagd begibt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser Lebensräume mit der Kamera einzufangen. Wenigen ist bewusst, dass Europa von Natur aus Waldland ist. Ohne menschlichen Einfluss wäre der Kontinent mit dichten Urwäldern überzogen. Doch kaum ein anderer Erdteil wurde vom Menschen derart verändert wie unsere Heimatregion. Intensive Landnutzung verdrängte die natürliche Vegetation. Naturwälder verschwanden und wurden zu Siedlungsgebieten, Ackerflächen und Forstwäldern. Urwälder existieren heute nur noch bruchstückhaft als Inseln in einer von Menschen geschaffenen Kultur- und Industrielandschaft. Setzt man die noch vorhandenen Teile aber wie ein großes Puzzlespiel Stück für Stück zusammen, so offenbart sich eine ungeheure Vielfalt und Schönheit, die als Erbe europäischer Wildnis gleichzeitig Geschenk und Chance für kommende Generationen sein muss.
Europas wilde Wälder gibt mit wunderschönen, mitreißenden Bildern und live erzählten Geschichten einen Einblick in diese faszinierenden Wälder vor unserer Haustür. Der Besucher reist quer durch Europa und erlebt die wilden Wälder im Wandel der Jahreszeiten. Egal ob er von deutschen Urwaldresten vor unserer Haustüre erzählt, durch die russische Wildnis in den Bergen des Ural wandert, von seinen Begegnungen mit Wölfen in Finnland oder den Wisenten in Polen berichtet, immer zeigt Markus Mauthe Bilder in höchster fotografischer Qualität. Dieser Vortrag soll Menschen für die Natur begeistern. Gleichzeitig soll er auch zeigen, wie sich jeder Einzelne in seinem Alltag mit einfachen Mitteln für die Natur einsetzen kann und dabei aktiv zum Klimaschutz beiträgt.
Weitere Informationen unter der Homepage: http://www.greenpeace.de/themen/waelder/multivision/
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Es ist das einmalige Licht, die Weite, die Klarheit, die Kargheit der Landschaft und natürlich die einzigartige Tierwelt, die den Fotografen Bernd Römmelt faszinieren. Der Norden ist seine große Liebe und diese will er während seiner Vortragsreise durch Bayern mit seiner Multivisionsshow mit den Zuschauern teilen. Seit vier Jahren ist der studierte Ethnologe mit seiner Kamera im Auftrag von Greenpeace im Norden unterwegs, um das Naturparadies Arktis zu dokumentieren, bevor es aufgrund des Klimawandels vollkommen verloren geht. Bernd Römmelt unterstützt die Arbeit von Greenpeace, die die letzten Naturparadiese dieser Erde für kommende Generationen bewahren will.
"Wir verlieren momentan eines der größten, fast unberührten Naturparadiese der Erde“, so der Naturfotograf. Um die Problematik der Klimaveränderung in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stellen, hat er sich zu dieser Vortragsreise entschlossen. "Man darf ja eines nicht vergessen: Die Veränderungen in der Arktis haben auch Auswirkungen auf unser Leben: das Abschmelzen der Gletscher, die Veränderungen der Meeresströmungen. usw...
"Ich möchte den Leuten mit schönen Naturaufnahmen zeigen, was wir verlieren werden, wenn wir jetzt nicht handeln."
Im Mittelpunkt stehen einmalige Naturaufnahmen der Arktis und fotografische Highlights wie Nordlichter, Tieraufnahmen von Eisbären, Karibus, Moschusochsen sowie Eindrücke aus dem Leben der Inuit und Samen. In kurzen Anekdoten erzählt der Vortragende, was er in der Arktis erlebt und welche Veränderungen er gesehen hat. Dabei geht es nicht nur um die eintönige, aber faszinierende weiße Eiswüste. In dem Vortrag erleben die Zuschauer auch "die andere" Arktis: grüne Taigawälder, rote Tundra, wilde Berglandschaften usw.
Insgesamt 15 Reisen in den hohen Norden waren notwendig, um sämtliche Anreinerstaaten der Arktis USA, Kanada, Grönland, Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Rußland zu besuchen und im Vortrag zu berücksichtigen - ein einmaliges Erlebnis/erstmalig im deutschsprachigen Raum.
Am Montag, 8. November 2010 kommt Bernd Römmelt mit der Multimediaschau "Arktis-Schatzkammer des Nordens" auch in den Bürgersaal in Ergolding. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.
Weitere Informationen unter der Homepage: http://www.greenpeace.de/themen/meere/multivsion/
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