
Potsdam, 02.07.2010 - Aktivisten von Greenpeace Potsdam und Berlin demonstrierten heute gemeinsam vor dem Landtag in Potsdam gegen die CCS-Technologie. "Wir wollen die Abgeordneten daran erinnern, das CCS eine riskante Technologie ist, die uns im Klimaschutz nicht weiter bringen wird.", sagt Julia Lesmeister von Greenpeace Berlin.
CCS steht für Carbon Capture and Storage. Bei dieser Technologie soll Kohlendioxid in fossilen Kraftwerken aus den Abgasen gefiltert werden, um es dann unter die Erde zu verpressen. Dies stellt große Risiken für Mensch und Natur dar. Denn gleichzeitiges Austreten großer Mengen Kohlendioxid kann Erstickungsgefahr für Lebewesen bedeuten. Und niemand kann garantieren, dass das Kohlendioxid auch wirklich unter der Erde bleibt.
Auch ökonomisch ist die Technologie fragwürdig – die Anlagen zur CO2-Abscheidung sind teuer und fressen Energie. In einem CCS-Kraftwerk muss deshalb bis zu einem Drittel mehr Kohle für dieselbe Energieausbeute verfeuert werden. Im Jahr 2020, wenn CCS einsatzfähig sein soll, dürfte zum Beispiel Strom aus Windkraftanlagen bereits billiger sein.

Potsdam, 19.06.2010 - Am Samstag hat Greenpeace Potsdam, mit Unterstützung von Greenpeace Berlin, die Besucher der Regionalkonferenz der Linken über CO2 - Verpressung infomiert. Der größte Teil der Besucher war an unserem Infomaterial interressiert und war auch der Meinung, dass CCS keine Lösung ist.
Das Papp - Kohlekraftwerk und Ortsschilder, der Orte, die durch Braunkohle-Tagebau abgerissen werden müssen, machten auch auf die Problematik aufmerksam.
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