Oberbürgermeister Markus Lewe muss Ratsbeschluss umsetzten!
Veggietag: Entgegen einiger falscher Darstellungen soll am Donnerstag durch ein Zusatzangebot von vegetarischen Gerichten an Restaurants und Mensen die vegetarische Küche gefördert werden. Jedoch soll der Fleischkonsum keinem verboten werden!
08.07.11 MZ: Greenpeace-Aktion – 1600 Bürger unterschreiben für Veggie-Donnerstag
13.07.11 Beschlossener Ratsantrag zum Vegetarischen Donnerstag
06.02.12 Semesterspiegel: Veggieday in Münsters Mensen (S. 31)
09.03.12 Veggie-Initiative: Offener Brief an OB Lewe
09.03.12 Veggie-Initiative: Offener Brief an OB Lewe (PDF)
10.03.12 WN: Initiative klagt über den Oberbürgermeister
11.03.12 Greenpeace: Klimaschutz ernst nehmen und Antrag umsetzen!
12.03.12 Hans-Martin Stier fordert Umsetzung des beschlossenen Antrages
12.03.12 Studierendenparlament der Uni Münster: Unterstützung des Offenen Briefes
13.03.12 Münsteraner Gastwirtschaft: Appell für den Vegetarischen Donnerstag in Münster
13.03.12 MZ: Vegetarier beißen auf Granit
13.03.12 DIE LINKE.: Ratsfraktion fragt im Umweltausschuss nach
13.03.12 Anfrage der LINKEN Ratsfraktion zum Vegetarischen Donnerstag
13.03.12 Umweltforum fordert Oberbürgermeister Lewe zur Unterstützung auf
13.03.12 Jusos: Veggie-Day umsetzen und Ehrenamtliche unterstützen
14.03.12 WN: „Veggie-Tag“ steht wieder im Blickpunkt
14.03.12 Greenpeace: Oberbürgermeister ist in der Pflicht Ratsbeschluss umzusetzen
15.03.12 MZ: Veggie-Tag wird mangelhaft umgesetzt
15.03.12 WN: Greenpeace protestiert mit „Lewe“
19.03.12 Veggie-Initiative: „Wir warten auf den Oberbürgermeister“
22.03.12 WM.tv: Vegetarischer Donnerstag - Greenpeace erinnert Münster an Versprechen
27.03.12 StuPa-Antrag von CampusGrün zum vegetarischen Donnerstag ...
29.03.12 DIE LINKE: Anfrage an die Verwaltung zum Veggie-Day

Oberbürgermeister ist in der Pflicht Ratsbeschluss umzusetzen
Greenpeace protestiert gegen mangelhafte Umsetzung des Veggietags
Münster, 14.3.12 – Unter dem Motto „Schluss mit leeren Versprechungen“ protestiert Greenpeace Münster heute gegen die mangelhafte Umsetzung des Ratsbeschlusses zur Einführung des Veggietages. Vor dem Rathaus am Prinzipalmarkt steht ein als Oberbürgermeister Lewe verkleideter Aktivist mit einer überdimensionalen Sprechblase aus Luftballons, welche die Aufschrift „Bürgerwille“, „Ratsbeschluss“, „Veggietag“ trägt. Doch Lewe bringt die Versprechen aus der Sprechblase zum Platzen. Übrig bleibt eine leere, aussagelose Sprechblase. Damit angesichts der mangelnden Unterstützung durch die Verwaltung dem vegetarischen Tag nicht auch die „Luft ausgeht“, fordert Greenpeace mit einem Banner „Klimaschutz beginnt auf dem Teller, Bürgerwillen ernst nehmen, Ratsbeschluss umsetzen“ die Verwaltung auf, endlich dem Ratsbeschluss für den vegetarischen Tag Taten folgen zu lassen.
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Offener Brief an den Oberbürgermeister Markus Lewe
Ratsbeschluss endlich umsetzen und ehrenamtliches Engagement unterstützen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Lewe,
wir wenden uns heute mit diesem offenen Brief an Sie als obersten Leiter der Verwaltung der Stadt Münster und fordern Sie auf, den Ratsbeschluss „Vegetarischer Donnerstag in Münster – für Klima, Mensch, Umwelt und Tier“ vom 13.07.2011 umzusetzen.
Seit über zwei Jahren engagieren sich viele Münsteranerinnen und Münsteraner ehrenamtlich, um in unserer Stadt die Idee des „Vegetarischen Donnerstages“ umzusetzen. Für dieses Konzept sprechen viele Gründe wie Klimaschutz, Gesundheitsprävention, Umwelt- und Tierschutz. Durch einen Ratsbeschluss wurde die Verwaltung aufgefordert den „Vegetarischen Donnerstag“ einzuführen, das Bündnis der ehrenamtlich Engagierten zu koordinieren und öffentlich um Beteiligung bei den Münsteraner Bürgerinnen und Bürgern, dem Gastgewerbe, ansässigen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu werben. Dieser Ratsbeschluss wurde im Vorfeld von vielen Menschen und Umweltverbänden unterstützt, allein Greenpeace sammelte 1600 Unterschriften, um den Antrag zu unterstützen. Schon zu Beginn hatten 30 Ehrenamtliche mit einem hohen Arbeitseinsatz eine Auftaktveranstaltung organisiert und durchgeführt, welche auf große positive Resonanz in der Bevölkerung stieß und gemeinsam mit dem Ratsbeschluss alle Beteiligten ermutigte und den Wunsch nährte, das Projekt nun weiter auszubauen.
Leider wurden unsere positiven Erwartungen zutiefst enttäuscht. Die Verwaltung nahm den Ratsantrag zuerst gar nicht und nun nur in geringstem Maße ernst. So mussten die Ehrenamtlichen beispielsweise über ein halbes Jahr warten, bis die Verwaltung ihnen gegenüber einen Ansprechpartner benannte, auch wurden die Arbeiten immer wieder inhaltlich ausgebremst. Schon in dieser Wartezeit zeigten sich viele Engagierte enttäuscht über die mangelnde Umsetzung und die fehlende Unterstützung durch den Oberbürgermeister. Anders als im Antrag beschlossen, werden vonseiten der Verwaltung nicht die beschlossenen Aufgaben der Koordinierung, der Einrichtung einer Anlaufstelle und des offensiven Werbens wahrgenommen. Eine genaue Auflistung von Aufgaben zur Unterstützung der Ehrenamtlichen, die im Sinne des Ratsbeschlusses von der Verwaltung übernommen werden müssten (und ihr derzeitiger Umsetzungsstand), fügen wir als Anlage bei.
Wir fordern Sie daher auf, endlich den Beschluss des Rates sachgerecht und ordnungsgemäß umzusetzen. Wir erwarten, dass die Verwaltung die Beschlüsse der demokratisch gewählten Vertreterinnen und Vertreter im Stadtrat zur Grundlage ihrer Arbeit macht und in diesem Sinne die ihr zugedachte Rolle bei Koordination und öffentlichem Werben für den „Vegetarischen Donnerstag“ unverzüglich nachkommt. Wir erwarten eine Reaktion Ihrerseits und die Übernahme der sich aus dem Ratsbeschluss ergebenden und im Anhang aufgelisteten Aufgaben.
Das bisherige Ignorieren des Ratsbeschlusses seitens der Verwaltung hat inzwischen viele Ehrenamtliche resignieren lassen – ein solcher Umgang mit Menschen, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl engagieren, lässt uns kopfschüttelnd zurück. Dies lässt viele engagierte Bürgerinnen und Bürger das Funktionieren der hiesigen demokratischen Entscheidungsprozesse anzweifeln.
Herr Oberbürgermeister Lewe, setzen Sie den Ratsbeschluss um und stärken Sie den ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt den Rücken!
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Das Geheimnis des Bienensterbens
Greenpeace Münster zeigt den Dokumentarfilm beim Apisticus-Tag
Münster, 12.02.2012 – Imker und Interessierte aus ganz Deutschland tummeln sich im Speicher 10 beim Apisticus-Tag. 2000 Fachgäste werden insgesamt an zwei Tagen gezählt. Neben 70 Ausstellern, die u.a. Imkereibedarf zeigen, werden vor allem Informationen und Fachvorträge angeboten. Mehr als 200 Gäste verfolgen gespannt und mit innerer Anteilnahme den Dokumentarfilm „Das Geheimnis des Bienensterbens“ von Mark Daniels.
„Letztendlich bedeutet der Verlust der Bienen die Frage unseres Überlebens“, so der Filmemacher. „Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt heute unmittelbar von der Biene ab.“ In eindrucksvollen Bildern zeigt der Film, wie sich die Landschaften verändert haben. Monokulturen prägen heute unsere Kulturlandschaft und durch Pestizide, d.h. durch sogenannte Unkraut- und Insektenvernichtungsmittel, geht die biologische Vielfalt verloren. Dabei wird das ohnehin schwache Immunsystem der Bienen so geschädigt, dass Infektionen und parasitäre Befälle zunehmen. Insektizide einer neuen Generation, die Neonikotinoide, wirken auf das Nervensystem der Bienen ein. Dadurch können die Bienen z.B. die lebensnotwendige Orientierung oder wichtige Verhaltensweisen verlieren. Wissenschaftliche Befunde belegen: Das Bienensterben ist nicht allein auf die Varroa-Milbe zurückzuführen, mehrere Faktoren – einseitige Nahrung, Insektizide, Viren, Stress – greifen ineinander und potentieren sich sogar.
Der Dokumentarfilm macht betroffen und erschrocken. Am Stand von Greenpeace Münster informieren sich die Imker und Interessierten über die Wirkung und die Gefahren der Pestizide sowie über die Risiken der Agro-Gentechnik. Greenpeace fordert ein Pestizidreduktionsprogramm, keine Zulassung besonders gefährlicher Pestizide in Deutschland und Europa sowie Förderung des ökologischen Landbaus und der Anbaumethoden mit nicht chemischem Pflanzenschutz.
Mauthe Show
Wunderschön und mit ungewisser Zukunft: „Europas wilde Wälder“
Am Donnerstag war es soweit, Markus Mauthe präsentierte den 270 Besuchern im H3 seine neuste Multivisions-Show „Europas wilde Wälder“. Zweieinhalb Jahre war er dafür mit seiner Kamera unterwegs und hat im Auftrag von Greenpeace die Schönheit und Artenvielfalt der europäischen Wälder, mit ihren uralten immergrünen Kiefern, Fichten und Birken, sowie auch den Urwaldresten der gemäßigten Breiten mit seinen alten Laubbaumbeständen auf Bildern festgehalten.
Um 20:05 Uhr ging dann im vollen Hörsaal das Licht aus, denn auch der letzte mögliche Sitzplatz auf dem Boden wurde ausgereizt.
Eingeleitet wurde der Vortrag durch eine traurige Bilanz: Über 80 % unserer Urwälder sind bereits durch den Menschen zerstört worden und wenn wir nicht handeln und unseren Konsum einschränken und das was uns geblieben ist schützen, wird es dem Rest auch so ergehen.
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Bald ausgeBUCHt?
Der größte Teil der alten Buchen- und Laubwälder Deutschlands befindet sich in Bayern. Doch auch dort werden diese alten Wälder eingeschlagen. Protestieren Sie! Fordern Sie den bayerischen Staatsminister Huber auf, die Sägen zu stoppen!


