Unser Energie-Ansprechpartner: Thomas John
Die Nürnberger Greenpeace-Gruppe engagiert sich mit Tatkraft zum Thema Energie: z.B. gegen den Neubau extrem klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Wussten Sie, dass der Nürnberger Energieversorger N-Ergie erwägt, sich an einem Steinkohlekraftwerk in Brunsbüttel zu beteiligen? Nicht mit uns!
Sie ist ein energiepolitisches Auslaufmodell, das sich viel zu risikoreich und problembehaftet darstellt, und daher völlig ungeeignet ist für die Anforderungen einer neuartigen Energieversorgung mit vorallem erneuerbaren Energien.
Die Endlagerung des hochradioaktiven Atommülls ist völlig ungelöst – die einstürzenden und absaufenden Endlager Morsleben und ASSE (Link zur ZDF-Dokumentation) zeigen den völlig verantwortungslosen und skandalösen Umgang der Atomindustrie mit diesem Problem.
Das Risiko von Störfällen in den überalterten Atomkraftwerken steigt mit zunehmender Laufzeit: wie man leider sehr deutlich an Krümmel, Biblis, Brunsbüttel und weiteren sehen kann.
Bislang trägt jeder einzelne Steuerzahler die Entsorgungskosten für den Atommüll fast vollkommen alleine, die großen Konzerne wie Vattenfall, RWE, EnBW und Eon konnten nach neuesten Erkenntnissen (Monitor) zu einem Spottpreis ihren Atommüll loswerden. So werden diese praktisch noch von ihren Kunden subventioniert und auch für die horenden Folgekosten der Enlagerproblematik werden wohl nicht die Verursacher (= Energiekonzerne) zur Kasse gebeten werden!
Ein bisher sträflich vernachlässigter Aspekt ist der Uranabbau, denn die Gewinnung des angeblich so „sauberen“ Urans hat katastrophale Auswirkungen: Unmengen von radioaktiv verseuchtem Abraum fällt an, der dauerhaft riesige Gebiete in den Abbauländern verschmutzt. Das zeigt sehr gut der Film „Uranium – is it a country“, den wir gemeinsam mit dem EWB (Energiewendebündnis) im April im Filmhauskino zeigten.
Hier liegt die Zukunft unserer Energieversorgung. Durch das Erneuerbaren Energiengesetz (EEG) wurde die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Erneuerbaren unaufhaltsam wachsen können.
Wie können Sie die Umstellung von Atom und Kohle auf Erneuerbare Energien unterstützen?
Endlich das tun, was Sie schon immer tun wollten: Zu einem Ökostromanbieter wechseln - das ist ganz einfach und tut auch nicht weh :-) Sie entziehen damit der Atom- und Kohlelobby Ihr Geld und geben einen zusätzlichen Anreiz für den Bau neuer Anlagen der Erneuerbaren.
Und natürlich: Energie einsparen, wo immer es geht! (CO2-Rechner)
- auch schon früher waren wir in Sachen Atommüll aktiv!
Zwischen 2001 und 2003, als noch hochradioaktiver Atommüll vom AKW Isar 2 (bei Landshut) durch Nürnberg bzw. das Altmühltal in die französische WAA La Hague transportiert wurde, haben wir mit Aktionen dafür gesorgt, dass die Verschiebung des Atommülls nicht im Verborgenen ablaufen konnte. Wir machten u.a. eine Floßtour auf der Altmühl, hängten Banner an einen Brückenpfeiler, waren – wie bei Hase und Igel – immer wieder an unterschiedlichen Orten in Nürnberg oder im Altmühltal präsent, wenn die Castoren mit bis zu 100 km/h an uns vorbei rauschten.