Ein wichtiges Anliegen ist für uns, die Greenpeace-Gruppe Regensburg, die lokale Präsenz von Greenpeace zu verbessern und so Interessierten vor Ort eine Mitarbeit in der internationalen Umweltschutzorganisation zu ermöglichen. Wir wollen, dass an vielen Orten für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen gekämpft wird!
So haben wir bereits 2005 und 2006 erfolgreich die Greenpeace-Gruppen in Neumarkt/Oberpfalz und Straubing gegründet.
Nach Anfragen Interessierter aus dem Bereich Landshut wollten wir schließlich Greenpeace auch dort etablieren. Wir hofften nach Regensburg, Passau, Neumarkt und Straubing auf eine fünfte Gruppe im Bereich Niederbayern/Oberpfalz.
Eine neue Gruppe ist zunächst Patenkind einer anderen Gruppe. Im Fall Landshut hat das gerne die Greenpeace-Gruppe Regensburg übernommen. Regensburger haben in der Gründungsphase nach Möglichkeit an den Treffen in Landshut teilgenommen und geholften, wo es ging.
Seit Juli 2011 ist es soweit: Die Greenpeace-Gruppe Landshut ist eine selbständige Greenpeace-Gruppe!
Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit weiterhin!
Einen Flyer über die Gruppe können Sie HIER im PDF-Format herunterladen, die Stellenanzeige für einen motiverten Weltretter erhalten Sie HIER.

Am 24.01.2012 findet eine Multivisionsshow zum Thema Wälder an der VHS in Landshut um 19:30 Uhr statt. Fotograf: Markus Mauthe
Eintritt: FREI
Die Greenpeace-Gruppe Landshut trifft sich 14tägig jeweils am DIENSTAG gerader Kalenderwochen um 19 Uhr im Weißen Brauhaus "Zum Krenkl" (Altstadt 107). Interessierte sind herzlich willkommen!
Für Rückfragen zur Arbeit der Greenpeace-Gruppe Landshut wenden Sie sich bitte an Jürgen Friedmann, der während der Gründungsphase in der Gruppe mitgearbeitet hat.
Nachfolgend wollen wir einen kleinen Einblick geben, was bisher in Landshut seit dem ersten Informationsabend passiert ist.
Am Samstag, den 22.01.2011 haben sich wieder fleißige Greenpeacer aus Landshut die Zeit genommen, um gegen die Atomenergie zu demonstrieren.

Gegen die Unterstützung von Urwaldzerstörung für die Palmölproduktion setzte sich die Greenpeace-Gruppe Landshut i.Gr. am 16.08.2010 ein. Passanten konnten eine Protestpostkarte an die KfW-Bankengruppe absenden in der diese aufgefordert wird, keine Gelder mehr an Firmen wie Sinar Mas bereitzustellen und somit keine Urwaldzerstörung mehr zu finanzieren.
Für den 29. Juni 2010 hat die Greenpeace-Gruppe Landshut i.Gr. zu einem Infoabend in die Rochuskapelle geladen. Nach einem Allgemeinvortrag über Greenpeace von Jürgen Friedmann aus Regensburg erzählte Stefan Rothbauer, wozu Greenpeace in Landshut bisher aktiv war. Bei der anschließenden Diskussion zeigten mehrere Menschen Interesse an einer aktiven Mitarbeit in der Gruppe.
Gegen Urwaldzerstörung durch Palmölanbau informierten am 23.04.2010 Mitglieder der Greenpeace-Gruppen Landshut und Regensburg vor dem Landshuter Rathaus. Der Lebensmittelkonzern Nestlé verwendet u.a. für seinem Schokoriegel Kitkat Palmöl aus Indonesien. Für den Palmölanbau werden dort illegal Urwälder abgeholzt und damit die Heimat des Orang Utans zerstört. Passanten konnten ihren Protest durch eine Postkarte an Nestlé Deutschland zum Ausdruck bringen. Greenpeace fordert ein besseres Ertragsmanagement und keine weitere Urwaldrodung für Palmölplantagen.
Am 12. Dezember fand ein Infostand zum Thema Recyclingpapier statt. Die Mitglieder der Gruppe Landshut i.Gr. informierten die Passanten über Möglichkeiten, wie gerade zur Weihnachtszeit auf Papier aus Urwaldzerstörung verzichtet werden kann.
Die Gruppe beteiligte sich am 25. Juli mit einem Infostand auf dem Landshuter Stadtparkfest. Die Besucher konnten sich an der Aktion "Milchcent" beteiligen und einen symbolischen Cent an Molkereien schicken. Diese sollten damit überzeugt werden, dass die Verbraucher keine Gentechnik im Tierfutter wollen.
Am Wochenende 28./29. März war es soweit: der erste öffentliche Auftritt der Greenpeace-Gruppe Landshut i.Gr.! Erfolgreich informierten die Greenpeacer die Besucher über Gentechnik in Futtermitteln - viele nahmen an der Aktion "Milchcent" teil. Greenpeace hat errechnet, dass Milch im Schnitt 1 Cent/Liter mehr kosten würde, wenn die Kühe mit gentechnikfreiem Futtermittel gefüttert werden. Dies forderten hunderte Verbraucher von Allgäuland, Bärenmarke und Weihenstephan ein. Auch waren einige Menschen an einer aktiven Mitarbeit in der Landshuter Gruppe oder an einer finanziellen Unterstützung von Greenpeace interessiert. Greenpeacer arbeiteten außerdem an der Kinderbetreuung mit. Es wurde mit Kindern gebastelt, gemalt und gepuzzelt. Der Erfolg motivierte die neuen Greenpeacer Landshuts.
Am 24.03.2009 ab 18 Uhr wurde der Infostand der Greenpeace-Gruppe Landshut i.Gr. im Messezelt der Landshuter Umweltmesse aufgebaut. Nach dem Aufbau erfolgten noch "Trockenübungen" und Vorbereitungen für die Kinderbetreuung.
Die folgenden Treffen standen unter dem Motto "Umweltmesse vorbereiten". Neben Vorbereitungen für die Kinderbetreuung wurde über das Thema Gentechnik und die Gestaltung des Standes debattiert.
Außerdem wurde vereinbart, dass die Treffen nach der Umweltmesse 14tägig um 19 Uhr weiterhin im Landshuter Umweltzentrum stattfinden.
Zur optimalen Vorbereitung auf das Thema für die Landshuter Umweltmesse kam zum achten Treffen der Landwirtschaftsexperte der Greenpeace-Gruppe Regensburg, Jörg Dirksen, nach Landshut. Nach einem Vortrag zum Thema Gentechnik wurde bei einem Argumentationstraining geübt.
Das siebte Treffen stand wieder unter dem Zeichen der Umweltmesse Ende März. Es wurde über die Standgestaltung und die Kinderbetreuung gesprochen, als Thema wurde Gentechnik im Essen festgelegt.
Hauptthema des sechsten Treffens war die Teilnahme an der Landshuter Umweltmesse (26.03.-29.03.2009). Die Gruppe wird sich an der Kinderbetreuung im Messezelt beteiligen und versuchen, die Gruppe dort bekannt zu machen. Ein Ziel dabei ist, weitere Mitstreiter zu finden.
Bei dem Treffen im Landshuter Umweltzentrum wurde vereinbart, künftig bis zur Umweltmesse jeden Dienstag ein Treffen abzuhalten.
Am 19.01.2009 besuchte Markus Mauthe mit seiner Multivisionsshow "Planet der Wälder" den Salzstadel in Landshut. Rund 80 Besucher kamen und hörten zu, wie der Greenpeace-Fotograf von den Faszinationen der Urwälder und deren Bedrohung erzählte. Markus Mauthe animierte dann auch die Besucher, selbst ihren Beitrag gegen die weitere Zerstörung der Wälder und für den Klimaschutz zu leisten. Als Schwerpunkte nannte er die Nutzung von Recyclingpapier und den Wechsel zu einem Ökostromanbieter. In der Pause ergaben sich interessante Gespräche mit den Besuchern. Am Ende konnte ein Fotoband erworben werden, der von Markus Mauthe signiert wurde.
Das fünfte Treffen fand zur Einstimmung auf das Thema "Energieversorgung" bei den Stadtwerken Landshut statt. Dort wurde von Werksleiter Dr. Blum umfassend über die Aufgaben der Stadtwerke Landshut und die derzeitge Lage auf dem Energiemarkt informiert.
Das vierte Treffen fand am 16.12.2008 in der VHS Landshut statt und stand unter dem Motto "Kennenlernen und Ideen sammeln". Bei Weihnachtskeksen und Kuchen lernten sich die Teilnehmer näher kennen. Auch zu diesem Treffen kamen wieder viele und zunächst soll das Thema "Energieversorung" im Mittelpunkt stehen.
Zum dritten Treffen am 25.11.2008 kamen wieder 12 engagierte Menschen, diesmal ins Haus International (Orbankai 4). Eingeladen wurde als Referent zum Thema "Risiken der Atomkraft" Walter Fuchs aus der Greenpeace-Gruppe München. Zusammen mit den beiden Vertretern aus Regensburg wurde in die Thematik eingeführt und diskutiert.
Nachdem die Zeit vortgeschritten war wurde beschlossen, die Diskussion am 16.12.2008 fortzusetzen. Das vierte Treffen sollte dann das letzte Treffen 2008 sein und in weihnachtlichem Rahmen stattfinden.
Nach dem erfolgreichen Infotreffen kamen zum zweiten Treffen am 11.11.2008 12 Personen in den Wappensaal des Restaurants "Zum Ainmiller". Den Hinzugestossenen wurde erläutert, wie die Arbeit von Greenpeace aussieht und welche Aufgaben eine Gruppe vor Ort übernehmen kann.
In einer Diskussion, zu welchen Themen in Landshut gearbeitet werden kann, wurde zunächst vereinbart, einen Referenten zum Thema "Risiken der Atomkraft" einzuladen.
Es wurde ein 2-Wochen-Rhytmus für die weiteren Treffen vereinbart.
Am 21. Oktober haben wir zu einem Infoabend in das Restaurant "Zum Ainmiller" geladen. Die Interessierten bekamen von Monika Trauner und Jürgen Friedmann Einblicke in die Arbeitsweise von Greenpeace und wie sich eine Gruppe vor Ort mit einbringen kann. Es wurde aufgezeigt, wie groß der Anteil der Ehrenamtlichen am Erfolg internationaler Kampagnen ist und wie die Gruppenarbeit funktionieren könnte.
Nach einer interessanten Diskussion konnten sich die Teilnehmer gut vorstellen, in Landshut aktiv zu werden. Da der Termin vorab nicht ausreichend bekannt war, kamen nicht so viele Menschen wie erhofft.
Unsere Presseerklärung vom 17.10.2008