28.04.2012 Greenpeace informierte in Leipzig über Überfischung und nachhaltigen Fischkonsum
Über die Ausmaße der Überfischung der Weltmeere und was Verbraucher dagegen tun können, informierte Greenpeace Leipzig am den Samstag, den 28. April, von 14 bis 17 Uhr in Leipzig. Mit der Forderung „Fisch ist nicht unendlich – Schutzgebiete jetzt!“ zogen die Greenpeace Aktivisten durch Leipzigs Innenstadt.
Leipziger, die sich für den Schutz der Meere durch nachhaltigen Fischkonsum einsetzen möchten, konnten sich bei der Aktion am Samstag den druckfrischen Greenpeace Einkaufsratgeber Fisch holen.
Wer keine Gelegenheit hatte, sich den Fischratgeber persönlich abzuholen, erhält ihn kostenlos bei Greenpeace unter Tel. 040-30618-120. Download unter: www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei.




Zeit
Donnerstag, 22. März um 19 Uhr mit anschließender Diskussions- und Fragerunde mit Diplom-Argraringenieurin Urte Grauwinkel
Ort
Kinobar Prager Frühling, Bernhard-Göring-Straße 152, 04277 Leipzig
Mehr Infos
http://www.oekoloewe.de
Zwei Greenpeacerinnen unserer Gruppe waren am Freitag auf der Leipziger Buchmesse. Ausgerüstet mit Spruchschildern zum Thema Recyclingpapier, führte ihr Weg zu den regionalen Verlagen - unseren Ansprechpartner für die zukünftig vermehrte Nutzung von Recyclingpapier. Die Schilder erregten dabei viel Aufsehen unter den zahlreichen Besuchern der Messe.
Die Verlage selbst reagierten aufgeschlossen und interessiert, die meisten jedoch haben über eine Verwendung entsprechenden Papiers bisher noch nicht nachgedacht. Ein zunehmender Trend ökologischen Bewusstseins in der Bevölkerung könnte dieses Umdenken jedoch beschleunigen. Schon jetzt sind viele Bücher auf sogenanntem FSC-Mix Papier gedruckt. Dies zeugt einerseits von wachsendem Bewusstsein für den immensen Holzverbrauch europäischer Bürger und für den Willen hier verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln, andererseits ist aus Greenpeace Sicht ds FSC-Mix Siegel nur ein kleiner Schritt in Richtung Senkung des Holzverbrauchs, Schutz der Wälder und Schutz der Gewässer vor Chemikalieneintrag.
Das FSC-Siegel quittiert dem Verbraucher, dass das vorliegende Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft produziert wurde. Dieser Ansatz ist also sehr unterstützenswert. Der weltweit zunehmende Verlust an Biodiversität jedoch fordert uns an dieser Stelle noch einen Schritt weiter zu gehen und den Druck auf Waldplantagen zu vermindern. Besonders bei Papier bietet sich die Wiederverwendung an. Sie schont die Umwelt und entlastet die Wälder. Das Zeichen des blauen Umweltengels zeigt dem Verbraucher hier, dass er umweltverträglih hergestelltes Recyclingpapier in den Händen hält. Die zunehmende Verwendung solchen Papiers ist aus unserer Sicht das Ziel.
FSC-Mix hingegen ist ein Trend in die falsche Richtung, nämlich hin zur Aufweichung strenger Umweltschutzkriterien. Ein schwankender Teil dieses Papiers stammt aus den unterstützenswerten Quellen europäischer FSC-Wälder, der andere Teil des Papiers ist jedoch konventionell und kann hinsichtlich seiner Quellen und Erzeugung bedenklich sein. An dieser Stelle wollen wir Verbraucher und Verleger aufklären, dass staubiges und graues Recyclingpapier der Vergangenheit angehört. Heutige Recyclingpapiere sind längst in der Lage hohen Anforderungen an optischer und Verarbeitungsqualität gerecht zu werden. Auch hier zeigt der blaue Umweltengel: dieses Recyclingpapier erfüllt die gleichen Anforderungen an Reinheit, Belastbarkeit und Qualität wie vergleichbares konventionelles Papier.
Besonders im Kontext der intensiven Nutzung deutscher Wälder, auf die Greenpeace Deutschland mit einer Kampage aufmerksam macht, ist verantwortungsbewusstes Handeln beim Papierverbrauch wichtig. Hier wollen wir bei Produzenten und Konsumenten Aufklärungsarbeit leisten. Die Aktion auf der Leipziger Buchmesse bildet für unsere Gruppe den Auftakt für weitere Anstrengungen in diese Richtung.
Hier ein paar Eindrücke von der Aktion:



Gegen die finanzielle Unterstützung von AKW-Neubauten im Ausland durch die Bundesregierung demonstrierten Greenpeace-Aktivisten am Samstag, den 3. März, in Leipzig. Deutschlandweit forderten die Umweltschützer in 66 Städten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), staatliche Bürgschaften für den Bau von Nuklearanlagen zu stoppen. Zudem muss die aktuelle Anfrage in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für das hochgefährliche Atomkraftwerk Angra 3 in Brasilien abgelehnt werden. „Der deutsche Atomausstieg ist inkonsequent und unehrlich, so lange weiterhin AKW-Projekte im Ausland gefördert werden“, sagt Dr. Kevin Hausmann, Energie-Ansprechpartner bei Greenpeace Leipzig. „Angra zeigt, dass Merkels Atomkehrtwende nach dem Gau in Fukushima offenbar rein taktisch bedingt war. Der beteuerte Sinneswandel hat niemals stattgefunden.“





Ab 2012 wird EU-weit schrittweise der CO2-Grenzwert für PWKs wirksam. Ab dann müssen neu zugelassene Fahrzeuge im Durchschnitt unter der 130 g/km des Klimagases CO2 emittieren, sonst drohen Geldstrafen.
Greenpeace Leipzig schaut wo Leipzigs Autofahrer stehen. Mit einer Plakettierungsaktion/Plakette sollen Autofahrer für das Thema CO2-Ausstoß von Autos und den eigenen Beitrag sensibilisiert werden.
Mehr Informationen zur CO2-Emission vom VCD finden Sie hier
Um den CO2 Ausstoß Ihres Fahrzeuges zu errechnen, können Sie z.B. diesen CO2-Rechnernutzen:
23.02.2012: Warum die Bayerischen Staatsforste (BaySF) keine Daten zu ihren Wäldern öffentlich machen wollten, wird nun klar. Ein heute von Greenpeace veröffentlichter Report dokumentiert in sieben Fällen, dass das Unternehmen bei der Bewirtschaftung seiner Wälder gegen europäische Richtlinien und gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt.
Mehr Infos im PDF: Zerstörung alter Buchenwälder in Bayern
Film & Diskussion am 23. Januar 2012 in Lützen (19 - 21 Uhr in der Gaststätte "Roter Löwe", Ernst-Thälmann Straße 9)
Im Dezember 2011 begann das Genehmigungsphase für ein neues Kraftwerk in Profen, der Baubescheid wird für 2015 erwartet. Wird es realisiert, werden neun Ortschaften mit über 1.000 Bewohnern einem Braunkohletagebau zur Versorgung des Kraftwerks weichen müssen.
Um den Neubau des Kraftwerkes Profen zu verhindern, haben sich mehrere Partner in Mitteldeutschland zusammengeschlossen, darunter beispielsweise Greenpeace Leipzig, die Bündnisgrünen, die Bürgerinitiative Lützen und die Klimaalianz Deutschland. Gemeinsam wollen sie die Öffentlichkeit sachlich und umfassend über die Problematik eines Kraftwerkbaus in Profen informieren und die Chancen und Möglichkeiten des Einsatzes regenerativer Energien aufzeigen. Erklärtes Ziel ist es, ein tragfähiges Konzept für die Zukunft der Region zu erarbeiten.
Die von den Bündnisgrünen organisiere Veranstaltung "Zukunft ohne Braunkohle - kein Kohlekraftwerk in Profen" ist die erste von vielen Veranstaltungen, auf der die Betroffenen und Akeure dazu eingeladen und aufgerufen sind, die Zukunft im Raum Lützen aktiv mitzugestalten. Es wird der Film „Neue Energie in Bürgerhand“ gezeigt. Anschließend diskutiert Undine Kurth, MdB und Sprecherin für Naturschutz der Bündnisgrünen im Bundestag mit Oliver Wendenkampf, BUND Sachsen-Anhalt, Dorothea Frederking, MdL und energiepolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Dirk Könnecke, Bürgermeister von Lützen, Annika Rothe, BI gegen den Tagebau Lützen und Stephan Kühn, MdB und Sprecher der AG Ost von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN das Gesehene und die konkrete Situation vor Ort.
Während der letzten „Internationalen Grünen Woche“ im Januar 2011 waren bereits mehr als 22.000 Menschen auf der Straße um gemeinsam gegen Dioxinskandale, Gentechnik im Essen und Tierleid in Megaställen zu protestieren.
In den kommenden Monaten werden die Weichen gestellt für eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik bis 2020. Doch die Bundesregierung blockiert noch immer eine echte Reform.
Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft und Respekt vor den Tieren! Für das Menschenrecht auf Nahrung!
Initiator der Demo: Meine-Landwirtschaft.de
Mehr Infos unter: http://wir-haben-es-satt.de/
Bahnmitfahrgelegenheit (Wochenendticket) ab Leipzig HBF:
Treffpunkt: 8:45 Uhr, Gleis 12. Bitte Kleingeld parat haben.