
Die erste vom Kreuzer veranstaltete Podiumsdiskussion in der VHS Leipzig war mit rund 50 interessierten Zuschauern gut besucht. Diskutiert wurde Pro und Kontra des Neubaus eines MIBRAG Braunkohlekraftwerkes in Profen vor dem Hintergrund des Klimawandels und der aktuellen Energiepolitik der Bundesregierung. Auf der Seite der Kritiker standen neben Greenpeace Energieexperten Kevin Hausmann auch Dorothee Berthold (Bündnis 90/Grüne und Mitbegründerin der Bürgerinitiative Lützen) sowie nach den Wortbeiträgen aus dem Publikum zu schließen, die Mehrheit der anwesenden Gäste.
Die in Naunhof gezeigten Plakate begleiteten die Greenpeace-Arbeit in den letzten 15 Jahren.
Zu sehen waren die Plakate von 20.8. bis 26.11.2010 in der evangelischen Kirche in Naunhof. Die Greenpeace Gruppe Leipzig dankt allen an der Ausstellung beteiligten sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit!
Hier ein kleiner Eindruck:


In der Dezember-Ausgabe berichtet das Stadtmagazin "kreuzer" über Braunkohleabbau in der Region. Dazu gibt es kommenden Freitag, 10.12. um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion um die Braunkohle in der Aula der Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7.
Es diskutieren Georg Ludwig von Breitenbuch, energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Sachsen, Dorothee Berthold von Bündnis 90/Grüne, der Klimaexperte und Umweltökonom Paul Lehmann und unser Energieexperte Kevin Hausmann.

Mitte Dezember wird ein Zug mit Atommüll durch Sachsen-Anhalt und - nach Angaben der Behörden - vermutlich durch Halle rollen. Ziel des Zuges ist das Zwischenlager in Lubmin (Mecklenburg Vorpommern). Der Transport soll am 15.12. nachmittags, vom südfranzösischen Atomforschungszentrum, gestartet werden. Im Zwischenlager bei Lubmin wird oberirdisch Atommüll aus DDR-Atomkraftwerken gelagert. Nun sollen zum ersten Mal Kernbrennstoffe aus westdeutschen Forschungsanlagen in Karlsruhe, die derzeit in Cadarache deponiert sind, nach Lubmin gebracht werden. Dies verstößt gegen die ursprüngliche Vereinbarung, im Zwischenlager Lubmin nur Atommüll aus der Region zu lagern.
Unter anderem aus diesem Grund wird es am 15.12. um 17 Uhr eine Demonstration in Halle gegen den besagten Transport geben.
Im Zuge der Bürgermeisterwahlen zur küntigen Einheitsgemeinde Lützen nahmen die Wählerinnen und Wähler auch an der Bürgeranhörung zum geplanten Tagebau im Raum Lützen teil.
Die dabei in der Großgemeinde Lützen gestellte Frage
"Akzeptieren Sie einen Tagebau Lützen?"
beantworteten
87% mit Nein
und nur
13% mit Ja.
Die Land Sachsen-Anhalt hat bisher erklärt seine Haltung zu einem neuen Tagebau Lützen von der Akzeptanz der Bevölkerung vor Ort abhängig zu machen. Das Ergebnis der Anhörung zeigt nun eindeutig, dass diese Akzeptanz nicht vorhanden ist.
Detailinformationen zur Wahl und zur Anhörung sind hier auf der Internetpräsenz der Verwaltungsgemeinschaft Lützen-Wiesengrund zu finden.
Details zum geplanten Tagebau gibt es auf unserer Infoseite.

Bald gibt's das erste Fahrradkino in Leipzig! Am Mittwoch, den 24. November um 19.30 Uhr im UT Connewitz wird die Umweltkomödie "Federicos Kirschen" gezeigt, danach könnt ihr mit uns über Energie und Kohle diskutieren. Der Clou: Der Strom für den Film wird von 12 FahrradfahrerInnen erzeugt.
Also: Kommt vorbei und strampelt mit oder guckt euch einfach gemütlich den Film an, wie ihr mögt! Mehr Informationen findet ihr hier.

Auf ins Wendland! Greenpeace mobilisiert für Samstag, den 06. November 2010 zur großen Demonstration und Kundgebung nach Dannenberg. Wir protestieren gegen den aktuellen Castor-Transport und das politisch motivierte und verbrannte "Endlager" in Gorleben. Es wird ein Busangebot mit Start am Leipziger Hauptbahnhof (Ostseite) geben. Los geht's ist um 7:00 Uhr, der Preis beträgt etwa 10 Euro. Zur Anmeldung genügt eine Email an antiatom-leipzig(AT-ZEICHEN)gmx.de.
Zur Einstimmung auf Land und Leute haben wir eine kleine Reisebroschüre zusammengestellt.
Unter dem Motto „Fisch im Ausverkauf“ protestierten Greenpeace-Aktivisten am Freitag, dem 15.10. vor einer Leipziger Supermarktfiliale gegen die dramatisch voranschreitende Ausbeutung der Meere und den anhaltenden Vertrieb entsprechend ökologisch bedenklicher Produkte. Neben Informationsmaterial und dem Greenpeace-Fischführer wurden „futuristische Fischbrötchen“ an die Passanten verteilt.
Die zum Nachdenken animierenden „Snacks“ enthielten natürlich keinen Fisch, sondern lediglich köstliches Sauerkraut und weitere vegetarische Zutaten, wobei jeder Biss ins „fischfreie“ Brötchen an die kritische Situation der weltweit schrumpfenden Fischbestände erinnern sollte…
Um eine nachhaltige Fischerei zu fördern, registriert und beobachtet Greenpeace seit rund 4 Jahren das Fisch- und Meeresfrüchtesortiment von 11 deutschen Lebensmitteldiscountern (1). Dies hat bereits zur Einführung einer diesbezüglich verbesserten Einkaufspolitik und zum vermehrten Angebot ökologisch weniger bedenklicher Produkte geführt. Trotzdem werden immer noch kritische Fischprodukte verkauft. Außerdem sind viele Produkte hinsichtlich Fangebiet und Fangmethode unzureichend gekennzeichnet.
Unsere Aktion „Fisch im Ausverkauf“ sollte den Lebensmittelhandel und die Verbraucher ermahnen, ihre Verantwortung zum Schutz des Meeres und dessen Bewohner wahrzunehmen. Ein verminderter aber dafür bewusster Verzehr von nachhaltig gefangenem Fisch und der Verzicht auf kritische Arten wie Thunfisch- oder Haiprodukte (Schillerlocke) sind notwendig für den Erhalt der weltweiten Bestände. Damit der Verbraucher nachhaltig produzierte Produkte erkennen kann, müssen diese auch vollständig gekennzeichnet sein.
Der Greenpeace Fischführer bietet hierzu alle Informationen und kann heruntergeladen und direkt bei Greenpeace bestellt werden.
(1) Edeka, Rewe (Penny, Toom, Rewe), Metro (Metro & Real), Bünting (Combi, Markant, Famila Oldenburg), Noma, Netto (schwarz/gelb), Lidl, Aldi Süd, Aldi Nord, Kaufland, kaiser's Tengelmann




Diesen Sonntag hatten Leipziger BürgerInnen Gelegenheit ihren Protest gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg kund zu tun: Wer wollte, konnte sich mit einem großen, gelben "X" vor der Oper fotografieren lassen. Die Fotos wurden online gestellt und werden mit auf ein Banner gedruckt, das am 6. November auf der Demonstration gegen den Castor-Transport in Gorleben präsentiert wird. Das gelbe "X" ist Symbol des Widerstandes der Menschen im Wendland gegen die Atommülltransporte und das geplante Endlager in ihrer Region.
Beinahe 100 Leipziger BürgerInnen haben sich auf diese Weise gegen Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ausgesprochen. Wir fordern einen Atomausstieg bis spätestens 2015, die Aufgabe des Standorts Gorleben als Atommüllendlager und eine ergebnisoffene Suche nach einem alternativen Endlagerstandort.
„Die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke schadet Deutschland“, sagt Kevin
Hausmann, unser Atomexperte. „Sie beschert uns fast 5000 Tonnen
zusätzlichen hochradioaktiven Atommüll, für den es keine Lösung gibt. Die
Bundesregierung will den ungeeigneten Salzstock Gorleben zum Atommüll-Klo der Nation machen.“ Laut schwarz-gelber Bundesregierung sollen die deutschen Atomkraftwerke bis zu 14 Jahre länger laufen. Durch Übertragung von Strommengen und möglichen Stillstandszeiten könnten aber auch im Jahr 2050 noch Atomkraftwerke am Netz sein. Die Endlagerung von hochradioaktivem Abfall ist nach wie vor ungeklärt. Es gibt weltweit kein Endlager. Der Salzstock Gorleben soll nun ausgebaut werden, obwohl Geologen ihn als vollkommen ungeeignet für die Lagerung von hochradioaktivem Atommüll ansehen.

Am Samstag, dem 18.09.2010, protestierten bis zu 100 000 Menschen im Berliner Regierungsviertel gegen die von der Bundesregierung vorgeschlagen Laufzeitverlängerungen deutscher Kernkraftwerke.
Neben anderen Organisationen waren auch Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland angereist, um auf die hohen Risiken der Kernkraftnutzung und das global bisher ungelöste Problem der Entsorgung des hochradioaktiven Mülls hinzuweisen. Außerdem behindert ein Festhalten an der Kernkraft die Weiterentwicklung und den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Die Demonstranten „umzingelten“ anfangs das Regierungsviertel, um den Forderungen des Festhaltens am Atomausstieg Nachdruck zu verleihen. Anschließend wurde der lautstarke aber friedliche Protest mit Trillerpfeifen und einem endlosen Fahnenmeer direkt an die Treppen des Reichstags getragen.
Mit dabei waren natürlich auch Mitglieder der Leipziger Greenpeace Gruppe. Einige Eindrücke haben wir für Euch auf den Fotos festgehalten.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein mit uns 30 Jahre Greenpeace Deutschland zu feiern. Wir besuchen Sie mit unserer Veranstaltung in sieben Städten. Sehen Sie sich Ausstellungen und Filme zu unserer Arbeit an und hören Sie spannende Erlebnis-Berichte und Vorträge!
Besuchen Sie uns in Dresden am 2. Oktober im
Theater wechselbad
Maternistraße 17
01067 Dresden
von 12 - 18 Uhr
Mehr Infos unter http://www.greenpeace.de/ueber_uns/30_jahre_greenpeace_deutschland/
Die gezeigten Plakate begleiteten die Greenpeace-Arbeit in den letzten 15 Jahren.
Sie sind thematisch aufgeteilt in die wichtigsten Greenpeace Arbeitsgebiete:
Zu sehen in der evangelischen Kirche in Naunhof (Wurzener Straße 1, 04683 Naunhof) täglich von 10-18 Uhr.

BP (Beyond Petroleum, früher: British Petroleum) hat das Bohrloch im Golf von Mexiko endlich abdichten können. So jedenfalls die Hoffnung aller Beteiligten und Betroffenen. Und schon wird verkündet, dass die dortige Lagerstätte in 1500m Tiefe bald wieder angebohrt werden könnte.
Der Konzern, der sich hierzulande als Aral und Castrol vermarktet, möchte zudem vor der Küste Lybiens Öl fördern. Das 1700m tiefe Vorkommen stößt im 500km entfernten Italien auf heftige Kritik. (Online-Petition)
Doch nicht nur BP giert nach dem Öl aus der Tiefe. Auch Shell, Esso und co drängen auf die Ausbeutung dieser kritischen Ölreserven. Grund genug, um einen generellen Ausstieg aus den umstrittenen Tiefseebohrungen zu fordern. Viele Leipziger unterschrieben unser 5m langes Banner: "Herr Brüderle, wir Leipziger wollen keine weiteren Tiefseebohrungen!" Der Wirtschaftsminister wird im September an der OSPAR-Konferenz teilnehmen, auf der über Meeresverschmutzungen beraten wird.
Leipziger Greenpeace-Aktivisten protestieren heute an der Aral-Tankstelle Ecke Janallee/Marschnerstraße gegen die Tiefseebohrungen des BP-Konzerns. Die Tankstelle steht stellvertretend für rund 2500 ARAL-Niederlassungen bundesweit.
Schon gewusst? Hierzulande verkauft BP seit 2002 Benzin unter dem Namen ARAL. Oder kurz: Wo ARAL draufsteht, ist BP drin. Damit gerät der Konzern hierzulande kaum unter Druck, die Tiefseebohrungen einzustellen, die zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko geführt haben.
Darum: Raus aus der Tiefsee! Auch andere Mineralölkonzerne bohren in Ozeanen nach Öl. Die Technik dafür ist unausgereift, das wirtschaftliche Interesse durch den steigenden Ölbedarf der Menschheit enorm.
Warum ruft Greenpeace nicht zum Boykott auf?

Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) plant bekanntlich ein neues Braunkohlekraftwerk in Profen und einen neuen Braunkohletagebau bei Lützen. Auch dass Braunkohle der umweltschädlichste Energieträger unserer Zeit ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Ganze 3.25 Tonnen CO2 werden pro verfeuerter Tonne Braunkohle freigesetzt.
Diese Realität kommt bei den Verantwortlichen auch an. Umdenken will man aber nicht. Stattdessen werden Vogelküken, begeisterte Volleyballer und künstliche Vegetation als Zeichen für Nachhaltigkeit propagiert. Ein dreistes Mittel, den uninformierten Bürger zu verwirren.
Liebe MIBRAG, Gras wächst auch an Windrädern und Vögel nisten lieber neben Photovoltaikanlagen. Die Klimaerwärmung kann nicht mit bunten Bildern und Scheinlösungen bekämpft werden.

Sehr geehrter Herr Dr. Geisler,
dem aufmerksamen Leser ist sicherlich bewusst, dass Sie einen neuen Braunkohletagebau bei Lützen und ein neues Braunkohlekraftwerk in Profen planen. Damit würden die regionale Braunkohlenutzung und resultierende Klimaschäden für weitere Jahrzehnte festgeschrieben. Von den direkten Folgen für die Anwohner ganz zu schweigen.
Mit großer Sorge haben wir bei Greenpeace Leipzig nun die Enthüllungen rund um die Kohletransporte der MIBRAG nach Tschechien verfolgt. Ein solcher Transport ist energetisch sehr zweifelhaft und lohnt sich nur durch Emissionshandel. Der Abnehmer, das tschechische Staatsunternehmen ČEZ, muss keinerlei zusätzliche Emissionszertifikate erwerben. Anders als in Deutschland. Transportkosten werden so ausgeglichen, die klimaschädliche Bilanz von Braunkohle aber weiter nach unten gedrückt.
Sie haben uns gegenüber, genau wie in der breiten Öffentlichkeit, immer wieder mit den Vorzügen der lokalen Verwendung der von Ihnen geförderten Braunkohle argumentiert. Auch vor diesem Hintergrund erscheint die Probelieferung von 38.000 Tonnen Braunkohle nach Tschechien fragwürdig.
Wir fordern Sie daher auf, weitere Umstände und Hintergründe zu veröffentlichen: Zu welchen Kraftwerken wurde die Braunkohle geliefert? Über welchen Zeitraum hinweg fanden die Transporte statt? Wie rechtfertigen Sie Ihr Vorhaben vor den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und den durch einen Tagebauaufschluss bedrohten Anwohnern?
Für die Region Lützen und den globalen Klimaschutz gibt es nur eine verträgliche Lösung: den Ausstieg aus der Braunkohleförderung und -verstromung hin zum verstärkten Ausbau Erneuerbarer Energien.
Wir bitten um die umgehende Beantwortung unserer Fragen und verbleiben
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Kevin Hausmann
Ansprechpartner Energie/Klima
Greenpeace Leipzig

Eine neue Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirfschaft (FÖS) im Aufrag von Greenpeace deckt die versteckten Subventionen von Kohlekraft auf. Mindestens 432 Milliarden Euro sind seit dem Jahr 1950 vom Steuerzahler direkt und indirekt in die Beutel der Kraftwerksbetreiber geflossen. 2008 unterstützte die Bundesregierung die Kohleverstromung mit 12,8 Milliarden Euro. Nur 1,9 Milliarden wurden offiziell angegeben.
Die versteckten Subventionen machen einen gewaltigen Unterschied aus. So gibt es Investitionen in die Erforschung der unsinnigen CCS-Technologie. Auch werden vielerorts CO2-Zertifikate kostenlos verteilt, die von den Betreibern sonst zurecht bezahlt werden müssten. Dazu kommen zahlreiche Zahlungsbefreiungen und weitere Finanzhilfen. Den detaillierten Bericht gibt es hier.
Auch die MIBRAG profitiert von den Subventionstricks. Braunkohle, der bei weitem klimaschädlichste aller Energieträger, genoss von 1950 bis 2008 finanzielle Vorteile in Höhe von etwa 101 Milliarden Euro. Und das obwohl Braunkohle offiziell ein subventionsfreier Energieträger sein sollte.
Bisher stand die Landespolitik Sachsen-Anhalts hinter der Mitteldeutschen Braunkohlengeselltschaft (MIBRAG). Die CDU/SPD-Regierung beführwortete die Nutzung des heimischen Rohstoffes zur Stromerzeugung - ungeachtet von Umwelt- und Klimaschäden. Doch seit der Vorstandsvorsitzende der MIBRAG, Dr. Joachim Geisler, die Lieferung von Braunkohle nach Tschechien zugab, dreht sich die Stimmung. 38.000t Kohle wurden transportiert. Dazu kommen kleine Mengen für potentielle Neukunden.
Bleibt nur zu hoffen, dass Kommunal- und Landespolitiker aufwachen und die Unterstützung für ein neues Braunkohlekraftwerk in Profen sowie einen neuen Tagebau bei Lützen aufgeben. Die Mitteldeutsche Region ist mit klimafreundlichen Technologien besser beraten. Arbeitsplätze sichert man nur mit zukunftsfähigen Wirtschaftszweigen.
Ein 60 Meter langes und 3 Meter hohes Banner haben Greenpeace-Aktivisten heute an eine ehemalige MIBRAG-Braunkohle-Fördermaschine südlich der A38 gehängt. Mit der Botschaft „MIBRAG: Sonne tanken statt Kohle scheffeln! Kein Tagebau Lützen!“ protestierten sie gegen den drohenden Braunkohle-Tagebauaufschluss bei Lützen. Das Banner hing während der parallel stattfindenden Radtour „Rund um die Braunkohle“, bei der die MIBRAG als Sponsor agiert, direkt am Streckenverlauf gegenüber dem Markkleeberger See.
„Mit ihrem Festhalten an der Braunkohle setzt die MIBRAG auf eine Energieerzeugung, die die Umwelt zerstört und das Klima belastet“, sagt Steffen Horn von Greenpeace Leipzig. „Unter dem Deckmantel des Versorgungsauftrags stellt sie wirtschaftliche Interessen vor das Allgemeinwohl. Wir fordern von dem Unternehmen, endlich Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und ernsthaft in Erneuerbare Energien zu investieren.“
Im Jahr 2009 erzielte die MIBRAG einen Gewinn von 59,1 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen. Greenpeace fordert, dass sie dieses Geld in den Ausbau zukunftsfähiger Erneuerbarer Energien investiert statt wie geplant in einen weiteren Tagebau in Lützen und in ein neues klimaschädliches Kohlekraftwerk in Profen. Der Klimawandel und seine Folgen können nur durch einen Ausstieg aus dem Abbau und der Verfeuerung des Klimakillers Kohle begrenzt werden. Erst kürzlich hat der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) den hundertprozentigen Umstieg auf Erneuerbare Energien ausdrücklich empfohlen.


Mit Projektionen in den Tagebau Schleenhain und an das Kohlekraftwerk Deuben haben Greenpeace-Aktivisten am Sonntag- und Montagabend gegen die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) protestiert. Mit Botschaften wie „Kein neuer Tagebau in Lützen“, „Kein neues Kohlekraftwerk in Profen“ und „MIBRAG kommt, Heimat geht“ warnten sie vor den Plänen der MIBRAG. Diese will im Raum Lützen einen neuen Braunkohletagebau erschließen und in Profen ein neues Kohlekraftwerk bauen.
„Für einen schnellen Profit will die MIBRAG unsere Landschaft zerstören und unser Klima verheizen“, sagt Kevin Hausmann von Greenpeace Leipzig. „Das ist unverantwortlich. Wir können uns keine neuen Tagebaue und Kohlekraftwerke leisten, wenn wir das Weltklima stabilisieren wollen. Auch die MIBRAG muss endlich die Zeichen der Zeit erkennen und auf Erneuerbare Energien setzen.“ Alleine das relativ kleine Kraftwerk in Deuben stößt pro Sekunde rund 29 Kilogramm des klimaschädlichen CO2 aus.
Dem geplanten Tagebau in Lützen, 25 Kilometer vor Leipzig, sollen bis zu neun Ortschaften zum Opfer fallen. Die MIBRAG besitzt bereits zwei Braunkohletagebaue im mitteldeutschen Raum: Vereinigtes Schleenhain und Profen. Die gewonnene Braunkohle wird fast ausschließlich an die beiden Kraftwerke Lippendorf und Schkopau geliefert.
Die MIBRAG-eigenen Kraftwerke in Deuben, Wählitz und Mumsdorf dienen hauptsächlich der Eigenversorgung, um weiter Braunkohle abzubauen. Sie sollen durch den Kraftwerksneubau in Profen abgelöst werden, der fünf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen wird. Damit einher geht eine Laufzeit von mindestens 40 Jahren. Erst kürzlich hat jedoch der deutsche Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) die Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis 2050 für möglich und nötig erklärt.
Greenpeace fordert von der MIBRAG, ihre Pläne hinsichtlich eines neuen Tagebaus und eines neuen Kraftwerks ad acta zu legen. Stattdessen soll sich das Unternehmen zukunftsorientiert zeigen und ausschließlich in Erneuerbare Energien investieren.
Fotos am Tagebau Vereinigtes Schleenhain:
Fotos am Kraftwerk Deuben:
Alle Fotos © Christiane Eisler/Greenpeace
Mit Aufklebern, auf denen ein Orang-Utan um Hilfe ruft, haben Aktivisten von Greenpeace Leipzig heute in 8 Supermärkten Kitkat-Riegel von Nestlé gekennzeichnet. Damit protestieren sie gegen Nestlés Verwendung von Palmöl, für dessen Anbau Indonesiens Regenwald abgeholzt und der Lebensraum der bedrohten Orang-Utans vernichtet wird. Das Palmöl landet unter anderem in dem bekannten Schokoriegel. Auch in 45 weiteren deutschen Städten haben heute Greenpeace-Aktivisten Kitkat-Riegel mit dem Hilferuf beklebt. Nestlé kauft das Palmöl über Zwischenhändler von der Unternehmensgruppe Sinar Mas, die indonesischen Regenwald zerstört, um Ölpalmplantagen anzulegen.
„Wir wollen keine Schokoriegel, für die die letzten Orang-Utans ihr Leben lassen müssen“, sagt Steffen Horn von Greenpeace Leipzig. Einen Tag vor seiner Jahreshauptversammlung am 15. April sagte der Konzern, dass er einen sofortigen Stopp der Urwaldabholzung unterstütze. Aber es fehlt ein verbindlicher Zeitplan mit konkreten Maßnahmen. „Ohne konkrete Zusagen bleibt Nestlés Antwort nur ein erster Schritt“, sagt Steffen Horn. „Jetzt muss der Konzern seinen Worten auch Taten folgen lassen und Druck auf seine Zwischenhändler ausüben, damit diese in absehbarer Zeit Sinar Mas auslisten.“
Wie Satellitenfotos und Greenpeace-Recherchen vor Ort beweisen, holzt Sinar Mas trotz gegenteiliger Behauptungen weiterhin den Regenwald ab. Auf den gerodeten Flächen werden Ölpalmplantagen in Monokulturen angelegt. Das Öl wird neben der Lebensmittelproduktion auch für Agrosprit und Kosmetika verwendet. Allein Nestlé braucht jährlich 320.000 Tonnen Palmöl. Nach Greenpeace-Protesten im März kündigte der Konzern lediglich seine direkten Verträge mit Sinar Mas. Den Großteil des verwendeten Palmöls bezieht er aber über Lieferanten, die weiterhin bei Sinar Mas kaufen.
Mehr Informationen auf greenpeace.de




Nun ist es leider traurige Wahrheit geworden. Das Braunkohlekraftwerk in Prunéřov wird weitere 15 Jahre lang am Netz bleiben. Dies hat am vergangenen Donnerstag die neue tschechische Umweltministerin Rut Bizková beschlossen. Die Nachfolgerin des zurückgetretenen Jan Dusík arbeitete in den 90er Jahren als Pressesprecherin für den Kraftwerksbetreiber ČEZ, Eigentümer der MIBRAG. Die Laufzeitverlängerung wird durch einen Umbau legitimiert, der von Umweltschützern als unzureichend kritisiert wird. Das Kraftwerk emitiert jährlich über 9Mio Tonnen CO2.
Artikel auf tschechien-online.org
Artikel auf wir-klimaretter.de
Am Donnerstag, den 6. Mai, kommt der Film Federicos Kirschen bundesweit in die Kinos. Der Film zeigt das Leben des Spaniers Federico, der festen Glaubens an das Kyoto-Protokoll und mit seiner Kreativität gegen das Kohlekraftwerk kämpft, das seit Jahren einen Schatten auf sein Dorf wirft. Die Komödie entstand in Zusammenarbeit mit Greenpeace und kann ab dem 13. Mai in den Leipziger Passage Kinos gesehen werden.


„Give the Orang-Utan a break“, fordern heute Greenpeace-Gruppen mit Postern und Protestpostkarten in 39 deutschen Städten und wir sind natürlich auch dabei. Wir informieren die Verbraucher darüber, wie Lebensmittelhersteller Nestlé zur Zerstörung des Urwalds und damit zum Aussterben der bedrohten Orang-Utans beiträgt. Nestlé verwendet Palmöl der Sinar Mas Gruppe, die die Regenwälder Indonesiens abholzt, um Ölpalmplantagen anzulegen. Das Palmöl verwendet Nestlé zum Beispiel für seinen Schokoriegel Kitkat. Mit den Postkarten von Greenpeace können die Verbraucher beim Geschäftsführer von Nestlé Deutschland dagegen protestieren.
Der indonesische Palmölproduzent Sinar Mas rodet wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten. Er verstößt dabei gegen internationale Standards und indonesisches Recht und hat massive Expansionspläne. Auf den Flächen werden Ölpalmplantagen in Monokulturen angelegt. Allein Nestlé braucht jährlich 320.000 Tonnen Palmöl. Nach Greenpeace-Protesten im März kündigte Nestlé die direkten Lieferverträge mit Sinar Mas, bezieht allerdings den Großteil des verwendeten Palmöls weiterhin über Zwischenhändler, die immer noch von Sinar Mas kaufen.
Indonesien ist das Land, in dem die Urwaldzerstörung wegen des Anbaus von Ölpalmen am schnellsten voranschreitet. Seit 1950 sind in Indonesien 74 Millionen Hektar Wald vernichtet worden, eine Fläche doppelt so groß wie Deutschland. Besonders dramatisch ist die Rodung und Trockenlegung von Torfwäldern, da diese rund zehn Mal mehr Kohlenstoff speichern als andere Urwälder und viele vom Aussterben bedrohte Arten wie Orang-Utans, Sumatra-Tiger oder Java-Nashörner beheimaten. Aufgrund der Urwaldzerstörung ist Indonesien – nach China und den USA – bereits der drittgrößte Produzent von Treibhausgasen.
Neben Nestlé gibt es noch weitere schwarze Schafe: Beispielsweise auch in Bahlsen Keksen, der Prinzenrolle, Toffifee, in Maggi-Produkten, Kosmetik von Schwarzkopf oder Waschmitteln wie Persil, Spee und Terra Aktiv von Henkel kann Palmöl aus Urwaldzerstörung enthalten sein.
Der tschechische MIBRAG-Eigentümer, die ČEZ, wird erneut heftig kritisiert. Nachdem der tschechische Umweltminister aus Protest gegen den Umbau eines Kohlekraftwerks zurückgetreten war, soll nun seine Stellvertreterin einspringen. Diese arbeitete einst für die ČEZ. Von ihr wird erwartet, dass sie den Kraftwerksumbau durchwinkt.
Eine norwegische Firma bestätigte unterdessen, dass mit nur kleinen technischen Änderungen am Entwurf Einsparungen von 205.000t CO2 pro Jahr möglich sind. Die ČEZ stellte ihre Meinung entgegen: CO2 sei ein harmloses Gas.
Einwohner nennen ihr Land bereits scherzhaft ČEZ Republic. Der Einfluss der ČEZ auf die Politik und den Energiemarkt ist enorm. Mit 75% der landesweit erzeugten Energie liegt auch der Monopolvorwurf nicht fern. Da stellt sich uns die Frage, ob eine solche Firma über die ansässige MIBRAG auch hier Fuß fassen sollte.
Greenpeace-Aktivisten zeigen am tschechischen Kohlekraftwerk Prunéřov ein Banner mit der Aufschrift "Global Shame". Der MIBRAG-Eigentümer ČEZ möchte die Anlage für 15 weitere Jahre betreiben und stößt damit auf Kritik der Staatengemeinschaft Mikronesien. Aus Protest trat kürzlich auch der tschechische Umweltminister Jan Dusik zurück.
Jetzt mitmachen: Petition des Deutschen Bundestages

Ganz im Sinne des Greenwashings ändert die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft ihr Firmenlogo von grün-blau-gelb zu nur-grün. Wir haben noch einen Vorschlag. Vielleicht findet er in der Theißener MIBRAG-Zentrale Anklang.

Greenpeace-Aktivisten aus 40 Städten haben heute Gen-Milchprodukte der Hersteller Nestlé und Milupa mit Aufklebern gekennzeichnet. In Filialen der Ketten dm, Rossmann, Kaufland, Rewe und Müller beklebten wir in Leipzig Babymilchpulver mit dem Warnhinweis „Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik-Futter“.
Der neue Ratgeber "Milch für Kinder" zu Babynahrung und Schulmilch ist ab sofort unter www.greenpeace.de/stoppt-gentechnik und direkt bei uns während unserer Bürozeiten erhältlich.






Obwohl im gesamten Bundesgebiet der Anbau von Genpflanzen verboten ist, melden viele Landwirte vorsorglich den Anbau verschiedener Getreide an. Grund sind Aussagen der Bundesregierung, das Verbot zu kippen und u. a. den Genmais MON810 von Monsanto wieder zuzulassen. Von deutschlandweit 1000ha wurden allein in Sachsen 550ha angemeldet.
Artikel in der Leipziger Internetzeitung

Der MIBRAG-Eigentümer, die tschechische ČEZ, geht militärisch gegen angebliche Stromdiebe vor. In Camps werden die Spezialkräfte mit der Bezeichnung NTZ (Abteilung Nicht-Technische Verluste) ausgebildet. Schusswaffen gehören genau so zur Ausbildung wie Verhörmethoden und militärische Parolen. Kunden werden mit Drohungen eingeschüchtert. Sogar ein Selbstmord ist zu beklagen.
ČEZ rechtfertigt seine Methoden mit finanziellen Verlusten durch säumige Zahler und Stromdiebe. Als halbstaatlicher Energiekonzern mit annähernder Monopolstellung verhält sich die Politik zwiegespalten. Die Polizei ermittelt dennoch. Der zuständige Minister soll noch in dieser Woche vor dem Parlament aussagen.
Artikel und Video auf tagesthemen.de
Ehrenamtliche aus insgesamt 45 Städten informierten in dieser Woche bundesweit über den drohenden Anbau genmanipulierter Pflanzen. Natürlich waren auch wir dabei und haben eifrig Botschaften an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) gesammelt.
Nach Aigners Verbot des Gen-Maises Mon810 in Deutschland im April 2009 dürfen derzeit bundesweit keine Gen-Pflanzen zu kommerziellen Zwecken angebaut werden. Doch dies könnte sich mit der kommenden Anbausaison ändern: Die neue EU-Kommission wird bald über die Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora für den Anbau entscheiden. Aigner hat angekündigt, nichts gegen deren Zulassung zu unternehmen. Die Bundesregierung unterstützt laut Koalitionsvertrag vor allem auf Druck der FDP den Anbau der Gen-Knolle. Zudem soll in Brüssel über die Zulassung von zwei neuen Varianten von Gen-Mais entschieden werden. Die Bundesregierung wird vermutlich auch diese Zulassungen unterstützen. Sie steht auch nicht hinter dem bestehenden Anbauverbot für Gen-Mais, obwohl sich an den von Ministerin Aigner festgestellten Umweltrisiken nichts geändert hat. Die Regierung will lediglich das Urteil im hierzu laufenden Gerichtsverfahren abwarten.
Nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace sind 79 Prozent der Befragten dafür, das Anbauverbot für Gen-Mais in Deutschland zu erhalten. 77 Prozent sprechen sich für ein Verbot der Gen-Kartoffel Amflora durch Aigner aus.





Ein Zusammenschluss aus mehreren Inselstaaten im Westpazifik, genannt Mikronesien, leitet diplomatische Maßnahmen gegen den tschechischen MIBRAG-Eigentümer ČEZ ein. Das Unternehmen möchte die Laufzeit seines größten Kohlekraftwerks durch Umbaumaßnahmen um 15 Jahre verlängern. Aus diesem Grund wurde bei der tschechischen Regierung eine offizielle Beschwerde seitens der Inselstaaten eingereicht.
Die tschechische Regierung ordnete daraufhin eine Umweltverträglichkeitsprüfung durch internationale Experten an.
Mikronesien repräsentiert über eine halbe Million Einwohner, die unmittelbar durch den steigenden Meeresspiegel, stärkere Naturkatastrophen und Wasserverschmutzung von der Klimaerwärmung bedroht sind.
Greenpeace-Aktivisten aus Leipzig und Halle protestierten heute vor der Zentrale der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) gegen den geplanten Tagebau bei Lützen. Dafür wurde die Beerdigung der neun unmittelbar bedrohten Ortschaften (siehe Infoseite MIBRAG) inszeniert.
Die MIBRAG plant, bis 2012 ein neues Braunkohlekraftwerk im Sachsen-Anhaltischen Profen zu errichten. Um dieses zu befeuern, soll ein neuer Tagebau im Raum Lützen erschlossen werden.
Greenpeace fordert den mittelfristigen Ausstieg aus der Kohleenergie. Nur so kann dem Klimawandel angemessen entgegnet werden.
Grabrede (pdf)









An Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza machen sich 37 Aktivisten auf eine lange und gefährliche Reise ans südliche Ende der Welt. Sie wollen die japanische Walfangflotte in der Antarktis aufspüren.
Japan plant, über 1000 der friedlichen Meeressäuger im Walschutzgebiet im Südpolarmeer zu töten - unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Die getöteten Wale landen jedoch in japanischen Restaurants. Die Mannschaft der Esperanza will das verhindern.
Mit Schlauchbooten wollen sich die Aktivisten als Schutzschild zwischen Wal und Harpune stellen. Japan setzt alles daran, einer Konfrontation mit der Esperanza auszuweichen. Im Wettlauf mit der Zeit kämpft die Mannschaft mit den Herausforderungen des Eismeeres, Heimweh und Versagensängsten. Und eine Frage wird im unerwarteten Verlauf der Ereignisse immer bohrender: Lohnt es sich, für seine Überzeugungen zu kämpfen?
Jagdzeit ist ab dem 11. Februar in der Schaubühne Lindenfels zu sehen.
Die offizielle Seite zum Film: www.jagdzeit-film.de
Update:
Wer sich Jagdzeit lieber in Halle ansehen will, kann dies ebenfalls ab dem 11. Februar im LUX Kino tun. Am Montag, den 15. Februar, bieten wir nach der Vorführung zudem eine Diskussionsrunde rund um Walfang&co an.