Erinnerung an das Volksbegehren "Keine neuen Tagebaue"

Potsdam, 04.12.2010 - Greenpeace Aktivisten aus Potsdam und Berlin fingen in einer gemeinsamen Aktion die Landesvorstandsmitglieder der Linken auf ihrem Weg zur Vorstandssitzung ab. Ziel war es die Politiker an ihr Wahlversprechen von 2009 zu erinnern. Vor den Landtagswahlen war die Linke Mit-Initiator des Volksbegehrens „Keine neuen Tagebaue“. Im Koalitionsvertrag der rot-roten Regierung scheint diese Forderung vergessen und die Linke unterstützt auf Drängen der SPD ein Festhalten an der Braunkohle.

Die Greenpeace-Aktivisten forderten die Vorstandsmitglieder auf, sich für einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Braunkohle einzusetzen, anstatt auf die gefährliche und teure CCS-Technologie zu hoffen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Politiker mit dem Flyer "10 Gute Gründe gegen CCS" der Berliner CCS-Aktionsgruppe ausgestattet.

 

Weitere Informationen zur CCS-Technologie:

Artikel zum aktuellen Stand des Gesetzesentwurf (10.12.2010)

Hintergrundinformationen zur CCS-Technologie (Greenpeace Berlin)

 

 

"Das mobile Reisebüro"

Potsdam, 23.10.2010 - Samstag morgen am Nauener Tor: Die Sonne scheint, der Himmel wolkenfrei. Perfektes Wetter für die drei Aktivisten mit ihrem "mobilen Reisebüro". Sie hoffen, dass am 06. November das selbe gute Wetter im Wendland herrschen wird, denn sie werben für einen dortigen Kurzurlaub mit Besuch der Anti-Castor-Demo in Dannenberg. Sie weisen die interessierten Bürger darauf hin, wie sie am einfachsten nach Gorleben reisen können und welches umfangreiche Programm sie dort erwartet.

[Presseerklärung vom 22.10.2010]

 

Weitere Informationen: Greenpeace: Besuchen Sie das Wendland

 

X-Fotos für den Anti-Atom-Protest

Potsdam, 02.10.2010 - Zahlreiche PotsdamerInnen zeigten heute ihre Solidarität mit den Anti-Atom-Protesten im Wendland. Denn bald rollt wieder der Castor, der radioaktiven Müll in das "Endlager" Gorleben transportieren wird. Doch Gorleben ist nicht sicher und der Atom-Müll eine ernste Gefahr für Mensch und Natur.

Machen auch Sie mit! Kommen Sie zu den Demonstrationen gegen den Castor am 6. November im Wendland!

[Presseerklärung]

 

Protestfotos aus ganz Deutschland auf Facebook: Greenpeace Jugend

 

 

 

"Langer Tag des Regenwaldes" 2010 in der Biosphäre Potsdam

Potsdam, 03.10.2010 - Greenpeace war zu Gast in der Biosphäre Potsdam, um auf die Gefährung der biologischen Vielfalt durch die Zerstörung der Wälder aufmerksam zu machen. Ob durch Theater oder Infostand - die BesucherInnen hatten viele Gelegenheiten, sich über Urwaldschutz und nachhaltigen Konsum zu Informieren.

 

 

Ölkatastrophen weltweit: Protestaktion in Potsdam

Potsdam, 04.08.2010 – Ölkatastrophen passieren tagtäglich, auch wenn es nur die besonders großen in die Medien schaffen. Ölverseuchte Regenwälder in Ecuador, die riesige Ölpest in Nigeria, über 840.000 Hektar kontaminiertes Land in Westsibirien, Ölteppiche auf der Nordsee – Ölkatastrophen sind weltweit Alltag.

 

„Nach der Explosion und dem Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko traten bereits Milllionen Barrel Öl ins Meer, doch dies ist nicht die Einzige Öl-katastrophe, die gerade passiert“, sagt Anne Bernhardt von Greenpeace Potsdam. Mit „internationalen Ölopfern“ am Ufer des Heiligen Sees sollen die PotsdamerInnen auf die Problematik aufmerksam gemacht werden, denn „jeder von uns trägt Verantwortung für die ökologischen und sozialen Konsequenzen der Ölförderung“, so Anne Bernhardt.

 

Greenpeace fordert ein Verbot von Tiefseebohrungen und einen bewussteren Umgang mit Öl.

 

Machen Sie mit: Petition an die Mineralölkonzern

 

Protest gegen CCS-Technologie vor dem Brandenburger Landtag

Potsdam, 02.07.2010 - Aktivisten von Greenpeace Potsdam und Berlin demonstrierten heute gemeinsam vor dem Landtag in Potsdam gegen die CCS-Technologie. "Wir wollen die Abgeordneten daran erinnern, das CCS eine riskante Technologie ist, die uns im Klimaschutz nicht weiter bringen wird.", sagt Julia Lesmeister von Greenpeace Berlin.
CCS steht für Carbon Capture and Storage. Bei dieser Technologie soll Kohlendioxid in fossilen Kraftwerken aus den Abgasen gefiltert werden, um es dann unter die Erde zu verpressen. Dies stellt große Risiken für Mensch und Natur dar. Denn gleichzeitiges Austreten großer Mengen Kohlendioxid kann Erstickungsgefahr für Lebewesen bedeuten. Und niemand kann garantieren, dass das Kohlendioxid auch wirklich unter der Erde bleibt.
Auch ökonomisch ist die Technologie fragwürdig – die Anlagen zur CO2-Abscheidung sind teuer und fressen Energie. In einem CCS-Kraftwerk muss deshalb bis zu einem Drittel mehr Kohle für dieselbe Energieausbeute verfeuert werden. Im Jahr 2020, wenn CCS einsatzfähig sein soll, dürfte zum Beispiel Strom aus Windkraftanlagen bereits billiger sein.

 

Mehr Infos zu CCS.

 

Keine neuen Tagebaue? - Präsenz bei der Regionalkonferenz der Linken

Potsdam, 19.06.2010 - Am Samstag informierte Greenpeace Potsdam, mit Unterstützung von Greenpeace Berlin, die Teilnehmer der Regionalkonferenz der Linken über CO2-Verpressung und erinnerte an das Wahlversprechen der Partei. Vor der Wahl unterstütze die Linke das Volksbegehren "Keine neuen Tagebaue". Der größte Teil der Teilnehmer war an unserem Infomaterial interressiert und teilte unsere Meinung, dass CCS keine Lösung sei.

Das Papp-Kohlekraftwerk und Ortsschilder von Orten, die durch Braunkohle-Tagebau abgerissen werden müssen, machten auch auf die Problematik aufmerksam.

 

 

 

 

Teilnahme am Sommerfest der Uni Potsdam und am Schlaatzstadtteilfest

Potsdam, 05.06.2010 - Greenpeace Potsdam war am Freitag auf dem Uni-Sommerfest und am Samstag auf dem Schlaatz-Stadtteilfest aktiv, um die BesucherInnen über nachhaltigen Konsum und Umweltschutz zu informieren. Mitmachspiele für Groß und Klein lockten zahlreiche FestbesucherInnen an, die unter anderem auf entspannte Weise ein Atomkraftwerk "entsorgen" konnten.

 

 

 

 

 

 

Weiterer Druck auf Nestlé

Labeln von Kitkats im Supermarkt

Potsdam, 06.05.2010 – Mit Aufklebern, auf denen ein Orang Utan um Hilfe ruft, haben Aktivisten von Greenpeace Potsdam heute in 5 Supermärkten 200 Kitkat-Riegel von Nestlé gekennzeichnet. Damit protestierten wir gegen Nestlés Verwendung von Palmöl, für dessen Anbau Indonesiens Regenwald abgeholzt und der Lebensraum der bedrohten Orang Utans vernichtet wird. Das Palmöl landet unter anderem in dem bekannten Schokoriegel. Auch in 45 weiteren deutschen Städten haben heute Greenpeace-Aktivisten Kitkat-Riegel mit dem Hilferuf beklebt. Nestlé kauft das Palmöl über Zwischenhändler von der Unternehmensgruppe Sinar Mas, die indonesischen Regenwald zerstört, um Ölpalmplantagen anzulegen.

 

Insgesamt fielen wir dabei überraschenderweise kaum auf; die Kunden schauten zum Teil recht verdutzt, fragten aber nicht nach. Die Filialleiter hingegen zeigten sich, sofern sie anwesend waren, für die Palmöl-Problematik sehr interessiert, wollten gern mit uns kooperieren und unsere Forderungen an Nestle unterstützen. Ein erster ERFOLG!

[Presseerklärung vom 06.05.2010]

 

 

Nestlé soll Verantwortung zeigen

Greenpeace Potsdam fordert "Pause" für Orang-Utans

Potsdam 10.04.2010 - Nestlé soll seine Zusammenarbeit mit Sinar Mas, dem größten Urwaldkiller Indonesiens beenden, fordert Greenpeace Potsdam. In der Innenstadt informierten wir über den Zusammenhang von Palmöl und Urwaldzerstörung und gaben den Potsdamern die Möglichkeit, sich mit Protestbriefen an den Geschäftsführer von Nestlé Deutschland gegen Urwaldzerstörung auszusprechen.

 

Der indonesische Palmölproduzent Sinar Mas rodet wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten. Er verstößt dabei gegen internationale Standards und indonesisches Recht und hat massive Expansionspläne. Auf den Flächen werden Ölpalmplantagen in Monokulturen angelegt. Allein Nestlé braucht jährlich 320.000 Tonnen Palmöl. Nach Greenpeace-Protesten im März kündigte Nestlé die direkten Lieferverträge mit Sinar Mas, bezieht allerdings den Großteil des verwendeten Palmöls weiterhin über Zwischenhändler, die immer noch von Sinar Mas kaufen.

Jedes Mal, wenn Sie einen Kitkat-Riegel beißen, könnte das ein Biss in den indonesischen Regenwald sein, die Heimat des Orang-Utans.


Während andere Firmen handeln, weigert sich Nestlé, seine Verantwortung wahrzunehmen und seine Geschäfte mit dem größten Urwald- und Klimakiller Indonesiens zu stoppen. Als Reaktion auf die Urwaldzerstörung und die illegalen Machenschaften von Sinar Mas haben die Firmen Unilever und Kraft bereits ihre Verträge mit der Firmengruppe gekündigt. Jetzt muss Nestlé handeln!

 

[Über die Kampagne "Tatort Regenwald" weiterlesen auf Greenpeace.de]

 

Greenpeace Potsdam als Filmpartner: "Jagdzeit"

Potsdam, Januar 2010 - Der Film „Jagdzeit – Den Walfängern auf der Spur“ begleitet die Aktivisten auf ihrer Schiffsreise und bei der Konfrontation mit japanischen Walfängern. Der Film kommt ohne grausame, blutige Bilder aus und zeigt, wie die Mannschaft mit den Herausforderungen des Eismeeres, Heimweh und Versagensängsten kämpft.

 

„In dem Film steht dem Naturerlebnis Antarktis und der Entschlossenheit der Greenpeace-Aktivisten die Grausamkeit des Walfangs gegenüber“


Regisseurin Angela Graas und ihr Filmteam fuhren von Dezember 2007 bis Februar 2008 auf dem Greenpeace-Schiff Esperanza mit. Der Film ist eine Coproduktion von ARTE, dem Bayerischen Rundfunk und dem Westdeutschen Rundfunk. Er wurde bereits auf sieben Festivals gezeigt. Auf dem Dokumentarfilmfestival München 2009 wurde er als Publikumsfavorit ausgezeichnet und erhielt auf der Naturvision 2009 den Sonderpreis der Jury.

 

„Auch jetzt – in diesem Moment – ist die japanische Walfangflotte im südpolaren Walschutzgebiet unterwegs, um in den nächsten Wochen und Monaten fast 1000 Großwale zu töten.“

 

Erst in der vergangenen Woche hat die neue japanische Regierung bekannt gegeben, dass sie am Walfang festhalten will. Der japanische Außenminister begründete die Entscheidung mit dem Interesse seiner Landsleute am Walfleischkonsum. Offiziell werden die Tiere jedoch zu wissenschaftlichen Zwecken getötet. Insgesamt sollen bis März nächsten Jahres 935 Minkewale und 50 Finnwale geschossen werden. Die Internationale Walfangkommission (IWC) bemüht sich um eine Lösung der verhärteten Fronten zwischen den Walschutznationen und den am Walfang interessierten Ländern.

 

Greenpeace fordert von der japanischen Regierung ein sofortigen Stopp des sinnlosen Waltötens und die Einstellung des ungerechtfertigten Verfahrens gegen die Greenpeace-Aktivisten.

 

[Mehr zum Walschutz]

[Filmvorschau]


    22. 05. 2012.       Druckversion