Foto (c) Andreas Varnhorn/Greenpeace
Der grüne
Schein trügt: Das Image der
Schwälbchen-Molkerei basiert auf Natürlichkeit und Regionalität. Dass
das Tierfutter der Schwälbchen-Kühe alles andere als natürlich ist,
weiß dagegen fast niemand.
Im Tierfutter findet sich als Kraftfutteranteil auch Soja. Diese wird
vor allem aus Südamerika importiert. Ein großer Teil davon (70 Prozent)
sind gentechnisch verändert.
In Deutschland ist Genfutter unerwünscht: 76 Prozent der Verbraucher
fordern eine gentechnik-freie Fütterung in der Milchproduktion. Dass
das möglich ist zeigen unter anderem Molkereien wie Landliebe und die
Upländer Bauernmolkerei aus Hessen. Hier wurde erkannt, dass Milch ohne
Genpflanzen im Tierfutter in der Praxis längst technisch und
wirtschaftlich umsetzbar ist. Schwälbchen lässt weiterhin zu, dass die
Milchkühe ihrer Lieferanten Gen-Pflanzen wie Gen-Soja und Gen-Mais
fressen.
Wir setzen uns für eine wirklich
natürliche Fütterung ohne
Einsatz von Genpflanzen bei Schwälbchen ein.
Mit Protestaktionen in vielen Städten und an Milchregalen haben wir
bereits über 3000 Verbraucher mobilisiert sich an Schwälbchen zu wenden
und eine gentechnik-freie Fütterung zu verlangen.
Weitere Informationen zu den Protesten finden Sie im regionalen Schwälbchen-blog.
Greenpeace fordert:
• kein Anbau von Gen-Pflanzen
• keine Gen-Pflanzen im Essen oder im Tierfutter
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Schreiben
Sie an :
Schwälbchen Molkerei Jakob Berz AG
Bahnhofstraße 38
65307 Bad Schwalbach
Rufen Sie an: 06124 503-0
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Weitere
Informationen:
Seit Mai 2008 gibt es eine neue Regelung für die „ohne Gentechnik“- Kennzeichnung. Damit können Unternehmen ihre Kunden über den Verzicht auf Gen-Futter informieren. Die Milch von tegut, Landliebe u.a. trägt bereits die Aufschrift „ohne Gentechnik“. Gen-Futter landet hier nicht im Trog.
Damit ist bewiesen, dass die Milchproduktion ohne Gen-Pflanzen auch jenseits von Bio möglich ist. Und Sie können am Kühlregal entscheiden, ob auch Sie der Gentechnik die rote Karte zeigen.
„ohne Gentechnik“ – die nächste Bitte
Steigt hier und in Europa die Nachfrage nach Futter ohne Gen-Pflanzen wirkt sich das auf den Anbau weltweit aus. Deshalb ist es wichtig, dass andere Molkereien dem Beispiel von tegut, Landliebe und Co. folgen.
- Gene in der Milch (09/2010)
- Tierische Produkte (09/2008)
- Neue Positivkennzeichnung "ohne Gentechnik" (06/2008)
- Milch ist nicht gleich Milch (11/2006)
Bisherige Aktionen:
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Greenpeace Marburg fordert Rewe auf den Gentechnik-Protest an
Schwälbchen weiterzuleiten
Samstag,
30.04.2011
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Heute protestierten drei Umweltschützer von Greenpeace Marburg vor der Marburger REWE Filiale am Erlenring gegen den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen im Tierfutter der Molkerei Schwälbchen. mehr... |
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Achtung:
Hergestellt mit Gen-Futter
Samstag,
11.12.2010
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Heute vormittag waren Mitglieder von Greenpeace Marburg in 3 Marburger Supermärkten unterwegs, um Produkte der regionalen Molkerei Schwälbchen mit Aufklebern zu kennzeichnen. Darauf stand: Achtung: Hergestellt mit Gen-Futter! Die Umweltaktivisten wollen die Verbraucher informieren, dass Schwälbchen-Kühe mit gentechnisch-veränderten Futtermitteln gefüttert werden. mehr... |


