22. März 2014: Energiewende retten!

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom

 

Heute finden in sieben Landeshauptstädten Energiewende-Demos statt - so auch in Mainz und Wiesbaden. Auch Greenpeace Mannheim-Heidelberg wird dort für eine dezentrale, demokratische und bürgernahe Energiewende sowie gegen Atom- und Kohlekraft auf die Straße gehen. Kommt zur Demo und lasst uns die Energiewende retten - los geht es in Mainz um 12 Uhr am Gutenbergplatz!

 

www.energiewende-demo.de

Jugendliche engagieren sich für Schutz der Arktis

Bei der Umweltorganisation Greenpeace engagierte Jugendliche aus der Region veranstalteten am Samstag, den 22. Februar von 14 bis 16 Uhr am Paradeplatz in Mannheim einen sogenannten “Flashmob” zum Thema Ölbohrungen in der Arktis. Nachdem ein Ölfass umgetreten worden ist, fielen spontan alle beteiligten Personen um. Dies sollte auf die Bedrohung der Arktis durch eine Ölkatastrophe aufmerksam machen."Der Ölkonzern Gazprom hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er auf die eisigen Temperaturen in der Arktis nicht vorbereitet ist. Stoppen wir gemeinsam die Ölbohrungen in der Arktis!", rief Deniz Gedik, zweiter Ansprechpartner der Greenpeace Jugend Mannheim-Heidelberg, in sein Megafon. Unterschriften für ein Schutzgebiet in der Arktis sammelten die 15 bis 18 Jahre alten Jugendlichen ebenfalls. Auch Online können Menschen der Arktis unter www.savethearctic.org ihre Stimme geben. Weltweit haben schon über 5 Millionen Menschen unterschrieben. Der russische Ölkonzern Gazprom gefährdet mit seinen Ölplänen das sensible Ökosystem der Arktis. “Eine der letzten unberührten Regionen dieser Erde muss vor der Ölindustrie geschützt werden”, so Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace.

Detox: Adidas muss Textilproduktion entgiften

Am Samstag, den 25.01.2014 haben wir in der Heidelberger Fußgängerzone gegen den Einsatz von gefährlichen Chemikalien in der Textilproduktion protestiert. Vor allem der Sportkleidungshersteller Adidas wurde dabei ins Visier genommen. In einem Test, den Greenpeace die Woche zuvor veröffentlichte, hat auch der bekannte Sportriese schlecht abgeschnitten. So wurden unter anderem in Badeanzügen und Schuhen bedenkliche Chemikalien gefunden.

"Adidas verwendet für die Textilherstellung in China und Indonesien nach wie vor teilweise hormonell wirksame oder krebserzeugende Substanzen, die sich bereits rund um den Globus wiederfinden. Diese per- und polyfluorierten Chemikalien haben in der Textilproduktion nichts zu suchen", sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace.

Mit der Aktion, die gleichzeitig in 35 deutschen Städten stattfand, wollen wir die Menschen auf dieses Problem aufmerksam machen und Druck auf die großen Textilkonzerne ausüben. Worauf Sie beim Einkauf achten sollten erfahren Sie in unserem Textilratgeber : l.hh.de/Textilratgeber

Ökozid muss strafbar werden!

Wir leben heute in einer Welt, in der "weit reichende, langfristige und schwere Schäden an der natürlichen Umwelt" ein Kriegsverbrechen darstellen, aber zu Friedenszeiten dürfen Firmen unsere Umwelt auf genauso schwerwiegende Weise zerstören - ohne jegliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

 

Es ist an der Zeit, dieses Paradoxon zu beenden! Fordert die Anerkennung von schwerer Umweltzerstörung als Verbrechen - dieses Verbrechen hat einen Namen: Ökozid. http://bit.ly/18TjjTh

Beginne das Jahr mit einer guten Entscheidung und unterschreibe diese wichtige Petition auf:

http://www.endecocide.eu/?lang=de

 

 

 

Petition gegen AKW Fessenheim und Cattenom

Die französischen Atomkraftwerke Fessenheim und Cattenom liegen an der Grenze zu Deutschland und gehören zu den störanfälligsten AKWs in Europa. Frankreichs Präsident Hollande hat angekündigt den Anteil der Atomenergie bis zum Jahr 2025 auf von 75 auf 50 Prozent zu reduzieren. Die Petition ruft Präsident Holland dazu auf, die maroden AKWS Fessenheim und Cattenom nun so schnell wie möglich abzuschalten. Zu der Petition sowie zu einer Unterschriftenliste zum Download geht es hier service.greenpeace.de/themen/atomkraft/mitmachaktionen/aktion/petition/akws_fessenheim_und_akw_cattenom_abschalten/

Greenpeace wird die Unterschriften im März 2014 übergeben.

15.12.2013 Arktisschutz auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt

Am heutigen Sonntag hat Greenpeace Mannheim-Heidelberg auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt über die Bedrohung der arktischen Ökosysteme durch Ölförderung und anderweitige industrielle Nutzung informiert.

Mit einem kinderfreundlichen Umzug mit einem Eisbär und seinen Freunden zogen wir über den Weihnachtsmarkt und sammelten Unterschriften zum Schutz der Arktis.

 

Greenpeace fordert die Einrichtung eines Schutzgebietes in der Hohen Arktis, um eine Alternative zur folgenreichen Ausbeutung zu schaffen. Über 4,4 Millionen Menschen weltweit unterschrieben bisher für das Schutzgebiet.

 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, online zu unterschreiben, unter: www.savethearctic.org

Baden-Württembergs erster Nationalpark ist beschlossene Sache!

Was lange währte wird endlich wahr - Baden-Württembergs erster Nationalpark ist beschlossene Sache!

 

Stuttgart. Am Donnerstag, 28.11. wurde vom Landtag von Baden-Württemberg das Gesetz zur Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald beschlossen. Mit großer Erleichterung reagierten die vor dem Landtagsgebäude versammelten Umweltverbände über das positive Abstimmungsergebnis. Mit einem großen Banner sagten sie den Abgeordneten Danke! im Namen der Natur und Menschen im Nordschwarzwald.

 

Nach fast zweieinhalb Jahren Planung, Bürgerbeteiligung, Gutachtenerstellung und zum Teil heftigen emotional geführten Debatten in und außerhalb der Nordschwarzwald Region wurde der von der grün-roten Landesregierung eingebrachte Gesetzesvorschlag nun mehrheitlich von der Baden-Württembergischen Volksvertretung angenommen.

 

Das Großschutzgebiet ist das erste seiner Art im Ländle und ist damit ein wichtiger Beitrag für die internationalen Verpflichtungen Deutschlands den auch Baden-Württemberg endlich einlöst, nachdem es in fast jedem anderen Bundesland bereits ein solches Schutzgebiet gibt.

 

„Wir freuen uns mit den Schwarzwäldern, die dieses Goldstück des Naturschutzes jetzt überreicht bekommen!“ sagt Martin Burster, Waldansprechpartner bei der Gruppe Mannheim-Heidelberg. Die ehrenamtlichen Baden-Württembergischen Greenpeace Gruppen hatten sich in einer eigens dafür ins Leben gerufenen Regionalen Kampagne seit über 2 Jahren für den Nationalpark stark gemacht.

 

„Nach jahrelanger mühevoller Arbeit für die Idee Nationalpark in Baden-Württemberg sind wir sehr erleichtert und froh, dass er jetzt endlich kommt. Jetzt können wir die Früchte unserer landesweiten Informationskampagne endlich ernten.“ sagt Ulrike Beck, Leiterin der Gruppe Tübingen. Roland Mutterer, Waldansprechpartner von Greenpeace Karlsruhe sagt dazu: „Nun muss das Konzept des Nationalpark Gesetzes aber auch mit sinnvollen Inhalten gefüllt werden, die dem Naturschutz gerecht werden“. Es sei letztendlich auch eine ethische Frage der Waldnatur im Ländle wenigstens 0,7 % ihrer Fläche zurückzugeben, nachdem wir seit 200 Jahren über 99% für uns Menschen beansprucht haben.

 

„Dabei muss die Idee des „Natur Natur sein lassens“ unbedingt Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen erhalten“, mahnt Luis Scheuermann, Nationalpark Beauftragter von Greenpeace Deutschland. Dabei sollte auch an eine zukünftige Gebietserweiterung um die einzigartigen Hochmoorflächen rund um den Kaltenbronn gedacht werden.

 

An die CDU Fraktion gerichtet appelliert Greenpeace: der Nationalpark sollte von allen Parteien gemeinsam getragen werden, damit das Projekt erstes Großschutzgebiet im Südwesten auf breiter Basis steht. Die CDU Fraktion hat sich der Zustimmung zum rot-grünen Nationalpark Projekt im Landtag mehrheitlich verweigert mit dem Argument die Bevölkerung vor Ort sei dagegen. Mehrere Umfragen ergaben jedoch eine breite Zustimmung für das Schutzgebietsvorhaben, regional und landesweit.

 

Luis Scheuermann schätzt die Nationalparkidee auch als positiv für den Tourismus ein: „Der Nationalpark ist eine Einrichtung von dem alle Baden-Württemberger etwas haben. Im Nationalpark können Stadtbewohner der Hektik des Alltags entfliehen, Natur und Ruhe genießen und dort wieder neue Energie tanken. Das ist kein Luxus, sondern dient im dicht besiedelten Baden-Württemberg notwendigerweise dem weiteren wirtschaftlich erfolgreichen Vorankommen des Landes.“ Der Nationalpark wird somit auch ein Wirtschaftsmotor für die Region Nordschwarzwald sein.

 

Das Schutzgebiet soll ab dem 1.1. 2014 eingerichtet werden und zunächst eine Größe von 10x10 km haben. Es umfasst die Waldgebiete zwischen Baiersbronn im Südosten und Seebach im Westen sowie Baden-Baden im Norden. Es soll zunächst ausschliesslich auf Staatswaldflächen entstehen, mit Ausnahme eines ca. 420 ha großen Gebiets um die Badener Höhe, das die Gemeinden Bühl und Baden Baden freiwillig an den Nationalpark abgetreten haben.

 

Weitere Infos siehe unter:

www.greenpeace-karlsruhe.de

Rückblick auf unsere Aktionen....

 

 

...gibt's hier!


    23. 04. 2014.       Druckversion