Greenpeace: Jeder kann alte Buchen retten!

Greenpeace Potsdam infomierte in der Biospäre Potsdam über den Schutz alter Buchenwälder. Kinder konnten sich beim Greenpeace Potsdam infomierte in der Biospäre Potsdam über den Schutz alter Buchenwälder. Kinder konnten sich beim "Urwaldspiel" dem Thema spielerisch nähern. Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
Potsdam, 31.03.2012 - Potsdamer Greenpeace-Aktivisten protestierten heute gemeinsam mit 53 anderen Greenpeace-Gruppen in ganz Deutschland für den Schutz alter Buchen. In der Biospäre Potsdam verteilten sie an einem Infostand drei Meter lange Maßbänder an die Besucher, mit denen sie den Umfang und das Alter der Bäume in ihrer Umgebung bestimmen können. Die Mitmacher können Fotos und Informationen über die dicksten Buchen direkt an Greenpeace schicken (Stichwort „Alte Buchen retten“, redaktion@greenpeace.de). „Mit dieser Aktion können sich viele Menschen für den Schutz der Urwälder von morgen engagieren“, sagt Susanne Hiller, Sprecherin von Greenpeace-Potsdam. „Wir brauchen alte Wälder für uns, für den Klimaschutz und für den Erhalt vieler Tiere und Pflanzen. Sie sind durch intensive Einschläge bedroht.“

Erst im Jahr 2011 erklärte die UNESCO fünf alte Buchenwälder in Deutschland zum Weltnaturerbe. Um die internationalen und nationalen Ziele zum Schutz der Artenvielfalt umzusetzen, reicht diese Fläche jedoch nicht aus. Weil Landesregierungen wie zum Beispiel Bayern keine Auskunft über öffentliche Wälder geben, ist nicht erkennbar, welche Gebiete schützenswert sind und wo eingeschlagen wird. Greenpeace-Aktivisten hatten in den vergangenen Wochen mit Maßbändern und GPS-Geräten den Wald im bayerischen Spessart untersucht und über 20.000 Bäume erfasst. Aus den Daten der alten Buchen und Eichen erstellten sie Karten. Dabei haben sie Einschläge im öffentlichen Wald aufgedeckt, die eindeutig gegen das nationale und europäische Naturschutzrecht verstoßen (http://gpurl.de/uVEI4).

Forstwirtschaft: maßvoll und ökologisch

Die unabhängige Umweltschutzorganisation hat die Landesforstbehörden und -betriebe der einzelnen Bundesländer angefragt, um den aktuellen Zustand der Buchenwälder zu erfahren. Bisher haben nur Rheinland-Pfalz und Thüringen Auskunft gegeben. „Anscheinend befürchten einige Landesforste, dass ihr jahrelanger Raubbau öffentlich werden könnte“, so Hiller. „Viele Forstminister sind völlig maßlos geworden. Sie interessiert vor allem, wie viel Geld sie aus den öffentlichen Wäldern holen können.“ Für die Bewirtschaftung der öffentlichen Wälder sind die jeweiligen Landesforstbehörden bzw. -betriebe zuständig. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Forstbehörden privatwirtschaftlich ausgerichtet, mit dem Ziel, größere Gewinne für die Landeskassen abzuwerfen. Aus Kostengründen kommen immer mehr Schwerstmaschinen, sogenannte Harvester, zum Einsatz. Diese hinterlassen häufig breite Schneisen der Verwüstung und Fahrspuren im Wald. In der Regel wird das ganze Jahr über Holz eingeschlagen - ohne Rücksicht auf Brut- und Aufzuchtszeiten der heimischen Tiere. „Wenigstens zehn Prozent der Waldflächen sollten ganz der Natur überlassen werden. Der restliche Wald sollte nur noch ökologisch und nicht industriell bewirtschaftet werden“, fordert Hiller.

    Greenpeace fordert:
  • Sofortiger Einschlagstopp für alle öffentlichen Buchen- und Laubwälder, die älter als 140 Jahre sind, bis ein bundesweites Schutzkonzept umgesetzt ist.
  • Bis 2020 sollen zehn Prozent der öffentlichen Wälder rechtlich verbindlich aus der forstlichen Nutzung genommen werden.
  • Ökologische Waldnutzung soll für 90 Prozent der öffentlichen Waldfläche verbindlich festgeschrieben werden.
[Presseerklärung vom 31.03.2012]


Alle Infos zur Greenpeace-Fotoaktion finden Sie hier !


    Mehr Informationen und Material:
  • Greenpeace schützt alte Buchenwälder im Spessart
  • Protest gegen Export alter Buchen - Aktion beendet
  • Greenpeace-Studie "Alte Buchenwälder im Verbund schützen (Kurzfassung)"

  • Video: So werden in Bayern alte Buchenwälder zerstört:




  • "Ministerpräsident Platzeck versagt beim Klimaschutz"

    Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor dem Brandenburger Landtag für den Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle bis 2030

    Foto: Greenpeace Potsdam protestiert vor dem Landtag gegen den Entwurf der 'Energiestrategie 2030.'
    Diskussion mit Wirtschaftsminister Ralf Christoffers.Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 21.03.2012 - Anlässlich der Regierungserklärung von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) zur Energiepolitik in Brandenburg demonstrieren Greenpeace-Aktivisten vor dem Landtag für einen Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle.„Platzecks Braunkohle untergräbt die Energiewende“ steht auf einem Banner. Als Symbol für die rückwärtsgewandte Energiepolitik ist auf dem Banner ein Braunkohlebagger zu sehen, der ein Windrad zerstört und ein Dorf bedroht. Die Aktivisten fordern Ministerpräsident Platzeck auf, endlich eine Wende in der Brandenburger Energiepolitik und einen mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohle einzuleiten.

    Luftschloss: Platzeck beruft sich auf politisch gescheiterte CO2-Endlagerung

    Laut der Energiestrategie 2030 kann Brandenburg seine Klimaschutzziele nur durch die CCS-Technologie erreichen. Die Regierung beruft sich außerdem auf die vage Möglichkeit einer europäischen Kohlendioxid-Infrastruktur. Einen Plan B für das wahrscheinliche Scheitern von CCS hat die Regierung allerdings nicht. Selbst das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die Risikotechnologie CCS für faktisch gescheitert und sprach sich gegen einen Kraftwerksneubau in Jänschwalde aus.

    Braunkohle blockiert Energiewende – Umstellung auf Erneuerbare Energien möglich

    Große Braunkohlekraftwerke sind zu schwer und zu langsam regelbar, um die Erneuerbaren Energien sinnvoll zu ergänzen. Stattdessen verstopft Kohlestrom die Netze und bremst dadurch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und Innovationen im Bereich der Speichertechnologien. Dabei könnte Brandenburgs Stromerzeugung vollständig auf Erneuerbare Energien umgestellt werden. Dies belegt eine im Januar vorgestellte Studie von Greenpeace und dem Institut für Ökologische Wirtschaftforschung (IÖW). Dabei würden Land und Kommunen von einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung und der Beschäftigungszahlen profitieren.

      Greenpeace fordert:
    • die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
    • die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
    • einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
    • und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
    [Presseerklärung vom 21.03.2012]

    Bilder von der Aktion



    Kein Steuergeld für AKW-Neubauten im Ausland

    Greenpeace protestiert in Potsdam gegen Atom-Außenpolitik der Bundesregierung

    Foto: Greenpeace Aktivisten protestieren auf der Brandenburger Straße gegen Atom-Außenpolitik der Bundesregierung.'
    Greenpeace fordert die Finanzierung von AKW-Neubauten im Ausland zu stoppen.Foto © Stefan Kruse/Greenpeace Foto: Greenpeace Aktivisten protestieren auf der Brandenburger Straße gegen Atom-Außenpolitik der Bundesregierung.'
    Protestkekse der Greenpeace-Jugend geben Energie für den Protest.Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
    Potsdam, Brandenburger Straße, 03.03.2012 - Eine Sirene erschreckt die Passanten, es fallen Menschen um, eine Person im Strahlenschutzanzug betritt die Fläche und umzeichnet die Körper mit Kreide. Es ist symbolisch eine atomare Katastrophe geschehen und die mahnenden Umrisse der Opfer bleiben auf der Straße zurück. Mit dieser Aktion in Form eines Flashmobs wollen Aktivisten aus der Greenpeace-Jugend an die Katastrophe von Fukushima erinnern - diese begann vor fast einem Jahr und dauert noch immer an. Gleichsam macht sie auf die aktuelle Atom-Außenpolitik der Bundesregierung aufmerksam.
    Deutschland unterstützt mit der Absicherung von Krediten, so genannten Hermesbürgschaften, den Neubau von Atomkraftwerken. Unter anderem in China, Frankreich und Russland. Der Neubau eines Reaktors ist ohne staatliche Unterstützung kaum möglich. Hohe Kosten, lange Bauzeiten und das unkalkulierbare Risiko der Atomkraft machen solche Projekte für Investoren unattraktiv. Nutznießer der deutschen Atom-Bürgschaften ist vor allem der französische Nuklearkonzern Areva.

    Aktuell steht die Entscheidung über eine weitere Bürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für den Weiterbau eines erdbeben- und erdrutschgefährdeten Atomkraftwerks in Brasilien an - Angra 3. Die Technik und Sicherheitsstandards dieses Reaktors gelten bereits vor der Fertigstellung als völlig veraltet. Bereits im Jahr 1984 wurde mit dem Bau begonnen, nur zwei Jahre später sind die Arbeiten aufgrund von Finanzierungsproblemen wieder eingestellt worden. Die deutsche Bürgschaft soll nun die Fertigstellung des Uraltreaktors garantieren.

    Angra 3 ist baulich vergleichbar mit dem deutschen Atomkraftwerk in Grafenrheinfeld. Dieses Kraftwerk soll laut Atomgesetz in drei Jahren stillgelegt werden. Es ist damit das nächste deutsche Atomkraftwerk, das vom Netz geht. Die festgelegte Abschaltreihenfolge wurde im vergangenen Jahr von der Bundesregierung auf Grundlage einer Sicherheitsbewertung der Reaktorsicherheitskommission (RSK) erstellt.

      Greenpeace fordert:
    • Keine Unterstützung von AKW-Neubauten
    • Vollständiger Atomausstieg bis 2015
    • Massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Zahl hocheffizienter Gaskraftwerke (als Brückentechnologie)
    • Umsetzung einer konsequenten Effizienzstrategie
    [Presseerklärung vom 02.03.2012]

    Bilder von der Brandenburger Straße










    "Brandenburgs Energiepläne gefährden kommende Generationen"

    Stellungnahme zum Entwurf der Energiestrategie eingereicht

    Foto: Greenpeace Aktivisten untermalen Forderungen zum Ausstieg aus der Braunkohleverstromung vor dem Kommunalpolitischen Tag im Landtag.
    Klimakiller: Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde in Brandenburg. Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 8.02.2012 - Auch heute protestierten wieder Greenpeace-Aktivisten vor dem Brandenburger Landtag in Potsdam mit dem fünf mal zwei Meter großen Banner „Braunkohle-Strategie zerstört Klima und Brandenburgs Zukunft“. Der Anlass war eine Expertenanhörung zum Entwurf der "Energiestrategie 2030". Schon einen Tag vorher hatte Greenpeace eine Stellungnahme gegen den kohlefreundlichen Entwurf des Energiekonzepts beim Wirtschaftsministerium eingereicht.

    Der Entwurf der „Energiestrategie 2030“ der brandenburgischen Landesregierung ist nach Ansicht von Greenpeace nicht geeignet, die Energieversorgung künftig klimaverträglich und wirtschaftlich zu gestalten.

    Der Entwurf der rot-roten Landesregierung unter Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) formuliert Schwerpunkte der zukünftigen Energiepolitik. Sie setzt dabei weiter auf die klimaschädliche Braunkohle. Greenpeace kommt zu dem Schluss, dass die Landesregierung so ihre selbstgesetzten Ziele „Klimaverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Akzeptanz“ verfehlen wird. „Ministerpräsident Platzeck bürdet den kommenden Generationen Unmengen des Klimakillers CO2 und damit massive ökologische und wirtschaftliche Probleme auf, wenn seine Regierung die Verbrennung von Braunkohle weiterhin gutheißt“, sagt Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters.

    Brandenburg verteidigt seinen Kohlekurs mit dem Vorhaben, das anfallende CO2 mittels Verpressung unterirdisch zu lagern. Greenpeace hält den Aufbau einer europäischen CO2-Infrastruktur für gefährlich und zudem unrealistisch: Neben massiven Investitionskosten wäre der Energieaufwand für den Ferntransport von CO2 durch ein europäisches Pipeline-Netz erheblich. Dadurch würde die ohnehin schlechte Energie- und Umweltbilanz der sogenannten CCS-Technologie noch weiter gesenkt. „Die Klimaziele der brandenburgischen Landesregierung basieren auf einer Fata Morgana. Weder in Deutschland noch anderswo wird es sichere CO2-Endlager geben, auch nicht unter dem Meer“, sagt Peters.

    Greenpeace kritisiert zudem das undurchsichtige Verfahren zur Erstellung der Energiestrategie: Die vierwöchige Frist zur Stellungnahme ist für eine angemessene Bewertung zu kurz. Auch standen die Studien, auf denen der Entwurf basiert, erst kurz vor Ablauf der Frist vollständig zur Verfügung. „Für diese klimafeindlichen Energiepläne, die ohne angemessene Öffentlichkeitsbeteiligung und Transparenz erstellt wurden, wird es keine Akzeptanz in der Bevölkerung geben“, sagt Peters. Greenpeace fordert für das Verfahren zur „Energiestrategie 2030“ eine strategische Umweltprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß EU-Richtlinie.

    Greenpeace hat kürzlich mit einer Studie nachgewiesen, dass die Erneuerbaren Energien deutlich mehr Arbeitsplätze schaffen und eine größere regionale Wertschöpfung für Brandenburg bringen könnten als die Braunkohle. Greenpeace fordert eine mutige und zukunftsweisende Energiestrategie, die den Ausstieg aus der Braunkohle jetzt schrittweise einleitet und bis 2030 abschließt. Die brandenburgische Landesregierung muss den geplanten Kraftwerksneubau am Standort Jänschwalde verhindern und die Planverfahren für neue Braunkohle-Tagebaue in Welzow-Süd und Jänschwalde-Nord einstellen.

      Greenpeace fordert:
    • die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
    • die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
    • einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
    • und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
    • Weiterhin wird die ausführliche Überarbeitung des Entwurfes zur Energiestrategie unter Einbeziehung der Umweltverbände und Bürgerinitiativen gefordert.




    "Erneuerbare Energien statt Braunkohle"

    Greenpeace Aktivisten protestieren vor dem Landtag gegen den kohlefreundlichen Entwurf der "Energiestrategie 2030"

    Foto: Greenpeace Potsdam protestiert vor dem Landtag gegen den Entwurf der 'Energiestrategie 2030.'
    Greenpeace Aktivisten aus Potsdam protestieren vor dem Landtag gegen den Entwurf der 'Energiestrategie 2030.' Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 26.01.2012 - Kurz vor der Plenarsitzung zum Thema Energiepolitik demonstrieren Greenpeace Aktivisten aus Potsdam vor dem Landtag mit einem 5 x 2 Meter großen Banner mit der Aufschrift "Braunkohle-Strategie zerstört Klima und Brandenburgs Zukunft“ für einen Ausstieg aus der Braunkohle. Sie fordern von der Landeregierung die Potenziale der Erneuerbaren Energien zu nutzen und nicht an der klimaschädlichen Braunkohleverstromung festzuhalten.

    Die aktuelle Studie "Erneuerbare Energien Potenziale in Brandenburg 2030" des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) wurde von Greenpeace in Auftrag gegeben und am Dienstag, den 24. Januar 2012, veröffentlicht. Sie betrachtet neben den technischen Potenzialen auch die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Erneuerbaren Energien im Land Brandenburg. Das Ergebnis ist eindeutig: Es können durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 nicht nur mehr Arbeitskräfte beschäftigt, sondern auch eine höhere Wertschöpfung gegenüber einem Festhalten an der Braunkohleverstromung erzielt werden.

      Greenpeace fordert:
    • die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
    • die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
    • einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
    • und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
    • Weiterhin wird die ausführliche Überarbeitung des Entwurfes zur Energiestrategie unter Einbeziehung der Umweltverbände und Bürgerinitiativen gefordert.


    Bilder vor dem Landtag










    "Christoffers baut CCS-Luftschlösser"

    Umweltschützer fordern den Verzicht auf neue Braunkohletagebaue

    Foto: Greenpeace Aktivisten untermalen Forderungen zum Ausstieg aus der Braunkohleverstromung vor dem Kommunalpolitischen Tag im Landtag.
    Greenpeace Aktivisten untermalen Forderungen zum Ausstieg aus der Braunkohleverstromung vor dem Kommunalpolitischen Tag im Landtag. Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 21.01.2012 - „Braunkohle-Strategie zerstört Klima und Brandenburgs Zukunft“ steht auf dem fünf mal zwei Meter großen Banner, mit dem Aktivisten von Greenpeace Potsdam heute vor dem Brandenburger Landtag in Potsdam demonstrieren. Anlass ist der Kommunalpolitische Tag der rot-roten Landesregierung. Die Umweltschützer protestieren dagegen, dass die Regierungskoalition unter Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) auch weiterhin an dem extrem klimaschädlichen Energieträger Braunkohle und am Bau eines neuen Kraftwerks in Jänschwalde festhalten will, wie der Entwurf ihrer kürzlich vorgestellten Energiestrategie 2030 zeigt. Greenpeace fordert den Stopp der laufenden Braunkohleplanverfahren und das klare Bekenntnis zu den Klimazielen aus dem Jahr 2008.

    „Die Landesregierung ist mit dem Versuch gescheitert, ein glaubwürdiges Energie- und Klimaschutz-Konzept für Brandenburg vorzulegen. Der Entwurf verfehlt die CO2-Einsparungsziele aus dem Jahr 2008 und auch die neuen Ziele zerplatzen ohne die CCS-Technologie wie eine Luftblase. Die Annahme von Herrn Christoffers, dass CCS bis 2030 im großen Maßstab eingeführt wird, ist aber unglaubwürdig und unrealistisch.“, sagt Nico Blume von Greenpeace Potsdam. „Ein CO2-Pipeline-System durch ganz Europa ist nur ein Vorwand, neue Tagebaue zu genehmigen und zementiert den Einsatz des Klimakillers Braunkohle noch weit über das Jahr 2030. Es muss der Politik endlich gelingen, sich aus den Fesseln von Vattenfall zu befreien und der Lausitz eine echte Zukunftsperspektive aufzuzeigen.“

    Am 10. Januar hatte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke), gemeinsam mit Umweltministerin Anita Tack (Die Linke), den Entwurf der Energie-Strategie 2030 des Landes Brandenburg vorgestellt. In dem Entwurf setzt die Landesregierung nach wie vor auf Braunkohle aus der Lausitz und sieht dafür sogar den Aufschluss von neuen Tagebauen vor. Zwar werden in dem Papier der Ersatzneubau Jänschwalde und die neuen Tagebaue an CCS gekoppelt, doch angesichts des zweifelhaften Konzepts eines europaweiten CO2-Pipelinenetzes ist dieser Vorbehalt bereits jetzt fraglich. Derzeit hat Vattenfall die Genehmigung von drei neuen Tagebauen in der Lausitz beantragt. Für diese Tagebaue würden unter anderem die Dörfer Proschim, Atterwasch, Grabko und Kerkwitz zerstört werden und erneut würden mehrere tausend Menschen ihre Heimat unwiederbringlich verlieren.

      Greenpeace fordert:
    • die Streichung von CCS- und Pipeline-Konzepten aus dem Strategiepapier,
    • die Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
    • einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030
    • und den konsequenten Ausbau und die Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien.
    • Weiterhin wird die ausführliche Überarbeitung des Entwurfes zur Energiestrategie unter Einbeziehung der Umweltverbände und Bürgerinitiativen gefordert.
    [Presseerklärung vom 21.01.2012]

    Bilder vor dem Landtag










    "Braunkohle-Strategie zerstört Klima und Brandenburgs Zukunft"

    Der Vorgestellte Entwurf der Energiestrategie 2030 zementiert die Braunkohlenutzung in Brandenburg

    Foto: Wirtschaftsminister Christoffers am 10.01.2012 auf dem Weg zur Vorstellung der Energiestrategie 2030 im Wirtschaftsministerium in Potsdam.
    Der Wirtschaftsminister trägt die Energiestrategie 2030 ins Wirtschaftsministerium. Foto © Felix May/Greenpeace
    Potsdam, 10.01.2012 - "Braunkohle-Strategie zerstört Klima + Brandenburgs Zukunft" - Mit diesem Bannerspruch kommentierten Greenpeace Aktivisten aus Potsdam und Cottbus die Energiestrategie 2030, die heute gemeinsam von Wirtschaftsminister Christoffers (Die Linke) und Umweltministerin Tack (Die Linke) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Rauchschwaden vor dem Wirtschaftsministerium symbolisierten, dass Braunkohle der schmutzigste und klimaschädlichste Energieträger überhaupt ist.

    Der vorgelegte Entwurf der Energiestrategie zementiert ein Festhalten an der Braunkohleverstromung in Brandenburg bis weit über 2030 hinaus. Dadurch gibt Brandenburg seine Klimaziele faktisch auf und gibt weitere Dörfer der Abbaggerung preis. Laut Christoffers und Tack können die Klimaziele angeblich durch die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) erreicht werden. Spätestens seit Vattenfall seine Pläne für ein CCS-Kraftwerk in Jänschwalde in der Lausitz im Dezember 2011 aufgegeben hatte, ist es jedoch völlig unrealistisch für den Klimaschutz der nächsten Jahrzehnte auf CCS zusetzen. In der Pressekonferenz gaben Tack und Christoffers zu keinen (realistischen!) Plan B zu haben, wie Brandenburg seine Klimaschutzziele ohne CCS erreichen könnte.

    Die vorgelegte Energiestrategie sieht ebenfalls einen Durchführung der Braunkohleplanverfahren in der Lausitz vor. Damit verabschiedet sich Die Linke endgültig von ihrer früheren Forderung "Keine neuen Tagebaue" und verliert vollständig ihre Glaubwürdigkeit in der Energiepolitik.

    Anlass zur Hoffnung, trotz dieses rückwartsgewandten Entwurfes der Energiestrategie 2030 doch noch eine echte Energiewende in Brandenburg auf den Weg bringen zu können, liefert eine Revisionsklausel: alle zwei Jahre sollen die Zielen und Maßnahmen der Energiestrategie 2030 überprüft und angepasst werden. Es gibt also für die Umweltbewegung in Brandenburg in den nächsten zwei Jahren viel zu tun ...

      Greenpeace fordert:
    • Keinen neuen Tagebaue
    • Keine neuen Kohlekraftwerke
    • Einen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030
    • Eine Energiewende basierend auf Erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen



    Ministerpräsident Platzeck muss Klimaschutz ernst nehmen und Dörfer erhalten

    Greenpeace fordert Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) auf endlich den Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle einzuleiten.

    Foto: Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im Gespräch am 21.11.2011 in Potsdam.
    Der Ministerpräsident diskutiert gegen den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Foto © Stefan Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 21.11.2011 - Mit einem 5 mal 2 Meter großen Banner protestierten Greenpeace-Aktivisten vor der SPD-Landesvorstandssitzung in Potsdam. Sie forderten mit dem Slogan "Keine neuen Tagebaue - Deutschland ist erneuerbar!" einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis zum Jahr 2030.

    Das dies bis 2030 möglich ist, wurde schon im Frühjahr 2011 in dem Energiekonzept "Der Plan" bewiesen und darum auch im April dem Ministerpräsidenten Matthias Platzeck überreicht. In der aktuellen Debatte um die Fortschreibung der Energiestrategie 2020 in Brandenburg berücksichtigt die Landesregierung jedoch keine Pläne eines möglichen Ausstiegs auf der Braunkohle. Der vorige Woche dem Wirtschaftsministerium vorgelegten Grundlagenstudie fehlen Szenarien, die einen solchen Ausstieg berücksichtigen. Alle dort betrachteten Szenarien würden zu einem Verfehlen der Klimaschutzziele bis zum Jahr 2030 führen.
    Aus diesem Anlass überreichten die Aktivisten dem Ministerpräsidenten eine "grüne Lesebrille", die für Weitsicht beim Ausarbeiten der neuen Energiestrategie sorgen soll. Es muss endlich ein mittelfristiger Ausstieg aus der Braunkohle eingeleitet werden um die Klimaziele einzuhalten. Daneben würde dies die Zerstörung weiterer Dörfern in der Lausitz und die damit verbundene Umsiedelung von mehreren Tausend Menschen abwenden.

    Greenpeace fordert
         eine Aufgabe der Planungen für neue Tagebaue,
         ein ersatzloses Abschalten des Kraftwerks Jänschwalde und
         einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030.


    [Presseerklärung vom 21.11.2011]


    Unterzeichnen Sie noch bis zum 25.11.2011 die Einwendeerklärung gegen den geplanten Tagebau Welzow-Süd Teilfeld II unter www.greenpeace.de/braunkohle!


    Flashmob für den Urwaldschutz

    Kinder machen im Vorfeld der Weltklimakonferenz auf die Bedeutung des Urwaldschutzes aufmerksam.

    Foto: Urwald-Flashmob der Greenteams am 19.11.2011 in Potsdam.
    Ein Waldarbeiter schlägt eine breite Schneise in die Reihen der Urwaldbäume. Foto © Robert Dill
    Foto: Urwald-Flashmob der Greenteams am 19.11.2011 in Potsdam.
    Zum Glück gibt es einen Blauen Engel, der die Urwaldbäume rettet. Foto © Robert Dill
    Potsdam, 19.11.2011 - Eine Gruppe Bäume steht auf der Brandenburger Straße und lauscht den Klängen des Waldes. Plötzlich knattert eine Kettensäge und ein Waldarbeiter sägt eine Schneise mitten durch die Reihen. Ein Baum nach dem anderen fällt um, bis alles Leben verstummt ist. - Mit dieser Szene, die sich so, oder so ähnlich, täglich in vielen Teilen dieser Welt abspielt, protestierten heute 13 Kinder aus Potsdamer und Berliner Greenteams in einem Flashmob gemeinsam für den Schutz der letzten Urwälder. Obwohl diese als CO2-Senken eine wichtige Rolle im globalen Kohlenstoffkreislauf spielen und ihre Rodung maßgeblich zum Klimawandel beiträgt, werden sie in unverändert hohem Maße abgeholzt. Mit erschreckenden Folgen - nur etwa 20 Prozent der ehemaligen Urwälder sind heute noch erhalten.

    Dabei gibt es Möglichkeiten die letzten Urwälder zu schützen und für kommende Generationen zu erhalten, weiß Antonia Dill aus dem Greenteam „Green Tiger“: „Der Blaue Engel garantiert, dass für das Papier keine Urwälder abgeholzt wurden.“ Und so nahm der Urwald-Flashmob der Kinder eine gute Wendung: Ein blauer Engel kam in die Szenerie und erweckte einen Baum nach dem anderen wieder zum Leben. Mit Sprüchen wie „Achtet auf den blauen Engel!“ oder „Wälder reinigen unser Wasser.“ erhoben sie sich wieder. Anschließend klärten die Kinder die Passanten darüber auf wie die letzten Urwälder geschützt werden können.


    [Presseerklärung vom 19.11.2011]

    "Klimaschädliche Braunkohle zerstört unsere Heimat"

    Klimazeuginnen aus Afrika und Asien besuchen Brandenburg - Ruf nach mehr Klimaschutz

    Foto: Klimazeuginnen zu Besuch 11.11.2011 in Jänschwalde.
    Zukiswa Millicent Nomwa (Südafrika) spricht über die Folgen des Klimawandels. Foto © S. Kruse/Greenpeace
    Foto: Klimazeuginnen zu Besuch 11.11.2011 in Jänschwalde.
    Vor einem Banner mit der Aufschrift: "Vattenfall bedroht Existenzen!" betonen Klimazeuginnen aus Afrika und Asien die Probleme des Klimawandels. Foto © S. Kruse/Greenpeace
    Jänschwalde, 11.11.2011 - Im Vorfeld der Ende November stattfindenden Weltklimakonferenz in Durban/Südafrika waren sogenannte Klimazeuginnen zu Besuch in Deutschland. Hauwa Umar-Mustapha (Nigeria), Zukiswa Millicent Nomwa (Südafrika) und Sarafina Gigira Aupong (Papua-Neuguinea) schauten sich das Ausmaß der Zerstörung durch Braunkohletagebaue in der Lausitz an. Dort wird die Kohle für die in Europa drittgrößte CO2-Schleuder, dem Kohlekraftwerk Jänschwalde, abgebaut.
    Vor dem Kraftwerk trafen sie Betroffene aus der Region und erzählten über ihre gewonnenen Eindrücke. Weitere Redner waren Pfarrer Mathias Bernd aus Atterwasch, Jan Urhahn, Klima-Campaigner von Oxfam Deutschland und Anike Peters, Energieexpertin von Greenpeace Deutschland.

    Das Kraftwerk Jänschwalde ist das größte der drei von Vattenfall in der Lausitz betriebenen Braunkohlekraftwerke. Zur Zeit wird der Bedarf von jährlich vielen Millionen Tonnen Kohle von fünf Tagebauen gedeckt. Vattenfall versucht noch Jahrzehnte an dieser veralteten Technik festzuhalten und plant in Zukunft fünf weitere Tagebaue aufzuschließen. Doch die Entnahme der Kohle bleibt nicht ohne Kosten für Natur und Kultur - mehr als 3.500 Menschen werden gegen ihren Willen umgesiedelt und vier komplette Dörfer abgerissen. Auch die riesigen Menge an CO2 die durch die Verbrennung der Braunkohle freigesetzt wird bleibt nicht folgenlos - der Klimawandel wird angeheizt, obwohl es dringend notwendig wäre die erneuerbaren Energie weiter auszubauen und nicht an der endlichen fossilen Energiewirtschaft festzuhalten.


    Mehr Fotos von dem Besuch können Sie in der Bildergalerie anschauen:
    Bilder von dem Besuch der Klimazeuginnen


    Leuchtender Protest für den Ausstieg aus Gorleben

    Greenpeace Potsdam informierte am adventlich geschmückten Infostand und rief zu einem Protestlaternenumzug gegen den geplanten Castortransport nach Gorleben auf

    Foto: Adventlicher Infostand zum Castorprotest am 05.11.2011 in Potsdam.
    Anti-Castor-Protestzeichen vor dem adventlich dekorierten Infostand. Foto © S. Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 05.11.2011 - Ein weiterer Castortransport soll am Wochenende des ersten Advents nach Gorleben rollen. Greenpeace-Aktivisten aus Potsdam informierten nach Einbruch der Dämmerung auf der Brandenburger Straße an einem adventlich dekoriertem Stand zum Thema Atomkraft und gaben Auskunft über Beteiligungsmöglichkeiten. Eine wichtiger Termin ist die Großdemonstration am Samstag, den 26. November, in Dannenberg.
    Um 17:30 Uhr, als es richtig Dunkel war, startete ein Leuchtender Protestumzug durch die Potsdamer Innenstadt. Es strahlte auf selbstgebastelten Laternen das "X", das Zeichen der Castor-Protestbewegung, in die Nacht hinaus. Nach einer Tour durch die Hegelallee ging der Zug über die Brandenburger Straße zurück und endete am Infostand.
    Zeitgleich fanden in 46 Städten ähnliche Proteste statt.

    Greenpeace hat vergangene Woche nachgewiesen, dass das zuständige niedersächsische Umweltministerium erhebliche Fehler bei der Berechnung der Strahlengrenzwerte gemacht hat. Eine Analyse der unabhängigen Umweltschutzorganisation ergab für das Jahr 2011 eine Strahlung oberhalb des Grenzwertes von 0,3 Millisievert pro Jahr. Dies hätte zu einem Einlagerungsstopp für weiteren hochradioaktiven Atommüll führen müssen. Das Ministerium ignorierte allerdings diese Berechnungen und gab bekannt, dass der nächste Castortranport rollen dürfe. Bislang werden bereits 97 Castoren aus der Wiederaufarbeitung im Gorlebener Zwischenlager verwahrt, da in Deutschland kein Endlager für hochradioaktiven Müll existiert.

    Am 24. November soll nun der Transport von elf Castorbehältern aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague ins niedersächsische Wendland starten. Die elf Castoren beinhalten ein Vielfaches an Radioaktivität wie bei dem Super-GAU in Fukushima in die Umwelt gelangt ist. Ab 2014 sollen außerdem weitere Transporte aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield (England) folgen.

    [Presseerklärung vom 04.11.2011]
    Lest mehr über den geplanten Castortransport und erfahrt wie ihr euch bei den Protesten beteiligen könnt auf der Themenseite Atomkraft von Greenpeace Deutschland

    Christoffers darf Klimaschutz nicht verwässern

    Greenpeace fordert von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) ein Festhalten an Brandenburgs Zielen im Klimaschutz

    Foto: Greenpeace Potsdam protestiert vor Regionalkonferenz gegen neue Tagebaue
    Greenpeace Potsdam demonstriert vor Regionalkonferenz gegen neue Tagebaue. Foto © S. Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 01.11.2011 – Mit einem fünf mal zwei Meter großen Banner "Deutschland ist erneuerbar - keine neuen Tagebaue!" empfingen wir Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) bei einer Regionalkonferenz des Wirtschaftsministeriums in Potsdam.
    Wir forderten Christoffers auf, die bestehenden Klimaschutzziele in Brandenburg nicht aufzuweichen und einen mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohle in Brandenburg einzuleiten.

    Der Minister meinte, dass wir in der Frage der Energiewende im Prinzip einer Meinung seien und stimmte unserer Forderung "keine neuen Tagebaue" grundsätzlich zu. Nur über die Geschwindigkeit der Energiewende und des Braunkohleausstiegs gehe unsere Meinug auseinander, sagte Christoffers.
    Wir wiesen Christoffers (wieder einmal) drauf hin, dass zahlreiche Studien zur Energieversorgung in Deutschland, wie z. B. "Der Plan" von Greenpeace, zeigen, dass ein Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 möglich und bezahlbar ist. Das schien bei Christoffers noch nicht ganz angekommen zu sein und eine klare Äußerung zu den Klimazielen in Brandenburg blieb er uns schuldig.

    [Presseerklärung vom 01.11.2011]

    Vorige Aktion zum Thema: Greenpeace Potsdam überreicht Ministerpräsident Platzeck „Plan für die Energiewende“ am 14.04.2011




    Klimakiller Braunkohle als Gruselfaktor

    Halloweenaktion gegen neue Tagebaue

    Foto: Greenpeace Potsdam sammelt Unterschriften gegen neue Tagebaue.
    Greenpeace Potsdam sammelt Unterschriften gegen neue Tagebaue. Foto © S. Kruse/Greenpeace
    Potsdam, 31.10.2011 – An Halloween sammelten Greenpeace-Aktivisten verkleidet als Braunkohlebriketts, die symbolisch den Klimakiller Braunkohle darstellen, Einwändeerklärungen gegen den Braunkohletagebau Welzow-Süd Teilfeld II.

    Derzeit läuft die Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Braunkohlenplanverfahren. Bis zum 30. November 2011 hat jeder die Möglichkeit, eine Stellungnahme gegen den neuen Tagebau einzureichen. Beteiligen auch Sie sich daran und bitten Sie Freunde, Bekannte und Verwandte dies ebenfalls zu tun.

    Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.greenpeace.de/braunkohle

    Vorige Aktion zum Thema: Braunkohletour macht halt in Potsdam am 11.03.2011




    "Klimaschutz ist keine Sonderausstattung"

    Protestaktion und Unterschriftensammlung für serienmäßigen Klimaschutz bei VW

    Foto: Greenpeace Potsdam Jugend protestiert in der Brandenburger Straße
    Passanten konnten auf dem Autoüberzug unterschreiben. Foto © M. Hamann/Greenpeace
    Potsdam, 29.10.2011 – Mit einem bundesweiten Aktionstag forderten Greenpeace-Aktivisten Volkswagen zu einer klimafreundlicheren Modellpolitik auf. Greenpeace Potsdam sammelte in der Brandenburger Straße Unterschriften auf einem Autoüberzug mit der Aufschrift „VW – das Problem“ in Anspielung auf den Markenslogan „VW – das Auto“.

    Obwohl Volkswagen bereits Konzepte für Ein-, Zwei- und Drei-Liter-Autos sowie eine eigene Technik für effizientere Autos entwickelt hat, überschwemmt der Konzern den Markt mit klimafeindlichen Spritschluckern. Allein die rund 2,9 Millionen in Europa verkauften Autos im Jahr 2010 werden während ihrer Nutzungsdauer über 60 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. Mit der "Think Blue"-Kampagne wirbt der Volkswagen-Konzern für nachhaltiges Handeln und Klimaschutz, doch die Ausstattung mit klimaschonender Spritspartechnik wird nur in einem kleinen Anteil in der Neuwagenflotte realisiert - und ist nur gegen Aufpreis erhältlich. „Es ist skandalös, dass VW seine eigene Spritspartechnik nicht serienmäßig auf die Straße bringt“, sagt Stefan Bunde, Ansprechpartner der Greenpeace-Gruppe Potsdam.

    Aktivisten in Potsdam, Berlin, Hamburg, Köln und 26 weiteren Städten informierten deshalb Passanten über die Werbemärchen des größten europäischen Autoherstellers. Zudem verteilten sie die neue Greenpeace-Protestpostkarte, die an VW-Chef Prof. Dr. Martin Winterkorn adressiert ist. Darin wird der Vorstandsvorsitzende aufgefordert, sich glaubwürdig für mehr Klimaschutz einzusetzen und den CO2-Ausstoß der VW-Neuwagenflotte zu senken.

    [Presseerklärung vom 29.10.2011]

    Die Greenpeace-Studie „Die dunkle Seite des Volkswagen Konzerns“ finden Sie unter http://gpurl.de/vw_dunkleseite. Die Kampagnenseite unter www.vwdarkside.com.


    Vorige Aktion zum Thema: "Komm auf die gute Seite VW" am 24.9.2011





    „Komm auf die gute Seite, VW!“

    Fotos © Gordon Welters/Greenpeace

    Flashmob der Greenpeace Jugend am internationalen Klima-Aktionstag

    Potsdam, 24. 9. 2011 Anlässlich des internationalen Klima-Aktionstages forderten Greenpeace Jugendliche in 10 Städten von Volkswagen mehr Verantwortung zum Klimaschutz.

     

    Bei einem Flashmob wurde ein „Darth Vader“ von ca. 15 Jugendlichen aus Potsdam und Berlin durch die Brandenburger Straße in Potsdam gejagt, welcher am Ende zwischen der „Guten Seite“ oder der „Dunklen Seite“ von VW wählen musste. Natürlich entschied er sich letztendlich für die Greenpeace-Forderungen und damit für die gute Seite. Die Figur des „Darth Vader“ war dabei eine Anspielung auf die  Parodie eines VW-Werbefilms, mit welcher Greenpeace bereits im Juni dieses Jahres im Internet dazu aufgerufen hatte, dass der Konzern sich für mehr Klimaschutz einsetzt. Über 370.000 Unterstützer haben sich auf www.vwdarkside.com bisher an der Greenpeace-Kampagne beteiligt. 

     

     Außerdem konnten sich Passanten an einer Fotoaktion beteiligen und sich am Aktionsort mit Sprechblasen fotografieren lassen, auf denen direkte Botschaften an VW zu lesen sind: „Ich will Spritsparer statt Spritfresser!“ oder die Aufforderung „Nicht lang schnacken, Klimaschutz anpacken!“. Außerdem hatte jeder die Möglichkeit, eine eigene Botschaft in der Sprechblase zu platzieren. Alle Fotos wurden auf die Facebook-Seite der Greenpeace Jugend hochgeladen.

     

    Mit der Aktion fordern die Greenpeace Jugendlichen den Konzern dazu auf, seiner Verantwortung als Europas größtem Autokonzern gerecht zu werden. VW soll seine Spritspartechnologie in die gesamte Flotte einbauen und sich für ambitionierte Klimaschutzziele in Europa einsetzen.

     

    [Presseerklärung vom 24.09.2011]

     

     

     

    Greenpeace Potsdam beim „Ein Koffer grün“-Fest im Volkspark

    Potsdam, 21.8.2011 Bereits zum zweiten Mal war Greenpeace Potsdam beim Kinderumweltfest „Ein Koffer grün“ im Potsdamer Volkspark als Kooperationspartner dabei. Mit vielfältigen Informations-, Bastel- und Mitmachangeboten konnte sich verschiedenen Umweltthemen spielerisch genähert werden. Besonders beliebt war das Basteln von Atomkraftwerken – natürlich mit anschließender genüsslicher Vernichtung dieser gefährlichen Technologie. Die Energiewende konnte außerdem nachvollzogen werden, indem mit wenigen Handgriffen aus einem Radioaktivitätszeichen ein Windrad  wurde. Während die Kinder bastelten, konnten die Erwachsenen sich an den Infoständen zu den Themen Energie und Ernährung mit Wissen versorgen. Dem Thema Ernährung, insbesondere der Problematik der Urwaldzerstörung für die Produktion von Palmöl, waren auch das selbst geschriebene Theaterstück der Greenpeace-Gruppe sowie die Kinder-Schnipseljagd gewidmet. Der traurige Orang-Utan, der seine Heimat an die Palmölplantagen verliert, machte sichtlich Eindruck auf die aufmerksamen kleinen Zuschauer.

    Um die Zerstörung der Urwälder ging es auch am Infostand zum Thema Papier. An einer Infotafel konnten sich Kinder wie Erwachsene darüber informieren, was Papier mit Urwald zu tun hat, um anschließend ein Quiz zu lösen. Gewinn: Eine Rolle Klopapier – aus Recyclingpapier natürlich. Die kleineren Kinder hatten unterdes Spaß sich in einem überdimensionalen Brettspiel den Weg durch den Dschungel zu bahnen. Heraus fand am schnellsten, wer den Urwald durch sein Verhalten geschützt hat.

    Nachdem das Fest im letzten Jahr aufgrund des schlechten Wetters ausfallen musste, war der diesjährige sonnige Tag ein voller Erfolg. Vielleicht war das Wetter sogar etwas zu gut - die Vorträge in der dunklen Jurte waren nur spärlich besucht.

     

     

    Alle Bilder © M.Hamann/ Greenpeace

    Greenpeace zeigt Open Air: Europas wilde Wälder

    Bilder aus der Multivisionsshow. (© Markus Mauthe/Greenpeace)

    Eine live Mulivisionsshow von Markus Mauthe

    Samstag, 20.08.2011 21:00 Uhr - Markus Mauthe kommt auf seiner Tournee mit der Multimedia-Show "Europas wilde Wälder" auch in das Inselkino auf der Freundschaftsinsel in Potsdam. Der Einlass ist um 20:30 Uhr, Eintritt für die Veranstaltung ist frei. Als Alternative bei Regen findet die Veranstaltung im Thalia Kino in Babelsberg statt.

     

    Noch gibt es sie in Europa - unberührte Waldgebiete durch die Braunbären streifen, in denen Bäume an Altersschwäche sterben und sich die Graueule auf die Jagd begibt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser Lebensräume mit der Kamera einzufangen. „Wilde Wälder Europas“ gibt mit wunderschönen, mitreißenden Bildern und live erzählten Geschichten einen Einblick in diese faszinierenden Wälder vor unserer Haustüre. Markus Mauthe unterstützt die globale Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten Urwälder für kommende Generationen bewahren will.

     

    [Presseerklärung zur Tournee von Greenpeace.de]

     

    Weitere Informationen erhalten Sie unter:

     

     

     

          Mitmachen: "Deutschland ist erneuerbar!"

          Protestaktion beendet - über 260.000 Stimmen für die Energiewende!

          Atomausstieg ja, aber nicht so! Am 30. Juni stimmt der Bundestag über den Atomausstieg 2022 und den Bau neuer klimaschädlicher Kohlekraftwerke ab. Über eine Viertelmillion Menschen haben den Energiewende-Apell an Bundeskanzlerin Merkel unterschrieben!

           

          Herzlichen Dank!!! Greenpeace wird alle gesammelten Stimmen demnächst in Berlin übergeben!

           

           

           

          Großdemonstration "Atomkraft: Schluss!" in Berlin

          Bilder von der Demonstration

           

          In Berlin und in 20 weiteren Städten fanden am 28. Mai Anti-Atomkraft-Demonstrationen statt. In Berlin ging es um 12 Uhr am Roten Rathaus los und der Zug bewegte sich bis zum Endpunkt vor der CDU-Zentrale, wo es Kundgebungen gab.

           

          Weitere Informationen unter ausgestrahlt.de.

           

           

           

           

          Greenpeace Potsdam baut Windpark im Kleinformat auf der Freundschaftsinsel

          Windradbau auf der Langen Brücke (Foto: M. Hamann)
          Fertig errichteter Windpark (Foto: M. Hamann)

          Potsdamer Bürger können ihr Zeichen für die Energiewende setzen

          Samstag, 14.05.2011 von 10 bis 16:30 Uhr - Deutschland braucht jetzt die Energiewende. Denn die Katastrophe in Fukushima zeigt einmal mehr, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Fakt ist: eine Energiewende ist machbar und realistisch. Das haben die Berechnungen des Greenpeace-Energiekonzepts “Der Plan” ergeben.

           

          Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche “Deutschland ist erneuerbar” können die Potsdamer Bürger am Samstag, den 14. Mai, auf der Freundschaftsinsel ihr Zeichen für die Energiewende setzen. Sie können ein Windrad signieren, das den Umbruch in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien symbolisiert. Es zeigt ein gelb-schwarzes Atom-Zeichen, das zu einem Windrad mit grünen Flügeln gefaltet ist.

           

          Ab 16.00 Uhr werden die Windräder auf der Freundschaftsinsel zu einem Windpark aufgebaut. Diese und zahlreiche weitere Windräder, die innerhalb der gesamten Aktionswoche in deutschen Städten gesammelt wurden, werden kurz vor Ende des Moratoriums in Berlin großflächig präsentiert.

           

          [Ankündigung für den 14.05.2011]

          [Presseerklärung vom 14.05.2011]

           

          Weitere Informationen:

           

           

          Hissen der Flagge auf dem höchsten Berg in Brandenburg (Foto: S. Bunde)

          Der Gipfel: Greenpeace Jugendliche rufen von dem höchsten Punkt Brandenburgs die Energiewende aus

          Sie fordern von der Politik: Unsere Zukunft ist erneuerbar!

          Samstag, 14.05.2011 12:00 Uhr - Zwei Tage vor der Veröffentlichung des Berichts der Reaktorsicherheitskommission stehen heute Greenpeace Jugendliche aus Potsdam auf dem Kutschenberg. Dieser ist mit 201 Metern der höchste Gipfel in Brandenburg. Die jungen Aktivisten hissen eine Flagge, auf der das Landeswappen von Brandenburg mit einem Windrad zu sehen ist. Auf ihr steht: „Unsere Zukunft ist erneuerbar!“. Die Gipfelstürmer fordern mit ihrer Aktion Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) auf, sich für einen Atomausstieg bis 2015 und eine konsequente Energiewende einzusetzen. Zeitgleich besteigen insgesamt 150 Jugendliche die höchsten Berge aller Bundesländer. Der niedrigste Gipfel mit 33 Metern Höhe liegt in Bremen, der höchste ist die Zugspitze mit 2.962 Metern Höhe. Hier errichten die Jugendlichen zusätzlich ein rund fünf Meter hohes Windrad.

           

          [Presseerklärung vom 14.05.22011]

           

          Weitere Informationen:

              25 Jahre nach Tschernobyl - unter dem Eindruck von Fukushima - Wie schafft Deutschland die Energiewende?

              Zu diesen Themen lädt Greenpeace Potsdam in Kooperation mit der Regionalgruppe des IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War/ Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges) Interessierte zu einem Abend mit Vortrag und Gespräch ein:

               

              Donnerstag, 28.4.2011 -- 19 Uhr

              Haus der Natur Potsdam

              (Lindenstraße 34, Innenhof, 14467 Potsdam)

               

              Eine Veröffentlichung zu den gesundheitlichen Folgen "25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl" wird von Gudrun Hamann, Fachärztin und Mitglied im IPPNW/ Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. vorgestellt. Aktuelle Bezüge zu Fukushima werden verdeutlicht.

               

              Schwerpunkt des Abends wird jedoch die Energiewende in Deutschland sein. Greenpeace hat in einem neuen Szenario durchgerechnet, wie der Atomausstieg bis 2015 sowie der komplette Umstieg auf Erneuerbare Energien bis 2050 möglich ist. Dieser "Fahrplan" ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien wird Nico Blume von Greenpeace Potsdam vorstellen. Zum Abschluss werden noch verschiedenste Ideen dargestellt, wie jede/r von uns die Energiewende durch lokales Handeln voranbringen kann - von der Bürgersolaranlage bis zur Wahl der richtigen Bank. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit dem Publikum!

              [Ankündigung für den 28.04.2011]

               

              Weitere Informationen:

               

               

              Ministerpräsident Matthias Platzeck erhält den "Plan zur Energiewende" (Foto: Mike Schmidt/ Greenpeace)

              Greenpeace Potsdam überreicht Ministerpräsident Platzeck „Plan für die Energiewende“

              Berechnungen bestätigen: Atomausstieg bis 2015 ist realistisch

              Donnerstag, 14.04.2011 - Einen Tag, bevor Ministerpräsident Matthias Platzeck zum Energiegipfel nach Berlin fährt, übergeben ihm die Umweltschützer das neue Greenpeace- Energiekonzept „Der Plan“. Dieser bestätigt: Die Stilllegung der 17 deutschen Atomkraftwerke kann bis 2015 erfolgen, ohne dass es zu Problemen bei der Stromversorgung kommt.

               

              Die Ereignisse um Fukushima haben die gesellschaftliche Diskussion um Atomlaufzeiten und die künftige Energieversorgung in Deutschland neu entfacht. Beim Energiegipfel am 15. April werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren Amtskollegen aus den Bundesländern Fragen wie: „Wie lange wollen wir das Restrisiko noch tragen?“ und „Wie schnell ist der Atomausstieg machbar?“ diskutieren.

               

              Die Aktivisten stehen mit einem Atom-Zeichen, das zu einem dreidimensionalen Windrad gefaltet ist, vor der Staatskanzlei. Das Windrad symbolisiert den Wechsel des Atomzeitalters in eine zukünftige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien. Auf einem Banner steht die Aufschrift: „Deutschland ist erneuerbar, Herr Platzeck." Zusätzlich zum Greenpeace-Energiekonzept überreichen die Aktivisten ein kleines Windrad.

               

              [Presseerklärung vom 14.04.2011]

               

              Weitere Informationen:

                    Oben: Demonstration von Aktivistinnen vor dem Aktionsbild (Foto: Bettina Ohse); Unten: 3 Orte sollen den Tagebauen von Vattenfall weichen (Foto: Bettina Ohse)

                    "Hirn an, Kohle aus - Klimaschutz geht anders!"

                    Anti-Braunkohle-Tour macht Halt vor dem Brandenburger Tor in Potsdam

                    Donnerstag, 11.03.2011 - Unter dem Motto: "Hirn an, Kohle aus - Klimaschutz geht anders!" haben sich Greenpeace-Aktivisten aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zusammengeschlossen und touren durch das Ostdeutsche Braunkohlegebiet. Dabei machen sie Halt an wichtigen Orten, wie den Landeshauptstädten Magdeburg, Dresden und Potsdam, großen Städten wie Halle sowie vor der Landeszentrale von Vattenfall in Cottbus.

                    Mit dieser Tour unterstützen sie die Forderungen nach einem sozial verträglichen Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030 und einen schnellen Einstieg in die Erneuerbaren Energien.

                     

                    Die Stationen der Tour im Überblick:

                    1. 04.03. in Magdeburg
                    2. 05.03. in Halle
                    3. 11.03. in Potsdam vor dem Brandenburger Tor
                    4. 12.03. in Dresden
                    5. 14.03. in Cottbus

                     

                    Was kann jeder tun?

                    Kommen Sie zu den jeweiligen Stationen und unterstützen Sie unsere Forderung. Sie können auch eine Online-Unterschriftenaktion unterzeichnen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit ihre Wahlentscheidung bei kommenden Landtagswahlen nach den Parteiprogrammen auszurichten, in denen ein ernsthafter Ausstieg aus der Braunkohle geplant wird. Außerdem können Sie, durch den Wechsel zu einem echten Ökostrom-Anbieter, der Braunkohle den Geldhahn abdrehen. Informationen dazu erhalten Sie unter Atomausstieg-Selber-Machen.de.

                     

                    [Presseerklärung vom 11.03.2011]

                     

                    Weitere Informationen:

                     

                    Öko-Film-Gespräch - "Die 4. Revolution - Energy Autonomy"

                    Donnerstag, 03.03.2011 - 19:00 Uhr

                    Im Filmmuseum wird "Die 4. Revolution - Energy Autonomie" gezeigt, eine Dokumentation über Chancen die durch erneuerbare Energien möglich geworden sind und warum die zentralen atomar-fossilen Energiestrukturen so schlecht für die Menschheit sind. Der Film ist von Carl A. Fechner.

                     

                    Das Filmgespräch wird mit Nnimmo Bassey, Nigeria (Vorsitzender der internationalen Umweltorganisation Friends of the Earth, Träger des Alternativen Nobelpreises 2010), Sven Giegold (Mitglied der Grünen Fraktion im Europaparlament), Monika Griefahn (ehem. Umweltministerin und MdB, Co-Vorsitzende der Right Livelihood Award Stiftung) und Jakob von Uexküll, Stockholm (Begründer des Alternativen Nobelpreises) statt. Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

                     

                    Wir sind im Foyer mit einem Infostand anzutreffen. Dort können Sie von uns aktuelle Informationen zu den Themen Erneuerbare Energien, Öl und Braunkohle bekommen.

                     

                    Weitere Informationen: Die Ökofilmtour

                     

                    „Probieren Sie ein ‚Fischbrötchen 2050’!“

                    Oben: Der Infostand auf der Brandenburger Straße (Foto: Stefan Kruse); Unten: Übergabe eines Fischratgebers an Passantin (Foto: Michaela Hamann)

                    Potsdam, 24.02.2011 - Auf der Brandenburger Straße vor Kaiser’s lässt Greenpeace Potsdam in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr Verbraucher von heute ein Produkt von morgen genießen – Fischbrötchen aus dem Jahr 2050. Doch Probanden werden schnell feststellen, dass kein Fisch, sondern nur Remoulade auf den Brötchen zu finden ist. Nun können Potsdams Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden, ob ihnen das schmeckt. Damit sich jeder auch noch im Jahr 2050 eines Fischbrötchens erfreuen kann, welches diesen Namen auch verdient, berät Greenpeace Potsdam in Sachen Fischkonsum und verteilt spezielle Einkaufsratgeber.

                     

                    Die kommerziell genutzten Fischbestände unserer Meere sind in einem höchst bedrohlichen Zustand: Die Welternährungsorganisation FAO schätzt, dass weltweit die Hälfte aller Fischbestände bis an ihre Grenzen genutzt ist. Allein in Europa sind bereits 88% der Bestände überfischt, wovon sich 30% außerhalb sicherer biologischer Grenzen befinden und sich möglicherweise nicht mehr erholen. Wissenschaftler prognostizieren bis 2050 einen Kollaps der meisten kommerziellen Fischereien. Gründe für diese dramatische Lage sind im viel zu hohen Fischverbrauch, nicht nachhaltigen Fangmethoden und –quoten zu finden. Insgesamt dominiert kurzfristiger Profit über langfristige Nutzung.

                     

                    [Presseerklärung vom 24.02.2011]

                     

                    Weitere Informationen zu Fischerei und über unsere Meere:

                    Themenportal Meere auf Greenpeace.de

                    Der neue Ratgeber: Fisch - beliebt aber bedroht (Dezember 2010)

                    Einkaufsratgeber Fisch (PDF; Dezember 2010)

                     

                     

                    Atomkraft? Wir stellen uns Quer!

                    Mahnwache auf dem Platz der Einheit (Foto: Michaela Hamann)

                    Potsdam, 14.02.2011 - Kurz vor dem Castortransport von Karlsruhe nach Greifswald-Lubmin, der voraussichtlich vom 15. bis 18. Februar stattfindet, hat Greenpeace Potsdam in Kooperation mit dem Anti-Atom-Bündnis Potsdam dazu aufgerufen, gemeinsam gegen Atomkraft zu protestieren. Um 18:15 Uhr haben 40 Personen eine Menschenkette auf dem Platz der Einheit in Form eines „X“, dem Symbol der Anti- Atombewegung, aufleuchten lassen.

                     

                    Mit diesem zweiten Castortransport nach Lubmin sollen 5 Castoren mit 140 Glaskokillen aus flüssigen Plutonium-Uran-Abfällen aus dem Atomforschungszentrum in Karlsruhe zum Zwischenlager transportiert werden. Das Zwischenlager wurde eigentlich für Atommüll und Abfälle aus dem Abbau der ostdeutschen Atomkraftwerke in Greifswald und in Rheinsberg gebaut. Ein Transport quer durch Deutschland sollte vermieden werden, um die Gefahren durch den hochradioaktiven Müll für die Bevölkerung möglichst gering zu halten. Bis es eine Lösung für die großen Mengen an Atommüll gibt, sollte eine Zwischenlagerung nach dem Verursacherprinzip stattfinden. Doch es wird wohl noch lange dauern bis wir in Deutschland ein Endlager haben werden. Weltweit ist diese Frage noch ungelöst und auch der von der Bundesregierung auserwählte Salzstock in Gorleben ist nach geologischen Untersuchungen völlig ungeeignet. Es muss daher endlich eine ergebnisoffene Suche nach einem geeigneten Standort für ein Atommüll- Endlager in Deutschland gestartet werden.

                     

                    [Presseerklärung vom 14.02.2011]

                     

                    Weitere Informationen zu Atomkraft und Castortransporten nach Lubmin:

                    Themenportal Atomkraft auf Greenpeace.de

                    Interview "Fragen zum Castor-Transport nach Lubmin" mit Anika Peters, Greenpeace-Energieexpertin (Dezember 2010)

                    Greenpeace-Informationen über das Zwischenlager in Lubmin (PDF; Dezember 2010)

                    Greenpeace-Informationen zu Gas im Salzstock Gorleben (Februar 2011)

                     

                     


                      22. 05. 2012.       Druckversion