Greenpeace Tübingen ist regelmäßig im Radio: Im Freien Radio Wüste Welle senden wir alle zwei Wochen donnerstags von 15 bis 16 Uhr live unser Umweltmagazin. Wüste Welle kann auf den Frequenzen 96,6 MHz, 97,45 MHz (Kabel 101,45 MHz) sowie über Internet-Livesteam empfangen werden.

 

Greenpeace Tübingen informiert dort in Berichten und Interviews über Umweltthemen, die bei anderen Radiosendern gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden. Unsere Umweltnews und die Veranstaltungshinweise zu verschiedenen Themen im Umweltbereich sind fester Bestandteil jeder unserer Sendungen. Darüber hinaus gibt es aktuelle Beiträge zu wechselnden Themen von A wie Atomenergie bis Z wie Zukunftspolitik. Hören Sie mal rein! Wir können auch immer helfende Hände für unsere Sendungen gebrauchen. Wenn Sie sich für die Greenpeace-Themen und Radio interessieren, melden Sie sich gern.

 

Kontakt:

Gruppen-Telefon: 07071 / 146 453 5

gp-tuebingen@gaia.de

Die nächsten Sendetermine:

Unsere Livesendungen sind 2012 in jeder ungeraden Woche donnerstags von 15:00 bis 16:00 und werden in der darauf folgenden Woche am Montag von 7:00 bis 8:00, sowie auch am Dienstag von 19:00 bis 20:00 noch mal wiederholt.

 

Wir hoffen, ihr schaltet auch dann wieder das Greenpeace-Radio ein.

 

Donnerstag, den 02. Februar

Wir begannen unsere heutige Sendung mit einem Rückblick auf die Berliner Großdemo "Wir haben es satt! - Bauernhöfe statt Agrarindustrie". Dort haben Ende Januar 23.000 Menschen gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche ökologische Zukunftslandwirtschaft demonstriert. Radio Dreyeckland aus Freiburg befragte Reinhild Benning, Agrarexpertin des BUND zu ihren Eindrücken von der Demonstration.

In der BRD sind immer weniger Menschen in der Landwirtschaft tätig. Anders sieht das im globalen Maßstab aus. Dass Deutschland hierbei trotzdem eine Rolle spielt, zeigt die jährliche Grüne Woche. Seit 1993 wird pünktlich zur Grünen Woche auch der kritische Agrarbericht herausgegeben. Radio F.R.E.I. aus Erfurt sprach dazu mit Dr. Frieder Thomas vom AgrarBündnis.

 

Mit 13 Milliarden Dollar Gewinn konnte der Apple-Konzern kann einen weiteren Rekord verbuchen. Das Nachrichtenmagazin Focus Online schrieb dazu kürzlich: „Apple weiß vor lauter Geld kaum mehr wohin damit.“ Chantal Peyer, verantwortliche für Unternehmensverantwortung der Nichtregierungsorganisation „Brot für alle“ macht im Interview von Radio RaBe aus Bern einige Vorschläge.

 

Der Welthandel funktioniert heute weitgehend über Schiffscontainer. Unter vielen Flaggen fahren Schiffe heute über die Weltmeere und transportieren Güter. Nun legt das Stockholm International Peace Research Institute kurz SIPRI eine neue Studie vor und macht das blühende Geschäft des Drogen-, Waffen- und Menschenschmuggels auch auf europäischen Containerschiffen öffentlich.

Radio Bern RaBe besprach mit Stephanie Blenckner vom SIPRI die Brisanz dieser neuen Studie.

Nach unseren Umweltnews ungefähr zur Hälfte der Sendung übernahmen wir einen weiterer Beitrag von Radio RaBe aus Bern der das Fahren Abseits der Pisten kritisch hinterfragt. Denn was für uns Menschen Erholung ist, bedeutet für die Wildtiere Stress. Wintersportlerinnen müssen deshalb ihre Grenzen respektieren – dafür will sich jetzt auch die Outdoor-Branche engagieren.

 

Wegen des Klimawandels liegt immer weniger Schnee in den Alpen, deswegen werden verstärkt so genannte Schneekanonen eingesetzt. Die können bei ausreichender Kälte trotz ausbleibenden Niederschlages Schnee erzeugen. Über die Folgen der verstärkten Schneekanonade sprach Radio LORA aus München mit Gotlind Blechschmidt von der Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness Deutschland.

 

Unsere Sendung endet wie gewohnt mit Veranstaltungshinweisen des Naturschutzbundes Deutschland kurz NABU, zum Festival-Wochenende Stuttgart Open Fair kurz SOFa, des Aktionsbündnisses CASTOR-Widerstand Neckarwestheim und dem Reutlinger Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21.

 

 

Wiederholungen:

Montag, den 06. Februar von 7-8 Uhr morgens

Dienstag, den 07. Februar von 19-20 Uhr

Donnerstag, den 19. Januar

Wir beginnen unsere heutige Sendung mit einem Rückblick. Vor 35 Jahren am 13. Januar 1977 kam es in Block A des Kernkraftwerks Gundremmingen zum bisher schwersten Atomstörfall in der Geschichte Deutschlands.

 

Der Ausstieg aus der Atomkraft ist beschlossen, das Problem mit dem Atommüll aber bleibt. Da die endgültige Entsorgungsfrage ungelöst ist wird an den AKW´s zwischengelagert. So auch in Gundremmingen. Nach aktuellen Medienberichten sollen trotz immer wieder betonter angeblicher Sicherheit dieser einfachen Industriehallen nun Deutschlandweit auch die Sicherheitsvorkehrungen in den Zwischenlagern massiv ausgebaut werden. Lou Duinkerken von Radio LORA aus München sprach hierüber mit Klaus Mrasek, Landesvorsitzender der bayrischen ÖDP über die geplanten Sicherheitsmaßnahmen im Zwischenlager des Atomkraftwerks Gundremmingen und generelle Versäumnisse im Zuge der Zwischenlagerungsdebatte.

 

Zur Endlagersuche wurden am Salzstock im Gorleben bald eineinhalb Milliarden Euro verbaut. Hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen mit seiner Aussage in Gorleben werde erstmal nicht weitergebaut durchblicken lassen wollen das sich dort ein Endlager bereits im Bau befindet? Andrasch Neunert, Radio LORA aus München befragt hierzu Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg.

Nach unseren Umweltnews in ungefähr einer halben Stunde, berichtet der Parkschützer Matthias von Herrmann Mirko, von Radio Dreyeckland aus Freiburg über die Polizeiräumung der Sitzblockade gegen den Abriss Stuttgarter Hauptbahnhofssüdflügels.

 

2012 findet in Rio ein weiterer "Erdgipfel" statt. Der "Rio+20 - Nachhaltigkeit vor Ort" - Kongress im Dez. 2011 in Hannover war eine der Veranstaltungen im Vorfeld des Gipfels. Am Rande dieses Kongresses entstand ein Interview von Sylvia Schmidt, Radio Flora aus Hannover mit der indischen Physikerin, Umweltaktivistin und Right-Livelihood-Award-Trägerin Vandana Shiva, das wir euch nicht vorenthalten wollen.

 

Unsere Sendung endet wie gewohnt mit Veranstaltungshinweisen zur Berliner Großdemonstration

„Wir haben es satt“, des Naturschutzbundes Deutschland kurz NABU sowie des Aktionsbündnisses CASTOR-Widerstand Neckarwestheim.

 

Wiederholungen:

Montag, der 23. Januar von 7-8 Uhr morgens

Dienstag, den 24. Januar von 19-20 Uhr

 

 

Donnerstag, den 8. Dezember

Vor 25 Jahren am 31.10.und 1.11. 1986 flossen nach einem Brand bei dem Chemiekonzern Sandoz Insektizide und Quecksilber in den Rhein und vernichteten dort jegliches Leben. Radio Dreyeckland aus Freiburg blickt mit dem Wasserexperten Nik Geiler auf diese Umweltkatastrophe zurück.

 

Viele Chemieprobleme werden schlicht verlagert. Die Greenpeace-Kampagne „Detox“ gegen gefährliche Chemikalien in der Textilproduktion zeigt erste Erfolge. Inzwischen haben sich Adidas, Nike, Puma und zuletzt H&M dazu verpflichtet, die Produktionsbedingungen in der Bekleidungsindustrie zu verbessern.

 

Über die aktuelle Situation informiert uns Radio Unerhört aus Marburg. Ende November waren 7,6 Millionen Baden-Württemberger zur ersten Volksabstimmung im Südwesten seit 40 Jahren aufgerufen. Wir beleuchten in einem You-Toube Beitrag wer für das Bahnprojekt Stuttgart 21 welche Kosten trägt.

 

Nach den Umweltnews beschäftigt sich der Zip-Fm Ausschnitt von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit dem kürzlichen Castortransport.

 

Der Klimawandel läuft ungebremst weiter und alle bisherigen Bemühungen, dies zu ändern, sind bisher gescheitert. Im Interview von Radio RaBe aus Bern gibt Patrick Hofstetter, Klimaexperte bei der Umweltschutz- Organisation WWF. und Teil der Schweizer Delegation bei der Klimakonferenz in Durban einen Überblick über den Zwischenstand der Verhandlungen.

 

Zu Beginn der zweiten Stunde hören wir im Nachgang zum Castor-Transport einen Beitrag von Radio Unerhört Marburg über den Lebenszyklus eines Brennelements. Danach befassen wir uns mit den Legenden der Automobilindustrie, warum sparsamere Fahrzeuge mit geringerem CO2-Ausstoß angeblich so schwierig herzustellen sind. Denn kürzlich tagte die ACEA , die Lobby der Automobilhersteller, in Brüssel, um über die Haltung zu strengeren Grenzwerten zu beraten. Einflussreichstes Mitglied im Verband ist Volkswagen - derzeit Ziel einer großangelegten Greenpeace-Kampagne.

 

Abseits von Durban schauen wir auf einen anderen Kampf zum Schutz des Klimas. In Brasilien und Kanada stehen wichtige Waldökosysteme auf dem Spiel: Ein neues Wald-Gesetz setzt den Amazonas immer neuer Abholzung aus, und in Toronto treffen sich Holz- und Papierindustrie mit Umweltschutzorganisationen, um über das weitere Vorgehen beim Schutz der kanadischen Urwälder zu verhandeln.

 

Auch in dieser Sendung findet sich ein Dauerthema wieder: Vor der Küste Brasiliens hat sich ein Ölunfall ereignet, wieder einmal sind Tiefseebohrungen außer Kontrolle geraten. Doch wie wir in einem Interview von Radio LORA mit Amnesty International hören, geht es im Nigerdelta noch viel schlimmer zu. Dort verseucht Shell seit Jahrzenten nicht nur die Umwelt, auch die Menschen dort müssen ganz besonders unter dem Öldurst der Welt leiden.

 

Zum Ende der Stunde noch ein Blick nach Spanien. Das Land ist innerhalb der EU das Paradies der Agro-Gentechnik: Auf knapp 100.000 Hektar Fläche wächst der in Deutschland mit einem Anbau-Verbot belegte Gen-Mais MON810. Das entspricht etwa einem Drittel des spanischen Mais-Anbaus. Auf einem unter anderem vom spanischen Greenpeace-Büro organisierten internationalen Treffen in Madrid stellten zwei Tage lang Vertreter aus Wissenschaft, Praxis und Politik ihre Sicht der Dinge dar.

 

Noch ein wichtiger Hinweis:

Ab Januar geht das Greenpeace Umweltmagazin vierzehntägig auf Sendung, dann jedoch nur noch ein Stunde lang. Ihr hört uns donnerstags in jeder ungeraden Woche zwischen 15 und 16 Uhr.

Die erste Livesendung im neuen Jahr startet am Donnerstag, 5. Januar 2012 und wird unverändert am darauf folgenden Montag, den 9. Januar 2012 von 7-8 Uhr morgens wiederholt.

 

Wiederholung:

Erste Stunde am Montag den 12. Dezember von 7-8 Uhr morgens

Zweite Stunde am Montag den 26. Dezember ebenfalls von 7-8 Uhr morgens

 


    9. 02. 2012.       Druckversion