Willkommen bei Greenpeace Münster
Greenpeace ist eine internationale, unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Wir sind eine von 90 Ortsgruppen in Deutschland und bearbeiten die globalen Greenpeace-Themen auf lokaler Ebene.
Greenpeace Münster kennzeichnet Gen-Milchprodukte
Protest gegen Nestle und Milupa - Aktivisten verteilen neuen Ratgeber "Milch für Kinder"
Münster, 20. Februar 2010 - Greenpeace-Aktivisten aus Münster haben heute Gen-
Milchprodukte der Hersteller Nestle und Milupa mit Aufklebern gekennzeichnet. Vor
dem Einkaufszentrum in Gievenbeck an der Roxeler Straße und dem Einkaufszentrum
an der Friedrich-Ebert-Straße beklebten sie Babymilchpulver mit dem Warnhinweis
"Umweltgefahr - Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik-Futter".
Außerdem verteilten die Ehrenamtlichen einen neuen Ratgeber zu Milchprodukten für
Kinder. Bundesweit protestierten heute Greenpeace-Aktivisten in 40 deutschen
Städten gegen Nestle und Milupa und forderten sie auf, aus der Gen-Milch-Produktion
auszusteigen.
"Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft", sagt Karin Schulz, Gentechnik-Expertin von Greenpeace Münster. "Mit dem Kauf von Gen-Milch unterstützen Verbraucher die Verbreitung der Risiko-Gentechnologie. Gentechnikfreie Milch trägt hingegen dazu bei, Kindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen." [mehr]
Münster sagt NO zu grüner Gentechnik!
Münsteraner fordern "Nein" zum Anbau von Gen-Pflanzen
Münster, 30. Januar 2010 - Postkarten flattern im Wind. Sie kleben an einem gelben Banner in einem großen NO. Münsteraner Bürger haben darauf Botschaften an Frau Aigner und Herrn Röttgen geschrieben. "Nicht vergessen Frau Ministerin: Keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller." und "Nicht vergessen Herr Minister: Keine Zulassung von neuen Gen-Pflanzen. Denken Sie an ihre Kinder.", fordern die Bürger. Die Greenpeace-Gruppe Münster hat am Samstag mit Unterstützung der Ortsverbände von NABU und BUND in 3 Stunden über 300 Postkarten von Münsteranern und Münsteranerinnen gesammelt. Als Verbraucher und Bürger lehnen sie es ab, gentechnisch veränderte Pflanzen zu fördern.
"Gentechnisch veränderte Pflanzen sind eine Gefahr für die Umwelt und machen eine gentechnikfreie Landwirtschaft langfristig unmöglich", sagt Brigitte Stork von der Greenpeace-Gruppe Münster. "Aigner und Röttgen müssen als zuständige Minister die Zulassung von neuen Genpflanzen in Europa verhindern. Sie müssen sich für die Belange der Verbraucher und für die Umwelt einsetzen." [mehr]
Kiepenkerl mit Klimaschutz-Botschaft
Bürger fordern Merkel zu mehr Engagement beim Klimagipfel in Kopenhagen auf
Münster, 17.10.09 - Für eine Fotoaktion hat Greenpeace Münster dem Kiepenkerl eine Sprechblase mit Klimaschutzbotschaft verpasst: "Geschichte schreiben, Frau Merkel: Klima retten!" Mit dem Foto können die Münsteraner Bundeskanzlerin Angela Merkel zu mehr Engagement im Klimaschutz auffordern. Auch in 31 weiteren deutschen Städten wurden berühmte Denkmäler mit dieser Botschaft fotografiert.
"Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen wird über die Zukunft unserer Erde entschieden", sagt Sabine Baumkötter von Greenpeace Münster. "Wir fordern Kanzlerin Merkel auf, persönlich am Klimagipfel teilzunehmen und endlich Geld für den Klima- und Urwaldschutz bereitzustellen. Als wichtige Industrienation muss Deutschland in den Verhandlungen eine Führungsrolle einnehmen." [mehr]
Film: "Monsanto: Mit Gift und Genen"
Wiederholung wegen des großen Erfolgs: Am 18. Oktober um 11 Uhr im Cinema
Der Film "Monsanto: Mit Gift und Genen" von Marie-Monique Robin zeigt eindrücklich, wie der Agrar- und Chemiekonzern Monsanto versucht, weltweit Kontrolle über unsere Ernährung zu erlangen. Er entlarvt die falschen Versprechungen von Monsanto und zeigt, dass Pestizide und Gen-Pflanzen keine Lösung für Hunger und Klimawandel darstellen, sondern dem Profitinteresse großer Konzerne dienen.
Drei Jahre lang hat Marie-Monique Robin recherchiert, gesammelt und sortiert und dadurch aufgedeckt, wie ein einzelnes Unternehmen ein umfassendes Netz spannt, um die eigene Macht zu konzentrieren und zu erweitern. [mehr]
Aasee wird zur Asse
Greenpeace Münster inszeniert Atommüll-Endlager im Aasee
Münster, 12.09.2009: Drei leuchtend gelbe Fässer dümpeln an der Wasseroberfläche des Aasees. Schräg ragt Eines gen Himmel. Das Atomzeichen warnt vor ihrem vermeintlichen Inhalt. Auch auf den Stufen an den Kugeln liegen zwei ramponierte gelbe Fässer. Eine Ente watschelt neugierig zwischen ihnen hindurch. Schweigend halten zwei Greenpeace-Aktivisten ein Banner: "Atomkraft schadet Deutschland" lautet die Botschaft. Mit dieser symbolischen Aktion macht Greenpeace Münster darauf aufmerksam, dass es kein sicheres Endlager für den hochgefährlichen Atommüll gibt. Auch deshalb fordert Greenpeace Münster die jetztige und kommende Regierung dazu auf, am Atomausstieg festzuhalten.
"Was würden Sie machen, wenn das hier wirklich Asse II wäre? Wegziehen?", fragt Sabine Baumkötter, Pressesprecherin von Greenpeace Münster, resigniert und deutet auf die im Aasee dümpelnden Fässer. "Die Asse ist Deutschlands einziges Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Sie droht einzustürzen und säuft ab. Kontaminierte Lauge hat Kontakt zu den eingelagerten Abfällen. Diese Lauge könnte aus dem Bergwerk ins Grund- und Trinkwasser der Region gelangen. Ich möchte da nicht in der Nähe wohnen," erklärt Baumkötter den GAU in der Asse. "Aber obwohl niemand weiß, wohin mit diesen Unmengen an Müll, laufen die Atomkraftwerke weiter. Die Atomtechnik ist wie ein Flugzeug, das gestartet ist, obwohl es noch keine sichere Landebahn gibt. Asse II war ein Landungsversuch - er wurde zur Bruchlandung." [mehr]
Gründung des Aktionsbündnisses gentechnikfreie Stadt Münster
Münster, 18.08.2009 - Heute fand im Umwelthaus das Gründungstreffen "Aktionsbündnis gentechnikfreie Stadt Münster" statt. Vertreterinnen der Umweltverbände Greenpeace, NABU und BUND formulierten das Programm und die gemeinsamen Ziele:
- Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass Münster als eine Region etabliert und bewahrt wird, in der Lebens- und Futtermittel sowie nachwachsende Rohstoffe naturnah und ohne den Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere produziert werden.
- Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass in den Kantinen und Mensen der städtischen Einrichtungen und der in Münster ansässigen Unternehmen mindestens ein gentechnikfreies Essen angeboten wird. [mehr]
Tschernobyl 1986 - Krümmel 2010?
Greenpeace Gruppen aus NRW weisen auf die Gefahr von Atomkraftwerken hin
Münster, 22.07.2009: In Münster, Bielefeld, Dortmund, Essen, Düsseldorf und Aachen prägen 210 gelbe Atomfässchen das Stadtbild. Mit der Aufstellung der Fässer weisen die örtlichen Greenpeace-Gruppen symbolisch auf die Gefahr hin, die von jedem einzelnen der 210 weltweiten Atomkraftwerke ausgeht. Als Standorte wurden Ausfallstraßen und bekannte Plätze wie zum Beispiel das Rathaus des westfälischen Friedens und der Lambertikirchplatz gewählt. Ziel der Aktion ist es, kurz vor der bevorstehenden Bundestagswahl das Problembewusstsein der Wähler zu stärken und auf die Risiken von Störfällen sowie das nach wie vor ungelöste Problem der Endlagerung aufmerksam zu machen.
Bis heute zählte Greenpeace alleine bei den 17 in Deutschland betriebenen AKW rund 5700 Störfälle. "Die meisten davon dringen erst gar nicht an die Öffentlichkeit und es wird eine vermeintliche Sicherheit vorgetäuscht - das ist ein Skandal", so Heiko Wischnewski, Greenpeace Aktivist der Gruppe Münster. Der größte Störfall weltweit war der von Tschernobyl im April 1986. Das Ausmaß seiner Folgen ist bis heute unklar, denn atomare Verseuchung kennt keine Grenzen. [mehr]
Überfischung am Aasee
Greenpeace macht auf Überfischung der Meere aufmerksam
Münster, 27.06.2009: Ein Pavillon steht am Samstagnachmittag vor dem Aasee. In ihm hängt ein Netz voller Fische. Daneben stehen Bänke und ein Tisch mit Bastelsachen. Kinder und Erwachsene basteln immer mehr Fische und hängen sie ins Netz. So verdeutlichen die Greenpeace-Aktivisten und Passanten, dass der Überfischung noch längst keine Grenzen gesetzt sind. Stelltafeln und ein Film informieren über diese Problematik. Greenpeace Münster fordert daher alle Bürger dazu auf, keine bedrohten Arten mehr zu konsumieren.
"Wenn man die Worte "bedrohte Arten" hört, denken die meisten an Orang-Utans oder Pandabären. Dass aber auch der Fisch auf dem eigenen Teller dazu gehören kann, wissen viele gar nicht", erklärt Manuel Bartels, Meeresexperte von Greenpeace Münster. "Zum Beispiel Rotbarsch und Kabeljau sollten nicht auf unserer Speisekarte landen. Hering und Makrele dagegen kann man beruhigt essen.", weiß Bartels zu berichten. [mehr]
Essen ohne Gentechnik auf dem Teller
Münster, 13.06.2009: Greenpeace Münster informiert über die Risiken der Gentechnik und verteilt den Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik". Verbraucher können direkt am Infostand gegen die in diesem Jahr anstehende Zulassung neuer Gen-Maissorten in der EU unterschreiben.
Greenpeace veröffentlichte am 9. Juni 2009 die rundum aktualisierte Neuauflage des Ratgebers "Essen ohne Gentechnik". Mit einem einfachen Bewertungssystem erfährt der Verbraucher, welche Unternehmen und Marken auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen verzichten. Zudem stellt Greenpeace eine Auswahl an Lebensmittelherstellern heraus, die besonders hartnäckig am Einsatz von Gen-Soja oder Gen-Mais im Tierfutter festhalten. [mehr]
Greenpeace Münster bei Twitter
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Sackgasse Atomenergie
23 Jahre nach Tschernobyl: Greenpeace informiert über die Notwendigkeit des Atomausstiegs
Münster 25.4.2009 - Zum 23. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl
machen Greenpeaceaktivisten auf dem Hindenburgplatz und vor dem Friedenssaal auf die Konsequenzen eines Super-GAUs aufmerksam. Unter den lauten Geräuschen eines Geigerzählers bricht
ein nachgebildetes Atomkraftwerk qualmend auseinander. Passanten fallen zu Boden
und werden von Aktivisten in Schutzanzügen und Atemmasken mit weißen Tüchern
bedeckt.
"Die Folgen eines Super-GAU sind für Menschen und Umwelt katastrophal. Radioaktive Stoffe lösen tödliche Krankheiten aus. Wegen der Strahlenbelastung nach Tschernobyl können große Flächen Land und Wald nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden", betont Christoph Sievers von Greenpeace Münster, Experte zum Thema Energie. "Die Nachwirkungen des Unfalls in Tschernobyl sind noch heute zu spüren. Deswegen muss der Einsatz von Atomenergie beendet werden." [mehr]
Fische flüchten auf der Ludgeristraße
Greenpeace Münster informiert über Fischkonsum und verteilt lokalen Einkaufsratgeber
Münster, 25. Februar 2009 - Ein Fischer im leuchtend gelben Friesennerz steht auf der Ludgeristraße gegenüber von Thalia und reibt sich erwartungsvoll die Hände. Er hofft auf einen großen Fang. Zwei unschuldige Meeresbewohner tümmeln sich unter den Fußgängern. Eine Makrele und ein Kabeljau geraten dem Fischer ins Netz. Mit diesem Straßentheater machen Greenpeace-Aktivisten am Mittwochnachmittag auf die desolate Lage der weltweiten Fischbestände aufmerksam. So fordern sie jeden Verbraucher dazu auf sich beim Einkauf für vertretbare Arten aus unbedrohten Beständen zu entscheiden.
"Gerade der Kabeljau ist ein abschreckendes Beispiel für Überfischung. In der Ostsee gehörte er früher zu den sogenannten "Brotfischen", weil es so viel von ihm gab. Heute allerdings sind die meisten Bestände durch die Überfischung bedroht", erklärt Mitja Busch, Meeresexperte von Greenpeace Münster. "Wir dürfen und können nicht darauf warten, dass die Politik oder die Fischereikonzerne endlich handeln. Wenn das geschieht, kann es schon längst zu spät sein. Deswegen ist es wichtig, dass wir alle beim Fischeinkauf aufpassen. Wir fordern jeden Bürger dazu auf, nur vertretbare Fischarten aus unbedrohten Beständen zu kaufen". [mehr]
Pinguin und Eisbär suchen Asyl in Münster
Greenpeace Münster macht auf Folgen des Klimawandels aufmerksam
Münster, 24.01.2009 - Zwischen den Verkaufsständen auf dem Markt stehen ein Eisbär und ein Pinguin. Mit gesenkten Köpfen streifen sie zwischen den Einkäufern umher. Sie tapsen zum Prinzipalmarkt. Vor dem Rathaus lassen sie sich müde nieder. Pappschilder mit den Aufschriften "Klimaflüchtling" und "Eisbär sucht Scholle" machen ihren Kummer deutlich. Mit dieser Aktion machen Greenpeace-Aktivisten auf die Folgen des Klimawandels für die Artenvielfalt aufmerksam. Greenpeace Münster fordert jeden dazu auf, sich klimafreundlich zu verhalten. Eine gute Möglichkeit hierfür ist Ökostrom zu beziehen. [mehr]
Gentechnikfreie Region Münster
Keine Gentechnik auf den Äckern und in den Futtertrögen
Münster, 4. Dezember 2008 - Greenpeace Münster hat heute ca. 1400 Unterschriften die in den letzten Monaten für eine gentechnikfreie Region Münster gesammelt wurden im Rathaus übergeben. Anlass war die Sitzung des Hauptausschusses vom 18. Juni 2008. In dieser Sitzung wurde nicht - wie z.B. in Bonn, Dortmund oder Bochum - beschlossen, den Pächtern von städtischen Flächen den Einsatz von Gentechnik zu untersagen. Greenpeace Münster hält eine freiwillige Selbstverpflichtung der Pächter für unzureichend und fordert die Stadt Münster auf, dafür zu sorgen, dass Münster eine gentechnikfreie Region wird. [mehr]
"Der Cent macht's - Milch ohne Gentechnik"
Greenpeace Umfrage: Kunden wollen Qualität zu fairen Preisen für die Bauern
Münster, 29. November 2008 - Greenpeace Münster startete erfolgreich die Mitmachaktion "Der Cent macht's - Milch ohne Gentechnik." Viele Verbraucher schickten Briefe mit einem Cent an die Molkereien Bärenmarke und Weihenstephan mit der Aufforderung, endlich Milchprodukte ohne Gen-Pflanzen herzustellen und auch so zu kennzeichnen. Rund 85 Prozent der Verbraucher in Deutschland wollen, dass Milchkühe kein gentechnisch verändertes Futter erhalten. Das ist das Ergebnis einer von Greenpeace bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage. Zudem wären Verbraucher zu 80 Prozent auch bereit, mehr Geld für Milchprodukte "ohne Gentechnik" zu zahlen. Zwei Drittel der 1000 Befragten würde Produkte mit dem Hinweis "ohne Gentechnik" bevorzugt kaufen. Greenpeace fordert die deutsche Milchindustrie auf, Gen-Pflanzen aus der gesamten Produktion zu verbannen. [mehr]
Nächste Haltestelle: Zwischenlager
Greenpeace Münster macht auf Atommülltransport nach Gorleben aufmerksam
Münster, 06.11.2008 - Da, wo sonst ein Kinderwagen, ein Rollator oder ein Rad abgestellt wird,
lagert nun auch ein strahlend gelbes Metallfass. Das schwarze Atomzeichen prangt darauf. Eine
Aufschrift erklärt: "Der Castor rollt wieder." Zwei Aktivisten bewachen das Fass. Sie tragen weiße
Anzüge und einen Mundschutz. Mit dieser Aktion macht Greenpeace Münster auf den
kommenden Castortransport aufmerksam. Um den 10. November wird der hochradioaktive Müll
im Zwischenlager im niedersächsischen Gorleben ankommen. Greenpeace Münster fordert die
Regierung auf Gorleben als Endlager aufzugeben und nach sicheren Alternativen zu suchen.
"Gorleben ist kein sicheres Endlager und trotzdem wird seid Jahren Atommüll dorthin transportiert", empört sich Hendrik Behrens, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Energie von Greenpeace Münster, während der Stadtbus mit seiner gelben Fracht am Hauptbahnhof hält. "Würde der Salzstock in Gorleben zum Endlager, können radioaktive Stoffe in unsere Umwelt gelangen. Einmal in der Umwelt, können wir radioaktive Stoffe nicht mehr raus bekommen. Ich möchte dann nicht in Gorleben wohnen.", sagt Behrens weiter, während neue Fahrgäste verwundert auf das seltsame Transportgut starren. [mehr]
Gentechnik-Protest auf dem Apfelfest
Beim Apfelfest des NABU Münster am 12. Oktober 2008 in Münster-Handorf machte die Gentechnik-AG sowie das Team 50+ von Greenpeace Münster an einem Informationsstand auf Gefahren durch genmanipulierte Apfelbäume aufmerksam. Das Julius-Kühn-Institut in Dresden-Pillnitz plant die Freisetzung von gentechnisch veränderten Äpfeln.
Greenpeace protestiert gegen dieses Gentechnik-Experiment, da die im Freisetzungs-Antrag aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen nach Ansicht der Experten der Arbeitsgruppe Gentechnik des Pomologen-Vereins e.V. unzureichend sind. [mehr]
Mercedes-Benz: Abspecken fürs Klima
Greenpeace Münster demonstriert gegen Spritfresser
Münster, 06.09.2008 - Rosa Farbe, Ohren und Ringelschwanz - Mit diesen Mitteln verwandeln Greenpeace-Aktivisten einen Mercedes Luxuswagen der E-Klasse in ein Klimaschwein. Auf einem Banner fordert Greenpeace: "Mercedes-Benz - Abspecken fürs Klima!" So protestieren die Umweltschützer heute vormittag vor dem Mercedes-Benz-Autohaus Beresa in Münster gegen die klimaschädliche Modellpolitik des Unternehmens. Auf Schildern ist zu lesen: "Sperrbezirk: Achtung Klimaschweine".
"Es wird Zeit, dass man auch bei Mercedes-Benz einsieht, dass Spritschlucker als Aushängeschild für Autobauer ausgedient haben. Doch die Konzernspitze setzt weiter starrköpfig auf diese klimaschädlichen Auslaufmodelle", sagt Jenny Schilling, Verkehrsexpertin von Greenpeace Münster. "Kleinere, leichtere und spritsparende Fahrzeuge helfen der Umwelt und sichern Arbeitsplätze." [mehr]
Greenpeace Münster sammelt Steine für echte Meeresschutzgebiete in Nord- und Ostsee
Münster, 30.08.2008 - Eine Garnele watschelt auf der Ludgeristraße auf und ab. Mit Stift und
Stein in der Hand bittet sie die Passanten ein paar Sekunden für die Nordsee zu geben indem sie
die Kiesel gestalten oder signieren. Hinter einem Infostand ragt ein Netz hervor. Ein riesiger Stein
hält es am Boden. Mit dieser Mitmach-Aktion unterstützt die Greenpeace-Gruppe Münster die Arbeit ihrer Kollegen auf der Nordsee. Dort schützen Greenpeace-Aktivisten mit
tonnenschweren Natursteinen ein Gebiet in der Deutschen Bucht, das "Sylter Außenriff", vor der
Zerstörung durch die Fischerei. Der Grund: Das Areal wird durch Schleppnetze sowie schwere
Saugbagger für den Abbau von Sand und Kies bedroht, obwohl die Bundesregierung es als
Naturschutzgebiet ausgewiesen hat. In Münster bittet jetzt die lokale Greenpeace-Gruppe die
Bevölkerung um Hilfe: Soviele Kieselsteine wie möglich sollen beschriftet werden, um
sie zu einem späteren Zeitpunkt gesammelt Umweltminister Sigmar Gabriel überreichen zu
können. Damit soll den Greenpeace-Forderungen Nachdruck verliehen werden.
"Wir müssen jetzt handeln, das Meer muss endlich geschützt werden", fordert Mitja Busch, Meeresexperte der Greenpeace-Gruppe Münster. "Die Fischer schaden sich mit ihren zerstörerischen Fangtechniken selbst. Wer heute alles wegfängt, wird morgen leere Netze haben." [mehr]