Kultureller Abend 16.11.2010

Unter dem Thema „Streitgespräch Energiepolitik“ wurde der kulturelle Abend vom Stadtjugendring und uns durch auffallend bunte und selbstentworfene Plakate und Flyer angekündigt. So erschienen am Abend ca. 135 Interessierte im leeren Beutel, um der Podiumsdiskussion und dem folgenden Auftritt der Band „Ohrange“ beizuwohnen.
Auf dem Podium saßen Sebastian Körber (FDP), Werner Schieder (SPD), Phillip Graf v.u.z. Lerchenfeld (CSU), Eva Bulling-Schröter (Die Linke) und Michael Capota von Greenpeace München, die schon sehr bald die wichtigsten Streitpunkte der Energiepolitik aufgriffen.
Das gut informierte Publikum sympathisierte eindeutig mehrheitlich mit jenen, die Anti-Atomkraft argumentierten, und ergänzte das Gespräch mit zahlreichen Wortmeldungen.
Trotz größerer Differenzen in den Überzeugungen auf dem Podium zwischen Atomkraftgegnern und den Vertretern der Regierungsparteien war die Stimmung im darauf folgenden Konzert fröhlich - passend zur Musik der Band.

Castor-Winter 06.11.2010

Zusammen mit 50.000 anderen Gegnern der Atomkraft waren auch wir beim „größten Castorprotest aller Zeiten“ dabei. Nachdem wir nach Hamburg gereist sind, haben wir einen Tag alles für die Demo vorbereitet, z .B gelbe X gemacht und Schilder bemalt.
Nachdem wir (für die meisten war es vermutlich unsanft) durch lauten Lärm von gewissen Jaggio-Piloten geweckt wurden, fuhren wir am  Samstag  mit einem Bus nach Dannenberg zur Demo. Gemeinsam waren wir dann wie viele andere engagierte Leute beim Demozug dabei. Super Wetter, Auftritten von Musikern (z. B Bela B. und Rocko Schamoni), eine Rede von Greenpace International Geschäftsführer Kumi Naidoo und eine tolle Stimmung haben diesen Tag unvergesslich gemacht.

X-Fotos

Persönlich gegen Atomkraft stehen und den Politikern zeigen: „Ich will dass ihr abschaltet. Sofort.“ Das konnten Passanten und Aktive bei unserer Aktion. Viele ließen sich mit dem gelben X fotografieren und zeigten so mutig und selbstbewusst den Politikern ihre Meinung. Dabei entstanden auch einige witzige, rührende Fotos von ganzen Familien, Freunden und Paaren. Einige dieser Fotos kann man sich auf den Greenpeace-Jugendseiten und Facebook ansehen. Wir sind überzeugt, dass diese deutschlandweite Aktion gezeigt hat, dass nicht nur wir Umweltschutzorganisationen, sondern die Mehrheit der Deutschen gegen Atomkraft sind.

Spree-Aktion

Auch die Regensburger JAG war bei der super-mega-fetten Spree-Aktion in Berlin dabei. 150 Jaggies sind gegen die Atomkraft in die Spree gesprungen.
Am Tag zuvor waren wir alle mit den Vorbereitungen beschäftigt und haben Fässer angemalt, Schilder gemacht usw.
Die Arbeit hat sich gelohnt. Am nächsten Tag fuhren wir alle nach Berlin und sind, mit großer Medienresonanz, langer Kleidung oder Neoprenanzügen und Schwimmwesten, in die  kalte Spree gesprungen. Mit unseren gelben X, Atomfässern, und einem großen Banner schwammen wir direkt am Kanzleramt vorbei. Auch wenn die Schwimmwesten leider etwas arg unbequem waren, war die Aktion supertoll und beim Aussteigen aus dem Wasser wurde man dann auch mit Tee und Schokolade und dem großartigen Medienecho belohnt.

Mal richtig abschalten 21.8.2010

Am 21. August schalteten ca. 80 Anti-Atom-Aktive in Regensburg "mal richtig ab" -
auf Liegestühlen, Badematten und unter Sonnenschirmen. Die Aktion war Teil eines bundesweiten Aktionstages: in über 40 Wahlkreisen demonstrierten Bürger/innen gegen längere AKW-Laufzeiten und forderten ihre Abgeordneten von Union und FDP auf, sich auf Bundesebene gegen längere Laufzeiten zu stellen.
Wir haben insgesamt dreimal unter Verwendung des Aktionsmaterials Horst Meierhofer und Peter Aumer zum Abschalten aufgefordert. Dazwischen haben wir immer selbst "abgeschaltet", Unterschriften gesammelt und Flugblätter verteilt.
Die Resonanz der Passanten war überwiegend positiv, es sind einige sehr interessante Diskussionen in Gang gekommen. 
Parallel zum Flashmob wurden Videobotschaften aufgezeichnet, die den Abgeordneten zugeschickt wurden.

Buntes Wochenende 12.-13.6.2010

Am 12. und 13. Juni 2010 waren wir am Bunten Wochenende am Grieser Spitz. Während wir die Kinder mit Atomdosenwerfen unterhielten, konnten wir am Samstag bei strahlend blauem Himmel gute Musik von einigen Regensburger Nachwuchsbands beim Bandkontest hören. Am Sonntag war Familientag am Bunten Wochenende und auch da waren wir mit unserem Infostand und den Atomdosen vor Ort. Insgesamt ist das Bunte Wochenende einfach eine tolle Sache und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Strahlensommer 11.-13.6.2010

Seit 30 Jahren kämpfen die Menschen hier gegen die Atomkraft und das untaugliche Endlager Gorleben. Mitglieder des Widerstandes im Wendland erzählen uns von ihren Erfahrungen und ihrem Einsatz gegen ein nun schon jahrzehntealtes Problem, das auch besonders uns Jugendliche betrifft.
Freitagabend, 22 Uhr: Mit Fackeln, Bannern und einem 6 Meter großen X aus Holz – dem Symbol der Anti-Atom-Bewegung im Wendland – demonstrieren wir direkt vor dem Erkundungsbergwerk Gorleben gegen die geplante Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke. Die Stimmung ist super. Mit Megaphonen und Trommeln verkünden wir unsere Message: Wir Jugendliche wollen nicht auf dem Atommüll profitgieriger Konzerne und ignoranter Politiker sitzen bleiben, denn es gibt weltweit kein einziges Endlager für den hochradioaktiven Atommüll und zahlreiche Alternativen. Der Widerstand gegen die Atomkraft ist kein Phänomen der Vergangenheit, sondern aktueller denn je. Junge Menschen wollen eine Zukunft der Erneuerbaren Energien, keine sogenannte „Renaissance“ der Atomkraft!

Jaggio Göppingen 21.-24.5.2010

Auf ging`s ins schwäbisch Göppingen. Wieder einmal ein Jaggio (Treffen von Greenpeacejugendlichen) und das diesmal sogar 4 Tage lang: chillen mit Didgeridoo und Lagerfeuer. Und natürlich am Samstag eine Aktion.....

Die Fahrgäste der Stuttgarter Buslinie 42 staunten am vergangenen Samstag nicht schlecht: In mehreren Bussen erregten Orang-Utans Aufmerksamkeit. Damit demonstierten wir gegen ein als klimafreundlich propagiertes Pilotprojekt der Stuttgarter Straßenbahnen: In Stuttgart fahren vier Busse ausschließlich mit Diesel aus Urwaldzerstörung (100 Prozent Palmöl).

Außerdem gab es noch ein Straßentheater: friedlicher Urwald – glückliche Orang-Utans, doch plötzlich kommen die Leute von Nestle mit KitKat Sägen (KitKat enthält Palmöl für welches große Flächen Regenwald gerodet werden) und zerstörten die Bäume und töteten die Orang-Utans. Doch nachdem alles zerstört war starben die Menschen vom Nestle auch, denn sie hatten sich ihre eigene Lebensgrundlage zerstört.

 

 

Flashmob zu Kitkat in München 17.4.2010

Die JAG München machte eine Aktion zu Kitkat und konnte mit Unterstützung aus Regensburg und Augsburg und Rosenheim rechnen. Das Thema unserer Aktion war die Urwaldzerstörung, dabei lehnten wir uns vor allem an die derzeitige Palmölkampagne an. Mit einem echt coolen Flashmob, Trommeln und Plakaten machten wir die vielen Passanten und Touristen auf uns aufmerksam. Der Flashmob war der Kern unserer Aktion. 10 Jungendliche mit Blättern und Ästen als Bäume verkleidet waren, versammelten sich vor unserem Stand. Nach einiger Zeit wurden die Passanten neugierig und blieben stehen. Auf ein Zeichen der Trommler kamen 5 „KitKat –Sägen“ und begannen die Bäume, nacheinander, anzusägen, bis diese schließlich zu Boden fielen. Als alle „Bäume“ tot waren, liefen die Zerstörer ziellos herum und gingen schließlich auch zu Boden.Die Zuschauer bekamen sofort Info-Zettel und unterschrieben die Postkarten an den Nestlé Chef.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktion gegen Amflora (03.04.10)

Am Samstag, dem 3.April 2010 veranstalteten wir, die Jugendlichen von Greenpeace Regensburg, mit ein paar Anderen aus der Region eine fette Aktion gegen die gentechnisch veränderte Kartoffel "Amflora" auf dem Kohlenmarkt.

Mit lauten Instrumenten, Schildern, Bannern und selbstgebastelten Genkartoffelkostümen machen wir auf uns aufmerksam. Außerdem gaben wir den Passanten die Möglichkeit eine Beschwerdepostkarte an unseren Umweltminister zu schreiben und sich über die Gefahren bei Gen-Planzen zu informieren.

 

"Gentechnik hat nichts in der Natur verloren", sagt Tamara Szecsey, Öffentlichkeitskoordinatorin der Greenpeace Jugend Regensburg, "Auch wenn Amflora nicht als Nahrungsmittel dient, ist es nur noch ein Katzensprung davon entfernt, bis sie sich mit anderen Kartoffelsorten kreuzt. Dann können wir nicht mehr entscheiden, ob wir gentechnikfreie Kartoffeln kaufen wollen."

 

Amflora ist eine gentechnisch veränderte Kartoffel. Bei dieser Gen-Kartoffel ist einer ihrer normalen Stoffwechselwege blockiert, sodass sie die unerwünschte Stärke Amylose nicht mehr produziert. Das Problem ist, dass es sehr wenig Erfahrungen damit gibt, was passiert, wenn der normale Stoffwechsel einer Pflanze gentechnisch

blockiert wird. Unklar ist auch, welche Auswirkungen die entscheidend veränderte Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auf Tiere hat, die die Gen-Kartoffel essen.

 

Außerdem gibt es neben dem Pollenflug noch viele Möglichkeiten bei denen sich Amflora mit anderen Kartoffelsorten mischen kann, wie z.B. bei der Pflanzguterzeugung, der Ernte, der Lagerung, dem Transport oder sogar bei der Verarbeitung für den Lebensmittelmarkt.


    22. 05. 2012.       Druckversion