Greenpeace Gruppe Sindelfingen 
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16 March 2010
 
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Greenpeace protestiert beim Landtag in Stuttgart


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Aktivisten aus Baden-Württemberg fordern von Ministerpräsident Stefan
Mappus die Abschaltung des Atomkraftwerks Neckarwestheim

Stuttgart, 10.03.2010 - Während der Regierungserklärung von Ministerpräsident
Stefan Mappus protestieren Greenpeace-Aktivisten aus Baden-Württemberg heute
nahe des Landtags in Stuttgart gegen den Weiterbetrieb des Atomkraftwerks
Neckarwestheim I. Mit einem 4 mal 2 Meter großen Banner mit der Aufschrift
"Herr Mappus, Neckarwestheim abschalten!" und mehreren gelben Fässern fordern
die zehn Aktivisten den neuen Ministerpräsidenten auf, den 34 Jahre alten Atom-
meiler sofort vom Netz zu nehmen. Die Protestaktion findet in der Nähe des Landtag
statt.
"Ministerpräsident Stefan Mappus und seine Umweltministerin Tanja Gönner versuchen
derzeit alles, um den Uraltreaktor noch zu retten. Das ist unverantwortlich, denn
damit nehmen sie weiterhin die Gefahr eines schwerwiegenden atomaren Unfalls
in Kauf, beispielsweise durch einen Flugzeugabsturz oder einen Terroranschlag",
sagt Ulrike Beck, Sprecherin der Aktivisten. "Wer für wirkliche Innovation im
Ländle stehen will, der darf keine Energiepolitik von gestern machen."

Laut Atomkonsens sollte das Kraftwerk schon Ende 2008 vom Netz gehen. Durch eine
Drosselung der Stromproduktion verzögerte sich dies zunächstbis April 2010. Nun
bleibt der Reaktor bis voraussichtlich Herbst 2010 in Betrieb, da er die nächsten
Monate auf nur ca. 250 Megawatt, 30 Prozent seiner eigentlichen Leistungsfähigkeit,
gefahren wird. Damit hält ihn die EnBW am Netz, bis von der Bundesregierung ein
nationales Energiekonzept beschlossen wurde. Von diesem erhoffen sich Ministerpräsident
Mappus und die EnBW, dass die Laufzeit von Neckarwestheim I auf Jahre hinaus verlängert
wird.
Neckarwestheim I gehört zu den ältesten deutschen Atomkraftwerken und hat die zweit-
meisten meldepflichtigen Ereignisse. Greenpeace fordert deshalb von der EnBW die
sofortige Abschaltung von Neckarwestheim I und den schnellstmöglichen Ausstieg aus
der Atomenergie sowie massive Investitionen in Erneuerbare Energien und Effizienz-
maßnahmen. "Es ist ein Augenwischerei, wenn Herr Mappus sagt, dass er mit der geplanten
teilweisen Abschöpfung der Gewinne aus der Laufzeitverlängerung von Neckarwestheim I
den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben wird" sagt Beck. "Die Landesregierung
muss endlich ihre Blockade des Windenergieausbaus aufgeben und die Erneuerbaren Energien
statt der Atomkraft fördern."

mehr bei Greenpeace....







 

Greenpeace Sindelfingen auf der Verbrauchermesse „Haus & Energie“:


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Die Verbrauchermesse "Haus & Energie", der Messe
für Bauherren und Renovierer, in der Sindelfinger Messehalle,
schloss am Sonntag dem 24.Jan.2010 für dieses Jahr ihre Tore.
Als am Donnerstag sich die Türen und Tore erstmals öffneten,
fanden viele Messebesucher auch den Weg zum Stand der Sindelfinger
Greenpeace Gruppe auf der Empore.
Die seit geraumer Zeit aktuelle Diskussion zum Klimawandel war
auf dieser Messe und auf dem Stand von Greenpeace Spürbar.
Mit dem Hinweis auf die drastische Klimaveränderung, hat die
Gruppe auf die notwendige Änderung des Verhaltens gegenüber
der Umwelt aufmerksam gemacht. Viele Messebesucher erprobten
Ihr Wissen auch an der vorhandenen Quizwand. Sie beantworteten
Fragen wie: "Wie kann man umweltfreundlich den Stand-By-Energie-
verbrauch vermeiden?", "Wie lange gibt es Greenpeace in Deutschland"
oder "Für Wen war die Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 ein Erfolg?"
Viele Besucher drückt auch der Schuh der aktuellen anstehenden
Laufzeitverlängerung der AKW`s bei weiterhin ungeklärter Sicherer
Unterbringung des gefährlichen Atommülls.
Aus den Gesprächen ergab sich, dass die meisten Besucher die Not-
wendigkeit zur CO2 Minderung erkennen, aber eher die Politik gerade
wegen dem Fehlschlag in Kopenhagen in der Pflicht sehen. Aber immer
öfter auch selber bereit sind Hand anzulegen, indem man sich eine
schaltbare Steckdosenleiste zulegen will oder schon zugelegt hat.
So ist auch vielfach die Frage nach alternativen Stromanbieter im
Raum gestanden. Hier konnte sowohl auf "Greenpeace Energy" und drei
weitere aktuelle alternative Stromanbieter verwiesen werden. Daraus
ergab sich oftmals die Frage nach der Durchführung eines Wechsels,
wobei oftmals deren Lösung in einfachen Schritten anhand der Vorgehens-
weise beim Wechsel zu Greenpeace-Energy aufgezeigt wurden. Im Gegen-
satz zu früheren Messen war der Gedanke freiwillig den Stromanbieter
zu wechseln stärker vorhanden. Hier waren auch die Tipps zum Stromsparen
oft sehr willkommen.
Messeinfos....



 

Gruppenabend 26. März 2010, 19:00 Uhr!
im Umweltzentrum Sindelfingen
Herrenwäldestr.13
71065 Sindelfingen

 
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