die Arktis und das Nordpolarmeer schützen

Saarbrücken, 20.09.2014-Am 20.Sept. 2014 informierte die Greenpeace Gruppe Saar in der Saarbrücker Innenstadt Passanten über die 6 Mio. Unterschriften, die am Wochenende in New York dem UNO Generalsekretät Ban Ki Mon übergeben wurden mit der dringenden Bitte, sich für den Schutz der Arktis einzusetzen. Dennoch werden weiter Unterstützer für diese Forderung auf www.savethearctic.org gesammelt.

 

Am 4.Okt. werden zusätzlich überall auf der Welt Fahrraddemos - der sog. Ice-Ride - stattfinden, um auf die von Öl-, Bergbau- und Fischereikonzernen ausgehenden Gefahren für das Nordpolarmeer aufmerksam zu machen.

Anti-Braunkohle-Kette in Kerkwitz

Saarbrücken, 25.08.2014- Am 23. Aug. 2014 standen 7800 Teilnehmer einer Anti-Braunkohle-Kette in Kerkwitz ( brandenburgischer Teil der Lausitz ) fest zusammen gegen die klimapolitische Katastrophe des Braunkohleabbaus. Die neuen zur Genehmigung anstehenden Tagebaue werden dieses Desaster trotz energiepolitischer Unsinnigkeit ( Deutschland hatte 2013 im Strombereich einen Nettoexportüberschuss von 33 Mrd Kwh ) auf Jahrzehnte fortschreiben und immer mehr Menschen ihre Heimat zerstören.

Gegen Braunkohle

Saarbrücken, 02.08.2014- Bei sommerlichen Temperaturen sammelten am heutigen Samstag die Mitglieder der Greenpeace Gruppe Saar auf dem St.Johanner Markt in Saarbrücken Unterschriften gegen den klimaschädlichsten Energieträger überhaupt: Braunkohle. Neue Tagebaue, so wie sie in der ostdeutschen Lausitz kurz vor ihrer Genehmigung stehen, halten sie für wirtschaftlich unsinnig und verantwortungslos kommenden Generationen gegenüber.

 

Wer am 22.8.2014 mitfahren will zur Menschenkette gegen Braunkohle, die am 23.8.2014 von Kerkwitz ( in Sachsen ) nach Grabice ( in Polen; Personalausweis bitte mitnehmen ) reichen soll, kann sich bei Michaela Couturier melden: m-couturier@versanet.de oder unter www.humanchain.org Näheres erfahren.

wachsende nukleare Risiko

Saarbrücken, 08.06.2014- Die Beluga machte vom 6. - 8.Juni Station in Trier und erinnerte an die Gefahren alternder Atomreaktoren. Auch Greenpeace Saarbrücken kam zur Unterstützung, und Greenpeace St.Wendel und viele Andere: GP Koblenz, Bonn, Luxemburg, Nancy. Bei glühenden Temperaturen bot die Bootsbesatzung kostenlose Schiffsführungen an und viele Besucher unterschrieben die Petition gegen die Atomkraftwerke Cattenom und Fessenheim als die störanfälligsten und ältesten Reaktoren in Europa und die Präsident Hollande an sein Wahlversprechen erinnern soll, dass er die Deckung des französischen Stromverbrauchs durch Atomenergie von 75 % auf 50 % bis 2025 senken will.

 

Unter www.greenpeace.de/kampagnen/marode-meiler kann das jeder, der sich gegen das wachsende nukleare Risiko aussprechen will, noch tun.

Fussball-WM mit gefährlichen Chemikalien!

Saarbrücken, 31.05.2014- Bei schönstem Sonnenwetter informierte Greenpeace Saar am Samstag, 31.Mai, von 11 - 14 Uhr auf dem St.Johanner Markt in Saarbrücken die Passanten. Es ging um Chemie in der Kleidung und speziell der grosse Sportartikelhersteller Adidas sollte an seine Versprechungen der Vorjahre erinnert werden.

 

Mehr als 90 Prozent unserer Kleidung werden aus Asien, insbesondere aus China, Bangladesch oder Indien importiert. Dort vergiftet die Textilindustrie die Flüsse. Kurz vor der Weltmeisterschaft zeigt eine neue Untersuchung, dass Fußballschuhe, Handschuhe und der offizielle WM-Ball "Brazuca" aus den WM-Kollektionen von Adidas, Nike und Puma mit gefährlichen Chemikalien verunreinigt sind. Diese Substanzen entweichen in unsere Umwelt, dringen in die Nahrungskette ein und stellen langfristig ein großes Risiko für unsere Gesundheit dar.

 

www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/gefahrliche-substanzen-der-textilindustrie

 

Schon im Herbst 2013 hatte Greenpeace einen Textilratgeber zur Orientierung für die Konsumenten herausgegeben, der auch heute reissenden Absatz fand!

 

www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/kleidung-unter-der-detox-lupe

Wer? Rien Achterberg!

Saarbrücken, 09.05.2014 - Am Freitag, den 9.Mai, freute sich die Greenpeace-Gruppe Saar auf den Besuch von Rien Achterberg, den ehemaligen Koch der berühmten "Rainbow Warrior".

Viele Jahre sammelte er im Einsatz für Greenpeace Erfahrungen, die er nun mit den Regionalgruppen der Umwelt- und Naturschutzorganisation teilen möchte. Von ca. 15 - 17 Uhr standen wir mit ihm in der Fussgängerzone vor Karstadt in Saarbrücken und stellten die Arbeit von Greenpeace vor.

Anschliessend wurde um 19 Uhr im Filmhaus in der Mainzerstr. der Dokumentarfilm "Rainbow Warrior" gezeigt und Rien Achterberg beantwortete Fragen zum Film und zu seinem Leben.

Aufmerksam! Schutz der Arktis

Saarbrücken, 03.05.2014 - Der Schutz der Arktis ist eine Menschheitsaufgabe. Gazprom aber will auf Kosten eines der letzen Refugien unseres Planeten Profite machen. Mangelhaftes Unfallmanagement und schwierigstes Gelände während der arktischen Winter ebnen den Weg zu einer der grössten Umweltkatastrophen der Zukunft.

Am Samstag, 3. Mai 2014, machte darauf die Saarbrücker Greenpeacegruppe auf dem St.Johanner Markt in Saarbrücken zw. 12 - 15 Uhr aufmerksam.

Gegen die Gentechnik

Saarbrücken, 09.04.2014 - Auch am 2. und 9. April verteilten Mitglieder der Greenpeace Gruppe Saar Informationen zu den Gefahren der Gentechnik und den Plänen der Geflügelwirtschaft, die gentechnikfreie Fütterung fallen zu lassen.

Sekundärfolgen von Gentechnik

Saarbrücken, 29.03.2014 - Die Greenpeace Gruppe Saar stand am Samstag, 29. März, von 11:30 - 15 Uhr bei herrlichem Sonnenschein auf dem St.-Johanner Markt in Saarbrücken und informierte über die Pläne der deutschen Geflügelwirtschaft, die gentechnikfreie Fütterung fallen zu lassen.

Gentechnik wird von der überwältigenden Mehrheit der Europäer abgelehnt. Denn deren Sekundärfolgen sind:

 

vermehrter Spritzmitteleinsatz - entgegen den Versprechungen der Agroindustrie stieg die Verwendung von Agrochemikalien auf den oft quadratkilometergrossen Felder nämlich deutlich. Immer neue Resistenzen machten das notwendig.

 

In der Folge kam es zu einem Anstieg von Fehl- und Totgeburten sowie Missbildungen in Ländern, in denen Spritzmittel flächendeckend ( mit dem Flugzeug ) eingesetzt werden.

 

Auch die Erträge, die anfangs vielleicht einmal höher waren, sanken sehr schnell - u.z. oftmals unter das Niveau vor der Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut.

 

Viele Kleinbauern in aller Welt gerieten schon in Abhängigkeit zu grossen Firmen, die ihnen das Hybridsaatgut - das ja keine Folgegeneration hervorbringt - und die Spritzmittel im Doppelpack verkauften.

 

Der Kampf gegen den Hunger in der Welt oder andere Mangelerscheinungen ( Vit. A ) sollte die Staatengemeinschaft ganzheitlich angehen und den Menschen eine vollwertige Ernährung ermöglichen.

 

D.h. die Ernährungssouveränität der Kleinbauern ist ein entscheidendes Kriterium, um das wir uns bemühen müssen.

 

Dass das den Interessen der Agrarindustrie widerspricht, darf uns nicht verwundern.

 

Deshalb fordert Greenpeace vom Einzelhandel, auf Gen-Futter bei den Eigenmarken zu verzichten und diese Produkte mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ zu bewerben, um so den Anbau von riskanter Gen-Soja nicht zu fördern.

Für die Energiewende in Deutschland

Saarbrücken, 22.03.2014- Am Samstag, 22. März, fanden sich in 6 deutschen Städten 30 000 Menschen zusammen, um ihre Unterstützung für die aktuelle Energiewende in Deutschland deutlich machen und die Politiker auffordern, zu ihren Versprechungen und Zielsetzungen für mehr Klimaschutz zu stehen: Weder Kohle noch Atom sind Technologien, mit denen sich eine verantwortungsbewusste Zukunft bauen lässt. Wir brauchen Bekenntnisse zu mehr Energieeffizienz und Stromsparmodellen, zu Wärmedämmung und dezentraler Energiegewinnung. Der Lebensstil des Industriestandortes Deutschland / Europa / westliche Industrienationen muss auf den Prüfstand bevor es zu spät ist und die Ereignisse uns dazu zwingen. Wir wollen alle ein bestimmtes Mass an legitimem Wohlstand und wir wollen ihn für alle Erdenbürger !

Fukushima, drei Jahre vorbei...

Saarbrücken, 11.03.2014 - Auch 3 Jahre nach dem 11. März 2011 ist in Fukushima nichts wie es war. Immer noch leiden tausende entwurzelter Menschen unter dem Verlust ihrer Heimat und laufen Millionen von Litern verstrahlten Kühlwassers in den Pazifik. Immer noch sind die hochradioaktiven Brennstäbe aus Block 4 nicht geborgen und kein Zugang zu den geschmolzenen Reaktorkernen möglich. Immer noch vertuschen und verfälschen japanische Regierung und Atomlobby alle relevanten Daten und Messwerte und im Pazifik und seinen Anrainerstaaten häufen sich ungewöhnliche Anomalien ! In Saarbrücken erinnern wie überall in der Welt Menschen an diese fortdauernde Katastrophe und auch Greenpeace Saar organisiert am Abend des 11. März 2014 eine Mahnwache.

Risiken von dem Mais / Reis

Saarbrücken, 15.02.2014-Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Saar informierten heute, den 15.02.14, über Gentechnik und aktuell über die eventuelle Zulassung von Genmais 1507 in der EU,und die daraus entstehenden Folgen.

 

Info. über Risiken von dem Mais / Reis:

www.greenpeace.de/themen/gentechnik/nachrichten/artikel/widerstand_gegen_gen_mais_1507_waechst/

 

Kleine Vorstellung, großes Ziel

Saarbrücken, 08.02.2014- Am heutigen Samstag, 8. Febr. 2014, haben einige Mitglieder der Greenpeacegruppe Saar versucht, sich auf dem St.Johanner Markt in Saarbrücken der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Es ging vorrangig um die Greenpeace-Aktionen im Bereich "Chemie in der Kleidung" und die Ölförderpläne grosser Energiekonzerne weltweit. Nachdem GAZPROM im Dezember stolz verkündet hatte: " Das erste Öl fliesst" und damit seine neuen Ölplattformen in der Arktis meinte, ist der Schutz der Arktis notwendiger denn je !

 

 

 

 

 

 

 

gefährliche Chemiekalien in Kinderkleidung

Saarbrücken, 25.1.2014 - Laut Greenpeace-Studie befinden sich gefährliche Chemiekalien in Kinderkleidung verschiedener bekannter Modemarken. Zu diesem Thema fand am 25. Januar 2014, ein bundesweiter Informationstag vor den Adidas-Filialen statt.

 

"Adidas verwendet für die Textilherstellung in China und Indonesien nach wie vor teilweise hormonell wirksame oder krebserzeugende Substanzen, die sich bereits rund um den Globus wiederfinden. Diese per- und polyfluorierten Chemikalien haben in der Textilproduktion nichts zu suchen", sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace.

 

Auch vor der Adidas-Filialie Saarbrücken war die Greenpeace-Gruppe-Saar aktiv.

 

www.greenpeace.de/themen/chemie/presseerklaerungen/artikel/greenpeace_fordert_adidas_muss_textilproduktion_entgiften/

 

Agra-Demo in Berlin

( Aufgenommen am 18.10.2014 Copyright: Christoph Eckert )

Am 18.01.2014 nimmt auch Greenpeace an den Protesten in Berlin gegen das bestehende Landwirtschaftssystem teil. Die 30 000 Teilnehmer demonstrieren gegen Agrarfabriken und Antibiotikamissbrauch, gegen Gentechnik und Pestizide, für einen wirkungsvollen Schutz der Bienen und einen ökologischen Landbau, für Lebensmittelkennzeichnung und Tierschutz.

Unterschriftsammlung

Greenpeaceler vor der Aktion ( Aufgenommen am 21.12.2013 Copyright: Th. Philipp)

Saarbrücken, 21.12.2013 - Am 21.12.2013 erinnerte Greenpeace Saarbrücken nochmal daran, dass die Arktis in höchster Gefahr schwebt. Inzwischen hat die russische Ölbohrfirma Gazprom auch schon verkündet: "Seit heute fliesst das erst Öl aus der Arktis."

 

Nächstes Jahr soll vor der UNO über das weitere Schicksaal dieses einzigartigen und unverzichtbaren Ökosystems entschieden werden. Setzt dafür ein Signal mit eurer Unterschrift unter: www.savethearctic.org

Film "Toxic City - Deutscher Giftschrott für Ghana"

Saarbrücken, 17.12.2013- Am 17.12.2013 informierte Greenpeace Saar in Kooperation mit NES - Netzwerk für entwicklungspolitische Zusammenarbeit im Saarland über verschiedene (Gift)müll-Misstände:

Müll: global-lokal - Film "Toxic City - Deutscher Giftschrott für Ghana" und Publikumsgespräch mit Klaus Wilke, Fachmann für

grenzüberschreitende Abfallverbringung u. Elektroschrott. Mehr dazu unter: bit.ly/KpcGxm

 

Im Filmhaus in der Mainzerstr. übernahm Harald Kreutzer von NES die Moderation. Dabei ging es um die illegale Verbringung tausender Tonnen von Elektroschrott an die westafrikanische Küste. Die Kinder der Ärmsten holen dort aus dem brennenden, giftigen Müll alles Verwertbare. Schwermetalle vergiften die Böden, Flüsse und Fische.

 

Gleichzeitig informierte Greenpeace Saar zum wiederholten Mal über die Textilproduktion in asiatischen Ländern und deren verheerende Auswirkungen auf Mensch und Natur. Es wurden auch wieder Textil-Ratgeber verteilt, um den Konsumenten einen Leitfaden an die Hand zu geben für den Einkauf ihrer Kleidung.

Textil-Ratgeber-Verteilung

Kino 81/2 ( Aufgenommen am 21.12.2013 Copyright: Th. Philipp)

Saarbrücken, 16.12.2013 -Am 16.12.2013 verteilte Greenpeace Saar im Kino 8 1/2 anlässlich des Abendfilms "Giftmüll vor Somalia" seine Textil-Ratgeber - mit Erläuterungen zu den gängigen Textillabeln und Informationen über die Vergiftung chinesischer und südostasiatischer Flüsse durch die Textilfertigung in diesen Ländern.

 

Im Anschluss an den gutbesuchten Film diskutierten Klaus Wilke ( ehem. Leiter der Umweltbehörde der Hansestadt Hamburg ) und Roland Krämer (Staatssektretär f. Umwelt und Verbraucherschutz i. Saarland) mit den Auszubildenden der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogig Saarbrücken und dem Publikum über den Kampf für ein Verbot des Export von hochgiftigen Industrieabfällen ( allein im Saarland 145000 Tonnen im Jahr ! ). Mehr zu diesem und ähnlichen Themen finden Sie unter: on.fb.me/1ewG51d

Gegen die Energie- und Kohlepläne von SPD und CDU

"Keine neuen Tagebaue ! " ( Aufgenommen am 05.12.2013 Copyright: Th. Philipp)
Michaela und Bundestagsabgeordnete Elke Ferner vor dem Banner ( Aufgenommen am 05.12.2013 Copyright: Th. Philipp)

Saarbrücken, 05.12.2013 - Am gestrigen Donnerstag, 5.Dez., zeigten Mitglieder der Saarbrücker Greenpeacegruppe vor dem SPD-Parteibüro in der Nauwieser Str. ihre Ablehnung gegenüber der geplanten Energie- und Kohlepolitik von SPD und CDU.

 

Auf einem Banner ermahnen die protestierenden Umweltschützer: "Lasst euch nicht verkohlen !"

 

Auch der Emissionshandel, der zu mehr Energieeffizienz in industriellen Prozessen führen soll, wurde in den letzen 4 Jahren von Deutschland zur Wirkungslosigkeit verurteilt, indem man sich dem sog. Backloading auf EU-Ebene widersetzte. Die Reduzierung der zu zahlreichen Verschmutzungsrechte hätte dazu geführt, dass ihr Preis steigt. Weniger Co2-Zertifikate hätten den Emissionhandel belebt und die Industrie zu Innovationen veranlasst.

 

Wir sagen NEIN !

 

Greenpeace setzt daher mit vielen anderen Umweltverbänden und der Mehrheit der deutschen Bevölkerung auf eine ehrliche, faire und dezentrale Energiezukunft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Energiewendedemo in Berlin

Am 30.11. trafen sich 16.000 Teilnehmer in Berlin zur Energiewendedemo und machten sich vom Washingtoner Platz am Hauptbahnhof zum Kanzleramt auf. Ihr Ärger richtete sich gegen die offensichtlichen Fehler der bisherigen Bundesregierung bei der Umsetzung der Energiewende. So haben die häufigen Ausnahmen bei der EEG-Umlage zugunsten vieler Industrieunternehmen ( mittlerweile 2 000 ) zu einer ungerechten Erhöhung der Strompreise für Privathaushalte geführt. Die zu vielen Verschmutzungsrechte, die von den europäischen Regierungen an ihre Industrien verteilt wurden, haben die Preise für Kohle in den Keller sinken lassen, weslhalb keine Anreize für Energieeffizienz gesetzt wurden und die eigentlich deutlich flexibleren Gaskraftwerke nicht konkurrenzfähig sind und geschlossen werden. Das allzu plötzliche und wiederholt heftige Kürzen der Einspeisevergütungen für regenerative Energien, deren schrittweise Senkung ansonsten unumstritten ist, haben die Investoren verunsichert und viele mittelständische Betriebe in die Insolvenz getrieben. Auch die kommende Koalition führt nichts Besseres im Schilde, weshalb die Demonstranten um den Erfolg der international beachteten Energiewende fürchten !

Für einen bio-fairen Einkauf am "Kauf-Nix-Tag"

Saarbrücken, 30.11.2013- Am internationalen "Kauf-Nix-Tag", immer dem letzten November-Samstag im Jahr, standen einige Mitglieder der Gruppe Greenpeace Saar vor der Europa-Galerie. Sie verteilten Informationen über Siegel im Textilbereich und wollen damit eine Orientierung geben für einen bewusst bio-fairen Einkauf.

Schutz der Arktis - WEITER

Manfred und Jakob mit dem Slogan "Schützt die Arktis" ( Aufgenommen am 23.11.2013 Copyright: Th. Philipp)
"Wir sind bereit" (Aufgenommen am 23.11.2013 Copyright: Th. Philipp)

Saarbrücken, 23.11.2013 - Bei windig-kaltem, aber trocken-sonnigem Wetter, stand die Saarbrücker Greenpeacegruppe am Samstag ( 23. November ) von 12 - 15 Uhr vor der Europa-Galerie in Saarbrücken und warb wieder einmal für den Schutz der Arktis. Immer mehr Gas-, Öl- und Rohstofffördernde Unternehmen, aber auch Riesentrawler, die an einem einzigen Tag 250 Tonnen Fisch in ihrem Laderaum unterbringen können, strecken ihre Finger aus nach diesem Kleinod und Ursprungsort vieler mariner Nahrungsketten. Im September 2014 soll über die weitere Verwaltung der arktischen Lebensräume vor der UNO entschieden werden. Lasst uns ein starkes Signal der Öffentlichkeit dorthin senden in Form vieler Unterschriften unter den Aufruf www.savethearctic.org !

Wir fördern die Freilassung der GP-Aktivisten

Weltweit und auch in 6 deutschen Städten wurde am 17.November von Greenpeace-Aktivisten für die Freilassung ihrer 30 Kollegen demonstriert. Laternenumzüge sollten überall darauf hinweisen, dass die Umweltschützer, die schon seit 8 Wochen in Murmansk und Petersburg festgehalten werden, eine Arktis verteidigen, die für uns alle existentiell wichtig ist. Viele Nahrungsketten nehmen hier ihren Ausgang und sind so für die Ernährung weiter Teile der Weltbevölkerung unverzichtbar - ganz zu schweigen von dem einzigartigen Ökosystem, das hier durch Shell und Gazprom in allerhöchste Gefahr gebracht wird !

 

Seit 8 Wochen findet rund um die Uhr eine Mahnwache vor der russischen Botschaft in Berlin statt, um die Freilassung der mutigen Greenpeaceaktivisten, die immer noch in Petersburg festgehalten werden, zu fordern. Auch den Schutz der Arktis kann man noch unterstützen auf: www.savethearctic.org Zur gleichen Zeit liegt in Berlin die Beluga vor Anker und kann von der interessierten Öffentlichkeit besucht werden, auch um die Karten an den russischen Botschafter zu unterschreiben.

Freiheit für die Greenpeace-Aktivisten!

Schreiben Sie an den russischen Botschafter in Berlin: Fordern Sie Freiheit für die Besatzung der "Arctic Sunrise" und den Schutz der Arktis. Klicken Sie bitte den folgenden Link:

Freiheit für die Greenpeace-Aktivisten!

 

 

 

 

Passanten informieren (Aufgenommen am 19.10.2013 Copyright: Luca Wehner)
"Schützt die Arktis!" (Aufgenommen am 19.10.2013 Copyright: Luca Wehner)
"Stoppt Ölbohrungen in der Arktis!" (Aufgenommen am 19.10.2013 Copyright: Luca Wehner)
"Lasst unsere Aktivisten frei!" (Aufgenommen am 19.10.2013 Copyright: Luca Wehner)

Greenpeace-Aktivisten fordern Freiheit für inhaftierte Crew in Russland

 

 

 

 

 

 

Saarbrücken, 19. 10. 2013 – Für die Freilassung der seit 30 Tagen in Russland inhaftierten Crew protestieren dieses Wochenende Greenpeace-Aktivisten in 32 Städten in Deutschland. In Berlin werden rund 100 Jugendliche zusammen mit Musikern eine 30-stündige musikalische Mahnwache vor der russischen Botschaft halten. Auch die Jugendlichen fordern ein Ende der Untersuchungshaft für 28 Aktivisten und zwei Journalisten im russischen Murmansk. Die Umweltschützer hatten sich für die durch Klimawandel und Industrialisierung bedrohte Arktis eingesetzt. „Konzerne wie Gazprom, die mit ihren Aktivitäten die Zerstörung der Arktis billigend in Kauf nehmen gehören auf die Anklagebank – nicht unsere Aktivisten“, sagt Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace.

 

 

Die Aktivisten hatten an der Prirazlomnaya-Plattform gegen Ölbohrungen des

russischen Ölkonzerns Gazprom in der Arktis protestiert. Einen Tag danach war das Greenpeace-Aktionsschiff „Arctic Sunrise“ von der Küstenwache in internationalen Gewässern geentert und nach Murmansk geschleppt worden. Das Gericht in Murmansk hat alle Anträge der betroffenen Umweltschützer, auf Kaution freigelassen zu werden, bislang abgelehnt. Die Anklage lautet auf bandenmäßige Piraterie. Bei einer Verurteilung drohen den Umweltschützern mindestens zehn Jahre Haft.

 

 

 

Gazprom gefährdet mit Ölbohrungen die Arktis

Die Prirazlomnaya-Plattform von Gazprom steht in der russischen Petschorasee. Die Plattform ist aus gebrauchten Teilen zusammengebaut worden und entspricht nicht den aktuellen russischen Sicherheitsstandards. Teile der Plattform sind bereits 1984 gebaut und in den späten 90er Jahren gegen Eisgang verstärkt worden. Gazprom hat keine ausreichenden Notfallpläne für einen eventuellen Ölunfall. Die Entfernung bis zum nächsten größeren Hafen beträgt rund tausend Kilometer. Durch die rauen Wetterbedingungen kann jeder größere Ölunfall zur Umweltkatastrophe werden.

 

 

Wer zusammen mit Greenpeace ein Schutzgebiet rund um den Nordpol fordern will, kann im Internet unter www.savethearctic.org seine Stimme für die Arktis abgeben. Die gefangene Crew können Menschen ebenfalls mit ihrer Unterschrift unterstützen. Im Internet gibt es die Möglichkeit, eine Petition an die russische Botschaft zu unterschreiben (bit.ly/freethearctic30). Zudem finden am morgigen Freitag weltweit in rund 31 Ländern Protestaktionen für die sogenannten „Arctic 30“ statt. Insgesamt haben bisher knapp eineinhalb Millionen Menschen die Petition für die gefangenen Aktivisten unterschrieben.

Freiheit für die Greenpeace-Aktivisten!

Die Arktis ist in Gefahr: Gazprom will mit Shell in den eisigen Gewässern nach Öl bohren. Greenpeace setzt sich für den Schutz der Arktis ein!

 

Einen Tag nach dem Entern des Greenpeace-Schiffes "Arctic Sunrise" und der Festnahme der Besatzung durch die russische Küstenwache finden weltweit Mahnwachen vor russischen Botschaften statt. Die Küstenwache setzte Donnerstagabend mit einem Helikopter einen Einsatztrupp an Bord der "Arctic Sunrise" in der arktischen Petschorasee ab. Die russischen Soldaten stürmten die Brücke, kappten die Kommunikation des Schiffes und nahmen unter Androhung von Waffengewalt die Umweltschützer fest.

 

Diese hatten zuvor mit ihrem Schiff an einer Bohrplattform des russischen Ölkonzerns Gazprom gegen Ölförderung in der Arktis protestiert. Bereits während dieser friedlichen Aktion hatte die Küstenwache elf Warnschüsse in Richtung des Greenpeace-Schiffes abgefeuert und die Besatzung zum Verlassen der Region aufgefordert.

 

Fordern Sie mit uns die Freilassung aller Gefangenen, den unverzüglichen Rückzug der Küstenwache von unserem Schiff und die Beendigung von Ölbohrungen in der Arktis.

 

Aktuelles News-Update

Video der russischen Küstenwache, das das harte Eingreifen gegen die Greenpeace-Aktivisten am 18. September zeigt

Stellungnahme von Greenpeace International zu den rechtlichen Vorwürfen

Blogbericht einer Aktivistin

Neun Gründe, warum Greenpeace gegen die Gazprom-Ölbohrungen protestiert

"Wir sind keine Versuchskaninchen"

"Wir sind Keine VersuchsKaninchen" ( Aufgenommen am 16.09.2013 Copyright: Th. Philipp)

Saarbrücken, 16.09.2013 - Am 16.9.13 fand am Oberlandesgericht in Saarbrücken der 6. Verhandlungstermin der Gentechnikverfechter Kerstin Schmidt und Inge Broer gegen den Gentechnikkritiker Jörg Bergstedt statt, u.z. auf Unterlassung der Worte "Veruntreuung von Steuergeldern" und "Betrug" in einer von ihm verfassten Broschüre. In 6 von 10 Anklagepunkten hatte ihn das Gericht bereits 2012 freigesprochen und hatte ihm damit ausdrücklich die Benutzung von Begriffen wie "Filz in der Gentechnik" und "Seilschaften" erlaubt. Auch "Profitgier" und "Gentechnikmafia" seien Formulierungen, die von der Meinungsfreiheit gedeckt seien und damit erlaubte Kritik darstellen. Das OLG wird seine Entscheidung im Oktober verkünden.

zum Thema Gentechnik und Umweltpolitik

Saarbrücken - am Freitagabend, 13.9., haben wir um 19 Uhr vor einer genkritischen Veranstaltung, Info-Flyer zum Thema Gentechnik und ein Heftchen zu den Gefahren für die Bienen in der industrialisierten Landwirtschaft verteilt.

 

Am 14.9. hat Greenpeace am Rande einer gesellschaftskritischen Demonstration und bei starkem Regen den Wahlkompass/Umweltpolitik von Greenpeace und die Flyer "Fragen zum Strom" verteilt.

Weitere Informationen und Fotos finden Sie unter: www.greenpeace.de/themen/sonstige_themen/wahlkompass_2013/artikel/wahlkompass_2013/ansicht/bild/

 

Gentechnik-Flyer verteilt (Aufgenommen am 13.09.2013 Copyright: Th. Philipp)
GP-Wahlkompass 2013 verteilt (Aufgenommen am 14.09.2013 Copyright: Th. Philipp)

Unterschriftsaktion - gegen Tagebau in der Lausitz

Saaarbrücken, 07.09.2013 - Heute, am St. Johanner Markt sammelten die Aktivisten zum letzten Mal Unterschriften für die Bürger in der Lausitz. Die Unterschriftsaktion endet am 17.09.2013.

 

Weitere Informationen zum Anti-Kohle-Tag, zu dem Greenpeace zusammen mit anderen Umweltschutzgruppen weltweit aufruft, finden Sie hier: www.endtheageofcoal.org. Sehr interessante und gut aufgemachte Informationen gibt es hier: www.braunkohle.info

GP Saar beim "kleinen Klimagipfel"

Saarbrücken, 17.08.2013- Zusammen mit anderen Organisationen aus Saarbrücken und Umgebung wurde der „Kleinen Klimagipfel“ organisiert. Rund um das Haus der Umwelt, in der Evangelisch-Kirch Straße 8 am St. Johanner Markt in 66111 Saarbrücken, vermittelteten zahlreiche Mitmachaktionen und Stände einen persönlichen Eindruck, was die verschiedenen Initiativen vor Ort zum Schutz des Klimas tun. In vielfältigen weiteren Aktionen wurde den Besucherinnen und Besuchern gezeigt, wie sie in kleinen Schritten zur Schonung des Weltklimas beitragen können.

Gegen Pestizide in der Landwirtschaft und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Bienen

Eine Filminfo. - Am 22. Aug. 2013 führt Greenpeace um 19:00 einen Film über Bienen und ihre Gefährdung durch die in der Landwirtschaft üblichen Pestizide etc. im kath. Kirchenladen am St. Johanner Markt in Saarbrücken vor. Der Eintritt ist frei.

Fotostrecke der Aktion - "Wäre hier Öl, würde Shell hier bohren" am 20.07

gegen neuen Tagebau in der Lausitz, WEITER!

Saarbrücken, 13.07.2013- Heute gingen die Aktivisten aus der Greenpeace Gruppe Saar wieder auf die Straße. Sie sammelten am St. Johanner Markt Unterschriften gegen die geplanten neuen Tagebaue in der Lausitz, dem Bergbaurevier im Südosten Brandenburgs und Nordosten Sachsens. Dies wird bis Ende September in Saarbrücken noch aktiv sein.

 

Weitere Informationen zum Anti-Kohle-Tag, zu dem Greenpeace zusammen mit anderen Umweltschutzgruppen weltweit aufruft, finden Sie hier: www.endtheageofcoal.org. Sehr interessante und gut aufgemachte Informationen gibt es hier: www.braunkohle.info

Noch bis zum 17. September können alle Betroffenen Bedenken gegen den geplanten Tagebau Welzow-Süd II anmelden und mit diesen Einwendungen helfen, ihn zu verhindern. Greenpeace hat eine ausführliche Sammeleinwendung erarbeitet: gpurl.de/einwendung

Einwendungen gegen neuen Tagebau in der Lausitz

Saarbrücken, 29.06.2013 - Heute sammelten Greenpeace-Aktivisten in Saarbrücken Einwendungen gegen neuen Tagebau in der Lausitz.

 

Die Aktion war Teil des weltweiten Anti-Kohle-Tags. Über gute Gründe für einen Ausstieg aus der Kohleenergie und gegen die geplanten neuen Tagebaue in der Lausitz informierten Aktivisten von Greenpeace am Samstag in der Bahnhofstrasse in Saarbrücken, um Einwendungen gegen die geplante Erweiterung des Braunkohletagebaus Welzow-Süd in der Lausitz zu sammeln. Mit dem Bannerspruch „Keine neuen Tagebaue! Energiewende heißt Kohleausstieg“ machten die Aktivisten auf den drohenden Heimatverlust in der Lausitz aufmerksam.

 

Der Energiekonzern Vattenfall will dort weitere 1900 Hektar Land abbaggern - das entspricht der Fläche der Ostseeinsel Hiddensee. Wird der Plan umgesetzt, müssen mehr als 800 Menschen umgesiedelt werden – die meisten gegen ihren Willen. „Im Land der Energiewende Menschen zu enteignen und unter ihren Häusern nach Braunkohle zu baggern, ist etwa so fortschrittlich, wie die Zentralheizung durch ein offenes Feuer zu ersetzen“ sagte Michaela Couturier, Sprecherin von Greenpeace-Saar. „Deshalb sammeln wir heute Einwendungen gegen den zerstörerischen und zudem unnötigen Tagebau Welzow-Süd II.

 

Eine Erweiterung des Braunkohletagebaus bei Welzow ist energiewirtschaftlich nicht notwendig. So lautet das Fazit eines Gutachtens des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Das Paradoxe des geplanten Tagebaus Welzow-Süd II offenbart sich im Dorf Proschim. Die 300 Einwohner produzieren deutlich mehr Ökostrom als sie verbrauchen. Nun sollen sie ausgerechnet für den schmutzigsten aller Energieträger, Braunkohle, ihre Häuser verlassen. Im Kampf der Proschimer gegen die Zwangsumsiedelung werden Einwendungen gegen den Tagebau helfen. Klimawandel stoppen heißt Kohle stoppen. Bei der Verbrennung von Kohle entstehen große Mengen klimaschädlichen Kohlendioxids. Ein Braunkohlekraftwerk produziert etwa drei Mal so viel CO2 wie ein Gaskraftwerk. Dennoch werden weltweit weitere Kohlekraftwerke gebaut, die den Klimawandel beschleunigen.

 

Weitere Informationen zum Anti-Kohle-Tag, zu dem Greenpeace zusammen mit anderen Umweltschutzgruppen weltweit aufruft, finden Sie hier: www.endtheageofcoal.org. Sehr interessante und gut aufgemachte Informationen gibt es hier: www.braunkohle.info

Noch bis zum 17. September können alle Betroffenen Bedenken gegen den geplanten Tagebau Welzow-Süd II anmelden und mit diesen Einwendungen helfen, ihn zu verhindern. Greenpeace hat eine ausführliche Sammeleinwendung erarbeitet: gpurl.de/einwendung

Bye-bye Biene? Besser nicht!

Saarbrücken, 22.06.2013- Heute haben bundesweit die Greenpeace-Gruppen vor Baumärkten auf die bienengefährlichen Pestizide, die dort verkauft werden, aufmerksam gemacht. Pestizide töten Bienen. Bienen sind permanent verschiedenen Chemikalien ausgesetzt. Herbizide gegen Unkräuter, Insektizide gegen Schadinsekten sowie Fungizide gegen Pilzbefall. Insektizide tragen zum Bienensterben bei.

 

Greenpeace fordert deshalb ein sofortiges, europaweites Verbot der für die Bienen gefährlichen Agrargifte ohne Ausnahmeregelungen auf nationaler Ebene, mehr staatliche Mittel zur Erforschung und Förderung der ökologischen Landwirtschaft.

 

Mehr Infos und Hinweise zu bienengefährlichen Produkten gibt es hier:

Bienenkiller: Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen Baumärkte

 

PS. Hier sind die Fotos der Aktion Fairpride in Metz am 25.05.2013.

Podiumsdiskussion über Ernergiewende

Saarbrücken, 12.06.2013 - Am 12.Juni fand um 16:30 im Landtag eine Podiumsdiskussion zum Thema Energiewende statt. Teilnehmer waren die Buchautorin Claudia Kempfert, die aus ihrer Neuerscheinung "Kampf um Strom" vorlas, die ehemalige Umweltministerin des Saarlandes Simone Peter, der Leiter von IZES ( Institut für Zukunftsenergiesysteme ) Uwe Lepprich und der Vorsitzende der Bürgerenergiegenossenschaft Hochwald eG Henry Selzer.

 

Angeregt wurde 2 Stunden zum derzeitigen Stand der Energiewende diskutiert und von den Anwesenden festgestellt, dass die großen Energiekonzerne sich erbittert gegen ihren Machtverlust wehren, auch wenn das gegen jede Vernunft und Verantwortung spricht. Claudia Kempfert forderte in dem Zusammenhang, dass die CO2-Zertifikate endlich einen höheren Preis bräuchten, damit Wärmedämmung von Gebäuden und Energieeffizienzmassnahmen sich auszahlen für die Investoren, zumal es aus dem Energie- und Klimafond Unterstützung für diese Maßnahmen geben sollte. Dieser Fond aber wird aus den Erlösen des CO2-Zertifikatehandels gespeist und ist durch den Preisverfall der Zertifikate in desolat leerem Zustand.

Greenpeace Saar vor Karstadt

Saarbrücken, 18.05.2013 - Bei schönstem Sonnenschein standen am 18. Mai wieder einmal einige Greenpeaceaktivisten von 11 - 15 Uhr vor dem Warenhaus Karstadt in Saarbrücken, um für den Schutz der Arktis und die Möglichkeit des Stromanbieterwechsels zu werben. Für ein Schutzgebiet im hohen Norden kann man immer noch unter www.savethearctic.org unterzeichnen und seinen eigenen Atomausstieg erledigt man, indem man seinen Stromanbieter wechselt. Das muss nicht teurer sein! Darüber kann man sich bei Greenpeace informieren: www.greenpeace.de/themen/energie/nachrichten/artikel/schluss_mit_den_geruechten_oekostrom_muss_nicht_teuer_sein/ .

Und jedenfalls gibt es echte Ökostromanbieter - also solche, die ihre Gewinne zu 100 % in neue regenerative Anlagen stecken - die unter den Kosten der Grossanbieter bleiben. Also auf: Tun wir was für unsere Energiewende in Bürgerhand!

 

Infostand auf dem Tbilisser Platz

Saarbrücken, 11.05.2013 - Am Samstag stellte sich die Greenpeace Gruppe Saar zum wiederholten Mal den Saarbrückern vor. Diesmal auf dem Tbilisserplatz am Staatstheater von 11 - 15 Uhr. Bei gelegentlichen Regenschauern und Windböen erfreute doch auch zwischendurch die Sonne und es ging um den Schutz der Arktis, die von Erdölfirmen und anderen Bergbauunternehmen schon in Beschlag genommen zu werden droht. Nach ersten misslungenen Probebohrungen hat sich Shell zwar für das Jahr 2013 zurückgezogen, aber eine Rückkehr ist bald zu befürchten und deshalb fordert Greenpeace die Einrichtung einer geschützten Kernzone, in der Rohstoffförderung und industrieller Fischfang unterbleiben. Diese Aktion kann auch nach wie vor im Inernet unter: savethearctic.org/de/ unterschrieben werden.

 

Natürlich gab es auch Informationen zu Gentechnik, Meeresschutz und natürlicher Forstwirtschaft und der Greenpeacestand war die gesamte Zeit recht gut besucht. Das nächste Mal kann man Greenpeace Saar am 18.Mai an einem Stromwechselstand vor dem Karstadt in Saarbrücken besuchen und zu einem echten Ökostromanbieter wechseln. Denn: Energiewende gehört in Bürgerhand !

 

 

 

 

 

Menschenbanner für Schutz der Arktis

Saarbrücken, 20.04.2013 – Aktivisten von Greenpeace Saar protestierten am 20. April 2013 um 11:30 am Brunnen auf dem St. Johanner Marktplatz in Saarbrücken mit einem Menschenbanner für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich an dem Banner zu beteiligen. Für die Botschaft „I love Arctic“ (Ich liebe die Arktis) stetllen sie sich in Form eines Herzens auf und wendeten sich damit an die Vertreter des Arktischen Rates. Dieser Protest war Teil eines weltweiten Aktionstages, der in Deutschland in mindestens 60 Städten stattfindete, u.a. vor dem Brandenburger Tor, am Kölner Dom, vor der Dresdner Frauenkirche und am Travemünder Strand. Der Grund für die Aktion: In rund drei Wochen werden die Arktisanrainerstaaten im schwedischen Kiruna über die künftige industrielle Nutzung der Arktis beraten. Einige Mitglieder des Arktischen Rates haben bereits Lizenzen zur Ölsuche und Förderung in der hochsensiblen Arktis vergeben. „Die jüngsten Havarien von zwei Shell-Bohrschiffen im vergangenen Jahr in der US-Amerikanischen Arktis haben gezeigt, dass Ölkonzerne unter den schwierigen Wetterbedingungen in der Region nicht sicher arbeiten können“, sagte Michaela Couturier, Sprecher von Greenpeace Saar.

 

Kommt es in den arktischen Gewässern zu einem größeren Ölunfall, ist eine

ökologische Katastrophe unausweichlich. Auf und unter dem Eis kann das Öl

nicht entfernt werden. Bei tiefen Temperaturen dauert der Zersetzungsprozess des Öls Jahrzehnte. Tiere und Pflanzen aus der Region werden dauerhaft geschädigt. Bisher gibt es keinen Plan für das Verhalten bei Unfällen, noch ausreichend Rettungsschiffe oder Helikopter. Stationen, von denen aus Hilfsaktionen gestartet werden könnten, sind hunderte Kilometer entfernt, die Wetterbedingungen unvorhersehbar. „Die Anrainerstaaten müssen die Konsequenz ziehen und die Vorhaben zur Industrialisierung der Arktis komplett aufgeben“, sagte Michaela Couturier.

Unsere Arktis retten - Aktion am 20. Apr LOS!

Greenpeace sucht Unterstützer für Buchenwaldschutz

Saarbrücken, den 16.03.2013 - Greenpeace-Aktivisten informierten am Samstag, den 16. März über den mangelnden Waldschutz in Deutschland. Ab 11 Uhr war Greenpeace in Saarbrücken, am St.Johanner Markt, bis 14 Uhr vor Ort. In insgesamt über vierzig Innenstädten, unter anderem in Saarbrücken, Tübingen und Lübeck suchten die Aktivisten Baumpaten. In Deutschland werden knapp 99 Prozent der Waldfläche bewirtschaftet. Die meist hochindustrielle Holzernte mit ihren Großmaschinen und der steigende Holzeinschlag schaden Natur und Klima. „Unsere Aktion soll ein Signal an die verantwortliche Politik senden. Der Schutz der Wälder ist nicht nur im Amazonas oder im Kongo notwendig, sondern auch hierzulande,“ sagte Michaela Couturier, Sprecher von Greenpeace-Gruppe Saar. Anlass für diesen Aktionstag war der Internationale Tag des Waldes am 21. März.

 

Greenpeace setzt sich für mehr Waldschutz und eine ökologische Bewirtschaftung der Wälder in Deutschland ein. Mit einer Baumpatenschaft kann jeder ein Zeichen setzen für einen besseren Schutz unserer heimischen Buchenwälder und sich für „Urwälder von morgen“ in Deutschland engagieren. Bürger, die eine unentgeltliche Patenschaft übernehmen, erhalten eine Urkunde mit den exakten Koordinaten „ihres“ Baumes. So können sie die Bäume auf einer Karte genau zuordnen. Weitere Informationen auf www.greenpeace.de/baumpate.

 

Hier die Fotos von der Aktion am 16. März in Saarbrücken (Fotos: Andreas Varnhorn)

Menschenketten weltweit - gegen Atomkraft

Am 9. März 2013, dem Jahrestag der Katastrophe von Fukushima in Japan, demonstrierten in verschiedenen Ländern der Erde tausende Menschen gegen die Atomkraft. In Deutschland fanden sich ca. 28 000 und in Paris 20 000 Teilnehmer zu Menschenketten gegen den Gefahren der Atomkraft zusammen. In Paris waren auch Angehörige der Greenpeace Gruppen aus dem Saarland vor Ort. Am Montag, den 11. März 2013, dem eigentlichen Tag der Katastrophe, versammelten sich in Tokio ca. 170 000 Menschen, um gegen die unbeherrschbaren Risiken dieser Form der Energiegewinnung zu demonstrieren.

gegen giftige Textilverschmutzung - weiter

Saarbrücken, 15.12.2012- An diesem Samstag gingen die Greenpeace-Aktivisten wieder auf die Straße. Sie verteilten auf der Einkaufsstraße die "Textil-Label" Broschüren, informierten sich die Passanten über giftige Chemikalienverschmutzung bei der Textilherstellung. Vor der Europagalerie in der Saarbrücker Stadt wurde ein 3D-Banner ausgerollt. Viele Passanten besonders Jugendlichen interessierten sich für diese Umweltaktion.

Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen Levi's Produkte

Saarbrücken, 08.12.2012- Greenpeace-Aktivisten kennzeichnete heute in Saarbrücken Kleidung von Levi's mit Warnhinweisen. In Levi's-Geschäften im Kaufhaus Karstadt und Galeria Kaufhof versahen sie Jeans, T-Shirts und Jacken mit dem Etikett "Diese Textilie hat Wasserverschmutzung verursacht". In weiteren 42 Städten Deutschlands protestierten die Aktivisten gegen giftige Textilherstellung.

 

Zuvor hatte Greenpeace giftige Chemikalien in den Produktionsabwässern von Levi’s-Lieferanten in Mexiko nachgewiesen. Chemikalien fanden sich auch als Rückstände in den Textilien. „Levi’s nutzt mexikanische Flüsse als Abwasserkanäle“, sagte Sarah Gläsner, Ansprechpartnerin für das Thema Chemie in der Greenpeace-Gruppe Saar. „Weder die Menschen in Mexiko noch die Kunden in Deutschland akzeptieren eine Textilherstellung auf Kosten von Umwelt und Gesundheit.“ Greenpeace fordert Levi’s auf, den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu beenden. Die Greenpeace-Kampagne Detox überzeugte aktuell die Modeketten Zara und Mango, bis zum Jahr 2020 giftige Textilchemikalien durch ungefährliche Alternativen zu ersetzen.

 

„Levi’s betreibt Greenwashing für seine Blue Jeans“, sagte Michaela Couturier, Pressesprecherin der Greenpeace-Gruppe Saar. „Das Unternehmen muss konsequent entgiften und über die Umweltgefährdung durch seine Produktionsstätten informieren.

 

Faser, Waschanleitung, Produktionsland – mehr Informationen gab auch das Etikett eines Kleidungsstückes von Levi’s nicht preis. Greenpeace-Aktivisten informierten daher mit der heutigen Kennzeichnung bundesweit über die Umweltfolgen der Levi’s-Produktion. Um Verbrauchern den Einkauf giftfreier Mode zu erleichtern, boten die Greenpeace-Aktivisten auch einen Ratgeber zu Textillabeln an.

 

Mit der Kampagne Detox fordert Greenpeace weltweit Modemarken auf, saubere Kleidung zu produzieren. Alle großen Hersteller lassen in China, Bangladesch, Pakistan oder Mexiko fertigen – zum Teil mit Chemikalien, die in der EU oder den USA längst verboten sind. Gefährliche Textilchemikalien werden sowohl im Abwasser von Textilfabriken als auch bei der Haushaltswäsche dieser Textilien in Gewässer freigesetzt.

 

Hier ist das "Textil-Label-Heft" herunterzuladen, wenn Sie sich für dieses Thema interessieren.

 

Demonstration für faire Arbeitsbedingungen in Textilfabriken

Saarbrücken, 29.11.2012- Vor einigen Tagen sind 112 Leute in einer Textilfabrik in Bangladesh ums Leben gekommen. Rund 70 Menschen demonstrierten in Saarbrücker Innerstadt für die faire Arbeitsbedingungen in Fabriken in Südasien.

 

 

Hier der Bericht von SR-online.de am 29.November

 

Hier

 

(Bilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom NABU Saar)

 

 

Baumpaten in Saarbrücken

Saarbrücken, 27.10.12 - Am Samstag machten sich die Mitglieder der Greenpeace Gruppe Saar für den deutschen Buchenwald stark und luden ihre Mitbürger ein, durch entsprechende unentgeldliche Patenschaften dabei mitzuwirken. 40 Baumpaten wurden hier in Saarbrücken gefunden. Ab 10 Uhr an diesem Tag informierten Greenpeace-Aktivisten in ganz Deutschland. In ewag vierzig Innenstädten suchten sie Baumpaten für 2300 alte Buchen in Spessart.

 

Greenpeace fordert seit langem die Umsetzung der nationalen

Biodiversitätsstrategie, wie ihr der deutsche Bundestag zugestimmt hat. Vielfalt

ist dabei unverzichtbar im Kampf gegen den Klimawandel, weil nur sie eine

natürliche Anpassung wirkungsvoll und langfristig gewährleisten kann.

 

Die Buche ist in Deutschland dabei der standorttypische Laubbaum mit den besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Forstwirtschaft und sollte nicht durch menschliche, profitgeleitete Eingriffe hinter Fichtenmonokulturen und invasiven Douglasien zurückstehen müssen.

 

Man kann zudem nicht von anderen Ländern fordern, was man selber nicht

umzusetzen bereit ist - nämlich verantwortungsbewusst mit dem Erbe der

Menschheit umzugehen!

 

 

 

 

Greenpeace-Gruppe Saar beim 25. Umwelt- und Friedenstag in Homburg

Info-Stand der Greenpeace-Gruppe Saar
Rehlinger und Altmaier (v.l.) lassen sich über Gentechnik in Lebensmitteln informieren

Homburg (Saar), 23.09.2012 - Den fünfundzwanzigsten Umwelt- und Friedenstag im saarländischen Homburg nutzte an diesem Sonntag die Greenpeace-Gruppe Saar, um die Festbesucher über die Arbeit von Greenpeace, insbesondere natürlich der Gruppe Saar, zu informieren. Der Fokus lag hierbei auf dem Thema Gentechnik - über neunhundert der Besucher informierten sich über das Thema und bekamen  kostenlos den kürzlich erschienenen Greenpeace-Ratgeber zu Gentechnik in Lebensmitteln überreicht.

Unter ihnen waren auch die Saarländische Umweltministerin Rehlinger und der Deutsche Bundesumweltminister Altmaier. Gleichzeitig gab es viele interessante Diskussionen zu Wald und Forstwirtschaft - hier ging es neben dem Thema Nachhaltigkeit insbesondere um die Rolle der naturnahen Buchenwälder im mitteleuropäischen Raum und die Kampagne zum Schutz dieser Wälder in Verbindung mit der noch ausstehenden Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

 

Auch die Energiewende spielte eine wichtige Rolle: Hier konnte die Gruppe den interessierten Festbesuchern mit einem Stromwechsel-Flyer Wege aufzeigen, auf denen sie dieses wichtige Projekt schneller vorantreiben können, als dies die schwerfälligen Großkonzerne auch mit schwergewichtiger Unterstützung im Rücken schaffen. Als Alternative zu diesen trägen Energieriesen haben sich in den vergangenen Jahren mehrere Anbieter etabliert, die den Energiebedarf ihrer Kunden vollständig aus erneuerbaren Energien decken, und das zu akzeptablen Preisen und besten Konditionen.

 

Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Umwelt- und Friedenstag war die Petition zum Schutz der Arktis (www.savethearctic.org), zu deren knapp zwei Millionen Unterstützern sich nun auch viele Besucher des Umwelt- und Friedenstags zählen dürfen. Über den Zustand der Meere und Fischbestände - und darüber, wie sich durch eine bewusstere Ernährung der Schaden an diesen minimieren lässt - gab ein weiterer Einkaufsratgeber zu Fisch und Meeresfrüchten Auskunft.

 

 

 

Protest gegen Gentechnik

Saarbrücken, 10.9.12 - Vor dem Oberlandesgericht Saarbrücken fand ein weiterer Prozess gegen den Journalisten und Gentechnikkritiker Jörg Bergstedt statt. Bergstedt recherchiert über die Verflechtungen der Gentechniklobby mit der Politik. Zwei der genannten Personen klagen gegen Bergstedt.


Die Greenpeace-Gruppe Saar protestierte vor dem OLG Saarbrücken gegen den Einsatz der grünen Gentechnik in der Landwirtschaft unter dem Motto "Gentechnik mach dich vom Acker!"

 

Die Bilderstrecke zum Protest gibt es auf unserer Facebook-Seite

 

 

Good Food March in Saarbrücken

Saarbrücken, 08.09.2012 - Der Good Food March 2012 ist eine europaweite Aktion für eine faire und nachhaltige Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik. Mit Fahrrädern und Traktoren geht es quer durch Europa bis vor das Europäische Parlament in Brüssel. Heute machten die Teilnehmer des Good Food Marchs in Saarbrücken Station. Für große und kleine Leute gab es ein kostenloses faires Essen. Beim vorherigen Gemüseschnippeln haben auch wir von der Greenpeace Gruppe Saar fleissig geholfen. Ein köstlicher Duft zog über den Platz, als die Köche um den Aktionskoch Wam Kat, eine leckere, vegetarische Gemüse-Reis Pfanne kochten.

Wam Kats Motto:" Ohne Mampf kein Kampf."

 

Die Bilderstrecke dazu gibt's auf unserer Facebook-Seite,

 

weitere Infos zum Good Food March unter: http://www.meine-landwirtschaft.de/

Greenpeace-Aktivisten protestieren bundesweit an Shell-Tankstellen

Saarbrücken, 1.9.2012 – Greenpeace-Aktivisten protestierten heute in 19 Städten erneut gegen die Pläne von Shell, in diesem Sommer in der Arktis nach Öl zu bohren. Die Umweltschützer von der Gruppe Saar verteilen vor der Tankstelle in der Hochstraße in SB- Burbach, sowie in weiteren Tankstellen in Völklingen und Saarlouis Informationsmaterial und bekleben die Zapfsäulen mit „Kein Öl aus der Arktis“-Slogans. Die Aktionen sind Teil eines bundesweiten Protesttages gegen den Ölkonzern. Es ist das dritte Mal in diesem Jahr, dass Ehrenamtliche der unabhängigen Umweltschutzorganisation bundesweit gegen Shell protestieren. „Shell setzt mit seinen Plänen das Überleben der Arktis aufs Spiel. Ein Ölunfall wie bei der ‚Deepwater Horizon’ würde das einmalige und sehr empfindliche Ökosystem der Arktis zerstören“, sagt Michaela Couturier, Sprecherin von Greenpeace-Saar. „Die Arktis muss für die Ölindustrie gesperrt werden.“

 

 

Eisbär "Isbjörn" fordert auf dem Saarspektakel Schutz der Arktis

Isbjörn und die Greenpeace Gruppe Saar beim Schlauchboot- und Gummitierrennen

Greenpeace-Botschafter „Isbjörn Beaufort“ lädt Saarbrücker Bürger ein, sich für den Schutz seiner Heimat einzusetzen

Saarbrücken 05.08.2012 – Am vergangenen Freitag und Samstag war „Isbjörn Beaufort“, ein Aktivist im Eisbärenkostüm, in Saarbrücken, um auf die Bedrohung seiner Heimat aufmerksam zu machen. Er lud die Saarbrücker Bürger ein, sich persönlich mit ihrer Unterschrift für den Schutz der Arktis einzusetzen. Die Unterzeichner fordern damit, dass Erdölforderung und industrielle Fischerei in einem der letzen Naturparadiese der Welt verboten werden.

 

Isbjörns Heimat, die Arktis wird neben dem Klimawandel auch zunehmend von Ölbohrungen bedroht - von diesen gehen in arktischen Gewässern noch weit größere Gefahren aus als in klimatisch milderen Regionen, da es gerade dort kaum möglich ist, einmal ausgetretenes Öl zu beseitigen.

 

Während der zwei Tage auf dem Saarspektakel hatte Isbjörn volles Programm:

Vor dem Startschuss zum ersten Drachenbootrennen informierte er die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz über sein Anliegen. Frau Britz wurde daraufhin eine von weit über einer Million UnterzeichnerInnen, die Greenpeace' Forderung nach einem Schutzgebiet in den internationalen Gewässern der Arktis unterstützen.

Später begab sich Isbjörn selbst aufs Wasser und inspizierte ein Boot des DLRG. Danach überquerte er die Saar mit einer der Fußgängerfähren, die das technische Hilfswerk eigens fürs Saarspektakel bereitgestellt hatte.

Auch der Samstag war sehr erlebnisreich: Los ging es mit einem Treffen mit der Saarbrücker Künstlerin Kadusel, welche zusammen mit ihrem Kollegen Laune ein überdimensionales Wandgemälde gegen Ölbohrungen in der Arktis an die Graffitiwand gegenüber vom Staden gezaubert hatte. Anschließend ging es in ein Restaurant-Café im Nauwieser Viertel, wo Isbjörn sich ein Bild von der Küche machte und mit der Greenpeace-Gruppe Saar gemeinsam zu Mittag aß. Natürlich überzeugte er auch Mitarbeiter und Gäste des Restaurants, seine Petition zu unterstützen.

Bevor er nach Trier weiterreiste, schaute er sich noch das Schlauchboot- und Gummitierrennen an, an dem auch drei Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Saar teilnahmen.

 

„Isbjörn“ ist seit dem 21. Juni in Deutschland, um mit den Menschen über den Verlust seiner Heimat zu sprechen.

Bis Ende August wird „Isbjörn“ insgesamt in 35 Städten unterwegs sein.

Mit Kunst gegen Arktiszerstörung

Künstlerin Kadusel und Arktis-Botschafter Isbjörn vor dem Kunstwerk

Saarbrücker Graffiti-Künstler unterstützen Greenpeace im Kampf gegen Ölbohrungen, die das einzigartige Ökosystem der Arktis gefährden

 

Saarbrücken / 04.08.2012 – Ein fünf mal zehn Meter großes Graffiti macht seit dem vergangenen Dienstag am Ufer der Saar auf die Bedrohung der Arktis durch Ölbohrungen aufmerksam. Das Graffiti mit einem stilisierten Shell-Eisbär-Logo fordert, vom Biergarten am Staden aus gut sichtbar, den Ölkonzern auf, die Arktis zu verlassen.

Geschaffen wurde das überdimensionale Kunstwerk von den Saarbrücker KünstlerInnen „Kadusel“ und „Laune“. Bärigen Besuch bekamen sie auch bei der Arbeit: Eisbärin „Smilla“ versuchte sich am Dienstag unter Kadusels Anleitung ebenfalls in der Graffiti-Kunst.

 

Smilla ist dazu Arktis-Botschafter „Isbjörn Beaufort“ vorweggereist.

Isbjörn ist zur Zeit in ganz Deutschland unterwegs und hat am heutigen Samstag Kadusel an ihrem Kunstwerk getroffen.

Auch mit ihrer Unterschrift zu der Greenpeace-Petition unterstützt Kadusel die Forderung nach einem internationalen Schutzgebiet in der Arktis.

 

Greenpeace protestiert an Shell-Tankstellen

Saarbrücken, 14.07.2012 – „Shell - Raus aus der Arktis“ – mit dieser Forderung demonstrierten heute Greenpeace-Aktivisten in Saarbrücken vor 2 Shell-Tankstellen gegen die in der Arktis stattfindenden Ölbohrungen des Ölkonzerns. Autofahrer wurden von den Aktivisten vor den Shell-Tankstellen in der Lebacher Strasse in Saarbrücken und der Hochstraße in SB-Fechingen über die Bedrohung der Arktis informiert. Gleichzeitig sammelten die Aktivisten am St. Johanner Markt Unterschriften zum Schutz der Arktis . Die Unterschriften der ersten Million Menschen werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol versenkt - als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf. Unter den Arktisschützern, die bereits unterschrieben haben, befinden sich so prominente Namen wie Paul McCartney, Penelope Cruz, Robert Redford, Peter Fox und viele mehr. Die Aktion von Greenpeace Saar ist Teil einer bundesweiten Infokampagne. Bundesweit beteiligten sich 73 Greenpeace-Gruppen an dem Aktionstag.

 


Greenpeace Saar wirbt für den Schutz der Arktis

Saarbrücken, 23.06.2012 – „Gemeinsam für den Schutz der Arktis“ – unter diesem Motto riefen  am heutigen Samstag rund 2000 ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten in weltweit 200 Städten und 20 Ländern die Menschen dazu auf, sich für die Rettung dieser einzigartigen Region stark zu machen.
Allein in Deutschland beteiligten sich Ehrenamtliche in 65 Städten an diesem Aktionstag.
Auch in Saarbrücken am Brunnen des St.Johanner Marktes und in St. Wendel auf dem Schlossplatz -   konnten die Bürger heute ab 11 Uhr Arktisschützer werden und ihre Unterschrift in einer symbolischen, ca. 80 cm hohen Zeitkapsel platzieren. Die Unterschriften der ersten Million Menschen, die zwischen Moskau und Madrid, Buenos Aires und Helsinki Arktisschützer geworden sind, werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol versenkt - als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf. Alleine aus der Umgebung von Saarbrücken nahmen weit über 250 Bürger die Möglichkeit wahr, sich so für die Arktis einzusetzen.

 


Greenpeace Saar informiert über Pestizidbelastung von Lebensmitteln

Saarbrücken, 20.05.2012

Am Samstag, dem 19.Mai, stellte die Greenpeace-Gruppe Saar den Saarbrückern den neuen Pestizidratgeber 2012 vor und verteilte ihn am St. Johanner Markt.

Von 11 bis 14 Uhr standen die ehrenamtlichen Umweltschützer dort interessierten Passanten Rede und Antwort zu dem Thema: "Wieviel Gift ist in unserer Nahrung?"

Im Auftrag der Umweltschutzorganisation hatten Experten mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus den Jahren 2009 und 2010 neu bewertet.
Hinzu kamen Daten aus Pestizidtests von Greenpeace.
Das Ergebnis: In rund 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und in über 55 Prozent der Gemüseproben waren Pestizide enthalten.
Wer Pestizide im Essen vermeiden will, sollte Bio-Ware wählen oder auf das Herkunftsland von Obst und Gemüse achten, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. 

 

- Zum ausführlichen Artikel

 

- Interview auf der Homepage des saarländischen Rundfunks

 

 

 

 

 

 

 

600 Greenpeacer fordern mehr Waldschutz in Deutschland

Grumsin (Brandenburg), 13.05.2012 – Mit einem aus der Luft erkennbaren Menschenbanner protestierten am 13.05.2012 600 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland, unter anderem auch drei Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Saar, für mehr Waldschutz. Auf einer Wiese nahe dem brandenburgischen Buchenwaldgebiet Grumsin, einem UNESCO Weltnaturerbe, formten sie einen Baum. Dieser symbolisiert die Waldfläche Deutschlands. Ein rotes Herz in der Mitte der Baumkrone steht für zehn Prozent der öffentlichen Waldfläche, die laut Bundesregierung bis zum Jahr 2020 geschützt werden sollen. Nach aktuellen Berechnungen von Greenpeace sind fast alle Bundesländer von diesem Ziel noch weit entfernt. „Die einzelnen Länder müssen als größte öffentliche Waldbesitzer jetzt handeln, um den internationalen Verpflichtungen zum Klima- und Artenschutz nachzukommen“, forderte Gesche Jürgens von Greenpeace.

 

 

weitere Informationen und Video

 

 

 

 

Tschernobyl-Mahnwache am St. Johanner Markt

Saarbrücken, 21.04.2012

Am Donnerstag, dem 26.04.2012 jährte sich die nukleare Katastrophe im ukrainischen Tschernobyl zum 26. Mal.

Noch immer sind dort große Gebiete radioaktiv verseucht und unbewohnbar, wie auch in Fukushima. Auch in Tschernobyl sterben immer noch Menschen an den Folgen der radioaktiven Strahlung.

Um an diese Unglücke, welche die Risiken der Atomenergie auf tragische Weise gezeigt haben, zu erinnern, hielt die Greenpeace-Gruppe Saar am Samstag, dem 21.04., eine Mahnwache am St. Johanner Markt.

 

 

Jeder kann alte Buchen retten

Umweltschützer protestieren bundesweit für den Schutz alter Baumriesen

 

Saarbrücken, 31.03.2012. – Für den Schutz alter Buchen protestierten am heutigen Samstag Greenpeace-Aktivisten in ganz Deutschland, unter anderem in St. Wendel am Schlossplatz und am St. Johanner Markt in Saarbrücken.

Dort und in 53 weiteren Städten verteilten sie an Infoständen drei Meter lange Maßbänder an Passanten, mit denen diese den Umfang und der Bäume in ihrer Umgebung bestimmen und damit deren Alter abschätzen können. Die Mitmacher können Fotos und Informationen über die dicksten Buchen direkt an Greenpeace schicken (Stichwort „Alte Buchen retten“, redaktion@greenpeace.de), oder auf die Greenaction-Homepage hochladen.

 

 

zum ausführlichen Artikel

 


    22. 10. 2014.       Druckversion