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Greenpeace zeigt:

Planet der Wälder

Expeditionen in die grünen Paradiese der Erde

Eine live Multivisionsshow von Markus Mauthe

Über einen Zeitraum von fünf Jahren war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace in den letzten sieben noch intakten Waldgebieten der Erde unterwegs. Auf abenteuerlichen Reisen ist es ihm gelungen, die Vielfalt und Schönheit des Lebensraumes Urwald mit der Kamera einzufangen. Dabei kam er unter anderem in Gegenden, in die noch nie zuvor ein Mensch einen Fuß gesetzt hat. Mit „Planet der Wälder“ ist nun eine Multivisionsshow entstanden, in der der Referent dieses Thema mit engagierten, live erzählten Geschichten spannend und unterhaltsam auf der Leinwand präsentiert. Bilder in durchweg höchster fotografischer Qualität zeigen dem interessierten Besucher, dass Wälder nicht nur Orte bezaubernder Schönheit sind, sondern Lebensräume unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Im größten Tropenwald der Erde, in Amazonien, führt ihn die Reise von den Ufern des Rio Negro hinauf in die alpinen Zonen des Pico da Neblina, dem höchsten Berg Brasiliens. Im Bundesstaat Mato Grosso wurde Markus Mauthe vom Volk der Enawené Nawé-Indianer eingeladen, um deren Rituale und alltägliches Leben im Wald zu dokumentieren. Ein unvergessliches Erlebnis und eine der vielen Geschichten abseits aller touristischen Reiserouten.

In Lappland leben die Sami, ein Volk von Rentierzüchtern, die den Urwald als Lebensgrundlage benötigen. Wer hätte gedacht, dass Hunderte von Kilometern nördlich des Polarkreises noch große Bäume wachsen. In größten Waldgebiet unsere Erde, den borealen Wälder Sibiriens, stand die Suche nach der größesten Raubkartze der Erde, dem Amur Tieger im Vordergrund

Aus Kanada erzählt Markus Mauthe von seinen Streifzügen durch den „Great Bear Rainforest“, der Heimat des weißen Spirit-Bären, einer seltenen Unterart des Schwarzbären. Neben den gemäßigten Regenwäldern Patagoniens ist dies wohl die imposanteste Gegend, in der diese Waldart auch heute noch großflächig existiert. Eine Welt jenseits unserer Vorstellungen ist das Kongo-Becken in Afrika. Neben der allgegenwärtigen Korruption, den Wilderern, Holzfällern, der Hitze und den unzähligen Moskitos waren es vor allem die magischen Momente im Regenwald: der Besuch der Waldelefanten, Gorillas, und Baka Pygmäen, die dem Fotografen unvergesslich bleiben werden. Nicht ohne Grund werden die Tropen Asiens „Paradieswälder“ genannt. In Papua-Neuguinea erklomm Markus Mauthe zusammen mit Einheimischen einen bis dato unerforschten mit dichtem Wald bewachsenen Vulkan, und auf Borneo war er zu Gast bei den Baummenschen, den „Orang- Utans“. „Planet der Wälder“ ist ein Vortrag, der Sehnsüchte weckt und Lust macht, ursprüngliche Wildnis selbst zu erleben. Als engagierter Naturschützer ist es Markus Mauthe ein Anliegen, die noch auf der Erde verbliebenen grünen Paradiese zu schützen. Deshalb arbeitet er innerhalb der globalen Waldkampagne von Greenpeace mit am Ziel, die noch vorhandenen Urwälder für kommende Generationen zu bewahren. Denn kaum einer weiß, dass schon 80 Prozent aller natürlichen Wälder von unserer Welt verschwunden sind. Dieser Vortrag soll Menschen für die Natur begeistern. Natürlich soll er auch zeigen, wie sich jeder Einzelne in seinem Alltag mit einfachen Mitteln für den Urwald einsetzen kann und dabei gleichzeitig aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Ergänzt wird dieser Live-Vortrag durch einfühlsame Musikpassagen, die von Kai Arend komponiert wurden.

Am Mittwoch, den 14.11.07 kam Markus Mauthe mit der Multimediaschau „Planet der Wälder - Expeditionen in die grünen Paradiese der Erde“ auch in das Johanneszentrum in Neumarkt. Die Veranstaltung begann um 20.00Uhr und etwa 60 Interessierte konnten die herrlichen Naturaufnahmen von Markus Mauthe bewundern. Gespannt lauschten die Besucher den Ausführungen des Fotografen und konnten sich dann ein Bild von der Zerstörung der Urwälder und den daraus entstehenden Folgen für unsere Erde und uns machen.