Greenpeace Potsdam infomierte in der Biospäre Potsdam über den Schutz alter Buchenwälder. Kinder konnten sich beim "Urwaldspiel" dem Thema spielerisch nähern.
Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
- Sofortiger Einschlagstopp für alle öffentlichen Buchen- und Laubwälder, die älter als 140 Jahre sind, bis ein bundesweites Schutzkonzept umgesetzt ist.
- Bis 2020 sollen zehn Prozent der öffentlichen Wälder rechtlich verbindlich aus der forstlichen Nutzung genommen werden.
- Ökologische Waldnutzung soll für 90 Prozent der öffentlichen Waldfläche verbindlich festgeschrieben werden.
- Greenpeace schützt alte Buchenwälder im Spessart
- Protest gegen Export alter Buchen - Aktion beendet
- Greenpeace-Studie "Alte Buchenwälder im Verbund schützen (Kurzfassung)"
- Video: So werden in Bayern alte Buchenwälder zerstört:
- die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
- die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
- einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
- und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
- Hintergrundinfo: "Wie der Klimakiller Braunkohle die Lausitz zerstört" (Greenpeace.de)
- Bilder von der Aktion:
- "Energiestrategie 2030" in Brandenburg beschlossen: "Ein schwarzer Tag für den Klimaschutz": Zum Beschluss der braunkohle-freundlichen "Energiestrategie 2030" des Landes Brandenburg wurde in einer symbolischen Handlung der Klimaschutz aus der Staatskanzlei zu Grabe getragen am 28.02.2012
- „Brandenburgs Energiepläne gefährden kommende Generationen“: Greenpeace-Aktivisten protestieren vor dem Brandenburger Landtag in Potsdam. Der Anlass: Eine Expertenanhörung zur Energiestrategie 2030. Schon einen Tag vorher hatte Greenpeace eine Stellungnahme gegen den kohlefreundlichen Entwurf der "Energiestrategie 2030" beim Wirtschaftsministerium eingereicht. am 08.02.2012
- Greenpeace-Aktivisten begleiten die Vorstellung der Energiestrategie 2030 im Wirtschaftsministerium. Mit dem Banner "Braunkohle-Strategie zerstört Klima + Brandenburgs Zukunft" protestierten sie gegen den kohlefreundlichen Entwurf am 10.01.2012
- Keine Unterstützung von AKW-Neubauten
- Vollständiger Atomausstieg bis 2015
- Massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Zahl hocheffizienter Gaskraftwerke (als Brückentechnologie)
- Umsetzung einer konsequenten Effizienzstrategie
- Infoartikel zum Thema (Greenpeace.de)
- Hintergrundinfo: "Von Fukushima lernen, Frau Merkel! Kein Geld für neue AKW weltweit." (Greenpeace.de)
- Bilder von der Aktion:
- Greenpeace Aktivisten protestieren mit einem adventlich geschmückten Infostand gegen den am 1. Adventswochenende geplanten Castortransport nach Gorleben am 05.11.2011.
- Greenpeace Aktivisten setzen sich für eine Energiewende hin zu 100% Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 in Deutschland am 27.06.2011 ein.
- die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
- die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
- einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
- und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
- Weiterhin wird die ausführliche Überarbeitung des Entwurfes zur Energiestrategie unter Einbeziehung der Umweltverbände und Bürgerinitiativen gefordert.
- Greenpeace-Studie: Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in Brandenburg 2030
- Stellungnahme von Greenpeace zum Entwurf der Energiestrategie 2030
- Anlässlich einer Aktuellen Stunde im Landtag protestieren Greenpeace-Aktivisten gegen den Entwurf der Energiestrategie 2030 am 26.02.2012
- Greenpeace-Aktivisten begleiten die Vorstellung der Energiestrategie 2030 im Wirtschaftsministerium. Mit dem Banner "Braunkohle-Strategie zerstört Klima + Brandenburgs Zukunft" protestierten sie gegen den kohlefreundlichen Entwurf am 10.01.2012
- Greenpeace Potsdam protestiert vor der Regionalkonferenz des Wirtschaftsmnisteriums am 01.11.2011
- die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
- die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
- einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
- und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
- Weiterhin wird die ausführliche Überarbeitung des Entwurfes zur Energiestrategie unter Einbeziehung der Umweltverbände und Bürgerinitiativen gefordert.
- Artikel zur Studie: “Erneuerbare Energien Potenziale in Brandenburg 2030“ (Greenpeace.de); dort ist auch die Studie sowie eine Kurzfassung zum Download zu finden
- Hintergrundinfo: "Wie der Klimakiller Braunkohle die Lausitz zerstört" (Greenpeace.de)
- Bilder von der Aktion:
- Greenpeace Aktivisten demonstrieren vor dem Kommunalpolitschen Tag im Landtag und fordern den Stopp der laufenden Braunkohleplanverfahren und ein klares Bekenntnis zu den Klimazielen der Energiestrategie Brandenburgs aus dem Jahr 2008 am 21.01.2012
- Greenpeace Aktivisten begleiten die Vorstellung der Energiestrategie 2030 im Wirtschaftsministerium. Mit dem Banner "Braunkohle-Strategie zerstört Klima + Brandenburgs Zukunft" protestierten sie gegen den kohlefreundlichen Entwurf am 10.01.2012
- Greenpeace Potsdam protestiert vor der Regionalkonferenz des Wirtschaftsmnisteriums am 01.11.2011
- die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
- die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
- einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
- und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
- Weiterhin wird die ausführliche Überarbeitung des Entwurfes zur Energiestrategie unter Einbeziehung der Umweltverbände und Bürgerinitiativen gefordert.
- Hintergrundinfo: "Wie der Klimakiller Braunkohle die Lausitz zerstört" (Greenpeace.de)
- Bilder von der Aktion:
- Greenpeace-Aktivisten begleiten die Vorstellung der Energiestrategie 2030 im Wirtschaftsministerium. Mit dem Banner "Braunkohle-Strategie zerstört Klima + Brandenburgs Zukunft" protestierten sie gegen den kohlefreundlichen Entwurf am 10.01.2012
- Greenpeace Potsdam protestiert vor der Regionalkonferenz des Wirtschaftsmnisteriums am 01.11.2011
- Keinen neuen Tagebaue
- Keine neuen Kohlekraftwerke
- Einen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030
- Eine Energiewende basierend auf Erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen
- Hintergrundinfo: "Wie der Klimakiller Braunkohle die Lausitz zerstört" (Greenpeace.de)
- Greenpeace Potsdam überreicht Ministerpräsident Platzeck „Plan für die Energiewende“ am 14.04.2011
- Greenpeace Potsdam protestiert vor der Regionalkonferenz des Wirtschaftsmnisteriums am 01.11.2011
- Zur Kampagne: "2011: Gegen Braunkohle in der Lausitz" - (Greenpeace.de)
- Hintergrundinfo: "Wie der Klimakiller Braunkohle die Lausitz zerstört" (Greenpeace.de)
- Vorlage zum Basteln einer "grünen Lesebrille" mit sichtversperrender "Braunkohleblende"
- Greenpeace Potsdam überreicht Ministerpräsident Platzeck „Plan für die Energiewende“ am 14.04.2011
- Greenpeace Potsdam protestiert vor der Regionalkonferenz des Wirtschaftsmnisteriums am 01.11.2011
- Zu "Papierverbrauch und Umweltzerstörung" - (Greenpeace.de)
- Zu den verschiedenen Siegeln: "Woran erkennt man umweltfreundliches Papier" - (Greenpeace.de)
- Themenseite Wälder (Greenpeace.de)
- Über das Thema Papier (Greenpeace.de)
- Artikel von Anike Peters über den Besuch (Greenpeace Blog)
- Über die Klimazeuginnen (Oxfam Deutschland)
- Artikel von Greenpeace Deutschland (Greenpeace.de)
- Kampagne von Greenpeace Deutschland gegen neue Tagebaue (Greenpeace.de)
- Anleitung
- Schablone 1 Strahlungszeichen
- Schablone 2 Protest-X
- Schablone 3 Boden und Teelichthalter
- Schablone 4 Deckel
Lest mehr über den geplanten Castortransport und erfahrt wie ihr euch bei den Protesten beteiligen könnt auf der Themenseite Atomkraft von Greenpeace Deutschland

Potsdam, 24. 9. 2011 Anlässlich des internationalen Klima-Aktionstages forderten Greenpeace Jugendliche in 10 Städten von Volkswagen mehr Verantwortung zum Klimaschutz.
Bei einem Flashmob wurde ein „Darth Vader“ von ca. 15 Jugendlichen aus Potsdam und Berlin durch die Brandenburger Straße in Potsdam gejagt, welcher am Ende zwischen der „Guten Seite“ oder der „Dunklen Seite“ von VW wählen musste. Natürlich entschied er sich letztendlich für die Greenpeace-Forderungen und damit für die gute Seite. Die Figur des „Darth Vader“ war dabei eine Anspielung auf die Parodie eines VW-Werbefilms, mit welcher Greenpeace bereits im Juni dieses Jahres im Internet dazu aufgerufen hatte, dass der Konzern sich für mehr Klimaschutz einsetzt. Über 370.000 Unterstützer haben sich auf www.vwdarkside.com bisher an der Greenpeace-Kampagne beteiligt.
Außerdem konnten sich Passanten an einer Fotoaktion beteiligen und sich am Aktionsort mit Sprechblasen fotografieren lassen, auf denen direkte Botschaften an VW zu lesen sind: „Ich will Spritsparer statt Spritfresser!“ oder die Aufforderung „Nicht lang schnacken, Klimaschutz anpacken!“. Außerdem hatte jeder die Möglichkeit, eine eigene Botschaft in der Sprechblase zu platzieren. Alle Fotos wurden auf die Facebook-Seite der Greenpeace Jugend hochgeladen.
Mit der Aktion fordern die Greenpeace Jugendlichen den Konzern dazu auf, seiner Verantwortung als Europas größtem Autokonzern gerecht zu werden. VW soll seine Spritspartechnologie in die gesamte Flotte einbauen und sich für ambitionierte Klimaschutzziele in Europa einsetzen.
[Presseerklärung vom 24.09.2011]
Potsdam, 21.8.2011 Bereits zum zweiten Mal war Greenpeace Potsdam beim Kinderumweltfest „Ein Koffer grün“ im Potsdamer Volkspark als Kooperationspartner dabei. Mit vielfältigen Informations-, Bastel- und Mitmachangeboten konnte sich verschiedenen Umweltthemen spielerisch genähert werden. Besonders beliebt war das Basteln von Atomkraftwerken – natürlich mit anschließender genüsslicher Vernichtung dieser gefährlichen Technologie. Die Energiewende konnte außerdem nachvollzogen werden, indem mit wenigen Handgriffen aus einem Radioaktivitätszeichen ein Windrad wurde. Während die Kinder bastelten, konnten die Erwachsenen sich an den Infoständen zu den Themen Energie und Ernährung mit Wissen versorgen. Dem Thema Ernährung, insbesondere der Problematik der Urwaldzerstörung für die Produktion von Palmöl, waren auch das selbst geschriebene Theaterstück der Greenpeace-Gruppe sowie die Kinder-Schnipseljagd gewidmet. Der traurige Orang-Utan, der seine Heimat an die Palmölplantagen verliert, machte sichtlich Eindruck auf die aufmerksamen kleinen Zuschauer.
Um die Zerstörung der Urwälder ging es auch am Infostand zum Thema Papier. An einer Infotafel konnten sich Kinder wie Erwachsene darüber informieren, was Papier mit Urwald zu tun hat, um anschließend ein Quiz zu lösen. Gewinn: Eine Rolle Klopapier – aus Recyclingpapier natürlich. Die kleineren Kinder hatten unterdes Spaß sich in einem überdimensionalen Brettspiel den Weg durch den Dschungel zu bahnen. Heraus fand am schnellsten, wer den Urwald durch sein Verhalten geschützt hat.
Nachdem das Fest im letzten Jahr aufgrund des schlechten Wetters ausfallen musste, war der diesjährige sonnige Tag ein voller Erfolg. Vielleicht war das Wetter sogar etwas zu gut - die Vorträge in der dunklen Jurte waren nur spärlich besucht.


Eine live Mulivisionsshow von Markus Mauthe
Samstag, 20.08.2011 21:00 Uhr - Markus Mauthe kommt auf seiner Tournee mit der Multimedia-Show "Europas wilde Wälder" auch in das Inselkino auf der Freundschaftsinsel in Potsdam. Der Einlass ist um 20:30 Uhr, Eintritt für die Veranstaltung ist frei. Als Alternative bei Regen findet die Veranstaltung im Thalia Kino in Babelsberg statt.
Noch gibt es sie in Europa - unberührte Waldgebiete durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Graueule auf die Jagd begibt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser Lebensräume mit der Kamera einzufangen. „Wilde Wälder Europas“ gibt mit wunderschönen, mitreißenden Bildern und live erzählten Geschichten einen Einblick in diese faszinierenden Wälder vor unserer Haustüre. Markus Mauthe unterstützt die globale Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten Urwälder für kommende Generationen bewahren will.
[Presseerklärung zur Tournee von Greenpeace.de]
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
- Artikel über die Multivisionsshow (Greenpeace.de)
- Weitere Termine der Tournee (Grennpeace.de)
- Themenportal Wälder (Greenpeace.de)

Atomausstieg ja, aber nicht so! Am 30. Juni stimmt der Bundestag über den Atomausstieg 2022 und den Bau neuer klimaschädlicher Kohlekraftwerke ab. Über eine Viertelmillion Menschen haben den Energiewende-Apell an Bundeskanzlerin Merkel unterschrieben!
Herzlichen Dank!!! Greenpeace wird alle gesammelten Stimmen demnächst in Berlin übergeben!
In Berlin und in 20 weiteren Städten fanden am 28. Mai Anti-Atomkraft-Demonstrationen statt. In Berlin ging es um 12 Uhr am Roten Rathaus los und der Zug bewegte sich bis zum Endpunkt vor der CDU-Zentrale, wo es Kundgebungen gab.
Weitere Informationen unter ausgestrahlt.de.


Potsdamer Bürger können ihr Zeichen für die Energiewende setzen
Samstag, 14.05.2011 von 10 bis 16:30 Uhr - Deutschland braucht jetzt die Energiewende. Denn die Katastrophe in Fukushima zeigt einmal mehr, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Fakt ist: eine Energiewende ist machbar und realistisch. Das haben die Berechnungen des Greenpeace-Energiekonzepts “Der Plan” ergeben.
Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche “Deutschland ist erneuerbar” können die Potsdamer Bürger am Samstag, den 14. Mai, auf der Freundschaftsinsel ihr Zeichen für die Energiewende setzen. Sie können ein Windrad signieren, das den Umbruch in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien symbolisiert. Es zeigt ein gelb-schwarzes Atom-Zeichen, das zu einem Windrad mit grünen Flügeln gefaltet ist.
Ab 16.00 Uhr werden die Windräder auf der Freundschaftsinsel zu einem Windpark aufgebaut. Diese und zahlreiche weitere Windräder, die innerhalb der gesamten Aktionswoche in deutschen Städten gesammelt wurden, werden kurz vor Ende des Moratoriums in Berlin großflächig präsentiert.
[Ankündigung für den 14.05.2011]
[Presseerklärung vom 14.05.2011]
Weitere Informationen:
- Artikel zum "Plan" (Greenpeace.de)
- Der Plan (Greenpeace.de)
- "100 gute Gründe gegen Atomkraft" (ElektrizitätsWerke Schönau Vertriebs GmbH)

Sie fordern von der Politik: Unsere Zukunft ist erneuerbar!
Samstag, 14.05.2011 12:00 Uhr - Zwei Tage vor der Veröffentlichung des Berichts der Reaktorsicherheitskommission stehen heute Greenpeace Jugendliche aus Potsdam auf dem Kutschenberg. Dieser ist mit 201 Metern der höchste Gipfel in Brandenburg. Die jungen Aktivisten hissen eine Flagge, auf der das Landeswappen von Brandenburg mit einem Windrad zu sehen ist. Auf ihr steht: „Unsere Zukunft ist erneuerbar!“. Die Gipfelstürmer fordern mit ihrer Aktion Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) auf, sich für einen Atomausstieg bis 2015 und eine konsequente Energiewende einzusetzen. Zeitgleich besteigen insgesamt 150 Jugendliche die höchsten Berge aller Bundesländer. Der niedrigste Gipfel mit 33 Metern Höhe liegt in Bremen, der höchste ist die Zugspitze mit 2.962 Metern Höhe. Hier errichten die Jugendlichen zusätzlich ein rund fünf Meter hohes Windrad.
[Presseerklärung vom 14.05.22011]
Weitere Informationen:
- Artikel über den Gipfelsturm (Greenpeace.de)
- Artikel zum "Plan" (Greenpeace.de)
- Der Plan (Greenpeace.de)
- "100 gute Gründe gegen Atomkraft" (ElektrizitätsWerke Schönau Vertriebs GmbH)

Zu diesen Themen lädt Greenpeace Potsdam in Kooperation mit der Regionalgruppe des IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War/ Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) Interessierte zu einem Abend mit Vortrag und Gespräch ein:
Donnerstag, 28.4.2011 -- 19 Uhr
Haus der Natur Potsdam
(Lindenstraße 34, Innenhof, 14467 Potsdam)
Eine Veröffentlichung zu den gesundheitlichen Folgen "25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl" wird von Gudrun Hamann, Fachärztin und Mitglied im IPPNW/ Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. vorgestellt. Aktuelle Bezüge zu Fukushima werden verdeutlicht.
Schwerpunkt des Abends wird jedoch die Energiewende in Deutschland sein. Greenpeace hat in einem neuen Szenario durchgerechnet, wie der Atomausstieg bis 2015 sowie der komplette Umstieg auf Erneuerbare Energien bis 2050 möglich ist. Dieser "Fahrplan" ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien wird Nico Blume von Greenpeace Potsdam vorstellen. Zum Abschluss werden noch verschiedenste Ideen dargestellt, wie jede/r von uns die Energiewende durch lokales Handeln voranbringen kann - von der Bürgersolaranlage bis zur Wahl der richtigen Bank. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit dem Publikum!
[Ankündigung für den 28.04.2011]
Weitere Informationen:
- Die Internetpräsenz der IPPNW
- Artikel zum "Plan" (Greenpeace.de)
- Der Plan (Greenpeace.de)
- "100 gute Gründe gegen Atomkraft" (ElektrizitätsWerke Schönau Vertriebs GmbH

Berechnungen bestätigen: Atomausstieg bis 2015 ist realistisch
Donnerstag, 14.04.2011 - Einen Tag, bevor Ministerpräsident Matthias Platzeck zum Energiegipfel nach Berlin fährt, übergeben ihm die Umweltschützer das neue Greenpeace- Energiekonzept „Der Plan“. Dieser bestätigt: Die Stilllegung der 17 deutschen Atomkraftwerke kann bis 2015 erfolgen, ohne dass es zu Problemen bei der Stromversorgung kommt.
Die Ereignisse um Fukushima haben die gesellschaftliche Diskussion um Atomlaufzeiten und die künftige Energieversorgung in Deutschland neu entfacht. Beim Energiegipfel am 15. April werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren Amtskollegen aus den Bundesländern Fragen wie: „Wie lange wollen wir das Restrisiko noch tragen?“ und „Wie schnell ist der Atomausstieg machbar?“ diskutieren.
Die Aktivisten stehen mit einem Atom-Zeichen, das zu einem dreidimensionalen Windrad gefaltet ist, vor der Staatskanzlei. Das Windrad symbolisiert den Wechsel des Atomzeitalters in eine zukünftige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien. Auf einem Banner steht die Aufschrift: „Deutschland ist erneuerbar, Herr Platzeck." Zusätzlich zum Greenpeace-Energiekonzept überreichen die Aktivisten ein kleines Windrad.
[Presseerklärung vom 14.04.2011]
Weitere Informationen:

Anti-Braunkohle-Tour macht Halt vor dem Brandenburger Tor in Potsdam
Donnerstag, 11.03.2011 - Unter dem Motto: "Hirn an, Kohle aus - Klimaschutz geht anders!" haben sich Greenpeace-Aktivisten aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zusammengeschlossen und touren durch das Ostdeutsche Braunkohlegebiet. Dabei machen sie Halt an wichtigen Orten, wie den Landeshauptstädten Magdeburg, Dresden und Potsdam, großen Städten wie Halle sowie vor der Landeszentrale von Vattenfall in Cottbus.
Mit dieser Tour unterstützen sie die Forderungen nach einem sozial verträglichen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 und einen schnellen Einstieg in die Erneuerbaren Energien.
Die Stationen der Tour im Überblick:
- 04.03. in Magdeburg
- 05.03. in Halle
- 11.03. in Potsdam vor dem Brandenburger Tor
- 12.03. in Dresden
- 14.03. in Cottbus
Was kann jeder tun?
Kommen Sie zu den jeweiligen Stationen und unterstützen Sie unsere Forderung. Sie können auch eine Online-Unterschriftenaktion unterzeichnen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit ihre Wahlentscheidung bei kommenden Landtagswahlen nach den Parteiprogrammen auszurichten, in denen ein ernsthafter Ausstieg aus der Braunkohle geplant wird. Außerdem können Sie, durch den Wechsel zu einem echten Ökostrom-Anbieter, der Braunkohle den Geldhahn abdrehen. Informationen dazu erhalten Sie unter Atomausstieg-Selber-Machen.de.
[Presseerklärung vom 11.03.2011]
Weitere Informationen:
Donnerstag, 03.03.2011 - 19:00 Uhr
Im Filmmuseum wird "Die 4. Revolution - Energy Autonomie" gezeigt, eine Dokumentation über Chancen die durch erneuerbare Energien möglich geworden sind und warum die zentralen atomar-fossilen Energiestrukturen so schlecht für die Menschheit sind. Der Film ist von Carl A. Fechner.
Das Filmgespräch wird mit Nnimmo Bassey, Nigeria (Vorsitzender der internationalen Umweltorganisation Friends of the Earth, Träger des Alternativen Nobelpreises 2010), Sven Giegold (Mitglied der Grünen Fraktion im Europaparlament), Monika Griefahn (ehem. Umweltministerin und MdB, Co-Vorsitzende der Right Livelihood Award Stiftung) und Jakob von Uexküll, Stockholm (Begründer des Alternativen Nobelpreises) statt. Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)
Wir sind im Foyer mit einem Infostand anzutreffen. Dort können Sie von uns aktuelle Informationen zu den Themen Erneuerbare Energien, Öl und Braunkohle bekommen.
Weitere Informationen: Die Ökofilmtour

Potsdam, 24.02.2011 - Auf der Brandenburger Straße vor Kaiser’s lässt Greenpeace Potsdam in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr Verbraucher von heute ein Produkt von morgen genießen – Fischbrötchen aus dem Jahr 2050. Doch Probanden werden schnell feststellen, dass kein Fisch, sondern nur Remoulade auf den Brötchen zu finden ist. Nun können Potsdams Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden, ob ihnen das schmeckt. Damit sich jeder auch noch im Jahr 2050 eines Fischbrötchens erfreuen kann, welches diesen Namen auch verdient, berät Greenpeace Potsdam in Sachen Fischkonsum und verteilt spezielle Einkaufsratgeber.
Die kommerziell genutzten Fischbestände unserer Meere sind in einem höchst bedrohlichen Zustand: Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass weltweit die Hälfte aller Fischbestände bis an ihre Grenzen genutzt ist. Allein in Europa sind bereits 88% der Bestände überfischt, wovon sich 30% außerhalb sicherer biologischer Grenzen befinden und sich möglicherweise nicht mehr erholen. Wissenschaftler prognostizieren bis 2050 einen Kollaps der meisten kommerziellen Fischereien. Gründe für diese dramatische Lage sind im viel zu hohen Fischverbrauch, nicht nachhaltigen Fangmethoden und –quoten zu finden. Insgesamt dominiert kurzfristiger Profit über langfristige Nutzung.
[Presseerklärung vom 24.02.2011]
Weitere Informationen zu Fischerei und über unsere Meere:
Themenportal Meere auf Greenpeace.de
Der neue Ratgeber: Fisch - beliebt aber bedroht (Dezember 2010)
Einkaufsratgeber Fisch (PDF; Dezember 2010)

Potsdam, 14.02.2011 - Kurz vor dem Castortransport von Karlsruhe nach Greifswald-Lubmin, der voraussichtlich vom 15. bis 18. Februar stattfindet, hat Greenpeace Potsdam in Kooperation mit dem Anti-Atom-Bündnis Potsdam dazu aufgerufen, gemeinsam gegen Atomkraft zu protestieren. Um 18:15 Uhr haben 40 Personen eine Menschenkette auf dem Platz der Einheit in Form eines „X“, dem Symbol der Anti- Atombewegung, aufleuchten lassen.
Mit diesem zweiten Castortransport nach Lubmin sollen 5 Castoren mit 140 Glaskokillen aus flüssigen Plutonium-Uran-Abfällen aus dem Atomforschungszentrum in Karlsruhe zum Zwischenlager transportiert werden. Das Zwischenlager wurde eigentlich für Atommüll und Abfälle aus dem Abbau der ostdeutschen Atomkraftwerke in Greifswald und in Rheinsberg gebaut. Ein Transport quer durch Deutschland sollte vermieden werden, um die Gefahren durch den hochradioaktiven Müll für die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Bis es eine Lösung für die großen Mengen an Atommüll gibt, sollte eine Zwischenlagerung nach dem Verursacherprinzip stattfinden. Doch es wird wohl noch lange dauern bis wir in Deutschland ein Endlager haben werden. Weltweit ist diese Frage noch ungelöst und auch der von der Bundesregierung auserwählte Salzstock in Gorleben ist nach geologischen Untersuchungen völlig ungeeignet. Es muss daher endlich eine ergebnisoffene Suche nach einem geeigneten Standort für ein Atommüll- Endlager in Deutschland gestartet werden.
[Presseerklärung vom 14.02.2011]
Weitere Informationen zu Atomkraft und Castortransporten nach Lubmin:
Themenportal Atomkraft auf Greenpeace.de
Greenpeace-Informationen über das Zwischenlager in Lubmin (PDF; Dezember 2010)
Greenpeace-Informationen zu Gas im Salzstock Gorleben (Februar 2011)