Infostand auf dem Tbilisser Platz

Saarbrücken, 11.05.2013 - Am Samstag stellte sich die Greenpeace Gruppe Saar zum wiederholten Mal den Saarbrückern vor. Diesmal auf dem Tbilisserplatz am Staatstheater von 11 - 15 Uhr. Bei gelegentlichen Regenschauern und Windböen erfreute doch auch zwischendurch die Sonne und es ging um den Schutz der Arktis, die von Erdölfirmen und anderen Bergbauunternehmen schon in Beschlag genommen zu werden droht. Nach ersten misslungenen Probebohrungen hat sich Shell zwar für das Jahr 2013 zurückgezogen, aber eine Rückkehr ist bald zu befürchten und deshalb fordert Greenpeace die Einrichtung einer geschützten Kernzone, in der Rohstoffförderung und industrieller Fischfang unterbleiben. Diese Aktion kann auch nach wie vor im Inernet unter: savethearctic.org/de/ unterschrieben werden.

 

Natürlich gab es auch Informationen zu Gentechnik, Meeresschutz und natürlicher Forstwirtschaft und der Greenpeacestand war die gesamte Zeit recht gut besucht. Das nächste Mal kann man Greenpeace Saar am 18.Mai an einem Stromwechselstand vor dem Karstadt in Saarbrücken besuchen und zu einem echten Ökostromanbieter wechseln. Denn: Energiewende gehört in Bürgerhand !

 

 

 

 

 

Menschenbanner für Schutz der Arktis

Saarbrücken, 20.04.2013 – Aktivisten von Greenpeace Saar protestierten am 20. April 2013 um 11:30 am Brunnen auf dem St. Johanner Marktplatz in Saarbrücken mit einem Menschenbanner für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich an dem Banner zu beteiligen. Für die Botschaft „I love Arctic“ (Ich liebe die Arktis) stetllen sie sich in Form eines Herzens auf und wendeten sich damit an die Vertreter des Arktischen Rates. Dieser Protest war Teil eines weltweiten Aktionstages, der in Deutschland in mindestens 60 Städten stattfindete, u.a. vor dem Brandenburger Tor, am Kölner Dom, vor der Dresdner Frauenkirche und am Travemünder Strand. Der Grund für die Aktion: In rund drei Wochen werden die Arktisanrainerstaaten im schwedischen Kiruna über die künftige industrielle Nutzung der Arktis beraten. Einige Mitglieder des Arktischen Rates haben bereits Lizenzen zur Ölsuche und Förderung in der hochsensiblen Arktis vergeben. „Die jüngsten Havarien von zwei Shell-Bohrschiffen im vergangenen Jahr in der US-Amerikanischen Arktis haben gezeigt, dass Ölkonzerne unter den schwierigen Wetterbedingungen in der Region nicht sicher arbeiten können“, sagte Michaela Couturier, Sprecher von Greenpeace Saar.

 

Kommt es in den arktischen Gewässern zu einem größeren Ölunfall, ist eine

ökologische Katastrophe unausweichlich. Auf und unter dem Eis kann das Öl

nicht entfernt werden. Bei tiefen Temperaturen dauert der Zersetzungsprozess des Öls Jahrzehnte. Tiere und Pflanzen aus der Region werden dauerhaft geschädigt. Bisher gibt es keinen Plan für das Verhalten bei Unfällen, noch ausreichend Rettungsschiffe oder Helikopter. Stationen, von denen aus Hilfsaktionen gestartet werden könnten, sind hunderte Kilometer entfernt, die Wetterbedingungen unvorhersehbar. „Die Anrainerstaaten müssen die Konsequenz ziehen und die Vorhaben zur Industrialisierung der Arktis komplett aufgeben“, sagte Michaela Couturier.

Unsere Arktis retten - Aktion am 20. Apr LOS!

Greenpeace sucht Unterstützer für Buchenwaldschutz

Saarbrücken, den 16.03.2013 - Greenpeace-Aktivisten informierten am Samstag, den 16. März über den mangelnden Waldschutz in Deutschland. Ab 11 Uhr war Greenpeace in Saarbrücken, am St.Johanner Markt, bis 14 Uhr vor Ort. In insgesamt über vierzig Innenstädten, unter anderem in Saarbrücken, Tübingen und Lübeck suchten die Aktivisten Baumpaten. In Deutschland werden knapp 99 Prozent der Waldfläche bewirtschaftet. Die meist hochindustrielle Holzernte mit ihren Großmaschinen und der steigende Holzeinschlag schaden Natur und Klima. „Unsere Aktion soll ein Signal an die verantwortliche Politik senden. Der Schutz der Wälder ist nicht nur im Amazonas oder im Kongo notwendig, sondern auch hierzulande,“ sagte Michaela Couturier, Sprecher von Greenpeace-Gruppe Saar. Anlass für diesen Aktionstag war der Internationale Tag des Waldes am 21. März.

 

Greenpeace setzt sich für mehr Waldschutz und eine ökologische Bewirtschaftung der Wälder in Deutschland ein. Mit einer Baumpatenschaft kann jeder ein Zeichen setzen für einen besseren Schutz unserer heimischen Buchenwälder und sich für „Urwälder von morgen“ in Deutschland engagieren. Bürger, die eine unentgeltliche Patenschaft übernehmen, erhalten eine Urkunde mit den exakten Koordinaten „ihres“ Baumes. So können sie die Bäume auf einer Karte genau zuordnen. Weitere Informationen auf www.greenpeace.de/baumpate.

 

Hier die Fotos von der Aktion am 16. März in Saarbrücken (Fotos: Andreas Varnhorn)

Menschenketten weltweit - gegen Atomkraft

Am 9. März 2013, dem Jahrestag der Katastrophe von Fukushima in Japan, demonstrierten in verschiedenen Ländern der Erde tausende Menschen gegen die Atomkraft. In Deutschland fanden sich ca. 28 000 und in Paris 20 000 Teilnehmer zu Menschenketten gegen den Gefahren der Atomkraft zusammen. In Paris waren auch Angehörige der Greenpeace Gruppen aus dem Saarland vor Ort. Am Montag, den 11. März 2013, dem eigentlichen Tag der Katastrophe, versammelten sich in Tokio ca. 170 000 Menschen, um gegen die unbeherrschbaren Risiken dieser Form der Energiegewinnung zu demonstrieren.

gegen giftige Textilverschmutzung - weiter

Saarbrücken, 15.12.2012- An diesem Samstag gingen die Greenpeace-Aktivisten wieder auf die Straße. Sie verteilten auf der Einkaufsstraße die "Textil-Label" Broschüren, informierten sich die Passanten über giftige Chemikalienverschmutzung bei der Textilherstellung. Vor der Europagalerie in der Saarbrücker Stadt wurde ein 3D-Banner ausgerollt. Viele Passanten besonders Jugendlichen interessierten sich für diese Umweltaktion.

Greenpeace-Aktivisten kennzeichnen Levi's Produkte

Saarbrücken, 08.12.2012- Greenpeace-Aktivisten kennzeichnete heute in Saarbrücken Kleidung von Levi's mit Warnhinweisen. In Levi's-Geschäften im Kaufhaus Karstadt und Galeria Kaufhof versahen sie Jeans, T-Shirts und Jacken mit dem Etikett "Diese Textilie hat Wasserverschmutzung verursacht". In weiteren 42 Städten Deutschlands protestierten die Aktivisten gegen giftige Textilherstellung.

 

Zuvor hatte Greenpeace giftige Chemikalien in den Produktionsabwässern von Levi’s-Lieferanten in Mexiko nachgewiesen. Chemikalien fanden sich auch als Rückstände in den Textilien. „Levi’s nutzt mexikanische Flüsse als Abwasserkanäle“, sagte Sarah Gläsner, Ansprechpartnerin für das Thema Chemie in der Greenpeace-Gruppe Saar. „Weder die Menschen in Mexiko noch die Kunden in Deutschland akzeptieren eine Textilherstellung auf Kosten von Umwelt und Gesundheit.“ Greenpeace fordert Levi’s auf, den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu beenden. Die Greenpeace-Kampagne Detox überzeugte aktuell die Modeketten Zara und Mango, bis zum Jahr 2020 giftige Textilchemikalien durch ungefährliche Alternativen zu ersetzen.

 

„Levi’s betreibt Greenwashing für seine Blue Jeans“, sagte Michaela Couturier, Pressesprecherin der Greenpeace-Gruppe Saar. „Das Unternehmen muss konsequent entgiften und über die Umweltgefährdung durch seine Produktionsstätten informieren.

 

Faser, Waschanleitung, Produktionsland – mehr Informationen gab auch das Etikett eines Kleidungsstückes von Levi’s nicht preis. Greenpeace-Aktivisten informierten daher mit der heutigen Kennzeichnung bundesweit über die Umweltfolgen der Levi’s-Produktion. Um Verbrauchern den Einkauf giftfreier Mode zu erleichtern, boten die Greenpeace-Aktivisten auch einen Ratgeber zu Textillabeln an.

 

Mit der Kampagne Detox fordert Greenpeace weltweit Modemarken auf, saubere Kleidung zu produzieren. Alle großen Hersteller lassen in China, Bangladesch, Pakistan oder Mexiko fertigen – zum Teil mit Chemikalien, die in der EU oder den USA längst verboten sind. Gefährliche Textilchemikalien werden sowohl im Abwasser von Textilfabriken als auch bei der Haushaltswäsche dieser Textilien in Gewässer freigesetzt.

 

Hier ist das "Textil-Label-Heft" herunterzuladen, wenn Sie sich für dieses Thema interessieren.

 

Demonstration für faire Arbeitsbedingungen in Textilfabriken

Saarbrücken, 29.11.2012- Vor einigen Tagen sind 112 Leute in einer Textilfabrik in Bangladesh ums Leben gekommen. Rund 70 Menschen demonstrierten in Saarbrücker Innerstadt für die faire Arbeitsbedingungen in Fabriken in Südasien.

 

 

Hier der Bericht von SR-online.de am 29.November

 

Hier

 

(Bilder freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom NABU Saar)

 

 

Baumpaten in Saarbrücken

Saarbrücken, 27.10.12 - Am Samstag machten sich die Mitglieder der Greenpeace Gruppe Saar für den deutschen Buchenwald stark und luden ihre Mitbürger ein, durch entsprechende unentgeldliche Patenschaften dabei mitzuwirken. 40 Baumpaten wurden hier in Saarbrücken gefunden. Ab 10 Uhr an diesem Tag informierten Greenpeace-Aktivisten in ganz Deutschland. In ewag vierzig Innenstädten suchten sie Baumpaten für 2300 alte Buchen in Spessart.

 

Greenpeace fordert seit langem die Umsetzung der nationalen

Biodiversitätsstrategie, wie ihr der deutsche Bundestag zugestimmt hat. Vielfalt

ist dabei unverzichtbar im Kampf gegen den Klimawandel, weil nur sie eine

natürliche Anpassung wirkungsvoll und langfristig gewährleisten kann.

 

Die Buche ist in Deutschland dabei der standorttypische Laubbaum mit den besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Forstwirtschaft und sollte nicht durch menschliche, profitgeleitete Eingriffe hinter Fichtenmonokulturen und invasiven Douglasien zurückstehen müssen.

 

Man kann zudem nicht von anderen Ländern fordern, was man selber nicht

umzusetzen bereit ist - nämlich verantwortungsbewusst mit dem Erbe der

Menschheit umzugehen!

 

 

 

 

Greenpeace-Gruppe Saar beim 25. Umwelt- und Friedenstag in Homburg

Info-Stand der Greenpeace-Gruppe Saar
Rehlinger und Altmaier (v.l.) lassen sich über Gentechnik in Lebensmitteln informieren

Homburg (Saar), 23.09.2012 - Den fünfundzwanzigsten Umwelt- und Friedenstag im saarländischen Homburg nutzte an diesem Sonntag die Greenpeace-Gruppe Saar, um die Festbesucher über die Arbeit von Greenpeace, insbesondere natürlich der Gruppe Saar, zu informieren. Der Fokus lag hierbei auf dem Thema Gentechnik - über neunhundert der Besucher informierten sich über das Thema und bekamen  kostenlos den kürzlich erschienenen Greenpeace-Ratgeber zu Gentechnik in Lebensmitteln überreicht.

Unter ihnen waren auch die Saarländische Umweltministerin Rehlinger und der Deutsche Bundesumweltminister Altmaier. Gleichzeitig gab es viele interessante Diskussionen zu Wald und Forstwirtschaft - hier ging es neben dem Thema Nachhaltigkeit insbesondere um die Rolle der naturnahen Buchenwälder im mitteleuropäischen Raum und die Kampagne zum Schutz dieser Wälder in Verbindung mit der noch ausstehenden Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

 

Auch die Energiewende spielte eine wichtige Rolle: Hier konnte die Gruppe den interessierten Festbesuchern mit einem Stromwechsel-Flyer Wege aufzeigen, auf denen sie dieses wichtige Projekt schneller vorantreiben können, als dies die schwerfälligen Großkonzerne auch mit schwergewichtiger Unterstützung im Rücken schaffen. Als Alternative zu diesen trägen Energieriesen haben sich in den vergangenen Jahren mehrere Anbieter etabliert, die den Energiebedarf ihrer Kunden vollständig aus erneuerbaren Energien decken, und das zu akzeptablen Preisen und besten Konditionen.

 

Ein weiteres wichtiges Thema auf dem Umwelt- und Friedenstag war die Petition zum Schutz der Arktis (www.savethearctic.org), zu deren knapp zwei Millionen Unterstützern sich nun auch viele Besucher des Umwelt- und Friedenstags zählen dürfen. Über den Zustand der Meere und Fischbestände - und darüber, wie sich durch eine bewusstere Ernährung der Schaden an diesen minimieren lässt - gab ein weiterer Einkaufsratgeber zu Fisch und Meeresfrüchten Auskunft.

 

 

 

Protest gegen Gentechnik

Saarbrücken, 10.9.12 - Vor dem Oberlandesgericht Saarbrücken fand ein weiterer Prozess gegen den Journalisten und Gentechnikkritiker Jörg Bergstedt statt. Bergstedt recherchiert über die Verflechtungen der Gentechniklobby mit der Politik. Zwei der genannten Personen klagen gegen Bergstedt.


Die Greenpeace-Gruppe Saar protestierte vor dem OLG Saarbrücken gegen den Einsatz der grünen Gentechnik in der Landwirtschaft unter dem Motto "Gentechnik mach dich vom Acker!"

 

Die Bilderstrecke zum Protest gibt es auf unserer Facebook-Seite

 

 

Good Food March in Saarbrücken

Saarbrücken, 08.09.2012 - Der Good Food March 2012 ist eine europaweite Aktion für eine faire und nachhaltige Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik. Mit Fahrrädern und Traktoren geht es quer durch Europa bis vor das Europäische Parlament in Brüssel. Heute machten die Teilnehmer des Good Food Marchs in Saarbrücken Station. Für große und kleine Leute gab es ein kostenloses faires Essen. Beim vorherigen Gemüseschnippeln haben auch wir von der Greenpeace Gruppe Saar fleissig geholfen. Ein köstlicher Duft zog über den Platz, als die Köche um den Aktionskoch Wam Kat, eine leckere, vegetarische Gemüse-Reis Pfanne kochten.

Wam Kats Motto:" Ohne Mampf kein Kampf."

 

Die Bilderstrecke dazu gibt's auf unserer Facebook-Seite,

 

weitere Infos zum Good Food March unter: http://www.meine-landwirtschaft.de/

Greenpeace-Aktivisten protestieren bundesweit an Shell-Tankstellen

Saarbrücken, 1.9.2012 – Greenpeace-Aktivisten protestierten heute in 19 Städten erneut gegen die Pläne von Shell, in diesem Sommer in der Arktis nach Öl zu bohren. Die Umweltschützer von der Gruppe Saar verteilen vor der Tankstelle in der Hochstraße in SB- Burbach, sowie in weiteren Tankstellen in Völklingen und Saarlouis Informationsmaterial und bekleben die Zapfsäulen mit „Kein Öl aus der Arktis“-Slogans. Die Aktionen sind Teil eines bundesweiten Protesttages gegen den Ölkonzern. Es ist das dritte Mal in diesem Jahr, dass Ehrenamtliche der unabhängigen Umweltschutzorganisation bundesweit gegen Shell protestieren. „Shell setzt mit seinen Plänen das Überleben der Arktis aufs Spiel. Ein Ölunfall wie bei der ‚Deepwater Horizon’ würde das einmalige und sehr empfindliche Ökosystem der Arktis zerstören“, sagt Michaela Couturier, Sprecherin von Greenpeace-Saar. „Die Arktis muss für die Ölindustrie gesperrt werden.“

 

 

Eisbär "Isbjörn" fordert auf dem Saarspektakel Schutz der Arktis

Isbjörn und die Greenpeace Gruppe Saar beim Schlauchboot- und Gummitierrennen

Greenpeace-Botschafter „Isbjörn Beaufort“ lädt Saarbrücker Bürger ein, sich für den Schutz seiner Heimat einzusetzen

Saarbrücken 05.08.2012 – Am vergangenen Freitag und Samstag war „Isbjörn Beaufort“, ein Aktivist im Eisbärenkostüm, in Saarbrücken, um auf die Bedrohung seiner Heimat aufmerksam zu machen. Er lud die Saarbrücker Bürger ein, sich persönlich mit ihrer Unterschrift für den Schutz der Arktis einzusetzen. Die Unterzeichner fordern damit, dass Erdölforderung und industrielle Fischerei in einem der letzen Naturparadiese der Welt verboten werden.

 

Isbjörns Heimat, die Arktis wird neben dem Klimawandel auch zunehmend von Ölbohrungen bedroht - von diesen gehen in arktischen Gewässern noch weit größere Gefahren aus als in klimatisch milderen Regionen, da es gerade dort kaum möglich ist, einmal ausgetretenes Öl zu beseitigen.

 

Während der zwei Tage auf dem Saarspektakel hatte Isbjörn volles Programm:

Vor dem Startschuss zum ersten Drachenbootrennen informierte er die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz über sein Anliegen. Frau Britz wurde daraufhin eine von weit über einer Million UnterzeichnerInnen, die Greenpeace' Forderung nach einem Schutzgebiet in den internationalen Gewässern der Arktis unterstützen.

Später begab sich Isbjörn selbst aufs Wasser und inspizierte ein Boot des DLRG. Danach überquerte er die Saar mit einer der Fußgängerfähren, die das technische Hilfswerk eigens fürs Saarspektakel bereitgestellt hatte.

Auch der Samstag war sehr erlebnisreich: Los ging es mit einem Treffen mit der Saarbrücker Künstlerin Kadusel, welche zusammen mit ihrem Kollegen Laune ein überdimensionales Wandgemälde gegen Ölbohrungen in der Arktis an die Graffitiwand gegenüber vom Staden gezaubert hatte. Anschließend ging es in ein Restaurant-Café im Nauwieser Viertel, wo Isbjörn sich ein Bild von der Küche machte und mit der Greenpeace-Gruppe Saar gemeinsam zu Mittag aß. Natürlich überzeugte er auch Mitarbeiter und Gäste des Restaurants, seine Petition zu unterstützen.

Bevor er nach Trier weiterreiste, schaute er sich noch das Schlauchboot- und Gummitierrennen an, an dem auch drei Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Saar teilnahmen.

 

„Isbjörn“ ist seit dem 21. Juni in Deutschland, um mit den Menschen über den Verlust seiner Heimat zu sprechen.

Bis Ende August wird „Isbjörn“ insgesamt in 35 Städten unterwegs sein.

Mit Kunst gegen Arktiszerstörung

Künstlerin Kadusel und Arktis-Botschafter Isbjörn vor dem Kunstwerk

Saarbrücker Graffiti-Künstler unterstützen Greenpeace im Kampf gegen Ölbohrungen, die das einzigartige Ökosystem der Arktis gefährden

 

Saarbrücken / 04.08.2012 – Ein fünf mal zehn Meter großes Graffiti macht seit dem vergangenen Dienstag am Ufer der Saar auf die Bedrohung der Arktis durch Ölbohrungen aufmerksam. Das Graffiti mit einem stilisierten Shell-Eisbär-Logo fordert, vom Biergarten am Staden aus gut sichtbar, den Ölkonzern auf, die Arktis zu verlassen.

Geschaffen wurde das überdimensionale Kunstwerk von den Saarbrücker KünstlerInnen „Kadusel“ und „Laune“. Bärigen Besuch bekamen sie auch bei der Arbeit: Eisbärin „Smilla“ versuchte sich am Dienstag unter Kadusels Anleitung ebenfalls in der Graffiti-Kunst.

 

Smilla ist dazu Arktis-Botschafter „Isbjörn Beaufort“ vorweggereist.

Isbjörn ist zur Zeit in ganz Deutschland unterwegs und hat am heutigen Samstag Kadusel an ihrem Kunstwerk getroffen.

Auch mit ihrer Unterschrift zu der Greenpeace-Petition unterstützt Kadusel die Forderung nach einem internationalen Schutzgebiet in der Arktis.

 

Greenpeace protestiert an Shell-Tankstellen

Saarbrücken, 14.07.2012 – „Shell - Raus aus der Arktis“ – mit dieser Forderung demonstrierten heute Greenpeace-Aktivisten in Saarbrücken vor 2 Shell-Tankstellen gegen die in der Arktis stattfindenden Ölbohrungen des Ölkonzerns. Autofahrer wurden von den Aktivisten vor den Shell-Tankstellen in der Lebacher Strasse in Saarbrücken und der Hochstraße in SB-Fechingen über die Bedrohung der Arktis informiert. Gleichzeitig sammelten die Aktivisten am St. Johanner Markt Unterschriften zum Schutz der Arktis . Die Unterschriften der ersten Million Menschen werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol versenkt - als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf. Unter den Arktisschützern, die bereits unterschrieben haben, befinden sich so prominente Namen wie Paul McCartney, Penelope Cruz, Robert Redford, Peter Fox und viele mehr. Die Aktion von Greenpeace Saar ist Teil einer bundesweiten Infokampagne. Bundesweit beteiligten sich 73 Greenpeace-Gruppen an dem Aktionstag.

 


Greenpeace Saar wirbt für den Schutz der Arktis

Saarbrücken, 23.06.2012 – „Gemeinsam für den Schutz der Arktis“ – unter diesem Motto riefen  am heutigen Samstag rund 2000 ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten in weltweit 200 Städten und 20 Ländern die Menschen dazu auf, sich für die Rettung dieser einzigartigen Region stark zu machen.
Allein in Deutschland beteiligten sich Ehrenamtliche in 65 Städten an diesem Aktionstag.
Auch in Saarbrücken am Brunnen des St.Johanner Marktes und in St. Wendel auf dem Schlossplatz -   konnten die Bürger heute ab 11 Uhr Arktisschützer werden und ihre Unterschrift in einer symbolischen, ca. 80 cm hohen Zeitkapsel platzieren. Die Unterschriften der ersten Million Menschen, die zwischen Moskau und Madrid, Buenos Aires und Helsinki Arktisschützer geworden sind, werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol versenkt - als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht dem Interesse einiger Großkonzerne geopfert werden darf. Alleine aus der Umgebung von Saarbrücken nahmen weit über 250 Bürger die Möglichkeit wahr, sich so für die Arktis einzusetzen.

 


Greenpeace Saar informiert über Pestizidbelastung von Lebensmitteln

Saarbrücken, 20.05.2012

Am Samstag, dem 19.Mai, stellte die Greenpeace-Gruppe Saar den Saarbrückern den neuen Pestizidratgeber 2012 vor und verteilte ihn am St. Johanner Markt.

Von 11 bis 14 Uhr standen die ehrenamtlichen Umweltschützer dort interessierten Passanten Rede und Antwort zu dem Thema: "Wieviel Gift ist in unserer Nahrung?"

Im Auftrag der Umweltschutzorganisation hatten Experten mehr als 22.000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus den Jahren 2009 und 2010 neu bewertet.
Hinzu kamen Daten aus Pestizidtests von Greenpeace.
Das Ergebnis: In rund 80 Prozent des konventionell erzeugten Obstes und in über 55 Prozent der Gemüseproben waren Pestizide enthalten.
Wer Pestizide im Essen vermeiden will, sollte Bio-Ware wählen oder auf das Herkunftsland von Obst und Gemüse achten, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. 

 

- Zum ausführlichen Artikel

 

- Interview auf der Homepage des saarländischen Rundfunks

 

 

 

 

 

 

 

600 Greenpeacer fordern mehr Waldschutz in Deutschland

Grumsin (Brandenburg), 13.05.2012 – Mit einem aus der Luft erkennbaren Menschenbanner protestierten am 13.05.2012 600 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland, unter anderem auch drei Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Saar, für mehr Waldschutz. Auf einer Wiese nahe dem brandenburgischen Buchenwaldgebiet Grumsin, einem UNESCO Weltnaturerbe, formten sie einen Baum. Dieser symbolisiert die Waldfläche Deutschlands. Ein rotes Herz in der Mitte der Baumkrone steht für zehn Prozent der öffentlichen Waldfläche, die laut Bundesregierung bis zum Jahr 2020 geschützt werden sollen. Nach aktuellen Berechnungen von Greenpeace sind fast alle Bundesländer von diesem Ziel noch weit entfernt. „Die einzelnen Länder müssen als größte öffentliche Waldbesitzer jetzt handeln, um den internationalen Verpflichtungen zum Klima- und Artenschutz nachzukommen“, forderte Gesche Jürgens von Greenpeace.

 

 

weitere Informationen und Video

 

 

 

 

Tschernobyl-Mahnwache am St. Johanner Markt

Saarbrücken, 21.04.2012

Am Donnerstag, dem 26.04.2012 jährte sich die nukleare Katastrophe im ukrainischen Tschernobyl zum 26. Mal.

Noch immer sind dort große Gebiete radioaktiv verseucht und unbewohnbar, wie auch in Fukushima. Auch in Tschernobyl sterben immer noch Menschen an den Folgen der radioaktiven Strahlung.

Um an diese Unglücke, welche die Risiken der Atomenergie auf tragische Weise gezeigt haben, zu erinnern, hielt die Greenpeace-Gruppe Saar am Samstag, dem 21.04., eine Mahnwache am St. Johanner Markt.

 

 

Jeder kann alte Buchen retten

Umweltschützer protestieren bundesweit für den Schutz alter Baumriesen

 

Saarbrücken, 31.03.2012. – Für den Schutz alter Buchen protestierten am heutigen Samstag Greenpeace-Aktivisten in ganz Deutschland, unter anderem in St. Wendel am Schlossplatz und am St. Johanner Markt in Saarbrücken.

Dort und in 53 weiteren Städten verteilten sie an Infoständen drei Meter lange Maßbänder an Passanten, mit denen diese den Umfang und der Bäume in ihrer Umgebung bestimmen und damit deren Alter abschätzen können. Die Mitmacher können Fotos und Informationen über die dicksten Buchen direkt an Greenpeace schicken (Stichwort „Alte Buchen retten“, redaktion@greenpeace.de), oder auf die Greenaction-Homepage hochladen.

 

 

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    18. 05. 2013.       Druckversion