11/ 2010 - 02/ 2011: Forderung an Pronto: Kein Verkauf von Gen-Süßigkeiten!

Pronto, ein Imbissladen im Regensburger Bahnhof, bietet Süßigkeiten mit gentechnisch veränderten Zutaten an. Wir versuchten mit mehreren Gesprächen und Briefen, die Verantwortlichen von den Risiken der grünen Gentechnik zu überzeugen - bisher leider erfolglos. Wir bleiben dran!

 

 

 

 

 

 

 

 

03 - 09/ 2010: Forderung an Domspitz/ Bayernland: Kein Gen-Futter für die Milchkühe!

Wir setzten uns für eine gentechnikfreie Milchproduktion bei den Zulieferern für Bayernland ein. In einem persönlichen Gespräch mit dem Geschäftsführer, Herrn Dr. Bauer, diskutierten wir die Gründe für eine gentechnikfreie Landwirtschaft. Herr Dr. Bauer sicherte uns zu, sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Bei einem weiteren Telefonat zeigte er sich leider abweisend gegenüber weiteren Gesprächen mit uns. Auf eine schriftliche Nachfrage von unserer Seite kam keine Reaktion von Bayernland.

 

Leider müssen wir annehmen, dass Bayernland in absehbarer Zeit keine gentechnikfreien Produkte anbieten wird.

 

 

 

 

03 - 05/ 2010: Gen-Süßigkeiten-Recherche

Wir beteiligten uns an einer deutschlandweiten Recherche nach gentechnisch veränderten Süßigkeiten und wurden in zwei Supermärkten, einer Tankstelle und einem Imbissladen fündig. Es wurden verschiedene Riegel von Reese`s und von Nestlé angeboten welche gentechnisch verändertes Soja, Zucker und Mais beinhalten. Eine Liste der gefunden gentechnisch veränderten Süßigkeiten finden Sie auf der Greenpeace Deutschland-Seite. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert.

 

Den Läden wurden die Risiken der grünen Gentechnik aufgezeigt und sie wurden gebeten, gentechnisch veränderte Produkte aus dem Sortiment zu nehmen. Dieser Bitte kamen drei Läden nach. Ein Imbissladen in Regensburg, Pronto, bietet nach wie vor gentechnisch veränderte Süßigkeiten an.

 

 

 

05/ 2010: Globale Woche an der Uni Regensburg

Mit großem Interesse nahmen wir am Aktionsessen und Podiumsdiskussion der AStA an der Universität Regensburg zur Grünen Gentechnik am Mittwoch den 19.5 teil.

Teilnehmer waren:
- Dr. Christoph Then, Testbiotech 
- Dr. Martin Müller, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LFL)
- Annemarie Volling, Koordination Gentechnikfreie Regionen in Deutschland
- Prof. Dr. Thomas Dresselhaus, Lehrstuhl Pflanzenphysiologie, Uni Regensburg

Der Abend begann mit einem Abendessen in verteilten Rollen. Je nach Einkommenssituation wurde das Menü angeboten, von einem Schüsselchen Reis für die Geringverdiener bis hin zu einem vollständigen Dinner für Spitzenverdiener. Die Essensrollen wurden zuvor willkürlich zugeordnet.

Nach einer kurzen Vorstellung der Thematik Gentechnik, ergab sich eine recht differenzierte Podiumsdiskussion. Herr Dresselhaus sieht nur Vorteile der Gentechnik, erkennt keinerlei Gefahren und setzt gentechnisch veränderte Pflanzen mit konventionell Gezüchteten gleich.

Christoph Then, ehemaliger Mitarbeiter bei Greenpeace, widerlegte diese Aussagen und wies auf die Gefahren der grünen Gentechnik hin. Es kann zwar ein artfremdes Gen in einen Organismus eingebracht werden, aber niemand weiß, wo es landet und wieviele ungewollte Nebenwirkungen entstehen. So kommt es zu unvorhersehbaren Produkten mit unkontrollierbaren Eigenschaften.

Herr Müller wies auf den Forschungsstandort Deutschland hin, fügte jedoch hinzu, dass großflächige Nutzung der Gentechnik in Deutschland bzw. Bayern evtl. wenig Sinn mache.

Annemarie Volling sprach die Situation der Landwirte an, die nach wie vor überwiegend die Genpflanzen ablehnen. Darum entstehen immer mehr gentechnikfreie Zonen.

Die Diskussion zeigte, wie sehr das Thema der grünen Gentechnik die Zuhörer  in Lager spaltet, wobei die Mehrheit sich für das Vorsorgeprinzip aussprach und keine gentechnisch veränderten Pflanzen, nur zum finanziellen Vorteil weniger Konzerne, auf dem Acker will.

Zu diesem Thema zeigte die ASTA dann auch am darauffolgenden Donnerstag den Film von Monique Marie Robin „Monsanto mit Gift und Genen“. An diesem Film zeigt sich sehr deutlich wer der eigentliche Nutznießer der grünen Gentechnik ist und mit welchen Mitteln diese Technik vorangetrieben wird.

Zuvor hatten einige Verbände die Möglichkeit sich vorzustellen. Wir haben dieses Angebot gern genutzt und informierten über die internationalen Themen von Greenpeace. Zudem zeigten wir regionale Aktionen und Erfolge. Mit dem Motto Taten statt Warten laden wir jeden ein uns im Taubengäßchen zu besuchen und uns, je nach Lust und Laune, zu unterstützen. 

04/ 2010: Protest gegen Gen-Kartoffel Amflora

02/ 2010: Politischer Aschermittwoch in Straubing

Am 17. Februar demonstrierten Mitglieder aus den Greenpeace-Gruppen Deggendorf, Regensburg und Straubing vor der Joseph-von-Frauenhofer-Halle in Straubing zusammen mit anderen Initiativen gegen die Gentechnik-Pläne der FDP. Mitglieder unserer Jugendgruppe führten in der Halle Gespräche mit FDP-Politikern.

01/ 2010: Regensburger sagen NO zu Gentechnik

Auch in Regensburg spricht sich der Großteil der Bevölkerung gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Mais und Kartoffeln aus.

Am Samstag, 30.1 sprechen sich in kürzester Zeit über 150 Passanten gegen gentechnisch veränderte Planzen auf deutschen Äckern aus.

Das Anbauverbot von gentechnisch veränderten Mais und Kartoffeln muss auf jeden Fall aufrecht erhalten bleiben. 


    9. 02. 2012.       Druckversion