05.12.2009: Twittern und Flashmobs für Kopenhagen

Klima-Flashmob

05.12.2009: Twittern und Flashmobs für Kopenhagen

 

Die Greenpeace-Gruppe Regensburg beteiligte sich gemeinsam mit der Greenpeace-Jugendgruppe Regensburg am bundesweiten Aktionstag kurz vor Beginn der Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Passanten hatten Gelegenheit, einen persönlichen Klima-Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verfassen, der anschließend per Twitter verschickt wurde. Die vielen Tausend aus ganz Deutschland eingehenden Aufrufe erschienen ab fünf Minuten vor 12 auf einer großen Leinwand in Berlin und auf der Greenaction-Twitterwall.

 

Umrahmt wurde die Aktion in der Innenstadt von Regensburg von diversen Klima-Flashmobs der Greenpeace-Jugend, die in Bade-Kleidung die drohende Klimaerwärmung vorwegnahmen.

Greenpeace-Jugend Regensburg wieder in Berlin: Merkel handle für unsre Zukunft! (20. bis 23. 11.)

Demo vor Kanzleramt
Demo vor Kanzleramt

4 Tage (Fr. 20.11 bis Mo. 23.11) verbrachten wir im Greenpeaceaktionsbüro in Berlin Mitte, um mit einer fetten Demo zum Kanzleramt zu ziehen und für Klimaschutz zu demonstrieren. Drei Tage lang bereiteten wir die Aktion vor, wurden inhaltlich weitergebilde, malten Banner und lernten Berlin kennen bzw. sahen es wieder.

Montag zogen wir dann, insgesamt 60 JAGs aus ganz Deutschland, vor das Kanzleramt und forderten dort lautstark mehr Einsatz von Angela Merkel für den Klimaschutz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tote Pinguine auf dem Haidplatz

Tote Pinguine auf dem Haidplatz

Am Samstag, dem 14.11.2009, war eine Aktion der Greenpeace-Jugendgruppe Regensburg. Sie legten sich als tote Pinguine kostümiert auf den Haidplatz. Ihr stiller Protest wurde von Friedhofsmusik, Unterschriftensammlern und Informationsverteilung begleitet. Die Aktion war ein großer Erfolg: Insgesamt sammelten die Jugendlichen 108 Unterschriften für die Klimakonferenz in Kopenhagen, die Ende dieses Jahres stattfindet. Dort werden wichtige Entscheidungen für unser Klima beschlossen.

Vorträge an Schulen

Vortrag
Vortrag

Im Zuge der Greenpeace-Jugend Aktionswoche hielten einige von unseren Jags Vorträge über den Klimawandel und Kopenhagen an verschiedenen Schulen in Regensburg. Am 10.11. am Goethe-Gymnasium und am 11.11. an der St. Marien-Schule. Wir hatten das Gefühl, dass unsere Vorträge ein voller Erfolg waren und die Schüler unsere Message gut aufgenommen haben. Auch in Zukunft werden wir versuchen an möglichst vielen weiteren Schulen Vorträge zu halten.

 

 

 

 

 

Jaggio in Regensburg (16.10. - 18.10.)

Aus ganz Deutschland kamen Greenpeace-Jugendliche nach Regensburg. Wir trafen uns für ein Wochenende im Jugendzentrum "Utopia", um eine riesige Klimaschutzdemo auf die Beine zu stellen, Workshops zu machen, uns Kennen zu lernen, wieder zu sehen und zu vernetzen. Freitagabend, nachdem alle angekommen waren und gegessen hatten wurde die Demonstration vorbereitet: Ein Teil bastelte Kostüme, Schilder und anderes Matereal, eine weitere Gruppe hielt einen Trommelworkshop ab und der Rest wurde mit einem Vortrag inhaltlich zu Klimaschutz und zur Konferenz in Kopenhagen informiert. Samstagmorgen wurde kurz gefrühstückt und dann ging es in 3 Fuhren ab in die Innenstadt. Gegen 12 Uhr gings los: Unsre Demo bestand aus einer als Pinguin verkleideten Trommelgruppe, die an der Spitze des Zuges gegen das Abschmelzen ihres Lebensraums protestierte und jeweils 2 Blöcken, die die Ursachen und Lösungen der Klimakrise thematisierten und durch Banner mit Forderungen getrennt waren. Der erste zeigte Kohlekraftwerke, Autos, Flugzeuge und zerstörten Regenwald- die Hauptursachen der globalen Erwärmung. Ihm folgte ein Wagen, auf welchem Angela Merkel und Westerwelle in Schlafanzügen saßen und von Lobbyvertretern umgeben den Klimaschutz verschlafen. Hinten folgten dann die Lösungen: Eine globale Energiewende hin zu den Erneuerbaren Energien in Form von Windrädern oder Photovoltaikanlagen und einer Gruppe die als Bäume und Tiere verkleidet Urwaldschutz forderte. Zurück im Jugendzentrum chillten wir zuallererst ein wenig bei Musik und Essen und spielten Kicker oder Ähnliches. Nachdem wir uns ausgeruht hatten standen 2 Workshopphasen auf dem Programm. Es wurde gefilzt oder gebatikt, es gab inhaltliche Weiterbildungen zu Umweltthemen oder methodische Workshops wie Rhetorikweiterbildungen. Abgerundet wurde unser Treffen von einer Party am Abend und verschiedenen Spielen. Sonntag hieß es dann leider wieder ab nach Hause.

Wer CSU und FDP wählt, wählt Atomkraft! (12.September)

Unter diesem Motto demonstrierten wir gemeinsam gegen die Atompolitik dieser Parteien.

Mit Trommeln, Bannern, Fahnen und einem Castortransport zogen wir mit 25 Greenpeacern durch die Innenstadt.

Ebenfalls dabei hatten wir ein Fahrzeug mit Stellvertretern der Atomparteien Merkel, Guttenberg, Seehofer und Westerwelle.

Diese stiegen bei Zeiten ab erklärten Pasanten Atomkraft ist "todsicher" oder winkten selbstherrlich von ihrem Atommobil.

Bei den Kundgebungen informierten wir zur Atompolik der Parteien bei deren Infoständen wir natürlich vorbei kamen und sie mit ihrer Politik konfrontierten.

Besonders die CSU war eher minder begeistert.

Weitere Wahlkampfaktivitäten (14.bis 26. September)

In den 2 Wochen vor der Bundestagswahl waren wir richtig viel in Sachen Atomkraft unterwegs: Wir besuchten Podiumsdiskussionen und machten dabei mit Infoständen, Protest und aktiver Teilnahme an der Diskussion auf das Thema aufmerksam; demonstrierten direkt neben den Ständen von CSU und FDP und unternahmen noch ganz viel Anderes.

2. Wahlkampf und Perspektiventreffen (11. bis 13. September)

Ein zweites mal innerhalb von 6 Wochen kamen wir für ein Wochenende im JUZ Utopia zusammen, um unsere Aktivitäten im Wahlkampf zu koordinieren und den "Countdown to Copenhagen" im nächsten halben Jahr zu planen.

Riesen Demo in Berlin: Über 50.000 Menschen gegen Atomkraft (5. September)

Anti-Atomdemo in Berlin
Anti-Atomdemo in Berlin
Anti-Atomdemo in Berlin

50.000 Menschen haben sich in Berlin eingefunden, um für den Ausstieg aus der Atomkraft zu demonstrieren. Mehr als 360 Traktoren fuhren im Zug mit. Greenpeace nimmt mit einem sieben Meter hohen hölzernen Trojanischen Pferd, welches die Atomkraftbefürworter CDU/CSU symbolisiert und der Attrappe eines originalgroßen Castor-Transportbehälters an der Großdemonstration teil, gemeinsam mit vielen Anti-Atom-Initiativen aus der ganzen Bundesrepublik

Wir blieben gleich das ganze Wochenende zusammen mit etwa 30 Greenpeacejugendlichen in Berlin auf einem Antiatomcamp und hatten noch Zeit Berlin zu erkunden.

 

Workshop bei der JGW Nachhaltigkeitsakademie (12. August)

Die JGW Nachhaltigkeitsakademie ist eine zweiwöchige Veranstaltung für besonders begabte Schüler aus ganz Deutschland.

Dort belegen die 90 Teilnehmer Kurse über alles was so mit Klimawandel zu tun hat: Physikalischer Hintergrund, das Zusammenwirken von Atmosphäre und Kryosphäre, internationale Politik, die Lage der Entwicklungsländer und Lösungsmodule werden diskutiert.

Aber ein Nachmittag ist auch dem Thema Umweltengagement gewidmet, denn man muss sein Wissen auch einzusetzen wissen.

Hier hielten wir zusammen mit einem Hauptamtlichen Greenpeacemitglied einen Workshop ab, den wir die 2 vorhergehenden Tage im „Speicher“, dem Greenpeacezentralbüro vorbereitet hatten.

 

Greenpeacejugend bei Miniregensburg (5. August)

Mini-Regensburg ist eine Stadt in Regensburg, in der Kinder alles selbst machen müssen,  was sonst nur Erwachsene tun:

Sich bei der Arbeitsagentur einen Job suchen, arbeiten gehen, Bankgeschäfte erledigen, einkaufen gehen, und so weiter!

Im Hintergrund werden sie dabei von Erwachsenen unterstützt, die da helfen, wo es

notwendig ist. Mitmachen dürfen alle Kinder von 8 - 14 Jahren.

Hier hatten wir ein Greenpeacebüro von dem aus die Kinder als Kampagnenleiter , Geschäftsführer oder Pressesprecher Aktionen und eine große Demo durch Miniregensburg organisierten.

Thema der Demo : Urwaldschutz!

Ebenso waren wir mit unserem Minigreenpeacepressesprecher in allen Medien von Miniregensburg vertreten: MiniMittelbayrische, MiniRadio, MiniOnlineredaktion und MiniTV.

Zuvor hatten wir unsere Demo natürlich bei Minipolizei und Miniordnungsamt angemeldet.

Demo gegen Atomkraft (1. August)

Am ersten August machten wir eine Antiatomdemo mit Trommeln, Bannern, einem kleinen Castortransport .

Beschriftet war dieser mit einer Frage an Frau Merkel, wo denn der Atommüll hin soll.

Spontan schlossen sich auch noch ein paar Mitglieder von Robin Wood an.

Perspektiventreffen und Wahlkampftreffen (31. Juli bis 2. August)

Für dieses Wochenende kamen wir im JUZ Utopia zusammen, um Gruppenstrukturen und interne Aufgaben zu regeln und den Wahlkampf zu planen, in welchen wir uns gehörig einzumischen gedenken.

Einen Abend waren auch Mitglieder der Erwachsenengruppe dabei um uns mit ihnen zu besprechen.

Besuch bekamen wir außerdem von ein paar anderen Jaggies aus dem Süden Deutschlands und sogar aus Osnabrück kam uns jemand besuchen.

Neben Besprechungen über bessere Vernetzung und Telefonkonferenzen hatten wir auch Zeit Beachvolleyball , Billard oder Schach zu spielen bei Lagerfeuer, Bioessen und Gitarrenmusik einen Abend an der Donau zu verbringen und Samstag eine Demo zu veranstalten.

 

Jaggio in Karlsruhe (10. bis 12 Juli)

Ein Jaggio ist ein regionales Treffen der Jags - daher auch der Name.

Für dieses Wochenende kamen Jaggies aus dem Süden Deutschlands zusammen um sich wiederzusehen, kennen zulernen und gemeinsam viel Spaß bei Workshops einer tollen Aktion und Feiern zu haben.

Erster Bundesaktionstag für Klimaschutz (4. Juli )

In ganz Deutschland demonstrieren wir am ersten Bundesaktionstag der neuen JAG Kampagne "Countdown to Copenhagen" für konsequenten Klimaschutz.

 

Bezugspunkt der Aktionen ist die Klimakonferenz in Kopenhagen ,auf der Ende des Jahres das Nachfolgeabkommen des Kyotoprotokolls ausgehandelt wird.

Da dies vielleicht die letzte politische Chance ist den Klimawandel zu stoppen und die Politiker leider lieber Banken als den Planeten retten ,engagierten wir uns in verschiedenen deutschen Städten für mehr Klimaschutz.

 

Jede Stadt bekam hierbei eines von 40 Bannern mit einem Wort darauf; die verschiedenen Wörter ergänzen sich zu einer Aufforderung an die Politik: Mal wirklich was fürs Klima zu tun, nämlich nachhaltig zu arbeiten, die erneuerbaren Energien ausbauen und den Urwald zu schützen und sich in Kopenhagen für ein ambitioniertes Klimaabkommen einzusetzen.

 

Um diese Botschaft an die Politik zu unterstützen, konnten Passanten ihren bunten Handabdruck auf das Banner setzen.

Zelten im Juni 2009

Wir trafen uns am Freitagnachmittag des letzten Wochenendes der Pfingstferien, um 3 Tage an der Laaber zu zelten. Romantisches Lagerfeuer, Stockbrot und lustige Spiele vertrieben uns die Zeit. Samstags steigen dann ein paar von uns in die eiskalte Laaber. Doch viel entspannter war das Bootfahren am Abend. Die zweite Nacht verbrachten wir wieder am Lagerfeuer und mit witzigen Spielen. Heim gefahren sind wir dann am Sonntagnachmittag nach einem tollen Zeltwochenende.

Stand am Bürgerfest (26. bis 28.Juni)

Eine Woche später waren wir dann am Bürgerfest zugegen und sammelten über 600 Unterschriften und informierten auch hier zu Klimawandel und Schutz.

Stand am Jahninselfest (19. bis 20. Juni)

Auch am Jahninselfest waren wir vor Ort: Mit einem Stand informierten wir 2 Tage lang über den Klimawandel und die Klimakonferenz in Kopenhagen.

Unterschriften für Klimaschutz wurden auch jede Menge gesammelt und Konzerte besuchten wir selbstverständlich auch.

 

Klimafrühling (29.05.2009 - 01.06.2009)

Demonstration in Bonn
Demonstration in Bonn

Klimafrühling

Ende Mai 2009 trafen wir uns mit 80 anderen Greenpeace-Jugendaktivisten aus ganz Deutschland in Erfstadt, um uns auf eine große Demonstration am 1. Juni in Bonn vorzubereiten. Ein ganzes Wochenende lang arbeiteten wir in verschiedenen Workshops darauf hin. Es wurden Banner gemalt, Pinguin-, Kaktus-, Beduinen- und andere Kostüme gebastelt, Schilder bemalt, Petitionen geschrieben, Lieder gedichtet und Trommeln geübt. Außerdem wurden Pressesprecher ausgebildet. Die Aktion fand vor dem Ort des Geschehens statt, dem Maritim Hotel. Dort haben Politiker, aus aller Welt, an einer Vorbereitungskonferenz für die große, enorm wichtige Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember dieses Jahres teilgenommen. Sie verfassten einen Entwurf für das Kyoto-Nachfolgeprotokoll. Wir stellten uns mit unseren Bannern und Kostümen auf die Wiese vor das Hotel und machten kleine Straßentheater. Die Sänger sangen ihre selbstgedichteten Lieder und es wurde viel getrommelt. Zum Schluss hinterließen wir noch ein großes  Banner mit einer Sanduhr, in der die Erde zu Wasser zerrinnt. So wollten wir symbolisch deutlich machen, wie bedrohlich die Klimakatastrophe ist und, dass JETZT gehandelt werden muss. Unser Motto lautete: Our Climate! Our Future! Your Decision!

Podiumsdiskussionsseminar in Kassel (5. bis 7. Juni )

Ein Wochenende wurden wir, Greenpeaceehrenamtliche aus ganz Deutschland in der Podiumsdiskussion trainiert.

Das Programm , angeleitet von professionellen Sprach-, Stimm-, Kommunikations- und Medientrainern bestand war sehr facettenreich:

Training für Aussprache, Aufbau eines Statements, Schlagfertigkeit, Gestik etc und viel Praxis standen auf dem Plan.

Dass ich der einzige Jaggie war, war nicht weiter tragisch, da auch alle Greenpeaceerwachsenen sehr nett sind.

Greenpeacejugend trifft Chefumwelttechniker von Mercedes (27. Mai)

JAGs treffen Chefumwelttechniker von Mercedes

Am Nachmittag des 27. Mai trafen wir, fünf Greenpeace-Jugendliche, uns mit Herrn Dr. Udo Hartmann, Leiter des Bereichs für Umweltschutz bei Mercedes Benz und dem Mercedes-Pressesprecher Matthias Brock in Köln.

Dort diskutierten wir mit ihnen über den mangelnden Klimaschutz von Mercedes und übergaben ihnen die Postkarten aus der Verkehrskampagne und eine Petition mit unseren Forderungen, gerichtet an Herrn Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG.

In der Diskussion machten wir immer wieder klar, dass die Modellpolitik von Mercedes mit großen schweren Autos das Problem ist:

Denn die sind schlecht fürs Klima und werden nicht mehr gekauft.

Demonstration bei der Autoausstellung "Regensburg mobil" (16. Mai)

Am Samstag, den 16.05. demonstrierten wir zusammen mit der Erwachsenengruppe anlässlich der Autoschau "Regensburg mobil" gegen die klimafeindliche Modellpolitik der Autokonzerne. Stellvertretend für die besonders klimaschädlichen übermotorisierten und überschweren "Sports utility vehicles" (SUV) schoben wir ein als "Klimaschwein" mit rosa Ohren, Ringelschwanz und Schnauze umdekoriertes  Auto durch die Regenburger Innenstadt. Die Aktion begann am Bismarckplatz und führte durch die Gesandtenstraße zu Neupfarrplatz, Domplatz, Kohlenmarkt, Wahlenstraße, Neupfarrplatz wieder zum Domplatz. Bei einzelnen besonders klimafeindlichen Automodellen machten wir, die Jugendgruppe Flash-Mobs in Form einer "Klimaparty".

Klimaschwein
Flash-Mob

Filmvorführung und Podiumsdiskussion "Monsanto - mit Gift und Genen" ( 8.Mai)

Anlässlich der Filmvorführung der Filmvorführung "Monsanto - mit Gift und Genen" informierten wir gemeinsam mit der Erwachsenengruppe zum Thema Gentechnik und nahmen an der anschließenden Podiumsdiskussion teil.

 

Atomdemo (02.05.2009)

Greenpeacejugend gegen Laufzeitverlängerungen( 2. Mai 2009 )

 

„Atomkraft ist keine Lösung der Energiefrage in Bezug auf den Klimawandel! Gegen eine Politik der Laufzeitverlängerungen der deutschen AKWs demonstrierten die wir am 2. Mai am Kohlenmarkt .

Im Fokus standen ,vor dem Hintergrund der im Juni anstehenden Europawahlen, die Pro-atomkraftparteien CDU und FDP ,die die Kernenergie als billigen Klimaschutz propagieren.

Dass Atomkraft aufgrund der Endlagerungsproblematik ,für die der Steuerzahler finanziell aufkommen muss, nicht billiger sondern teuerer ist und durch eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wahrer Klimaschutz durch erneuerbare Energien verhindert wird und Atomkraft so einfach nicht zukunftsfähig ist, wurde den Regensburgern mit Bannern, Trommeln, Standbildern, noch ganz vielen anderen Dingen und einer Menge Informationen gezeigt.

 

Atomdemo am Kohlenmarkt

McPlanet (24.04. - 26.04.2009)

McPlanet Kongress in Berlin (24.bis 26. April )

 

„Game Over. Neustart!“ So lautet das Motto des McPlanet Kongresses 2009 in Berlin.

Klimachaos, Finanzkrise, Hungerkrise, Probleme der Globalisierung und vieles mehr waren Themen über die sich die mehr als 1000 Teilnehmer in einer riesen Auswahl an Workshops, Foren und Panels informieren konnten. Mittendrin, wir , 7 Jaggies aus Regensburg –denn wir nahmen nicht nur am Kongress teil , sondern arbeiteten und gestalteten mit.

Prominente Redner aus Politik , Wirtschaft und Bewegung , viele supernette Menschen und ein Zusammenkommen von Greenpeacejugendlichen aus ganz Deutschland machten den Kongress zu einem super Erlebnis.

 

 

 

 

 

Jag Poolparty (17. bis 19. April)

Die Jag Pool Party ist ein Treffen besonders engagierter Jaggies, die gemeinsam die deutschlandweite Kampagne ausarbeiten, planen und organisieren:

Das Thema der aktuellen Klimakampagne ist die Klimakonferenz in Kopenhagen.

Und die planten wir eben dort. Wir legten Aktionstage fest, welche Politiker wir treffen wollen, was wir bei welcher Klimakonferenz machen, was für Materialien wir verwenden und so weiter. Im daraus entstandenen Kampagnenteam sind 2 aus Regensburg vertreten.

Jag AP Seminar (17. bis 19 April )

Hier werden die APs ( also Ansprechpartner ) einer Jugendgruppe „ausgebildet“. Man bekommt Briefings über Greenpeace im Allgemeinen, rechtliche Dinge Konflikte zu lösen und Tipps eine Gruppe zu „leiten“ – wobei es bei uns keine feste Hierachie gibt.

Patentdemo in München (15.04.2009)

Patentdemo in München (15. April )

 

Ein Genkonzern, der die Gene des Schweins untersucht hat , ein Wachstumsgen gefunden hat und sagt „Ich habe es gefunden , jetzt gehört es mir!“ - Absoluter Blödsinn!

Das dachten sich zusammen mit uns viele Bauern und andere Umweltschutz und Kirchenverbände und organisierten deshalb eine Patentdemo gegen „Patente auf Leben“ - so nennt man das, wenn man schlicht Erbgut patentieren will.

Eine große Menschenmenge und politische Prominenz waren anwesend. Auch wir demonstrierten mit Banner Trommeln Megaphon etc. bei der Demo vom Marienplatz bis vor das europäische Patentamt mit.

Patentdemo in München mit der JAG Regensburg
Patentdemo in München mit der JAG Regensburg
Patentdemo in München mit der JAG Regensburg

Aktion bei der Daimler Aktionärshauptversammlung in Berlin (07.04. - 08.04.2009)

Aktion bei der Daimler Aktionärshauptversammlung in Berlin(7.bis 8. April)

 

Am 8. April standen wir dann vor dem Gebäude der Daimler-Hauptaktionärsversammlung; hier postierten wir uns, um mit den Aktionären zu sprechen, zu diskutieren und von unseren Argumenten zu überzeugen, was uns auch bei vielen gelang. Denn die Aktionäre besitzen als Geldgeber einen riesigen Einfluss auf den Konzern. Ein buntes großes Aktionsbild, an dem jeder Aktionär vorbei musste. Wegen großer Medienpräsenz(u.a. n-tv, ard, zdf,…) waren natürlich einige jederzeit bereit ein Interview oder ein Statement zu geben. Wer es geschafft hatte an uns vorbei zu kommen, hörte in der Versammlung einen Redner der Greenpeacejugend, dessen Argumente viel Anklang fanden.

Zwei Tage Berlin und eine sehr erfolgreiche Aktion!

 

 

Ein Bericht über die ganze Verkehrskampagne ist in der Maiausgabe des Donaustrudls erschienen , der sozialen Straßenzeitung von Regensburg.

 

 

Aktion vor der Daimler Aktionärshauptversammlung
Aktion vor der Daimler Aktionärshauptversammlung
Aktion vor der Daimler Aktionärshauptversammlung

Besuch bei den Regensburger Mercedeshändlern (06.04.2009)

Besuch bei Regensburger Mercedeshändlern

 

Am Dienstag , den 6. April besuchten wir die Regensburger Mercedeshändler , um mit ihnen über die Modellpolitik ihres Konzerns zu diskutieren:

Dieser produziert sehr große und schwere Autos ,die so sehr viel Sprit verbrauchen und so auch mehr CO2 ausstoßen als andere Autos.

Man verwies uns auf den smart als „klimafreundliches“ Modell, dumm nur dass der nur eines von über 250 Modellen ist.

Warum Mercedes nicht mehr kleine Autos produziert , konnte man uns nicht sagen und verwies uns an die Verantwortlichen , die wir 2 tage später besuchten.

Perspektiventreffen (27.2-1.3)

 

 

Das Perspektiventreffen findet am Anfang jeden Jahres statt, diesmal im Naturfreundehaus Schönhofen:

Hier reflektieren wir das vergangene und gestalten unsere Jahresplanung für das kommende Jahr, erarbeiten lokale Kampagnen und Aktionsideen/strategien sammeln Einfälle und informieren uns gegenseitig zu Umweltthemen, um ein aktionsreiches Jahr auf die beine zu stellen.

Ganz besonders wichtig ist das natürlich dieses Jahr, in dem die Bundestags- und noch viele andere Wahlen sind.

Außerdem gegen Ende 2009 die Klimakonferenz in Kopenhagen abgehalten, auf der die Nachfolgevereinbarung des „Kyoto-Protokolls“ verhandelt wird, also über das Weltklima der nächsten Jahrhunderte entschieden wird.

Genau deshalb brauchen wir möglichst viel öffentlichen Druck, damit nicht nur Geld in Banken, sondern auch in die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen investiert wird.

Kreativio in Aachen (20. bis 23. Februar)

Das Kreativio ist eine besondere Form des Jaggios (das sind regionale Treffen der Greenpeacejugend, die bis zu dreimal im Jahr in jeder Region, also Nord, Süd, Ost und West stattfinden, zu denen aber Jags aus ganz Deutschland kommen und nur von den Jugendlichen organisiert werden): Bei diesem Treffen geht es mal nicht darum, die Gesellschaft zu verändern, sondern sich selbst:

Mit Vorträgen über Ökologie, Recycling und Fair Trade, aber vor allem vielen interessanten und spaßigen Workshops zu diesen Themen:

Recyclingpapier herstellten, Glasrecyclingworkshops, Nähworkshops, Filzen, Stricken und vieles mehr.

Natürlich ist so etwas auch mit viel Spielen, Gitarrespielen, Singen, einfach nur Leute wiedertreffen oder kennen lernen und Partymachen verbunden. 

Greencamp 2009 (30.1. bis 1.2.)

Grüße an das neu gegründete Büro in Südafrka

Das Greencamp ist ein deutschlandweites Seminar aller “Greenpeacer”- Hauptamtliche, Ehrenamtliche, Aktivisten und natürlich die Jugendgruppen- bei dem für ein Wochenende weit über 500 Umweltschützer zusammenkommen.

So konnten wir Leute jeden Alters aus allen Ecken Deutschlands kennen lernen  ; Im Vordergrund stand hierbei natürlich das Treffen anderer Jags.

Hierbei wurde die Jahresplanung  und neue Strategien vorgestellt,  Vernetzungs -AGs gegründet , und viele interessante Weiterbildungen abgehalten oder  Menschenbilder (siehe Foto) gestaltet.

Höhepunkt war eine fette gemeinsame Party am Samstag Abend.

Unterschriftensammeln (24.1.09)

Diesen schönen Samstag trafen wir uns, um in drei Schichten in der Regensburger Innenstadt zum Thema gerechtere Besteuerung von Dienstwagen Unterschriften für Herrn Steinmeier zu sammeln.

Der Pkw-Verkehr ist in Deutschland mit 9% am anthropogenen CO2-Ausstos beteiligt und die Hälfte aller Neuzulassungen sind Dienstwagen.

Nach bisherigem Steuersystem wird einem fetten Spritfresser mehr Steuererleichterung als einem umweltfreundlichem Auto gewährt – ein desolater Zustand!

Herr Ackermann ( Jahresgehalt 14 Mio. )erhält jährlich 50.000 Euro Subventionen für seinen fetten Dienstwagen – im Durchschnitt zahlt jeder Steuerzahler 132 Euro im Jahr für solch ungerechte und klimaschädlich Subventionen


    22. 05. 2012.       Druckversion