Bald ausgeBUCHt?

 

 

Zerstörung alter Buchenwälder in Bayern

 

Der Fall Spessart: Wie ein einzigartieger Bürgerwald verschwindet

 

Video

 

 

 

 

 

 

Tausche Palmöl gegen Urwald

Indonesien ist drittgrößter Produzent von Treibhausgasen

 

 

Nestlé-KitKat-Video:

www.youtube.com/watch

 

 

Indonesien ist das Land, in dem die Urwaldzerstörung wegen des Anbaus von Ölpalmen am schnellsten voranschreitet. Seit 1950 sind in Indonesien 74 Millionen Hektar Wald vernichtet worden, eine Fläche doppelt so groß wie Deutschland. Besonders dramatisch ist die Rodung und Trockenlegung von Torfwäldern, da diese rund zehn Mal mehr Kohlenstoff speichern als andere Urwälder und viele vom Aussterben bedrohte Arten wie Orang-Utans, Sumatra-Tiger oder Java-Nashörner beheimaten. Aufgrund der Urwaldzerstörung ist Indonesien – nach China und den USA – bereits der drittgrößte Produzent von Treibhausgasen.

 

„Nestle ist ein Weltkonzern und trägt dadurch eine große Verantwortung. Sie können die Problematik der Regenwaldabbholzung nicht übersehen. Sie müssen sich im Interesse der Weltbevölkerung den Erhalt des indonesischen Regenwalds auf die Fahnen schreiben. Der Regenwald ist überlebenswichtig für uns, da er viel CO2 speichern kann und dadurch von großer Bedeutung für den Klimaschutz ist. Greenpeace fordert den Palmölanbau in Indonesien zu stoppen.“, sagt Thilo Calvin von Greenpeace Lüneburg.

 

Kampgnen-Update:

www.greenpeace.de/themen/waelder/kampagnen/tatort_regenwald/

 

Die Regenwälder Indonesiens sind zunehmend durch den Verkauf von Tropenholz und den Anbau von Ölpalmen bedroht. Jeden Tag fallen 50 Quadratkilometer Wald den Kettensägen zum Opfer, das entspricht 7200 Fussballfeldern. In den letzten 60 Jahren wurde eine Fläche so groß wie Deutschland gefällt. Derzeit nehmen die Plantagen-Fläche für Ölpalmen etwa sieben Millionen Hektar ein. Eine Ausdehnung um weitere 20 Millionen Hektar (eine Fläche drei mal so groß wie Bayern) ist geplant.


Der Urwald erfüllt viele Dienstleistungen für den Menschen. Ein Beispiel ist die Einspeicherung von CO2, die von großer Bedeutung für den Klimaschutz ist. In Indonesien erhält dieser Aspekt verstärkte Beachtung, da hier Torfwälder gerodet und trocken gelegt werden. Sie speichern rund 10mal mehr Kohlenstoff als andere Urwälder.

 

Neben Nestlé gibt es noch weitere schwarze Schafe: Beispielsweise auch in Bahlsen Keksen, der Prinzenrolle, Toffifee, in Maggi-Produkten, Kosmetik von Schwarzkopf oder Waschmitteln wie Persil, Spee und Terra Aktiv von Henkel kann Palmöl aus Urwaldzerstörung enthalten sein.

 

Video über das Thema Wald

 

 

Atomkraft - Nicht schon wieder!

Gorleben
Schwarz/gelb will Gorleben weiter auf seine Tauglichkeit zu einem Atommüllendlager erkunden. Im Oktober läuft das 10 jährige Moratorium, was die Arbeiten verbot, aus. Nun will die Regierung eine möglichst schnelle Lösung für den hochradioaktiven Abfall schaffen - ohne Standortvergleich. Als Argument für Gorleben wird angeführt, es wären bereits Milliarden verbaut. Das Gorleben als Endlager für wärmeentwickelden Atommüll untauglich ist, wissen wir seit 30 Jahren: es fehlt die Langzeitsicherheit, dass Wasser dem jahrtausende strahlenden Müll fernbleibt. Entscheidend für den Standort war damals die Nähe zur DDR - nicht geologische Kriterien. Im Salzbergwerk Asse-II erleben wir zur Zeit die Auswirkungen einer "billigen Entsorgungslösung": 126.000 Fässer mit Atommüll sollen mithilfe von Milliarden Euro wieder ausgebuddelt werden. Auch Gorleben ist ein Salzbergwerk.

Krümmel & Co.
Das Atomkraftwerk Krümmel steht stellvertretend für die alten Atomreaktoren in Deutschland: die Sicherheitstechnik stammt aus den 60er Jahren, die Entsorgungsfrage des täglich entstehenden Mülls ist völlig ungeklärt, im Nahbereich erkranken Menschen an Leukämie. Allein aus Profitinteressen sollen die alten Meiler länger am Netz bleiben.

Wir fordern: Keine Laufzeitverlängerung! Projekt Gorleben stoppen! Atomanlagen stilllegen!



    20. 05. 2012.       Druckversion