Willkommen bei Greenpeace Münster
Greenpeace ist eine internationale, unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Wir sind eine von über 100 Ortsgruppen in Deutschland und bearbeiten die globalen Greenpeace-Themen auf lokaler Ebene.
Mauthe Show
Wunderschön und mit ungewisser Zukunft: „Europas wilde Wälder“
Am Donnerstag war es soweit, Markus Mauthe präsentierte den 270 Besuchern im H3 seine neuste Multivisions-Show „Europas wilde Wälder“. Zweieinhalb Jahre war er dafür mit seiner Kamera unterwegs und hat im Auftrag von Greenpeace die Schönheit und Artenvielfalt der europäischen Wälder, mit ihren uralten immergrünen Kiefern, Fichten und Birken, sowie auch den Urwaldresten der gemäßigten Breiten mit seinen alten Laubbaumbeständen auf Bildern festgehalten.
Um 20:05 Uhr ging dann im vollen Hörsaal das Licht aus, denn auch der letzte mögliche Sitzplatz auf dem Boden wurde ausgereizt.
Eingeleitet wurde der Vortrag durch eine traurige Bilanz: Über 80 % unserer Urwälder sind bereits durch den Menschen zerstört worden und wenn wir nicht handeln und unseren Konsum einschränken und das was uns geblieben ist schützen, wird es dem Rest auch so ergehen.
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Bald ausgeBUCHt?
Der größte Teil der alten Buchen- und Laubwälder Deutschlands befindet sich in Bayern. Doch auch dort werden diese alten Wälder eingeschlagen. Protestieren Sie! Fordern Sie den bayerischen Staatsminister Huber auf, die Sägen zu stoppen!
Europas wilde Wälder
Eine live Multivisionsshow von Markus Mauthe
Am Donnerstag, 12. Januar 2012 kommt Markus Mauthe mit der Multimediaschau "Europas wilde Wälder" auch in den Hörsaal H3, Hindenburgplatz 10-12 an der Universität in Münster. Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr, Einlass ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.
Noch gibt es sie in Europa - unberührte Waldgebiete durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Graueule auf die Jagd begibt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser Lebensräume mit der Kamera einzufangen. Markus Mauthe unterstützt die globale Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten Urwälder für kommende Generationen bewahren will.
Wenigen ist bewusst, dass Europa von Natur aus Waldland ist. Ohne menschlichen Einfluss wäre der Kontinent mit dichten Urwäldern überzogen. Doch kaum ein anderer Erdteil wurde vom Menschen derart verändert wie unsere Heimatregion. Intensive Landnutzung verdrängte die natürliche Vegetation. Naturwälder verschwanden und wurden zu Siedlungsgebieten, Ackerflächen und Forstwäldern. Urwälder existieren heute nur noch bruchstückhaft als Inseln in einer von Menschen geschaffenen Kultur- und Industrielandschaft.
Setzt man die noch vorhandenen Teile aber wie ein großes Puzzlespiel Stück für Stück zusammen, so offenbart sich eine ungeheure Vielfalt und Schönheit welche als Erbe europäischer Wildnis gleichzeitig Geschenk und Chance für kommende Generationen sein muss.
"Europas wilde Wälder" gibt mit wunderschönen, mitreißenden Bildern und live erzählten Geschichten einen Einblick in diese faszinierenden Wälder vor unserer Haustür. Der Besucher reist quer durch Europa und erlebt die wilden Wälder im Wandel der Jahreszeiten. Egal ob er von deutschen Urwaldresten vor unserer Haustüre erzählt, durch die russische Wildnis in den Bergen des Ural wandert, von seinen Begegnungen mit Wölfen in Finnland oder den Wisenten in Polen berichtet, immer zeigt Markus Mauthe dabei Bilder in höchster fotografischer Qualität.
Dieser Vortrag soll Menschen für die Natur begeistern. Gleichzeitig soll er auch zeigen, wie sich jeder Einzelne in seinem Alltag mit einfachen Mitteln für die Natur einsetzen kann und dabei aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Ergänzt wird diese fotografische Reise durch einfühlsame Musikpassagen, die von Kai Arend komponiert wurden.
Flammender Protest
Bundesweit demonstriert Greenpeace gegen anstehende Castortransporte
Münster, 05.11.2011 - Greenpeace Münster demonstriert heute mit einem großen X aus etwa fünfhundert brennenden Teelichtern ab 18:00 Uhr in der Stubengasse gegen den für das erste Adventswochenende geplanten Castortransport nach Gorleben. Zeitgleich findet die Aktion in 39 Städten in Deutschland statt. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu bewegen, sich an einer Großdemonstration in Dannenberg am 26.11. zu beteiligen. "Diesen Transport zu genehmigen, ist unverantwortlich!", sagt Jondalar Kuß, Pressesprecher von Greenpeace Münster. "Der Strahlengrenzwert am Zwischenlager Gorleben wird in diesem Jahr überschritten. Die niedersächsische Landesregierung setzt sich hier über Recht und Gesetz hinweg" Greenpeace hat vergangene Woche nachgewiesen, dass das zuständige niedersächsische Umweltministerium erhebliche Fehler bei der Berechnung der Strahlengrenzwerte gemacht hat. Eine Analyse der unabhängigen Umweltschutzorganisation ergab für das Jahr 2011 eine Strahlung oberhalb des Grenzwertes von 0,3 Millisievert pro Jahr. Dies hätte zu einem Einlagerungsstopp für weiteren hochradioaktiven Atommüll führen müssen. Das Ministerium ignorierte allerdings diese Berechnungen und gab bekannt, dass der nächste Castortranport rollen dürfe.
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Gentechniklieder
Am 22. Oktober 2011 feierte das Umweltforum, Dachverband von 16 Umweltgruppen, sein 20-jähriges Bestehen in der Frauenstraße 24. Dies war Anlass für das Aktionsbündnis "Gentechnikfreie Stadt Münster" (BUND, Greenpeace, Nabu) sich mit einer neuen Art der Präsentation vorzustellen. Mit Freude und Kreativität wurden zu bekannten Melodien Lieder gegen Gentechnik und für eine regionale und ökologische Landwirtschaft gesungen. Das Publikum zeigte sich begeistert.
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Greenpeace-Schiff besucht Münster
Informationen über Meeresschutz
04.10.2011, Münster - Erstmals bekam die Stadt aus dem Münsterland Besuch eines Greenpeace Aktionsschiffes, der Beluga II. Im Rahmen des aktuellen Projektes „SOS – Rettet unsere Meere“ der Umweltorganisation hatte das 34 Meter lange Schiff im Hafen von Münster angelegt. Kleine und große Umweltfreunde hatten die Chance die Beluga aus Hamburg zu besichtigen und damit auch einen Einblick in die Arbeit von Greenpeace zu gewinnen.
Während sich die aktuelle Greenpeace Kampagne zur Rettung der Meere in der Nordsee damit befasst gezielt größere Felsbrocken zu versenken um den natürlichen Lebensraum vieler Meerespflanzen- und Tiere vor zerstörerischen Grundschleppnetzen der Fischerei zu schützen, bekamen die Besucher bei den nachmittäglichen Führungen die Möglichkeit, sich symbolisch an der Aktion zu beteiligen, in dem sie ihre Unterschrift auf solche Natursteine setzten.
Seit 2008 wurden insgesamt rund 320 Steine versenkt und wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen bereits, dass sich seitdem wieder Muscheln, Moostiere, Krebse und verschiedene Fischarten angesiedelt haben. Somit können sich in den Meeresschutzgebieten die Fischbestände wieder erholen.Wie dringend dies ist, zeigt sich darin, dass mittlerweile ca. 90 % der europäischen Fischbestände gefährdet und überfischt sind!
Auch Kinder sendeten ein deutliches Signal an die Poltik, dass Meeresschutz besonders für die nachfolgenden Generationen wichtig ist, indem sie Holzfische bemalten oder an einem Magnet – Angelspiel teilnahmen und somit ihre Solidarität zu der Greenpeace Kampagne bekundeten.


