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Das Auto der Zukunft ist klein, sparsam und effizient. Oder sollte es zumindest sein, wenn im Verkehrssektor die Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Der Autokonzern Volkswagen stellt sich zwar gern als umweltfreundlichster Hersteller dar. Aber Schein und Sein klaffen weit auseinander: nur ein Bruchteil seiner ausgelieferten Autos besitzt die VW-eigene Spritspartechnik.
So ist der Golf 1.4 Benziner ist der günstigste, absatzstärkste aber eben auch mit Abstand klimaschädlichste Typ seiner Reihe. Deshalb verhüllte Greenpeace-Köln heute, 10. September, vor der VW- Filiale Fleischhauer in Raderberg einen VW Golf mit einer schwarzen Hülle, auf der „VW - Das Problem“ steht. Auf Bannern fordern
die Umweltschützer „Klimaschutz ist keine Sonderausstattung“. Damit kritisierten die Umweltschützer, dass VW seine Spritspartechnik nur gegen überhöhten Aufpreis einbaut.
Nach anfänglicher Ablehnung und der Ankündigung, sogar die Polizei zu rufen, entwickelte sich ein sehr kooperatives Gespräch mit den Vertretern des Autohauses in ihren Büroräumen. Ergebnis: Gesprächsangebot seitens des Autohauses zu einem späteren Zeitpunkt mit der heute nicht anwesenden Geschäftsführung. Dalassen konnte Greenpeace Köln schon das Schreiben an den VW-Chef Martin Winterkorn mit den Greenpeace Forderungen - inklusive dem Präsent in Form eines Miniatur VW mit Blue Motion im goldenen Käfig.
Ähnliche Aktionen fanden heute europaweit zeitgleich in 61 weiteren Städten statt. Greenpeace fordert von VW, den dreckigsten Golf sofort vom Markt zu nehmen und die Spritspartechnik ohne Aufpreis in alle Fahrzeuge einzubauen. Die VW-Händler sollen diese Forderungen an den VW-Konzern in Wolfsburg weiterleiten.
Nähere Auskünfte gibt´s im Greenpeace-Report „Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns“
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