
Wir sind ein bunt gemischter Haufen von z.Zt. etwa 25 aktiven Leuten aus der gesamten Rhein-Neckar-Region; dazu kommen die Jugend AG und das Team 50 Plus. Wir arbeiten ehrenamtlich zu verschiedenen Greenpeace-Themen, unterstützen damit die aktuellen bundesweiten Kampagnen oder führen eigene Projekte durch. Wir organisieren Informationsveranstaltungen, recherchieren vor Ort, führen lokale Aktionen durch. Manchmal arbeiten wir auch mit Nachbargruppen zusammen und machen größere, "regionale" Aktionen.
Wir sind in einem Gebiet aktiv, welches in etwa dem Bereich des VRN entspricht - also von Alzey bis Wiesloch und von Speyer bis Weinheim. Hauptsächlich sind wir in den Städten Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen anzutreffen.
Wir treffen uns meist Dienstag abends alternierend im Umweltzentrum Mannheim oder in Heidelberg.
» Weitere Infos von Greenpeace Deutschland: Die Gruppen: global denken - lokal handeln
Gemäß den Grundsätzen von Greenpeace arbeiten wir gewaltfrei, parteipolitisch unabhängig und international orientiert.
Die Gruppen führen einen wichtigen Teil der Greenpeace-Öffentlichkeitsarbeit durch. Auch die lokale Pressearbeit und kampagnenbezogene Recherchen gehören zu unserer Arbeit. Die Gruppen bieten ein internes Diskussionsforum für Fragen des Umweltschutzes und bringen ihre Anregungen in die Themen- und Kampagnenarbeit ein.
Die Kampagnen werden in unserem Hauptbüro in Hamburg ausgearbeitet und koordiniert.
Wir kümmern uns um folgende Themen:
ATOM & ENERGIE (Transporte, AKW, Atommüll, Plutonium, militärische Nutzung, Energiewende)
GENTECHNIK (Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel)
GREENTEAM (Greenpeace Kinder- und Jugendgruppen)
KLIMA, VERKEHR (CO2, Ozonsmog, Dieselruss, Öl)
ARTENSCHUTZ (Fischerei, Wale)
WALD (Regenwälder, naturnahe Waldnutzung, Schulen für den Urwald, Recyclingpapier)
VERBRAUCHERSCHUTZ(Lebensmittel)
Es gab in Mannheim, Ludwigshafen drei Freunde – Dieter Hucklenbroich, Helmut Winter und Franz Leiteritz -, die fanden die Ideale und Ziele von Greenpeace sehr gut und wollten sich in deren Namen engagieren. Ein erster Kontakt mit Greenpeace wurde über die Frankfurter Greenpeace-Gruppe hergestellt.
1982 schrieben sie an die Hamburger Greenpeace-Zentrale, dass sie Infomaterialien brauchten und organisierten ein großes Konzert mit drei bis vier Musikgruppen in der Alten Feuerwache in Mannheim. Dabei verteilten sie viele Greenpeace-Infos und gewannen rund sieben neue Gleichgesinnte. Das eingenommene Geld spendeten sie an Greenpeace e.V..
Wochen später trafen sich alle in einer Mannheimer Kneipe, dem „Memo“, und diskutierten, ob sie eine förmliche Kontaktgruppe von Greenpeace oder einfach nur eine lockere Interessensgemeinschaft sein wollen. Der harte Kern entschied sich für die neue Aufgabe als „Greenpeace-Kontaktgruppe Mannheim“.
1983 wurde offiziell die Kontaktgruppe Mannheim gegründet.
Die vier Vertragspartner waren: Dieter Hucklebroich, Helmut Winter, Peter Lembke und Thomas Reichert.
Die neue Gruppe hat mit unglaublichem Elan und Kreativität tolle Stände in der Mannheimer Innenstadt organisiert. So ging es bei dem ersten Stand um Schildkröten. Dabei liefen Schildkrötenfilme, es lagen Schildkrötenpanzer vom Naturhistorischen Museum in Mannheim aus und Life-Musik wurde gespielt.
Es gab einen riesigen Auflauf und die Leute standen Schlange, um unterschreiben zu können.
Das zweite Thema war die Atommüllverklappung. Dazu haben sich die Mannheimer Greenpeacer in Schutzanzüge und Atemmasken geworfen. Es ging lebhaft zu, wie bei einem kleinen Theater. Und allein durch diese Aktivitäten kamen die Interessenten ganz von alleine zu den Ständen und unterstützen Greenpeace.
Dieter Hucklenbroich: „Wir waren eine kreative und tatkräftige Gruppe. Eine gute Mischung aus Hirn und Handwerk. Da wir schnell reagieren mussten, brauchten wir gerade mal zwei bis drei Wochen, um die coolen Stände auf die Beine zu stellen. Einen Pressesprecher gab es zu der Zeit nicht. Wer Zeit und etwas zu sagen hatte, organisierte und sprach mit den Medien. Wir waren damals mit München DIE Aktionsgruppe im Süden von Deutschland schlechthin.“
Mehrere der ersten Garde wurden auch von der Hamburger Zentrale für eine feste Stelle bei Greenpeace abgeworben.
Während in den ersten Jahren die Kontaktgruppe Mannheim sich in den Kneipen „Memo“ und „Uhland“ getroffen haben, wurde 1987 das Mannheimer Umweltzentrum in der Käfertaler Straße 162 eröffnet. Seitdem hat die Greenpeace-Gruppe ihren Hauptsitz dort.
Ab dieser Zeit wurde die Gruppe mit 20 bis 30 Leuten immer größer und gleichzeitig leider weniger effektiv. Aus diesem Grund trat auf einen Schlag die Mannschaft der ersten Stunde aus und eine neue Generation übernahm das Ruder.