Presseinformation zur dona 2002

Ausstellung auf der „dona 2002“

Die Giganten der Meere – Greenpeace
und die Geschichte des Walfangs

Regensburg, April 2002 – Über Jahrtausende verband Wale und Menschen eine blutige Geschichte – seit 1986 ist der kommerzielle Walfang weltweit verboten. Dennoch jagen norwegische und japanische Walfänger Jahr für Jahr Hunderte von Minkewalen und brechen internationales Recht. Greenpeace kämpft seit 1975 für den Schutz der Wale und wird nicht locker lassen, bis Schritt für Schritt ein weltweites Walschutzgebiet entsteht, indem die sanften Giganten der Meere wirklich Schutz genießen.

Die Greenpeace-Ausstellung verfolgt die Geschichte des Walfangs von Anbeginn bis heute. Texte, Bilder und mehrere Exponate, etwa über das blutige Geschäft des Harpunierens, lassen die Besucher eintauchen in die Welt der Wale. Auch die jüngsten, spektakulären Greenpeace-Aktionen gegen illegalen japanischen Walfang im antarktischen Schutzgebiet sind zu sehen.

Die Ausstellung wird während der „dona 2002“ vom 6. bis 14. April 2002 in Halle 15 auf dem Regensburger Dultplatz zu sehen sein. Besucher haben an diesem Stand außerdem die Möglichkeit, ihr Wissen zu den Meeressäugern auf die Probe zu stellen – und dabei etwas zu gewinnen. Zudem können die Besucher mit Ihrer Unterschrift die Forderung  nach einem weltweiten Schutz der Meeressäuger unterstützen. Die Greenpeace-Gruppe Regensburg, die mit der Arbeit zum Thema Walfang bereits im Jahr 1983 begonnen hat, stellt dabei an diesem Stand ihre aktuelle Arbeit vor und gibt Informationen über vergangene Aktivitäten.

„Wir werden weiterhin gegen Walfang mobil machen, gerade im Hinblick auf die IWC-Konferenz im Mai in Shimonoseki“, erklärt Jürgen Friedmann, Sprecher der Greenpeace-Gruppe Regensburg. Die internationale Walfangkommission trifft sich in wenigen Wochen zum 54. Jahrestreffen in Japan. „Ohne öffentlichen Druck besteht die Gefahr, dass kleinere Staaten dem Druck von Japan und Norwegen nachgeben und Walfang wieder legalisiert wird“, so Friedmann.

Greenpeace fordert das Ende des Walfangs und die Schaffung von Schutzgebieten in allen Weltmeeren. Die deutsche Bundesregierung muss mit allen diplomatischen Mitteln energisch gegen den illegalen Walfang protestieren und prüfen, inwieweit wirtschaftliche Sanktionen aufgrund des illegalen Walfangs der japanischen Fangflotte möglich sind.


Achtung Redaktionen: Rückfragen richten Sie bitte an Jürgen Friedmann, Sprecher der Greenpeace-Gruppe Regensburg.

Weitere Informationen zur Greenpeace-Gruppe Regensburg auch im Internet unter www.greenpeace-regensburg.de 


    22. 05. 2012.       Druckversion