Auch dieses Jahr ist die Greenpeace Ortsgruppe Rhein-Neckar wieder unter den Ausstellern zu finden.
Am Samstag um 16.00 Uhr hällt Justyna Dobiosch aus unserer Gruppe in Raum 4 einen Vortrag zum Thema "Soja, der Fluch der goldenen Bohne":
Agrarproduzenten aus aller Welt fallen in den Amazonas ein, um mit der goldenen Bohne schnell zu Reichtum zu gelangen. Der Film zeigt die fortschreitende Rodung des brasilianischen Urwalds für den Sojaanbau. Greenpeace kämpft für den Schutz und Erhalt der letzten Urwälder.

Dienstag, 14.11, um 20.00 Uhr im Karlstorbahnhof Heidelberg die Multivisionsshow Expedition Amazonien. DER EINTRITT IST FREI!!!
Die Greenpeace Gruppe Rhein-Neckar präsentiert zusammen mit dem Eine Welt Zentrum im Rahmen der 1. Eine-Welt-Tage Heidelberg die Multivisionsshow Expedition Amazonien.
Wegbeschreibung und mehr unter: http://www.eine-welt-zentrum.de
Lianen umschlungene Baumriesen, zu gewucherte Wasserflächen, ein unentwegtes Zwitschern und Flattern, Gekreisch und Geschlängel. In dieser Wunderwelt war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace mit der Kamera unterwegs. Der Amazonas Regenwald ist das größte noch intakte Urwaldgebiet und einer der artenreichsten Lebensräume der Erde.
Wissenschaftler schätzen, dass dort rund die Hälfte aller an Land lebenden Pflanzen- und Tierarten vorkommen. Auf einem Hektar finden sich oft mehr Baumarten als in ganz Europa. Im brasilianischen Amazonas-Gebiet leben außerdem über 400 indigene Bevölkerungsgruppen. Für sie ist der Urwald Wohnzimmer, Küche und Apotheke zugleich.
Mit seinen wunderschönen Fotografien und spannenden Geschichten nimmt Mauthe den Zuschauer mit auf eine Reise in einen aufregenden Lebensraum von Tieren und Menschen, für dessen Erhaltung sich Greenpeace mit weltweiten Kampagnen einsetzt.
Die Reiseroute führte von den Ufern des Rio Negro durch alle Vegetationsstufen des Urwaldes bis hinauf in die alpinen Zonen des höchsten Berges Brasiliens, den Pico da Neblina. Diese abgelegene Region der Tafelberge, im Grenzgebiet zu Venezuela, hat eine Vielzahl endemischer Pflanzenarten hervorgebracht, die nur hier in diesem weitestgehend intakten Ökosystem zu finden sind.
Der Höhepunkt des Vortrages schildert die spannende Besetzung einer illegalen Soja-Verladestation im Dschungel, durch Greenpeace Aktivisten aus aller Welt. Mit Hilfe moderner Digitaltechnik und einer Großleinwand wird die Welt Amazoniens nach Deutschland geholt. Die Multimediaschau vereint die Vorteile einer klassischen Diaschau mit denen des Films - ein bleibendes audiovisuelles Erlebnis für alle interessierten Besucher.
Näheres unter: www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/multivisionstour_expedition_amazonien/.
Die Greenpeace Gruppe Rhein-Neckar setzt sich gleich an 3 Orten, nähmlich in Mannheim vor dem Alnatura Markt, Heidelberg in der Hauptstraße und im Sea Life Speyer für den Meeresschutz ein, informiert und sammelt Unterschriften für den Meeresschutz.
Jedes Jahr verenden über eine Million Seevögel qualvoll durch den Müll, der in unseren Meeren treibt. Aber auch Schildkröten und über 100.000 Meeressäuger kommen jährlich durch unseren Dreck ums Leben. Die Tiere ersticken in Sechserpackträgern, strangulieren sich mit treibenden Netzresten oder verhungern, weil ihre Mägen mit Plastikteilen verstopft sind.
Hauptverursacher des Mülls ist die internationale Schifffahrt. Denn anstatt für die Müllentsorgung in den Häfen zu bezahlen, entleeren die Umweltsünder den Müll oft einfach in die Meere. Häufig handelt es sich dabei um Müll, den die Fischer selbst mit ihren Fangnetzen aus dem Meer gezogen haben. Hinzu kommen Haus- und Industrieabfälle, die über die Flüsse in die Ozeane gelangen.
Somit ist Müll im Meer längst mehr als eine Ausnahmeerscheinung. Vielmehr muss inzwischen von einem globalen Problem gesporchen werden. Auf einen einzigen Quadratkilometer Ozean kommen 18.000 Plastikteile, wie eine Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen ermittelte. Und die Zersetzung der heute üblichen Kunststoffe dauert bis zu 450 Jahre.
Das Greenpeace-Schiff Esperanza wird während seiner SOS Weltmeer-Tour auf ein besonderes Phänomen zwischen den Inseln Hawaiis und dem amerikanischen Festland aufmerksam machen. Hier erzeugt ein Hochdruckgebiet einen gigantischen Meeresstrudel von der Größe Mitteleuropas. In diesem bleibt angetriebener Müll häufig über viele Jahre gefangen, so dass inzwischen ein Müllstrudel von unfassbarem Ausmaß entstanden ist.
Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift und setzen Sie sich damit für den Schutz der Meere ein und werden Meeresschützer.
Die Greenpeace-Schiffe Esperanza und Artic Sunrise befinden sich seit Mitte Dezember im Südpolarmeer. Sie schützen die Wale vor den Harpunen der japanische Walfangflotte. Diese will in diesem Jahr 935 Zwergwale und zehn Finnwale schlachten. Der Walfang wird mit so genannter wissenschaftlicher Forschung begründet, obwohl das Fleisch der Tiere bereits auf hoher See für den japanischen Markt verarbeitet wird.
Die Greenpeace Gruppe Rhein-Neckar informiert die Besucher des Sea Life, sammelt Unterschriften gegen den Walfang und versucht auf diese Weise dem Walsterben ein Ende zu machen.
Unsere Greenpeace-Seniorengruppe "Team fünfzig Plus" sucht Verstärkung und informiert über Grüne Gentechnik, sowie Pestizidrückstände in Lebensmittel.
Gerade die einzelnen Lebens- und Berufserfahrungen älterer Menschen sind wichtig, bei der Lösung von Umweltprobemen.
Wer beruflich kürzer tritt und sich für den Umweltschutz einsetzen möchte oder schon im Ruhestand ist, aber sich nicht zur Ruhe setzen will, ist bei uns herzlich willkommen.