In unserer ersten Stunde waren folgende Beiträge zu hören:
Die Sendung steht ganz im Zeichen des anstehenden Castortransports Ende November. Zunächst berichten wir von Schwierigkeiten in den Lagern Asse und Gorleben. In Gorleben soll trotz erhöhter Strahlenwerte weiterer Atommüll gelagert werden - Greenpeace hat deshalb Strafanzeige gegen den niedersächsischen Umweltminister Sander eingereicht. Dazu senden wir ein Interview von Radio Z in Nürnberg mit dem Atomexperten Tobias Riedel. Da Gorleben als Endlager nicht geeignet ist, unterstützt auch die baden-württembergische Landesregierung die Suche nach weiteren möglichen Standorten.
Um Gorleben nicht weiter als Endlager zu zementieren, fordert Greenpeace deshalb, den anstehenden Castortransport nach dem Verursacherprinzip nach Phillipsburg zu leiten. Am 5. November fanden daher in mehreren deutschen Städten Aktionen statt - unter anderem in Tübingen. Im Interview erläutert Ulrike Beck von Greenpeace Tübingen die Inhalte und Ziele der Aktion und erzählt in Hinblick auf die große Demonstration am 26. November in Dannenberg von ihren Erfahrungen im vergangenen Jahr.
Zum Abschluss der Sendung erklärt Atomexperte Tobias Riedel im Podcast von Greenpeace Berlin, was es mit den Castor-Transporten überhaupt auf sich hat.
In unserer zweiten Stunde waren folgende Beiträge zu hören:
Wir beginnen anlässlich des Tags der Lebensmittelsicherheit Mitte Oktober mit einem Beitrag von Radio Loro aus Rostock indem auch die EU-Parlemtarier Scholz und Keller zu Wort kommen.
Anschließend übernehmen wir ein Interview von Radio Lora aus München mit Jakob von Uexkuell der uns vorab die Namen der PreisträgerInnen des Alternativen Nobelpreises und die Begründungen ihrer Auszeichnung bekannt gibt.
Nach unseren Umweltnews und einem Eigenbeitrag zum Thema Atommüll-Lagerung folgt zu diesem Thema ein Podcast von Greenpeace Berlin im Gespräch mit dem Atomenergie-Experten Mathias Edler.
Um die bereits jetzt schon erhöhten strahlenwerte im sogenannten Zwischenlager Gorlben geht es im danach folgenden Beitrag von Radio Zusa aus Uelzen im Interview mit Kerstin Rudeck, Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
Unsere heutige Sendung endet nach einem Eigen- und Greenpeacebeitrag auf youtube zur alternativen Zwischenlagerung am AKW Philippsburg wie gewohnt mit Veranstaltungshinweisen.
Wiederholung:
Erste Stunde am Montag den 14. November von 7-8 Uhr morgens
Zweite Stunde am Montag den 28. November ebenfalls von 7-8 Uhr morgens
Wegen einer Reifenpanne auf dem Weg ins Freie Radio Tübingen / Reutlingen beginnt unsere heutige Greenpeace Radio Sendung verspätet und endet wegen kurzfristigen Vorbereitungen zur Live-Übertragung des Alternativen Dies außerplanmäßig bereits nach einer knappen Stunde. Die verbliebene Sendezeit nutzten wir für folgende Beiträge:
Wir starten mit einem Blick zurück auf das vierzigjährige Greenpeace Jubiläum und einen Blick nach vorne auf das neue Greenpeace Flagschiff Rainbow Warrior 3.
Anschließend berichten wir in einem weiteren Eigenbeitrag über das auf Grund gelaufene Containerschiff Rena und die dadurch verursachte Ölkatasrophe vor der Küste Neuseelands. Im danach folgenden Greenpeace Podcast der Greenpeace Gruppe Berlin geht es um die tagtägliche Gefährdung der Meeresbiologie auch an Deutschlands Küsten durch Tanker.
Unsere Sendung endet vorzeitig mit einem Interview von Radio Lora aus München mit Jens Hilgenberg, dem Autoexperten des Bund für Umwelt und Naturschutz kurz BUND zu den BUND Protesten auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung kurz IAA in Frankfurt am Main.
Die vorbereiteten Beiträge zum Jahrestag der Baumfällarbeiten im Stuttgarter Schlosspark für Stuttgart 21, einer neuen Agro-Sprit Studie, den jüngsten Entwicklungen in der Greenpeace Kampagne gegen den Volkswagen-Konzern, dem akuten Amselsterben in Südwestdeutschland, den Preisträgern des Alternativen Nobelpreises, aktuellem zu Castorstrahlung, -Transport und Endlagerung, dem Tag der Lebensmittelsicherheit Mitte Oktober, dem Thema Fischerei und Überfischung, jüngste Erfolge der Greenpeace-Kampagne gegen Schmutzige Wäsche sowie Umweltnews und Veranstaltungshinweise zum Thema Umwelt haben überwiegend aktuellen Bezug und sind an unserem nächsten Live Sendetermin am Donnerstag 10: November von 15 bis 17 Uhr bereits größtenteils veraltet und müssen deshalb wahrscheinlich leider ersatzlos entfallen.
Wir beginnen unsere heutige Sendung mit einer kurzen Meldung zur Explosion auf dem Gelände der Atomanlage Marcoule in Südfrankreich, die der französischen Atomaufsicht zufolge ein Menschenleben gefordert hat. Radioaktivität soll nicht ausgetreten sein. Gerade einmal ein halbes Jahr ist es her, dass das Atomunglück in Fukushima die Welt erschütterte. Aus der Atomanlage Fukushima 1 tritt unterdessen weiter Radioaktivität aus. Ein Ende ist nicht abzusehen. Bisherige Pläne, den Austritt bis September zu stoppen, haben sich als unrealistisch erwiesen. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Nachdem die Bundesnetzagentur zuerst das Atomkraftwerk Biblis als Kaltreserve am Netz behalten wollte, wird nun darauf verzichtet. Radio LORA aus München sprach mit dem Sprecher der Anti-AKW-Initiative „Ausgestrahlt“ Jochen Stay.
Inzwischen sind die Sommerferien überall zu ende und in allen Bundesländern hat die Schule wieder begonnen. Ein urwaldfreundlicher Schulranzen – wie der aussehen kann, erfuhren Passanten pünktlich zum Schuljahresbeginn am 10. und 12. September auf der Tübinger Neckarbrücke. Urwaldfreundlich heißt: mit Heften, Ordnern und Schnellheftern aus Recyclingpapier. Wo es Recycling-Schulmaterial in Tübingen zu kaufen gibt, zeigt eine neue Einkaufshilfe, für die Greenpeace Tübingen im August einen Marktcheck in zwölf Tübinger Geschäften durchgeführt hat. Hierzu auch die nächsten beiden Beiträge von Greenpeace Berlin. Mehr Informationen zum Thema Recyclingpapier und die Einkaufshilfe (auch zum Herunterladen) findet ihr im Internet auf unserer Homepage unter www:gruppen.greenpeace.de/tuebingen
Nach unseren Umweltnews mit den Themen: Artenvielfalt, Uran im Dünger, Honig mit genveränderten Pollen, und erneuerbaren Energien übernehmen wir ein Interview von Radio LORA aus München mit den Sprecher der Initiative „Leben In Stuttgart“, Gangolf Stocker zum Widerstand gegen das Prestige-Bauprojekt Stuttgart 21 nach der Landtagswahl.
Unsere heutige Sendung endet wie gewohnt mit Veranstaltungshinweisen des Naturschutzbundes Deutschland kurz NABU und des Aktionsbündnisses CASTOR-Widerstand Neckarwestheim.
Wiederholung:
Erste Stunde am Montag den 19. September von 7-8 Uhr morgens
Zweite Stunde am Montag den 03. Oktober ebenfalls von 7-8 Uhr morgens
Unsere heutige Sendung beginnt mit den Beiträgen aus dem neuen Greenpeace Magazin: die angekündigte Tragödie und tödliche Rendite. Dazwischen übernehmen wir ein Interview von Radio Lora aus München mit dem Afrika- und Asienreferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker Ulrich Delius zur unklaren Gemengelage der Hungerkrise am Horn von Afrika.
Danach folgt ein weiterer Beitrag aus dem neuen Greenpeace Magazin mit dem Titel Essen für die Tonne. Um das mitnehmen weggeworfener Lebensmittel aus Abfallcontainern kurz "containern" geht es in dem
Beitrag von PiRadio aus Berlin. Containerin Lea aus Berlin spricht dort über die unterschiedlichsten Beweggründe ihrer Mitstreiter die von purer Notwendigkeit um nicht zu verhungern bis hin zum politisches
Statement dass zu viele noch essbare Lebensmittel weggeworfen werden reichen. Abschliesend hören wir den Greencast Nummer 52, den Podcast von Greenpeace Berlin zum Thema Wegwerfgesellschaft.
Nach unseren Umweltnews blicken wir auf den Internationale Gedenktag der Agent Orange Opfer am 10. August. Eine Organisation die sich für diese Menschen einsetzt ist die Solidaritätsdienst International SODI. Radio Corax aus Halle spicht dort mit deren Geschäftsführerin Sylvia Werther.
Unsere erste Stunde endet mit Umweltnews des Naturschutzbundes Deutschland kurz NABU und das Aktionsbündnisses CASTOR-Widerstand Neckarwestheim.
In der zweiten Stunde kommen wir auch diesmal am Thema Öl nicht vorbei: nach der Katastrophe im Golf von Mexiko und der Ölpest in China hat uns das "schwarze Gold" schon wieder eingeholt. In Nigeria werden seit Jahrzehnten Ölvorkommen ausgebeutet, ohne Rücksicht auf Bevölkerung und Umwelt. Eine Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) belegt nun, wie schwer die ökologischen Schäden im Niger-Delta tatsächlich sind - und wie lange ihre Beseitigung dauern würde. Die Studie kritisiert den Energiekonzern Shell und die nigerianische Regierung, die fünf Jahrzehnte lang zu der Verschmutzung beigetragen hätten. Unep empfiehlt einen Sonderfonds für die Reinigung, in den Ölunternehmen und Regierung eine Milliarde Dollar einzahlen sollen, um die ersten fünf Jahre finanzieren zu können. Dabei ist das Thema ganz und gar nicht neu: in einem Beitrag hören wir den nigerianischen Umweltaktivisten Celestine Akpobari, der vor 2 Jahren von Cheyenne Mackay von Radio RaBe in Bern interviewt wurde, als er in Europa unterwegs war um auf das Leid seines Volkes aufmerksam zu machen.
Doch wir müssen nicht nach Afrika oder China schauen. Auf einer Plattform in der Nordsee in der Nähe von Schottland kam es ebenfalls zu größeren Verschmutzungen, wieder ist Shell betroffen. Nachdem das Problem gelöst schien, kam es erst vor wenigen Tagen zu einem weiteren Leck. Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern berichtet im Podcast von seinen Beobachtungen vor Ort.
Immerhin gibt es gute Nachrichten aus der Arktis: Cairn Energy hat Probebohrungen vor der Küste Grönlands erfolglos eingestellt - unter hohen Verlusten. Umweltschützer atmen auf, da die kleine britische Firma in der eisbergreichen Meeresstraße ohne einen vorzeigbaren Notfallplan in der Tasche und ohne die nötige finanzielle Abdeckung für etwaige Folgeschäden in bis zu 1.500 Metern nach Öl stöbert. Greenpeace-Aktivisten und auch Greenpeace-Chef Kumi Naidoo höchstpersönlich hatten sich mehrfach für ein Ende der Bohrungen eingesetzt.
Außerdem hat im Juli die EU-Kommission ihren Plan für die Reform der EU-Fischerei vorgelegt. Ein richtiger Schritt, trotzdem greifen die Vorschläge der Kommission zu kurz, solange nicht die viel zu hohen
Fangquoten reduziert und die gewaltige europäische Fangflotte verkleinert wird. Und Deutschland? Seit 2004 gehören mehr als 30 Prozent der deutschen Nord- und Ostsee zum europäischen Schutzgebietsnetzwerk Natura-2000. Doch bis heute wurden für keines der zehn Gebiete Maßnahmen getroffen, um die Meeresumwelt vor der schädlichen Fischerei zu schützen. Insbesondere Schweinswale sind hochgradig bedroht. Deswegen versenken seit Anfang des Monats wie bereits 2008 Greenpeace-Aktivisten wieder Natur-Felsbrocken im Sylter Außenriffs, um dieses Gebiet wirksam vor Schleppnetzfischerei, Sand- und Kiesabbau zu schützen.
Anschließend schauen wir nochmals zur neuen Rainbow Warrior 3. Wenn das neue Greenpeace-Flaggschiff in einigen Wochen passend zum 40. Geburtstag von Greenpeace International getauft wird, fängt eine neue Ära für die Vorgängerin an: anstatt die Rainbow Warrior II einfach in Rente zu schicken, übergibt Greenpeace sie an die gemeinnützige Organisation "Friendship". Das Schiff soll bald unter dem Namen Rongdhonu, dem bangladesischen Wort für Regenbogen, verarmte Gemeinden in Bangladesch mit medizinischer Hilfe versorgen.
Nach einigen Kurzmeldungen ist die zweite Stunde auch schon zu Ende.
Vier Monate ist es nun her, seitdem sich die Aufnahmen explodierender Reaktorgebäude in Japan tief in das kollektive Bildergedächtnis eingebrannt haben. Obgleich der Schockmoment immer noch gegenwärtig ist, bleibt medial weitgehend unbeachtet, dass die Katastrophe tatsächlich immer noch fortdauert. Ein kurzer Überblick soll an dieser Stelle über aktuelle Entwicklungen informieren.
Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als überall von einer “Renaissance der Atomkraft” die Rede war? Diese Zeiten sind vorbei. Neuester Beleg für das Ende jeglicher Atom-Euphorie: Bei einem Referendum über die Zukunft der Atomkraft in Italien stimmten satte 95 Prozent der wahlberechtigten Italiener gegen eine Rückkehr zur Atomkraft. Während einige Länder – neben Deutschland auch die Schweiz – den Ausstieg aus der Atomkraft bereits beschlossen haben, bröckelt in anderen Ländern der Rückhalt für die Technologie.
Bis zum Jahr 2020 soll der Treibhausgasausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 gesunken sein. Um dies einzuhalten, muss bis dahin die Stromerzeugung aus Kohlekraft zurückgehen. Stattdessen sollen nach dem Willen der Regierung staatliche und europäische Fördergelder ab 2013 in den Neubau der fossilen Kraftwerke fließen - eine echte Energiewende sieht anders aus.
Greenpeace hat in seinem Energiekonzept „Der Plan“ nachgewiesen, dass es auch ohne neue Kohlekraftwerke geht. Ein Greenpeace-Beitrag auf Youtube erklärt das Greenpeace Energiekonzept "Den Plan".
Man kann sich ausrechnen, dass die neuen Kohlekraftwerke nicht nur als Lückenbüßer gebaut werden, sondern mindestens 30 Jahre produzieren sollen. Die Lösung der Energiekonzerne: Kohlendioxid soll abgeschieden und unterirdisch gelagert werden. Ein neues Gesetz vom 8. Juli 2011 hat den Weg für die so genannte CCS-Technik bereits geebnet.
Klimaschädliches Kohlenstoffdioxid aus Kohlekraftwerken einfach in die Erde pressen um dadurch Klimawandel zu stoppen? Möglich machen soll das die CCS-Technologie. Über Sinn und Unsinn dieser Idee spricht Anike Peters, Kohle-Expertin bei Greenpeace, in GreenBites, dem Podcast von Greenpeace.
Um die EU-Kohlenstoffdioxidreduktionsziele von minus 30 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen, stehen nicht nur die Politiker in der Pflicht, sondern auch große Unternehmen. Greenpeace-Verkehrsexperte Wolfgang Lohbeck erklärt in GreenBites, dem Podcast von Greenpeace was der Autobauer VW für mehr Klimaschutz tun kann.
Viele Klimaschutzmaßnahmen im Alltag sind einfacher als man denkt. Wir geben euch Tipps, wie ihr besonders effektiv das Klima schützen könnt.
Bei Protesten gegen Stuttgart 21 soll ein Zivilpolizist als "Agent Provocateur" aufgetreten sein und andere sogar zu Straftaten aufgefordert haben. Solche Vorwürfe weist die Polizei zurück. Doch die Parkschützer sehen das anders. Ein Beitrag von Radio Z, Nürnberg.
Unsere Sendung endet mit Veranstaltungshinweisen von Greenpeace Tübingen, dem Aktionsbündnis Castor Widerstand Neckarwestheim und des Naturschutzbundes Deutschlands kurz NABU.
In der zweiten Stunde geht es zunächst um die vergangene 63. Konferenz der Internationalen Walfangkommission im Juli auf der britischen Kanalinsel Jersey. In diesem Jahr haben sich die Walfanggegner gute Chancen ausgerechnet - durch die schrecklichen Ereignisse im eigenen Land hat Japan nämlich andere Sorgen, als von völlig unbeteiligten Ländern mit Entwicklungshilfe eine Pro-Walfang-Stimme zu kaufen.
Außerdem schauen wir ganz kurz nach Bremen - dort wurde nämlich die fast fertige Rainbow Warrior 3 zu Wasser gelassen.
Danach widmen wir uns etwas ausführlicher der Werkbank der Welt:
In China lassen große Sportartikelhersteller wie Adidas und Nike, aber auch andere Textilunternehmen billig ihre Waren produzieren. Auf Kosten der Umwelt und der Arbeiter. Einblicke bietet der Greenpeace-Report "Schmutzige Wäsche". Der Chemie-Experte Manfred Santen erklärt im Interview, was in China vor sich geht.
Und ein weiteres Drama spielt sich im fernen Osten ab: mehrere Ölunfälle haben sich dort in den vergangenen Monaten ereignet - lange geleugnet von den Behörden vor Ort. Erst seit sich die Wahrheit über das Internet verbreitet und auch die Nachbarstaaten Druck machen, kommen die Beamten langsam in die Gänge.
Wir hoffen es war etwas für Euch dabei und Ihr schaltet auch unsere nächste Livesendung am 18. August wieder ein.
Demonstranten hatten eine Baustelle für das Grundwassermanagement des Bauprojekts Stuttgart21 gestürmt, rissen Bauzäune ein und besetzten Baufahrzeuge und Wassertanks. Wir beginnen unsere erste Stunde mit einem Bericht von Radio RaBe, Bern und ergänzen in einem Eigenbeitrag das der neue Polizeipräsident Thomas Züfle auf einer Pressekonferenz am Folgetag mitteilte dass die acht Polizisten die durch einen selbstgebastelten Böller ein Knalltrauma erlitten hätten nach kurzer klinischer Behandlung bereits wieder entlassen worden wären. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags gegen Unbekannt da ein Zivilbeamter von einer Gruppe 30- bis 40-Jähriger mit Fäusten attackiert worden sei. Abgesehen von Filmmaterial, das den Parkschützern anscheinend zur Verfügung steht berichten mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander dass der Zivilbeamte damit angefangen habe, die Rohre rumzuwerfen und die Umstehenden mit einer Handbewegung auffordere mitzumachen. Worauf eine Rangelei losgegangen wäre und der Zivilbeamte sei von Leuten aus dem Gelände geführt wurde und habe anschließend völlig unverletzt minutenlang am Handy telefoniert.
Das Bienensterben hat in den vergangenen Jahren immer dramatischere Ausmaße angenommen. In einigen Wintern ist rund ein Viertel der Völker eingegangen. Das ist nicht nur für Imker und Landwirte bedrohlich, auch die Artenvielfalt ist gefährdet. Den rund zwei Drittel der Pflanzen, die wir essen, werden von Bienen bestäubt – ohne sie gedeiht fast nichts. Mit fünf Millionen Franken will eine private Schweizer Stiftung nun helfen, das Bienensterben zu stoppen. Das Geld soll in eine Professur für Bienengesundheit an der Vetsuisse-Fakultät, also bei den Veterinär-Medizinern an der Universität Bern investiert werden. Wie diese Stelle mithelfen könnte, die Bienen und damit auch die Menschheit zu retten berichtet uns Radio RaBe, Bern
Nach unseren Umweltnews feiern wir den Goldenen Windbeutel 2011, der am 17. Juni. Ferrero von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch erhielt. Damit prämiert die Verbraucherschutzorganisation falsche Versprechen in Lebensmittelwerbung. Wie sich die Milchschnitte für den Preis qualifiziert hat, verriet den Kollegen von Radio LoRa München die Foodwatch-Pressespecherin, Christiane Groß.
Anschließend hören wir ein Interview von Radio Querfunk, Karlsruhe mit Franziska Steigenberger vom Organisationsteam der NAJU BaWü über das vom 23. bis 26.Juni auf der Schwäbischen Alb stattfindende Jugendumweltfestival Aufstand.
Die erste Stunde unserer Sendung endet mit Veranstaltungshinweisen.
Wir hoffen es war etwas für Euch dabei und Ihr schaltet auch unsere nächste Livesendung am 21. Juli wieder ein.
Was erwartet Euch in unserem Umweltmagazin? Wir beginnen die erste Stunde mit neuen Erkenntnissen über den GAU im japanischen Kernkraftwerk Fukushima.
Danach informieren mit einem Jingel über das Vorhaben von x-1000malquer vom 12. bis 17. Juni mindestens eins, vielleicht sogar zwei AKW´s gleichzeitig blockieren. In Brokdorf wird x1000malquer während der Revision die Zufahrtstraßen des AKW blockieren. In Biblis wird x1000malquer blockieren, falls dieses AKW nach dem Moratorium wieder angefahren werden soll. Wird Biblis endgültig stillgelegt, blockiert x1000malquer stattdessen das AKW Esenshamm an der Unterweser. Bleibt auch dieses vom Netz, gibt es nur eine große Blockade in Brokdorf.
Unter dem Motto «Menschenstrom gegen Atom» kammen rund 20.000 Menschen zu der nach Polizeiangaben größten schweizer Antiatom-Kundgebung seit 25 Jahren zusammen. Die Demonstration war von einem Zusammenschluss von 150 linken und ökologischen Gruppierungen organisiert worden und fand in der Nähe des Atomkraftwerks Beznau im Ostaargau statt, nachdem die schweizer Regierung alle fünf Schweizer Kernkraftwerke einem ersten Stresstest unterworfen hatte und trotz Schwachstellen am Netz beläst. Im Interview von Radio Dreyeckland aus Freiburg blickt Leo Scherer, einer der Pressesprecher der Menschenstrom-Initiative, auf die erfolgreiche Demo zurück und auf die Perspektiven der Anti-Atom-Bewegung in der Schweiz.
Für den 28. Mai demonstrieren 21 Städten für einen konsequenten Atomausstieg vor. Die für uns nächstgelegene Demonstrationen finden in Mannheim/Ludwigshafen und Ulm statt. Beginn in Mannheim/Ludwigshafen ist am Samstag, 28. Mai um 12 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof und Ludwigshafen am Berliner Platz. Die Kundgebung findet von 13.30 bis 16.30 Uhr auf dem Alten Messplatz in Mannheim statt. Beginn in Ulm ist am Samstag, 28. Mai um 14.00 Uhr an den Bahnhöfen Ulm & Neu-Ulm mit anschließenden Demonstrationszügen zum Münsterplatz.
Nachdem die Schweizer Regierung Ihre Atomreaktoren bereits einem Stresstest unterworfen hat bleiben alle fünf Schweizer Kernkraftwerke trotz Schwachstellen am Netz. Wie steht es um den Stresstest der Deutschen Atomkraftwerke und welche Alternativen gibt es für diesen? Hierzu ein Interview von Radio Frei aus Erfurt mit dem Atomenergieexperten Henrik Paulitz vom IPPNW der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung zum Stresstest der Deutschen Atomkraftwerke.
Nach Greenpeace Ansicht rechtfertigt der Bericht der Reaktorsicherheitskommission die sofortige Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke Brunsbüttel, Unterweser, Biblis A und B, Philippsburg 1, Neckarwestheim 1, Isar 1 und des Pannenreaktors Krümmel. Die Reaktorsicherheitskommission räumte selbst einen Mangel an Zeit für die gründliche Überprüfung der deutschen Atomreaktoren ein. Verschiedene Kriterien wie der Schutz vor Terroranschlägen sollen in einem zweiten Schritt untersucht werden. Die Ethikkommission hat bekannt gegeben, dass ein Atomausstieg bis spätestens 2021 möglich sei. Greenpeace fordert ein Abschalten aller Reaktoren bis 2015. Wie ein Atomausstieg bis 2015 technisch und wirtschaftlich machbar ist, stellen wir in unserem Eigenbeitrag anhand das Greenpeace-Energieszenario “Der Plan” vor.
Der schnellere Atomausstieg und der damit verbundene beschleunigte Einstieg in Erneuerbare Energien werden Geld kosten. Um die Energiewende zu schaffen, von der Staat, Wirtschaft und Verbraucher profitieren, muss zunächst investiert werden. Nicht nur die Wirtschaft, auch der Staat muss dabei Milliarden in die Hand nehmen, um die nötigen Rahmenbedingungen für die Energiewende zu schaffen. Wo kann der Staat diese Milliarden hernehmen? Gibt es im Haushalt Posten, die umgewidmet werden können? Und wo verschenkt Deutschland derzeit Steuergelder für umweltschädliche Subventionen? Zu diesen Fragen wurde im Auftrag von Greenpeace durch das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft eine Studie veröffentlicht. Der Titel der Studie lautet „Gegenfinanzierung der beschleunigten Energiewende durch den Abbau umweltschädlicher Subventionen“. Radio Dreyeckland aus Freiburg sprach hierzu mit dem Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace in Berlin.
Wir beenden die erste Stunde mit den bereits angekündigten Anti-Atom-Demonstrationen von x1000malquer vom 12. bis 17. Juni in Brokdorf und am 28. Mai in 21 Städten unterr anderem in Mannheim/Ludwigshafen und Ulm.
In der 2. Stunde des Umweltmagazins entführen wir euch zunächst kurz an Bord der Rainbow Warrior. Als das bekanntestes Greenpeace-Schiff ist sie fast schon ein weltweites Synonym für die Umweltorganisation. Derzeit wird die neue Rainbow Warrior 3 gebaut, zum ersten mal ein komplett neues Schiff maßgeschneidert auf die Bedürfnisse von Greenpeace. Da der Bau aufwändig ist und Greenpeace zur Wahrung der Unabhängigkeit auf die Unterstützung von Förderern angewiesen ist, können sich Interessierte auf der Seite anewwarrior.greenpeace.org am neuen Flaggschiff beteiligen. Dabei kann man zB einzelne Teile in den unterschiedlichen Decks erwerben – von der Webcam zur Kampagnenarbeit bis zum Rettungsboot. Wer den Bau des Schiffs unterstützt, erhält ein symbolisches Eigentumszertifikat und wird in die große Spenderwand aufgenommen, die sich auf dem Schiff befindet. So können auch echte Landratten mit an Bord sein. Zur Erinnerung an die ursprüngliche Rainbow Warrior hören wir uns die Ereignisse rund um die Versenkung 1985 durch den französischen Geheimdienst nochmal an.
Weiter geht es mit der Frage, was weggeschmissene Lebensmittel mit der globalen Versorgung zu tun haben? Weltweit gibt seit Jahrzehnten gigantische und unnötige Lebensmittelverluste, etwa ein Drittel der Produktion wird entsorgt oder geht im Produktionsprozess verloren. Nachdem Greenpeace Ministerin Aigner über das Problem informiert hatte, hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO einen Bericht vorgestellt,die erstmals der Frage nachgehen soll, wo und wie viel Lebensmittel in Deutschland vom Acker bis zum Teller verschwinden. Jährlich enden 1,3 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln ungenutzt auf dem Müll oder gehen bei der Ernte auf dem Feld, bei schlechter Lagerung oder der Weiterverarbeitung verloren. In Nordamerika und Europa wirft jeder Verbraucher im Schnitt zwischen 95 und 115 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr in den Müll, in den armen Ländern sind es hingegen lediglich zwischen sechs und elf Kilogramm. Doch es sind nicht nur die Verbraucher, sondern vor allem Lebensmittelverarbeiter und Supermärkte Schuld an der Verschwendung. Auf der Verarbeitungs- und Handelsstufe werden laut FAO über 10 Prozent Backwaren, Obst und Gemüse und sogar fast ein viertel des Fischfangs weggeschmissen. Die globale Lebensmittelverschwendung hat aber auch noch eine andere Dimension. Es werden unnötig Ressourcen in großem Ausmaß verschwendet: Wasser, Land, aber auch Arbeitskräfte und Kapital. Und beim Anbau nicht konsumierter Lebensmittel werden unnötig riesige Mengen an Klimagasen frei. In der Sendung möchten wir noch einige Ansätze zur Lösung des Problems ansprechen.
Nach dem Reaktor-Unglück in Japan gelangen riesige Mengen Radioaktivität in den Pazifik. Doch nicht nur rund um Fukushima ist das Meer verstrahlt. In der Ostsee ist die Belastung durch Tschernobyl noch heute nachweisbar, ebenso lassen sich im Atlantik die Belastungen der Atombombentests der 50er Jahre finden. Ein Beitrag von Radio RaBe in Bern geht der Frage nach, ob wir auch in Zukunft noch Fische und Meeresfrüchte essen können. Doch die Artenvielfalt in den Meeren wird durch viele weitere Ursachen bedroht. Mit erbarmungslosen Raubzügen werden die Fischbestände in große Gefahr gebracht, seit die industriellen, hochmodern ausgestatteten Fangflotten die Ozeane plündern. Zahlreiche Populationen stehen vor dem Zusammenbruch. Deshalb hat Greenpeace vor circa drei Jahren zum Schutz des Sylter Außenriffs viele tonnenschwere Steine versenkt. Die Felsbrocken haben in den vergangenen Jahren die zerstörerische Fischerei verhindert. Mittlerweile tummeln sich Seenelken, Moostiere und Plattfische auf den Steinen, die inzwischen ein Teil des natürlichen Riffs geworden sind. Zur Bedrohung der Artenvielfalt in den Ozeanen hören wir ein Interview von Radio Lora in München mit dem Greenpeace-Meeresexperten Thilo Maack.
Anschließend blicken wir nach Europa: Bis 2013 soll die EU-Fischerei neue Gesetze und Regeln bekommen. Fangquoten, mögliche Schutzgebiete und die künftige Größe der Fischfangflotten stehen auf dem Prüfstand. Ein radikaler Umbau ist notwenig. Die europäische Fischerei muss weg von der teuren und nichtnachhaltigen Fabrikfischerei, die Unsummen von Subventionen verschlingt und hin zu einer kleinskaligen, handwerklichen Küstenfischerei, die den Beruf der Fischer achtet und ihn lohnenswert macht. Die für maritime Angelegenheiten verantwortliche EU-Kommissarin Maria Damanaki will am 13. Juli einen Entwurf für eine neue europäische Fischereipolitik vorlegen. Die Chancen stehen nicht schlecht.
Außerdem plant die EU ein Plastiktütenverbot. 3,4 Millionen Tonnen Plastiktragetaschen wurden 2008 in der EU produziert, 500 Plastiktaschen im Jahr verbraucht der EU-Bürger durchschnittlich - eine viel zu hohe Zahl, findet Greenpeace. Oft landet der Plastikmüll dann im Meer, wo er Tiere und Pflanzen belastet – noch ein weiteres Problem, das die Ozeane gefährdet. Die alarmierenden Zahlen haben die EU-Kommission zum Nachdenken gebracht. "Vor 50 Jahren waren Einweg-Plastiktüten praktisch unbekannt", sagt EU-Umweltkommissar Janez Potcnik. "Heute benutzen wir sie für einige Minuten, danach belasten sie jahrzehntelang unsere Umwelt." Die Herstellung von Plastiktüten erfordert außerdem große Mengen Öl. Die beste Lösung soll nun mithilfe der EU-Bürger und der Vertreter der Verpackungsindustrie erarbeitet werden. Alle Europäer werden von der EU-Kommission dazu aufgerufen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Dort sollen sie ihre Meinung zur Plastiktüten-Problematik kundgeben und Anregungen dazu geben, wie besser auf biologisch abbaubare Verpackungen aufmerksam gemacht werden kann. Ein Anliegen, das natürlich auch im Sinne von Greenpeace ist. Zur Umfrage kommt man relativ leicht, wenn man auf der Greenpeace-Seite nach Plastiktütenverbot sucht.
Zum Ende der 2. Stunde noch einige Umwelt-News aus der Welt.
Wiederholung:
Erste Stunde am Montag den 30. Mai von 7-8 Uhr morgens
Zweite Stunde am Montag den 13. Juni von 7-8 Uhr morgens
Die erste Stunde Sendung steht ganz im Zeichen der Atomenergie. Zur Einstimmung auf den 25 Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beginnen wir mit einem Ausschnitt der Dokumentationsklangkollage der Redaktion Restrisiko am Bermuda Funk, dem Freien Radio Rhein-Neckar in Mannheim.
Danach folgt ein Rückblick auf die Greenpeace Tübingen Gedenkveranstaltung am Dienstag, 19. April, bei dem der Spielfilm „Die Wolke“ im Großen Saal des Gemeindehauses Lamm am Tübinger Marktplatz gezeigt wurde, sich Besucher über die Themen Atomenergie, Erneuerbare Energien und die von Greenpeace geforderte Energiewende informieren konnten. Außerdem gab es die Möglichkeit auf einem Banner mit der Aufschrift „Atomkraft ist ein Irrweg, Frau Merkel!“ die Greenpeace-Position mit einer Unterschrift unterstützen und mit Teelichtern in gelben Bechern ein leuchtendes Radioaktiv-Zeichen für die Abkehr von der Atomenergie und für die Energiewende zu setzen.
25-Jahre Tschernobyl – Fukushima heute - Stilllegung aller AKW jetzt! unter diesem Motto demonstrierten über 8000 Menschen einen Tag vor dem 25. Jahrestag von Tschernobyl, am Kernreaktor Neckarwestheim für die Stilllegung aller Atomanlagen im Allgemeinen und des Neckarwestheimer Atomkraftwerk Block 2 im speziellen. Bundesweit beteiligten sich mehr als 120.000 Menschen an den Anti-AKW-Aktionen. Wir berichten über die Großdemonstration und die am folgenden 26. April 2011, dem 25. Tschernobyl-Jahrestag, stattgefundenen Mahnaktion auf dem Parkplatz vor dem Atomkraftwerk Neckarwestheim.
Zu den Anti-Atom-Aktivitäten einen Tag vor dem 25-jährigen Jubiläum der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl an den deutsch-französischen und den Schweizer Grenzen sowie den deutschlandweiten Demonstrationen am Ostermontag übernehmen wir einen Beitrag von Radio Dreyeckland aus Freiburg.
Nach unseren Umweltnews zum Thema Atomenergie machen wir Beispiele wie jeder selbst gegen Atomenergie aktiv werden kann.
Anschließend hören wir einen von Radio Corax aus Halle leicht gekürzten Mitschnitt des Redebeitrags von Jochen Stay, "ausgestrahlt" auf dem Tschernobylkongress des IPPNW in dem er Atomausstiegsmöglichkeiten und Perspektiven des Anti-AKW-Widerstands skizziert.
Vor unseren Veranstaltungshinweisen zum Thema Atomenergie informieren wir wie der Wechsel zu einem Ökostromanbieter funktioniert, weshalb die Unabhängigkeit des Anbieters so wichtig ist und wo man sich über die derzeit vier empfehlenswerten Ökostromanbieter weiter informieren kann.
Neben dem 25. Jahrestag des Unglücks von Tschernobyl hat sich im April noch eine weitere Umweltkatastrophe gejährt. Am 20. April 2010 explodierte die BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko, weshalb wir uns in der 2. Stunde der Sendung dieses Themas angenommen haben
Wir blicken auf die Lage ein Jahr nach dem Unfall. Während die Ölkonzerne wenig beeindruckt weiterbohren, nachdem die Regierung kaum nennenswerte Einschränkungen durchgesetzt hat, war der Greenpeace-Ölexperte Jörg Feddern an den betroffenen Küstengebieten unterwegs. Vor Ort hat er nach den Spuren des Öls gesuch und mit Fischern und anderen Menschen gesprochen. In einem umfangreichen Interview mit Radio Corax in Halle berichtet er, wie die Lage im Ölgeschäft auf dem Meer aussieht.
Eine interessante Fotodokumentation zu seiner Reise gibt’s es übrigens auf der Greenpeace-Seite unter www.greenpeace.de/themen/oel.
Weiter berichten wir, wie BP den Unfall herunterspielen will, die Unglücksforschung beeinflusst und die Schuld auf andere abzuwälzen versucht. Gleichzeitig sollen überall auf der Welt die Bohrungen in Tiefseegebieten ausgeweitet werden. In einem weiteren kurzen Interview erläutert Jörg Feddern, warum die Risiken hier besonders groß sind.
Zwischendurch gibt es noch eine kleine Zusammenfassung, was potentielle Leser im aktuellen Greenpeace-Magazin erwartet..
Wiederholung:
Erste Stunde am Montag den 2. Mai von 7-8 Uhr morgens
Zweite Stunde am Montag den 16. Mai von 7-8 Uhr morgens
Die Nachrichten und Bilder aus Japan machen uns Fassungslos. Die Menschen dort sind nach dem verehrenden Erdbeben und der Flutwelle jetzt einer weiteren Gefahr ausgesetzt: atomarer Strahlung. Deshalb beschäftigen wir uns in dieser Sendung in zahlreichen Eigenbeiträgen mit den Nuklearunfällen von Fukushima, deren Folgen und weisen außerdem auf einige Mitmachaktionen und Veranstaltungen zu diesem Thema hin.
In Ausschnitten übernehmen wir eine Dokumentationsklangcollage der Redaktion Restrisiko am Bermuda-Funk, dem Freien Radio Rhein-Neckar in Mannheim. Sie schildert den Hergang der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, sowie die Reaktionen, Folgen und Vertuschungsversuche in Deutschland in dramatischer Art und Weise. Unterlegt mit Musik und versehen mit Zitaten von damaligen Politikern werden die Ereignisse erlebbar gemacht. Dieses eindrucksvolle Hördokument würde 2005 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
AKWs hierzulande sind zwar nicht Tsunamigefährdet doch ähnliche Störfälle wären zum Beispiel durch Erdbeben auch hier möglich. Ausgelöst etwa durch unerkannte Konstruktionsfehler oder die schlechte Wartung eines Notkühlsystems kann es auch bei uns zu einem Atomunfall kommen. Wie deutsche und japanische AKWs im Vergleich dastehen fragte Radio Z aus Nürnberg, den Greenpeace Atomkraftexperte Karsten Schmid.
Man muss nicht unbedingt nach Japan schauen, um auf zurückgehaltene Informationen über Sicherheitslücken bei Atomkraftwerken zu stoßen. Kürzlich gab es im 15 Kilometer von Landshut entfernten Atommeiler Isar 1 einen Zwischenfall beim herunterfahren des AKW´s. Näheres erfuhr Radio Z aus Nürnberg von Henrik Paulitz, Atomexperte der Organisation Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung kurz IPPNW.
Im Interview mit Radio LoRa aus München entkräftet der Attac-Sprecher und kritischer Gewerkschafter Detlef von Larcher die Bedenken gegen ein endgültiges Aus zumindest für die ältesten 7-8 Atomreaktoren und erklärt unter anderem weshalb ein Atomausstieg einen Strompreisanstieg nicht rechtfertigt.
Das österreichische Anti-Atom-Komitee ist ein Verein zur Verhinderung von Atomkraftwerken in Mitteleuropa deren Aktivitäten sich in besonderer Weise gegen das Atomkraftwerk im benachbarten Temelin in Tschechien richten. Radio Dreyeckland aus Freiburg sprach mit Manfred Doppler, dem organisatorischen Leiter des Anti-Atom-Komitees über die Atomkraft in Europa und die Hoffnung auf ein wirkliches Umdenken nach Japan.
Wiederholung:
Erste Stunde am Montag den 4. April von 7-8 Uhr morgens
Zweite Stunde am Montag den 18. April von 7-8 Uhr morgens
Unsere gestrige Sendung beginnt mit einem Rückblick auf das Weltsozialforum 2011. Anfang Februar trafen sich dort Aktivistinnen und Aktivisten aus allen Erdteilen in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Ulrich Brand arbeitet als Professor für Internationale Politik an der Universität Wien und nahm als Mitglied der Delegation der Rosa-Luxemburg-Stiftung am Weltsozialforum 2011 teil. Radio Z aus Nürnberg wollte von ihm wissen, wie er das Treffen in Dakar erlebt hat und welche Signale vom diesjährigen Weltsozialforum ausgehen.
Danach folgt ein Interview von Radio Dreyeckland, aus Freiburg mit Uli Sckerl, innenpolitischer Sprecher der Grünen im Ba-Wü-Landtag über zivile Ermittler bei den Stuttgart 21 Protesten und allgemein bei Demonstrationen, den Aufbau von Datensätzen zu politischen AktivistInnen seitens Verfassungsschutzes und der Polizei sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen, die just dies ermöglichen.
In der Nacht vom 15. auf den 16. Februar fand im Rahmen des Castortransports von Karlsruhe nach Lubmin eine Nachttanzblockade statt bei der bis zu 700 Menschen auf den Gleisen protestierten. Wir hören einen von Radio Dreyeckland aus Freiburg gebauten Beitrag mit vielen O-Tönen von der Nachttanzblockade.
Neben Stuttgart 21 könnte auch die Atompolitik die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März entscheidet beeinflussen. In unserem Eigenbeitrag berichten wir über die Atomaufsicht die erforderliche Nachrüstungen im AKW Neckarwestheim verschleppt und dadurch die Bevölkerung gefährdet sowie von den dortigen Greenpeace-Protesten.
Das geplante Gesetz, zur Speicherung von klimaschädlichem CO2 unter der Erde, sorgt vor allem in den Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein wo die meisten unterirdischen CO2-Endlager geplant sind für Unmut, da die dortigen Menschen wenig erfreut sind als Versuchskaninchen für eine hoch riskante Technologie herhalten zu müssen.. Radio Dreyeckland, aus Freiburg hat sich mit dem Klimaexperten von Greenpeace Karsten Smid über die geplanten CO2-Endlager unterhalten.
Nach Umweltnews und Veranstaltungshinweisen vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim beginnt die zweite Stunde Umweltmagazin mit einem Bericht von Radio RaBe, aus Bern mit Mädison von der Sea Shepherd Conservation Society über die jüngste Aktion für die Erhaltung der Vielfalt der Meerestiere nach der sich Japanische Walfänger sogar aus der Antarktis zurück zogen.
Anschließend bleiben wir beim Thema Biodiversität. Obwohl 2011 das internationale Jahr der Wälder ist wird das Waldsterben kaum mehr thematisiert. Warum das so ist, fragte Radio LORA aus München, die Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion für Wald- und Jagdpolitik Cornelia Behm.
Unsere letzten beiden Beiträge sind Greencast, also Audio-Podcast von Greenpeace Berlin sie die Wetterextremen in den letzten Monaten und die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März behandeln.
Die Sendung endet mit Umweltnews und Veranstaltungshinweisen des Naturschutzbundes kurz NABU.
Wiederholung:
Erste Stunde am Montag den 7. März von 7-8 Uhr morgens
Zweite Stunde am Montag den 21. März von 7-8 Uhr morgens
Wir beginnen unsere Sendung mit einem Rückblick auf die im Vorfeld der Agrarwirtschaftskonferenz "Grüne Woche". Unter dem Motto „Wir haben es satt“ veranstalteten Großdemo an der über 22000 Bauern- und Umweltverbände, Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und Gentechnik, Eine-Welt-Gruppen und VerbraucherInnen teilnahmen. Radio Flora aus Hannover sprach unmittelbar vor der Demo mit dem Imker, Agraringenieur und Feldbefreier Michael Grolm.
Alle Jahre wieder findet im Februar in München trotz zahlreicher Proteste die so genannte NATO-Sicherheitskonferenz statt. Zu den Hintergründen der Konferenz 2011 interviewt colorRadio aus Dresden den am Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz beteiligten Sprecher der "Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung“ Franz.
Derzeit treffen sich Wirtschaftsführer und Staatschefs in Davos zum World Economic Forum. Radio RaBe aus Bern berichtet über die Gegenveranstaltung Tour de Lorraine und dem Schmähpreis Public Eye Award.
Radio Dreyeckland aus Freiburg informiert über den kürzlich durch die französische Atomaufsicht genehmigten Antrag des Strom Konzerns EdF auf Verlängerung der Betriebszeit des Akw Tricastin, das im Jahr 2008 durch zahlreiche Zwischenfälle zum teil sogar mit radioaktiver Kontamination von über 100 Mitarbeitern traurige Berühmtheit erlangte.
Deutsche Waffen dürfen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz nicht in Krisengebiete geliefert werden. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Deutschlands größten Kleinwaffenhersteller Heckler & Koch aus Oberndorf am Neckar wegen Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Jürgen Gräßlin vom Rüstungsinformationsbüro in Freiburg erzählt Radio Querfunk aus Karlsruhe vom derzeitigen Stand der staatsanwaltlichen Ermittlungen.
Rohstoffe sind Mangelware, weshalb Staaten Strategien entwickeln um sich ihre Rohstoffversorgung auch zukünftig zu sichern. Über die Rohstoff-Strategie der Europäischen Union spricht Radio Dreyeckland aus Freiburg mit der Expertin für internationale Handelspolitik bei der grünen Heinrich-Böll-Stiftung Lili Fuhr.
Die Weltbörsen haben Kakao, Getreide und Wasser als neue Spekulationsobjekte entdeckt und beschleunigen durch ihre massive Verteuerung die Ungleichverteilung zwischen hungernden Armen und satten Reichen Weltbürgern. Doch für die Menschen in der Dritten Welt ist das Leben kein Monopolyspiel, sondern ein Kampf ums Überleben.
Hierzu übernehmen wir einen Beitrag von Radio Lora aus München.
Dioxin ist zurzeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Radio Lora aus München befragt hierzu die Expertin der Verbraucherzentrale Bayern Susanne Moritz.
Über die Zusammenhänge zwischen Muschelkonsum und inzwischen beendeten Tierversuchen erklärt uns die Fachreferentin beim Tierschutzbund Christina Wagner.
Alle Fremdbeiträge unserer Greenpeace Radio Sendung und noch viele andere Interessante Interviews findet ihr auf dem Audioportal der Freien Radios im Internet unter: www.freie-radios.net.
Unsere Sendung endet nach den Umweltnews mit den Veranstaltungshinweisen.
Wiederholung:
Erste Stunde am Montag den 7. Februar von 7-8 Uhr morgens
Zweite Stunde am Montag den 21. Februar von 7-8 Uhr morgens
Zu Beginn der ersten Stunde blicken mit Radio LOHRO aus Rostock auf den jüngsten Castortransport nach Lubmin zurück und hören die Bilanz des Pressesprechers des Anti-Atom-Netzwerkes Nordost Felix Leipold.
Der jüngste Skandal um dioxinhaltige Fettsäure, die aus der Biodieselproduktion stammt und Futtermitteln beigemischt wurde, ist nicht der erste seiner Art. Im Interview von Radio LORA aus München zeigt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf die Strukturen der Futtermittelbranche auf und fordert dazu auf diesen kriminellen Sumpf trocken zu legen.
Behörden und Ämter tun sich schwer damit bestimmte Informationen herauszugeben. Die Umweltorganisation Greenpeace hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem JournalistInnenverband Netzwerk Recherche und der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit ein Bürgerinformationsgesetz erarbeitet das im Januar dem Bundesjustizministerium vorgelegt werden soll. Radio Corax aus Halle sprach mit Dr. Manfred Redelfs, dem Leiter der Rechercheabteilung von Greenpeace über den Entwurf eines Bürgerinformationsgesetzes.
Teil der bemerkenswerten Geschichte des Projektes Stuttgart 21 war das in der Geschichte der Republik einmalige so genannte Schlichtungsverfahren, mit Alt-Politiker Heiner Geißler als Chef der Veranstaltung, an der auch zahlreiche Initiativen gegen den Bahnhof teilnahmen. Einer der Köpfe des Widerstands ist Gangolf Stocker von der Initiative Leben In Stuttgart. Radio LORA aus München befragte ihn zum Schlichtungsverfahren, dem Schlichterspruch sowie den kontinuierlichen Protesten.
Wir beginnen unsere zweite Stunde mit einem Beitrag von Radio LORA aus München im Gespräch mit Heidrun Heidecke, Leiterin der Naturschutzpolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz kurz BUND zum eben begonnen internationalen Jahr der Wälder.
Im Golf von Mexiko darf bereits neun Monate nach der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ wieder nach Öl gebohrt werden. Der Öl-Experte Jörg Feddern von der Umweltschutzorganisation Greenpeace bewertet diese Entscheidung der US-Regierung und fordert ein Ende der Tiefseebohrungen.
Peak Oil ist der Zeitpunkt der weltweit aus geologischen und technischen Gründen höchst möglichen Erdölförderung. Ist dieser Punkt erreicht, geht die Förderrate allmählich zurück, was bei gleich bleibender oder wachsender Nachfrage zu einem immer höheren Ölpreis führen wird. Oliver Krischer, Mitglied im Bundestag vom Bündnis 90/Grünen im Ausschuss für Umwelt, berichtet Radio Corax aus Halle über eine aktuelle Studie zum Peak Oil.
Alle Fremdbeiträge unserer Greenpeace Radio Sendung und noch viele andere Interessante Interviews findet ihr auf dem Audioportal der Freien Radios im Internet unter: www.freie-radios.net.
Unsere Sendung endet nach den Umweltnews mit den Veranstaltungshinweisen.
Am 29. November begann in Cancun die Weltklimakonferenz COP16. Über zwei Wochen geben PolitkerInnen vor, Antworten auf die weltweite Klimakrise zu suchen. Wir werfen zusammen mit Radio Dreyeckland aus Freiburg einen Blick zurück auf die Verhandlungen vergangenes Jahr in Kopenhagen, die Proteste und die darauf folgende Repression. Im gebauten Beitrag vom Eröffnungstag am 29. November wird aber auch nach Mexiko geschaut und Michele Ferris von "Friends of the Earth" aus Costa Rica zu ihren Erwartungen an den COP16 in Cancun befragt.
Ob Agrosprit oder CCS-Technik, ein Umgang mit Energie wie bisher ist möglich, so wird suggeriert. Welche Techniken es gibt und wie diese eingeschätzt werden hören wir nun in mehreren Beiträgen bei Radio Lora aus München. Wir beginnen mit der CCS-Technik, einer Methode, aus den Abgasen der Kohlekraftwerke das als Treibhausgas bekannte CO2 abzuscheiden und zu speichern. Wie diese Technik einzuschätzen ist, hören wir im nun folgenden Beitrag mit Antje Wagner vom Umweltinstitut München.
Zurzeit tagt in Cancun der Klimagipfel. Technische Lösungen zur Bereitstellung von Energie mit angeblich CO2 -neutralen Methoden werden von Seiten der Industrie als so genannter Biosprit angeboten. Die Probleme bei der Erzeugung von Agrosprit erläutert im folgenden Beitrag Anja Sobczak vom Umweltinstitut München.
Zurzeit gestalten multinationale Konzerne und Industrien unsere Lebensweise und Umwelt. Die Kohleindustrie tut dies in der Weise, das sie den Treibhauseffekt fördert und damit beispielsweise die Funktionsweise des Golfstroms, die Warmwasserheizung Europas, stört. Doch welche Strukturen und Handlungsweisen können ein menschliches Klima gewährleisten, welche Lebensweise hat Zukunft, wie kann ein solches klimabewusstes Handeln vermittelt werden? Mehr hierzu hören wir im folgenden Beitrag mit Antje Wagner vom Umweltinstitut München.
Sogar die Internationale Energie Agentur hat es nun bestätigt. Die Erdölfördermenge hat ihren höchsten Punkt bereits überschritten. Der sogenannte „Peak-Oil“ liegt hinter uns. Was sich hinter dem Konzept des „Peak-Oil“ versteckt und was für Konsequenzen es für unsere Gesellschaft hat erklärt uns Thomas Seltmann von der „Energy Watch Group“ im Gespräch mit Radio Dreyeckland aus Freiburg.
Günter Oettinger hat kürzlich die EU-Energiestrategie 2020 verkündet. Der EU-Energiekommissar sieht den internationalen Ausbau der Stromnetze als zentrale Herausforderung für die kommenden 10 Jahre an. Oettinger fordert Investitionen von einer Billion € von den Stromkonzernen und will die Genehmigungsverfahren für neue Hochspannungsleitungen beschleunigen. Radio Dreyeckland aus Freiburg fragte Thomas Seltmann von der Energy Watch Group ob der von Oettinger geforderte massive Ausbau der Stromnetze denn wirklich nötig ist.
Wenige Stunden, nachdem der Castortransport durchgeprügelt worden war ordnete das niedersächsische Landesamt für Bergbau hat den “Sofortvollzug“ des Rahmenbetriebsplans für das Erkundungs-Bergwerk an. Mehrere Klagen dagegen hatten die Arbeiten für das Gorleben-Endlager bisher gestoppt. In Gorleben wird also ab sofort weiter erkundet, ob der Salzstock für ein Endlager taugt. Die Empörung der AtomkraftgegnerInnen ist dementsprechend groß. Radio Z aus Nürnberg hat hierüber mit Wolfgang Ehmke, dem Pressesprecher der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg gesprochen.
Wir beenden unsere letzte Greenpeace Radio Sendung im Jahr 2010 mit Umweltnews und einigen Weihnachtsgeschenktipps.
Wdh.
Montag 15.11.2010 7-8 Uhr 1. Stunde
Montag 29.11.2010 7-8 Uhr 2. Stunde
In der ersten Stunde blicken wir auf den jüngsten Castortransport in
das so genannte Zwischenlager nach Gorleben zurück. Hierzu übernehmen
wir einen gebauten Beitrag von Stefan Zimmer Radiokampagne Berlin mit
vielen O-Tönen von der Dannenberger Großdemo. Danach hören wir
Ausschnitte des ZIP-FM 9. November zusammengestellt von Radio
Dreyeckland Freiburg unter anderem mit Radiointerviews mit Charlotte
Mijeon vom Sortir du Nucleare, Wolfgang Ehmke von der BI Lüchow
Dannenberg und dem Greenpeace Atomenergieexperte Heinz Smital. Vor dem
Schottersong werden Kampagnenteilnehmer von "Castor? Schottern!" nach
ihrer Aktionseinschätzung befragt. Anschließend hören wir von der
Schienenblockade "Widersetzen" bei Harlingen und der x1000malquer
Straßenblockaden zwischen Dannenberg und Gorleben. Alle diese Beiträge
stammen übrigens von Radio Dreyeckland Freiburg.
Wir beginnen unsere zweiten Stunde mit einem Beitrag von Radio RaBe,
Bern im Gespräch mit Francois Meienberg von der Erklärung von Bern
über das Abkommen gegen Biopiraterie am Biodiversitätsgipfel in
Nagoya. Es folgt ein Interview von Radio Dreyeckland Freiburg mit
Christof von Test Biotech zur neuen pestizidproduzierenden
Gen-Mais-Sorte die auf dem europäischen Markt neu zugelassen wird. Zur
Übertragung Antibiotika-resistenter Bakkterien von Tieren aus
Massentierhaltung auf den Menschen befragte Radio Lora München den
Landwirt und Sprecher der grünen Bundestagsfraktion für Agrarpolitik,
Friedrich Ostendorff. Radio RaBe Bern informiert uns über das neue
Label, das Unternehmen auszeichnet die bei der Herstellung von
Kleidern keinen Echt-Pelz verwenden oder pelzfrei Kleidung verkaufen.
Unser letzter Beitrag von Querfunk Karlsruhe im Gespräch mit Jürgen
Grässlin vom Rüstungsinformationsbüro in Freiburg befasst sich mit dem
deutschen Vorsitz im UNO Sicherheitsrat. Unsere Sendung endet nach den
Umweltnews mit den Veranstaltungshinweisen.
Alle Fremdbeiträge unserer Greenpeace Radio Sendung findet ihr auf dem
Audioportal der Freien Radios im Internet unter: www.freie-radios.net.
Die nächste Greenpeace Radio Livesendung folgt am Donnerstag 9.
Dezember von 15 bis 17 Uhr. Die erste Stunde wird dann am Montag 13.
Dezember, die zweite Stunde am Montag 27 Dezember jeweils von 7 bis 8
Uhr morgens wiederholt.
Wdh.
Montag 03.05.2010 7-8 Uhr 1. Stunde
Montag 17.05.2010 7-8 Uhr 2. Stunde
Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl der Größte anzunehmende Unfall. Deshalb beginnen wir unsere heutige Sendung mit kurzen Ausschnitten aus der aufwendig gestaltete Dokumentation der Vorgänge in Tschernobyl. Diese von der Redaktion Restrisiko am bermuda.funk dem Freies Radio Rhein-Neckar im Mannheim produzierte Klangcollage wurde übrigens im März 2005 mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
Mit dem goldenen Brennstab prämiert die Umwelt- und Frauenorganisation Women in Europe for Common Future jeden Monat eine Person öffentlichen Interesses für die nach derer Meinung nach dümmsten Aussage des Monats zum Thema Kernenergie. Der Goldene Brennstab des Monats April geht an Bundeskanzlerin Merkel. Ein Interview von Radio LORA aus München mit Trudel Meyer-Staude von Women in Europe for Common Future.
Nach einer kurzen Zusammenfassung zur Lage in Asse interviewt das Freies Sender Kombinat kurz FSK aus Hamburg, Andreas Riekeberg aus dem Asse II Koordinationskreis.
Anschliesend hören wir einem Podcast von Greenpeace Berlin zur von Greenpeace veröffentlichten Geheimakten zum so genannten Atommüllzwischenlager Gorleben.
Wir beenden die erste Stunde mit einem von Radio Darmstadt entdeckten Sirenensignal, das übrigens verwendet wird, wenn z.B. ein AKW eine extreme Havarie hat und die Bevölkerung evakuiert werden muss. Die Handlungsanweisung: Sofort geschlossene Räume aufsuchen, Passanten aufnehmen und Schutzbedürftige in geschlossene Räume bringen, dann Radio einschalten.
Kürzlich vermeldete die Rainforest Alliance eine überaus positive Bilanz für das Jahr 2009. Radio Dreyeckland, aus Freiburg befragt die Umweltgruppen "Rettet den Regenwald" und "Pro Regenwald" zur Rainforest Alliance.
Die Idee der kostenlosen Benutzung von Bus und Bahn stammt schon aus den 70er Jahren. Durch aktuelle Erfolgserlebnisse in Städten wie Hasselt (Belgien), Templin, Tübingen oder Aubagne in Süd-Frankreich erlebt die Diskussion um die Einführung eines Nahverkehrs zum Nulltarif eine Renaissance. Seit Jahrzehnten legen wir durchschnittlich 3 Wege am Tag zurück – doch die werden immer länger! Und: für mehr als die Hälfte steigen die Deutschen ins Auto. Beides von Radio Dreyeckland, aus Freiburg gebaute Beiträge.
Die erste Stunde unseres Greenpeace Radios ist am darauf folgenden Montag, also am 08. Februar 2010 von 7 - 8 Uhr und die zweite Stunde zwei Wochen später, also am Montag 22. Februar von 7 - 8 Uhr nochmals zu hören.
Was erwartet Euch in unserem heutigen Umweltmagazin?
Wie seit den 60er Jahren tagen selbsternannte Sicherheitspolitiker mit Militärs und Rüstungslobbyisten auch dieses Jahr am 5. und 6. Februar auf der so genannten Nato-Sicherheitskonferenz in München. Über die Aktionen gegen die so genannte Nato-Sicherheitskonferenz in München informiert uns Radio Z aus Nürnberg im Gespräch mit Claus Schreer vom Aktionsbündnis gegen die Sicherheitskonferenz.
Vor vier Jahren hat die UNO das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt erklärt. Bis 2010, so das damals erklärte Ziel, solle der Rückgang der biologischen Vielfalt erheblich eingedämmt werden. Über den derzeitigen Stand der Bemühungen zum Schutz der Biodiversität berichtet Magnus Wessel vom Naturschutzbund Deutschland. Mit ihm sprach das Radio Corax Halle.
Ökologie zeichnet sich durch eine Vielzahl komplexer, ineinander greifender und sich gegenseitig beeinflussender Systeme aus. Manchmal geschieht dies auf überraschende Weise. So erholen sich die Fischbestände vor Ostafrika aufgrund deren indirekten Schutzes durch die Aktivität von Piraten. Mehr dazu im Interview von Radio LORA in München mit dem Mereresspezialisten Thilo Mark von Greenpeace.
Eine US-Studie belegt den Eintrag von bakteriellen Toxinen aus genmanipuliertem Mais von Monsanto in Gewässer. Die Auswirkungen der Bt-Toxine auf das Ökosystem, den Menschen und die fehlenden Kontroll- und Handelsmöglichkeiten der Behörden, werden vom Radio Lora aus München mit der Gentechnikexpertin Dr. Steffi Ober vom Naturschutzbund NABU beschrieben.
Wir beenden unsere erste Stunde mit aktuellen Umweltnachrichten von Radio Corax, aus Halle, unseren Veranstaltungshinweisen und einem Fernsehtipp.
Die zweite Stunde beginnt mit aktuellen Umweltnachrichten von Radio Corax, aus Halle.
Immer wieder ist zu hören, dass ökologisch sinnvolle Maßnahmen zu viel Geld kosten, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gerade im internationalen Umfeld verschlechtern und wirtschaftlich damit kontraproduktiv sind. Radio LORA aus München räumt mit diesen Vorurteilen im Gespräch mit dem Gründer des Vereins FÖS - Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft Anselm Görres auf.
Vor der Bundestagswahl im letzten Jahr, gab es schon Befürchtungen, was passieren wird, wenn Schwarz-Gelb die Wahlen gewinnt. Bekanntlich hat Schwarz-Gelb die Wahlen gewonnen. Immer wieder war zu hören, dass die Regierung weiter auf Atomenergie setzen möchte. Radio Corax aus Halle bittet den Greenpeace-Energieexperten Andree Böhling um seine Einschätzung.
Das in den 60er Jahren als Endlager ausgewählte Bergwerk Asse hielt nicht wie für ein Atommüllendlager notwendig Millionen Jahre, sondern nicht mal ein schlappes Menschenleben lang. Das Eindringen von Salzlauge ist derzeit nicht mehr in den Griff zu bekommen, weit über 100.000 Fässer mit Atommüll müssen nun wohl geborgen werden, die Bundesregierung selbst räumt mittlerweile ein, dass Asse einsturzgefährdet ist. Bermuda.funk aus Mannheim spricht mit Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad.
Wir hoffen, dass euch unser Greenpeace Radios gefallen hat und dass ihr zu unserer nächste Greenpeace Radio-Livesendung in vier Wochen am Donnerstag 04. März von 15 bis 17 Uhr wieder mit dabei seid. In der Wiederholung könnt Ihr die erste Stunde des Greenpeace Radio dann am darauf folgenden Montag 08. März von 7 - 8 Uhr morgens und die zweite Stunde zwei Wochen später also am Montag 22. März auch von 7 - 8 Uhr hören.
Die aktuelle Greenpeace Radio Sendung, die an Silvester von 15-17 Uhr erstmals live gesendet wird, wird am Donnerstag 7. Januar 2010 von 15 bis 17 Uhr komplett wiederholt. Die erste Stunde unseres Greenpeace Radios ist am darauf folgenden Montag also am 11. Januar 2010 von 7 - 8 Uhr morgens und die zweite Stunde zwei Wochen später also am Montag 25. Januar 2010 von 7 - 8 Uhr morgens nochmals zu hören.
Wir blicken auf die Umweltthemen des Jahres 2009 zurück und übernehmen hierzu Beiträge des Audioportals Freier Radios.
Wir beginnen unseren Jahresrückblick mit den Umweltnachrichten des Januars 2009, produziert von Radio Corax aus Halle.
Roche brach eine Sanierungs-Vereinbarung mit Greenpeace und wollte giftigen Chemiemüll nicht mehr weiter ausgraben. Im Rahmen der chaotischen Hirschacker-Sanierung landeten die ausgegrabenen 17000 Tonnen Aushub illegal auf Deponien. Entsorgt wurde es unter anderem auf einem zukünftigen Golfplatz in Mainz. Radio Dreyeckland aus Freiburg interviewte zu diesen brisanten Erkenntnissen, die im Februar 2009 in einer Greenpeace-Studie veröffentlicht wurden, den Leiter der Chemiekampagne von Greenpeace Schweiz, Matthias Wüthrich.
Einen Überblick über die weiteren Geschehnisse zum Jahresbeginn 2009 geben uns die Umweltnachrichten von Radio Corax aus Halle.
Am 16. Juli 2008 wurde am Europäischen Patentamt ein Patent auf die Zucht normaler, konventioneller Schweine erteilt. Nach den Europäischen Patentgesetzen hätte dieses Patent jedoch gar nicht erteilt werden dürfen. Die Organisation „Kein Patent auf Leben!“ legte im April 2009 gegen dieses Patent gemeinsam mit Bauern und Umweltschützern einen Sammeleinspruch ein. Radio Corax aus Halle sprach hierüber mit dem Gentechnik- und Patentexperte Christoph Then.
Auch die nun folgenden Umweltnachrichten stammen von Radio Corax, aus Halle.
Nach einer Revisionszeit von 2 Jahren stand das Atomkraftwerk Krümmel bis Mitte Juni 2009 still. Innerhalb von zwei Wochen nach der Wiederinbetriebnahme ereigneten sich dort drei Störfälle. Anfang Juli 2009 wurde der Reaktor wegen einer erneuten Störung in einem der beiden Maschinentransformatoren notabgeschaltet und steht seither für erneute Revisionsarbeiten still. Das Freie Radio in Darmstadt lies die Geschehnisse im AKW Krümmel von der Diplomingenieurin Frau Mohr vom Ökoinstitut Darmstadt bewerten.
Kurz vor der Bundestagswahl im September 2009 wollte die Anti-Atom-Bewegung mit der Großdemo unter dem Motto "Mal richtig abschalten" ein Zeichen setzen. In Berlin kamen insgesamt 50.000 Menschen zur Anti-Atom-Großdemo. Wir hören nun den von der Radiokampagne Berlin produzierten Beitrag.
Die nun folgenden Umweltnachrichten stammen von Radio Corax, aus Halle.
Free FM aus Ulm macht nun mit Vorurteilen gegenüber Energiesparlampen Schluss und Herr Kurt Eberhardt vom BUND Ulm klärt uns über deren Umweltverträglichkeit auf.
Einen Überblick über die Geschehnisse im November des Jahres 2009 geben uns die Umweltnachrichten von Radio Corax, aus Halle.
Radio Lora aus München spricht mit Henrik Paulitz vom IPPNW über die von einigen Medien und Parteien nach der Bundestagswahl 2009 immer wieder ins Gespräch gebrachten Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke und die Notwendigkeiten deren Stilllegung.
Wir beenden unseren Jahresrückblick 2009 mit den aktuellen Umweltnachrichten von Radio Corax aus Halle, die die Kopenhagener Klimaproteste fokussiert. In der Kürze der Zeit war es natürlich unmöglich in unserem Jahresrückblick alle Themen des Jahres 2009 zu berücksichtigen. Auch ich hätte gerne den einen oder anderen Beitrag mehr übernommen. Falls Ihr etwas nochmal nachhören wollt, oder selbst auf die Suche gehen möchtet, findet Ihr die Beiträge unserer Sendung auf dem Audioportal Freie Radios im Internet unter: www.freie-radios.net.
Unsere nächste Greenpeace Radio Livesendung folgt am Donnerstag 04. Februar von 15 bis 17 Uhr. Neu ist, dass die erste Stunde unseres Greenpeace Radios am darauf folgenden Montag, also am 08. Februar 2010 von 7 - 8 Uhr morgens und die zweite Stunde zwei Wochen später am Montag 22. Februar von 7 - 8 Uhr morgens wiederholt wird.
(Wiederholung in der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen 2 und 4 Uhr)
Vom 7. bis zum 18.12.2009 wird die Weltöffentlichkeit nach Kopenhagen schauen. Denn dann wird in Dänemarks Hauptstadt die 15. Welktklimakonferenz tagen. Mit Superlativen wird bei der Einschätzung dieses Treffens nicht gespart. So hat der Ökonom Nicholas Stern diese Konferenz als "die wichtigste internationale Konferenz seit dem Zweiten Weltkrieg" bezeichnet. Der Direktor des Potzdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, erklärt die UN-Klimakonferenz im Dezember gleich zur "vielleicht bedeutendsten Konferenz der Menschheitsgeschichte". Aus diesem Anlass übernehmen wir Interviews von Radio F.R.E.I. aus Erfurt mit Klaus Milke von germanwatch, Rosemarie Benndorf vom Umweltbundesamt, Silva Herrmann von der österreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000, Nick Reimer Journalist vom Online-Magazin „Wir KlimaRetter“ und einem Sprecher von "Avanti - Projekt undogmatische Linke" zur Weltklimakonferenz. Wir beenden unseren Themenschwerpunkt mit einem Eigenbeitrag in dem wir Tipps geben wie jeder einfach und effektiv das Klima schützen kann.
Nach den Umweltnachrichten die diesmal von Radio Corax aus Halle stammen, informiert uns Radio LoRa aus München im Gespräch mit Lisa Jaspers von der Hilfsorganisation Oxfam über deren Kampagne „Unverpackt“ und gibt uns Weihnachtsgeschenktipps.
Danach hören wir einem Beitrag von Radio LORA aus München in dem uns der stellvertretende Chefredakteur der taz, Peter Unfried, über seine Beweggründe für seinen ökologischen Lebenswandel, die er in seinem Buch "Al Gore, mein neuer Kühlschrank und ich" veröffentlicht hat, informiert.
Unsere Sendung endet mit Umweltveranstaltungshinweisen vom Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckarwestheim und dem Naturschutzbund Nabu.
(Wiederholung in der Nacht von Sonntag 11. Oktober auf Montag, den 12. Oktober 2009 von 2-4 Uhr)
Wir beginnen unseren Themenschwerpunkt Atomenergie mit einem Interview von Andrasch Neunert, Radio LORA München, mit dem Atomexperten von Greenpeace Heinz Smital über die von Greenpeace kürzlich eingereichten Untätigkeitsklagen gegen die bayrische- und baden-württembergische Atomaufsicht.
Danach befragte das Freie Sender Kombinat Hamburg den Anti-Atom-Aktivisten Ernesto Futura zu den neulich von Cuxhafen und Bremen abgelehnten Mischoxidtransporten durch ihren Hafen.
Anschließend sprach Florian von coloRadio Dresden mit der contratom Aktivistin Kerstin Rudek über ihre anlässlich des Koalitionsverhandlungsbeginns durchgeführte Förderschachtturmbesetzung im so genannten Erkundungsbergwerkes Gorleben.
Zum Ende unseres Themenschwerpunkts Atomenergie nimmt uns Daniel Steinmeier, jungle world, Radio Corax Halle in seinem Feature mit auf seine Reise nach Sachsen–Anhalt in das Atommüllendlager Morsleben.
Die zweite Stunde beginnt nach unseren Umweltnews mit einem Interview von Miro Radio Dreyeckland Freiburg mit dem Berufsimker und Freiwilligen Feldbefreier über die Hintergründe seiner fast einmonatigen Beugehaft.
Im Gespräch von Cheyenne Mackay Radio RaBe Bern mit Renato Pichler von der Schweizerischen Vegetarier Vereinigung zum internationalen Vegetarier-Tag wird der Zusammenhang zwischen praktizierten Tier- und Klimaschutz erklärt.
Wir beenden unsere Sendung nach einem Interview von Simone Brugger mit dem Greenpeace Klimaexperten der von der Greenpeace Aktion auf Spitzbergen gegen die Kohleförderung für deutsche Energiekonzerne in der Arktis erzählt mit unseren Veranstaltungshinweisen aus dem Bereich Umwelt.
Unsere nächste Greenpeace Radio Sendung wird am Donnerstag 5. November 2009 zwischen 15 und 17 Uhr im Freien Radio Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle live gesendet und in der Nacht von Sonntag, den 8.November 2009 auf Montag, den 9. November 2009 von 2 bis 4 Uhr wiederholt.
(Wiederholung in der Nacht von Sonntag 13. September auf Montag, den 14. September 2009 von 2-4 Uhr)
Unsere Sendung startet mit einem Beitrag von Stefan Zimmer, Radiokampagne Berlin, mit Stimmen von "ausgestrahlt", "Campact", "aufpASSEn", "bäuerliche Notgemeinschaft", "BI Lüchow-Dannenberg", "IG Metall" und einigen mehr zum Anti-Atom Treck nach Berlin und der dortigen Anti-Atom-Großdemo unter dem Motto "mal richtig abschalten". Anschließend hören wir ein Interview von Radio Corax aus Halle mit dem Campact-Pressesprecher Christoph Bautz zur bundesweiten Atomtour.
Wir beginnen unseren zweiten Themenschwerpunkt Gentechnik mit Interviews von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit dem freiwilligen Feldbefreier Michael Grolm und der Sprecherin der Initiative "Gendreck weg" Jutta Sundermann. Danach übernehmen wir ein Interview von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit Jochen Fritz vom "Bündnis Gentechnikfreiees Hohenlohe" zur Ulmer Großdemo "Vielfalt ernährt die Welt - natürlich ohne Gentechnik".
Nach unseren Umweltnews beleuchten wir die gesamte zweite Stunde mit Hilfe des Greenpeace Wahlkompasses Umwelt wie Zukunftfähig die Parteien CDU, SPD, FDP, Bündnis 90 - die Grünen und die Linke sind und beenden die Sendung mit unseren Umweltveranstaltungshinweisen.
Unsere nächste Greenpeace Radio-Sendung wird am Donnerstag 8. Oktober von 15 bis 17 Uhr live zu hören sein und in der Nacht von 11. auf 12. Oktober 2009 zwischen 2 und 4 Uhr wiederholt werden.
Auf dem offenen Sendeplatz senden wir am Mittwoch 2. September 2009 von 16 bis 17 Uhr eine Anti-Atom-Sondersendung.
Anti-Atom Großdemo Mobilisierungsbeitrage von Radio Corax aus Halle im Gepräch mit Jochen Stay von der Initiative ausgestrahlt und einem Interview mit dem Campact-Pressesprecher Christoph Bautz sowie Fragen an den Greenpeace Energieexperten Andre Böhling zur neuen Greenpeace Studie klimaschutz: Plan B 2050.
Wiederholungen am Mi.02.09.2009 23-24 Uhr und Do.03.09.2009 von 6-7 Uhr sowie von 12-13 Uhr.
(Wiederholung in der Nacht von Sonntag 16. August auf Montag, den 17. August 2009 von 2-4 Uhr)
Wir beginnen unsere Radiosendung mit einem Beitrag von Holger Redaktion Restrisiko am Bermuda Funk dem Freien Radio Rhein-Neckar in Mannheim über das Visionspapier vom Forum Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik. Er sprach mit Reinmund Kamm vom Forum über die bevorstehende Bundestagswahl, drohende Laufzeitverlängerungen für AKW´s, dem Klimaschutz und den Erneuerbare Energien.
Danach folgt ein Interview von Aurel Jahn Radio Darmstadt mit Frau Diplom Ingenieurin Mohr vom Ökoinstitut Darmstadt über den meldepflichtigen Zwischenfall und andere Vorkommnisse im Atomreaktor Krümmel.
Im Anschluss übernehmen wir einen Beitrag von Andrasch Neunert Radio LORA aus München im Gespräch mit Heffa Schücking von der Umweltorganisation Urgewald über den von RWE im bulgarischen Belene geplanten Atomreaktor.
Die aktuelle Uran-Netzwerk-Tour stellt uns Sylvia Schmidt von Radio Flora aus Hannover im Interview mit Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg vor.
Vor 64 Jahren wurde die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen. Am 09. August jährte sich der Atombombenangriff auf Nagasaki. Die tagesaktuelle Redaktion von Radio Radio Corax aus Halle hat sich hierüber mit Dr. Angelika Claussen, die Vorsitzende der IPPNW der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung unterhalten.
Am Sonntag den 13. September wird in Ulm eine große Aktion gegen Gentechnik stattfinden. Unter der Überschrift "Vielfalt ernährt die Welt" lädt ein breites Bündnis zu Kundgebung und Fest in den Wahlkreis der derzeitigen Forschzungsministerin Annette Schavan. Radio Dreyeckland aus Freiburg spricht hierüber mit Jochen Fritz, der unter Anderem im Bündnis "Gentechnikfreies Hohenlohe" aktiv ist
Greenpeace hat Milchkühe ihrer Zulieferhöfe und deren Futtermittel nach gentechnisch veränderten Organismen untersucht. Andrasch Neunert Radio Lora aus München fragt den Greenpeace Landwirtschaftsexperten, Alexander Hissting, nach den Ergebnissen
Neben Umweltnews informieren wir wie in jeder Sendung auch über aktuelle Veranstaltungen dieses mal aus der Anti-Atom-Bewegung.
(Wiederholung in der Nacht von Sonntag 5. Juli auf Montag 6. Juli von 2 bis 4 Uhr)
Der Themenschwerpunkt dieser Radiosendung liegt beim Thema Kernkraft und insbesondere dem dazu benötigten Energieträger Uran ohne den kein Kernkraftwerk betrieben werden kann. Nach einer Informationsbroschüre der Initiative ausgestrahlt wird über den Brennstoff Uran und dessen Gewinnung sowie Verarbeitung berichtet. Darin werden auch all die mit dem Uranabbau und der Weiterverarbeitung vorhandenen Probleme aufgezeigt.
Im Anschluss an diesen Eigenbeitrag senden wir ein Interview von Aurel Jahn (Radio Darmstadt) im Gespräch mit Heinz Smital über die Besetzung der Reaktorkuppel des AKW Unterweser am 22.06.2009 durch Greenpeace-Aktivisten und über den Kongress der Energiewirtschaft, bei dem Greenpeace-Aktivisten mit einer Bodenprobe, die außerhalb des Sperrgebietes von Tschernobyl genommen wurde und trotzdem stark verseucht ist, auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam machten.
Nach diesen zwei Abschnitten berichten wir über aktuelle Ereignisse zum Thema Umwelt in unseren „Umweltnews“.
Danach übernehmen wir einen Beitrag von Andrasch Neunert (Radio Lora München), der Tobias Münchmeyer von Greenpeace zum Thema „Atommüllkippe Asse“ interviewte bei einer Aktion vor dem niedersächsischen Landtag.
Der folgende Beitrag befasst sich nun mit dem Thema Patente auf Tiere. Die Tagesaktuelle Redaktion vom Radio Corax spricht hierüber mit Christoph Then.
Mit Veranstaltungshinweisen für die Region von den Internetseiten des nabu beenden wir unsere Umweltsendung.
(Wiederholung am Donnerstag, den 11. Juni 2009 von 9-11 Uhr und Montag, den 15. Juni 2009 von 13-15 Uhr)
Wir beginnen unsere Radiosendung mit einem Beitrag über den Lobbyismus und der Agro-Gentechnik. Die Kollegen vom Radio Corax sprachen hierüber mit Christoph Then.
Im Anschluss an diesen Beitrag senden wir ein Interview von Andrasch Neunert (Radio Lora Müncen) im Gespräch mit Erwin Schneiderbauer. Darin wird von den wütenden Bauern berichtet, die um ihre Existenz fürchten/kämpfen und dem korrupten Bauernverband, der alles ist, nur keine bäuerliche Interessenvertretung.
Von der Wirtschaftsexpansion und der dadurch bedingten Vernichtung des Brasilianischen Regenwaldes handelt der nächste Beitrag. Der Bericht hiervon stammt von der Tagesaktuellen Redaktion des Radio Corax in Halle. Interviewt wird Klaus Schenck.
Nach diesem ersten Themenblock zu Landwirtschaft und Gentechnik kommen wir zum Thema Textilien. Dazu informiert zunächst das Interview von Christina Lenzen (Greenpeace-München). Es erklärt was für besondere Stoffe es alles gibt.
Im Anschluss daran klärt der Beitrag von Julia Legelli (Greenpeace-München) über die Umweltauswirkungen der Textilproduktion auf.
Zum Thema Bienensterben und und dem Konzern Bayer senden wir ein Interview von Andrasch Neunert (Radio Lora München) im Gespräch mit Herr Nimkes.
Als letztes Thema berichten wir über Elektroschrott aus Europa und wie jener die Gesundheit von Kindern in Ghana gefährdet. Das Interview dazu hat die Tagesaktuelle Redaktion des Radio Corax mit Christina Schröder von der Nichtregierungsorganisation „Südwind“ geführt. Sie ist bei dieser Organisation für Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Neben Umweltnews informieren wir wie in jeder Sendung auch über aktuelle Veranstaltungen in der Region, die unter anderem der Termindatenbank des Nabu entnommen sind.
(Wiederholung am Donnerstag, den 14. Mai 2009 von 9-11 Uhr und Montag, den 18. Mai 2009 von 13-15 Uhr)
Wir beginnen unsere Radiosendung mit dem Themenschwerpunkt "Verschwendung und Konsum" und stellen an den 10 Beispielen Erdöl, Elektronik, Papier, Talent, Geld, Medikamente, Lebensmittel, Leben, Landschaft und Energie vor wie verschwenderisch im allgemeinen mit wertvollen Ressourcen und Leben umgegangen wird. Nach den kaum vorstellbaren Erscheinungsformen diesen Konsum- und Verschwendungswahns zeigen wir mit kleinen Tipps, was jeder einzelne tun kann um dem entgegenzuwirken.
Die Berichte entstammen dem Greenpeace-Magazin 2.09, S.22-31
Nach diesem ersten Themenschwerpunkt berichten wir über das Atommülllager Asse. Hierzu übernehmen wir einen Beitrag von Andrasch Neunert, Radio LORA-München im Gespräch mit Ludwig Hartmann, dem energiepolitischen Sprecher der bayrischen Landtagsgrünen und ein Interview von Mirko vom Radio Dreyeckland, Freiburg, das er mit dem Greenpeace-Mitarbeiter Matthias Edler führte.
Unser nächstes Thema beschäftigt sich mit der Wasserkraft und informiert über deren Anteil an der Stromversorgung in Deutschland einst und heute. Ebenso informiert er über das Potential von Wasserkraft im allgemeinen. Der Beitrag stammt von Amish D. Lessmann vom Radio Dreyeckland, Freiburg.
Der nächste Beitrag stammt von Holger vom Bermuda Funk, freies Radio Rhein-Neckar und berichtet über den Genmais MON 810, dessen Verbot und dem Netzwerk Campact. Er spricht hierüber mit Stefanie Huntzdorfer, Gentechnik-Campainerin bei Campact.de.
Abschließend senden wir ein Interview von Mirko vom Radio Dreyeckland, Freiburg, über die CO2-Speicherung und der Kritik daran. Stefanie Langkamp vom deutschen Naturschutzring erläutert darin die Nachteile und Probleme der sogenannten CCS-Technologie.
Wie in jeder Radiosendung runden unsere Umweltnews und die Veranstaltungshinweise des Nabu unser Programm ab.
(Wiederholung am Donnerstag, den 16. April 2009 von 9-11 Uhr und Montag, den 20. April 2009 von 13-15 Uhr)
Ende März fanden unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Eure Kiese“ Großdemonstrationen in Frankfurt und Berlin statt. Frank von Radio F.R.E.I. aus Erfuhrt blickte mit Christina Kaindl von der Gruppe Soziale Kämpfe auf die Demonstration in Berlin zurück.
Mit der Frage ob das Thema Erneuerbare Energien in der Wirtschaftskrise out sei beginnen wir unseren ersten Themenschwerpunkt aus Anlass der Reaktorkatastrophe von Harrisburg und Tschernobyl mit einem Interview von Jens Kock Radio LORA aus München mit Andree Böhling Energieexperte bei Greenpeace Deutschland.
Bereits am 7. März ist im hessischen Atomkraftwerksblock Biblis B an einer Rohrleitung des Reaktorgebäudes ein kleines Leck entdeckt worden. Nach rund 32 Jahren in Betrieb sind die alten Rohrleitungen des Nebenkühlwassersystems „morsch“ und halten den Korrosionsangriffen des durchströmenden Rheinwassers nicht mehr stand meint Henrik Paulitz, Atomexperte der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW im Gespräch im Gespräch mit Konrad von Radio Dreyeckland aus Freiburg.
Seit einigen Tagen geben auch offizielle Stellen zu, dass der Atommüll in dem sogenannten Versuchsendlager Asse II überwiegend aus kommerziellen Kernkraftwerken kommt. Angebliche Experten, die bescheinigten, dass das ehemalige Bergwerk Asse II als Endlager geeignet sei, behaupten dasselbe auch weiterhin vom Salzstock in Gorleben. Hierüber spricht Miro von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit dem Greenpeace Experten Matthias Edler.
RWE bewirbt derzeit einen Stromtarif, der die nächsten 3 Jahre konstant bleiben soll. Diesen so genannten „ProKlima“-Strom kritisieren Umweltorganisationen „Urgewald“ und „Ausgestrahlt“, als gefährlich, dreckig und teuer und bekommen deshalb juristischen Ärger. Andrasch Neunert von Radio Lora München befragte hierzu die Geschäftsführerin von Urgewald, Heffa von Schücking.
Die erste Stunde endet mit einem Beitrag von Niels, Radio Dreyeckland aus Freiburg im Gespräch mit dem Junge-Welt-Korrespondenten Peter Bura zum Ende der Anti-Nato Demos in Kehl und Straßburg über das vorzeitige Demoende in Kehl sowie die Einkesselung eines Teils der Demo in Straßburg.
Nach unseren Umweltnews beginnen wir den zweiten Themenschwerpunkt Lebensmittel in der zweiten Stunde mit einem Interview von Judith von der Tagesaktuellen Redaktion am Radio Corax, Halle im Gespräch mit Marianne Klute von "Watch Indonesia!" über eine gemeinsame Aktion von Watch Indonesia!, Rettet den Regenwald e.V. und Borneo Orangutan Survival, die aufmerksam machen soll auf den Landkonflikt, der sich um die Palmölexpansion in Indonesien entfacht hat.
Weil weltweit sehr viel Rindfleisch aus Brasilien gegessen wird ist der Regenwald und somit unser Ökosystem in Gefahr, da der Rinderzucht Millionen von Hektar Wald zum Opfer fallen. Weil der Brasilianische Regenwald wie eine grosse Lunge, die die Luft reinigt, funktioniert, verschlechtert sich das Welt-Klima mit dem Verschwinden des Regenwaldes. Wir übernehmen hierzu ein Beitrag von Cheyenne Mackay Radio RaBe aus Bern.
Jochen Drechsler von Radio Dreyeckland aus Freiburg informiert uns anschließend über eine aktuelle Studie von Professor Vincenzo Girolami, Universität von Padua wonach auch junge Maispflanzen die aus gebeiztem Saatgut wachsen eine tödliche Gefahr für Honigbienen und andere Insekten darstellen können.
80 Prozent der Fischbestände in Nordsee, Ostsee und Mittelmeer stehen am Rande des Zusammenbruchs. Um die Lücken zu stopfen, bietet der Handel immer mehr Zuchtfische, immer mehr Importware und immer mehr exotische Arten an. Europas Fischtrawler werfen ihre Netze in den entlegensten Seegebieten aus – in der Arktis, vor Afrikas Küsten, sogar im Pazifik. So exportieren die Europäer die rücksichtslose und kurzsichtige Ausbeutung der Meere in alle Welt. Wir hören im Bericht von Jens Kock von Radio LORA aus München die Einzelheiten über den raubzugartigen Fischfang, die Auswirkungen von Fischfarmen und die Überlegungen wie intelligenter und vorausschauender gefischt werden könnte.
Die nächste Greenpeace Radio Sendung wird am Donnerstag 7. Mai von 15 bis 17 Uhr live zu hören sein und am Donnerstag 14. Mai von 9 bis 11 Uhr sowie am Montag 18. Mai von 13 bis 15 Uhr wiederholt werden.
(Wiederholung am Donnerstag, den 19. März 2009 von 9 bis 11 Uhr und Montag, den 23. März 2009 von 13 bis 15 Uhr)
Vom 27. Januar bis 1. Februar 2009 fand das neunte Weltsozialforum in Belém / Brasilien mit über 2.400 Einzelveranstaltungen und 135.000 TeilnehmerInnen statt. Einer von ihnen war Ulrich Brand. In unserem ersten Beitrag schildert er Julia Hartung von Radio Orange, Wien seine Eindrücke vom Weltsozialforum.
Kürzlich billigte der Bundesrat den Aktionsplan der Regierung zur Dämpfung der Rezession. Mit rund 50 Milliarden Euro ist das sog. Konjunkturprogramm II das größte Paket zur Wirtschaftsförderung in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Dafür gab es Lob, aber auch Kritik und die kam beispielsweise von den Umweltverbänden. In unserem nächsten Beitrag von Frank, Radio F.R.E.I., Erfuhrt hören wir Almut Gaude vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) warum sie das Konjunkturprogramm II kritisiert.
Mitte Februar wurde das Widerstandsdorf im Kelsterbacher Wald bei Frankfurt von Polizei- Spezialeinheiten geräumt. UmweltaktivistInnen hielten seit Mai 2008 den dortigen Bannwald besetzt, um gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens zu protestieren. Wir übernehmen ein unmittelbar vor der Räumung entstandenes Telefoninterview von Lena, Radio Querfunk, Karlsruhe mit dem am Baum angeketteten Robin-Wood-Aktivisten Erik.
Anfang März jährte sich das Erdbeben in Shistov, Bulgarien, bei dem 1977 120 Menschen umgekommen sind - nur 12 km vom Standort Belene entfernt. In Belene will der Konzern RWE ein höchst umstrittenes Atomkraftwerk bauen. Heffa Schücking von Urgewald berichtet Miro von Radio Dreyeckland, Freiburg über ihre vielfältigen Aktionen, um den Konzern RWE zum Umlenken zu bewegen
Der Arzt Reinhold Thiel aus Frankfurt vom IPPNW, der Verbund Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung berichtet der Tagesaktuellen Redaktion des Radio Corax aus Halle über eine Studie zur Kinderkrebserkrankungen in der Nähe von Atomreaktoren.
In dem Lager für Atommüll Asse gibt es immer wieder Probleme. Wer aber zahlt eigentlich, wenn die Kosten für die erhoffte sichere Lagerung des Atommülls immer weiter in die Höhe schießen? Wenn es nach dem Willen der bayrischen Staatsregierung unter Herrn Seehofer geht zahlen nicht die Atomkonzerne, sondern der deutsche Steuerzahler. Hierüber berichtet der energiepolitische Sprecher der bayrischen Landtagsgrünen Ludwig Hartmann, Andrasch Neunert von Radio Lora aus München.
Vom 23. März bis zum 8. April wird die Internationale Atomenergieorganisation IAEO eine so genannte Inspektion des Atomreaktors Fessenheim durchführen. Die Pläne der IAEO sind ein weiteres Beispiel für die Vermischung zwischen wirklicher Kontrolle und Lobby für die Interessen der Atomindustrie meint der Regionalgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Axel Mayer im Gespräch mit Miro von Radio Dreyeckland, Freiburg.
Die heutigen Umweltnews stammen vom Umweltmagazin des Radio Corax, Halle.
Am 4. April 1949 wurde die NATO, die North Atlantic Treaty Organization in Washington gegründet. Am 3. und 4. April 2009 wollen die Regierungs- und Staatschefs der NATO-Mitgliedsstaaten in Straßburg, Kehl und Baden-Baden sich selbst und die NATO als Wahrerin des Friedens in Westeuropa feiern. Dass es mit diesem Selbstbild der NATO als rein defensives Verteidigungsbündnis und Friedensbewahrerin nicht so weit her ist, darüber werden wir in einem Beitrag von contra.funk, Freies Radio Rhein-Neckar in Mannheim ebenfalls berichten.
Der Pharmakonzern Roche bricht eine Sanierungs-Vereinbarung mit Greenpeace und will giftigen Chemiemüll der Chemiemülldeponie Hirschacker in Süddeutschland nun doch nicht mehr weiter ausgraben. 17 000 Tonnen Aushubmaterial, das im Rahmen der chaotischen Hirschacker-Sanierung bisher ausgegraben wurde, landete zudem illegal auf Deponien. Entsorgt wurde es unter anderem auf einen zukünftigen Golfplatz in Mainz (Hessen). Dies sind die brisanten Erkenntnisse die Matthias Wüthrich, Leiter Chemiekampagne Greenpeace Schweiz im Interview von Konrad Radio Dreyeckland, Freiburg öffentlich macht.
Unsere nächste Greenpeace Radio Sendung folgt am Donnerstag 9. April von 15 bis 17 Uhr und wird am Donnerstag 16. April von 9 bis 11 Uhr sowie am Montag 20. April von 13 bis 15 Uhr wiederholt werden.
(Wiederholung am Donnerstag, den 19. Februar 2009 von 9 bis 11 Uhr und Montag, den 23. Februar 2009 von 13 bis 15 Uhr)
Wir beginnen unser Umweltmagazin mit dem Themengebiet Fischerei und senden dazu einen Beitrag von Jochen Drechsler, Radio Dreyeckland, Freiburg über die Fischerei-Lobby und zu den Fangquoten, die für viele Fischarten erhöht werden sollen.
Daran anschließend übernehmen wir ein Interview mit der Meeresbiologin Bettina Walter von Greenpeace zum Thema Supermarktranking gegen Überfischung. Das Interview hat Mirko vom Radio Dreyeckland, Freiburg geführt.
Nach diesem Themenschwerpunkt Fischerei wechseln wir zum Themengebiet Klima.
Zunächst senden wir einen Beitrag über die sogenannte Klimaarktisrückkopplung von Klaus Schramm; Radio: Radio Dreyeckland, Freiburg
Im Anschluss an diesen Beitrag senden wir Interview zum Thema "Die internationale Klimapolitik ist gefordert." Lucia Vasella; Radio: Radio RaBe sprach darüber mit Udo Simonis, Forschungsprofessor für Umweltpolitik am Wissenschaftszentrum Berlin
Der nächste Beitrag befasst sich mit Windenergie und Wendelin Einsiedler - dem Windpionier im Allgäu. Alexander v. Dercks (Greenpeace München) führte zu diesem Thema ein Interview mit dem Branchenkenner Wendelin Einsiedler.
Die nächsten Beiträge befassen sich mit dem Thema Lebensmittel und Landwirtschaft. Unter der Überschrift "Mit bäuerlicher Landwirtschaft den Hunger besiegen" führte Mirko vom Radio Dreyeckland in Freiburg ein Interview mit Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.
Im Anschluss berichten wir über Milch von Kühen, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert werden. Die Freiburger Molkerei Breisgaumilch hat Anfang Dezember angekündigt, ab dem Frühjahr 2009 ihre Marke Schwarzwälder Weidemilch gentechnikfrei zu verkaufen. Dazu hören wir ein Beitrag von Klaus Schramm; Radio Dreyeckland, Freiburg.
Danach wechseln wir zum Thema Reis, genauer gesagt zu Golden Rice und den leeren Versprechungen der Gen-Industrie. Alexander v. Dercks (Greenpeace München) führte darüber ein Interview mit Martin Rücker, dem Pressesprecher von foodwatch
Unser nächster Themenblock ist die Atomenergie. Wir senden dazu einen Beitrag über die fast vergessene Katastrophe vor unserer Haustür in Lucens in der Schweiz. Konrad vom Radio Dreyeckland, Freiburg sprach hierüber mit Axel Mayer vom BUND Freiburg.
Ebenfalls mit dem Thema Atomenergie befasst sich der nächste Beitrag. Barbara vom Radio Corax, Halle spricht mit Christoph Bautz von Campact. über die Demo gegen ein Treffen der Atomlobby.
Das nächste Interview über den Zustand der Anti-Atom-Bewegung stammt von Andreas, Redaktion Restrsisiko Radio: bermuda.funk - Freies Radio Rhein-Neckar, Mannheim im Gespräch mit dem wendländischen Anti-Atom Aktivisten Jochen Stay.
Der nächste Beitrag befasst sich mit dem Flughafenausbau in Frankfurt. Floh Söllner von Radio Z in Nürnberg bat einen der Waldbesetzer um einen Bericht zur aktuellen Lage vor Ort.
Nach diesem Beitrag senden wir ein Interview von Konrad; Radio Dreyeckland, Freiburg über das World Economic Forum.
Unser letzter Beitrag dieser Sendung befasst sich mit der Finanzkrise und fragt welche Chance vielleicht sogar hinter dieser Krise stecken könnte. Lucia Vasella vom Radio RaBe in Bern führt ein Interview hierüber mit dem Globalisierungsexperte Franz Josef Radermacher.
Wie in jeder Radiosendung berichten wir über aktuelle Umwelt-Nachrichten und natürlich über die Veranstaltungstipps des NABU.
(Wiederholung am Donnerstag, den 22. Januar 2009 von 9 bis 11 Uhr und Montag, den 26. Januar 2009 von 13 bis 15 Uhr)
In unserer ersten Sendung des neuen Jahres werden wir "Mitmach-Tipps" bzw. "Tu was-Tipps" vorstellen, die von jedermann leicht umgesetzt werden können.
Neben den einzelnen Tipps zum Schutz der Umwelt und des Klimas werden auch Hintergrundinformationen zu den einzelnen Tipps geliefert.
Die einzelnen Tipps entstammen verschiedenen Greenpeace-Magazinen, hauptsächlich dem Heft 1.06.
Für alle weiteren Tipps und Anregungen freuen sich die Sendungsmachenden sehr.
Vielleicht fällt euch ja noch eine besonders gute Aktion zum Schutz der Umwelt und des Klimas ein, die ihr uns bitte gerne mitteilt.
Als besonderes Highlight dieser Radiosendung verlosen wir ein Klimaschutz-Quartett an denjenigen Höhrer, der nachweislich seinen Stromanbieter zu einem reinen Ökostromanbieter gewechselt hat.
Umweltnews und Veranstaltungshinweise runden unser Programm ab.
(Wiederholung am Donnerstag, den 25. Dezember 2008 von 9 bis 11 Uhr und Montag, den 29. Dezember 2008 von 13 bis 15 Uhr)
Diese Sendung möchte ein Rückblick über die Ereignisse und Geschehnisse des Jahres 2008 in Bezug auf Umweltthemen führen.
Sämtliche Texte stammen dabei von verschiedenen Greenpeace-Magazinen des Jahres 2008.
Die Sendung beginnt mit einem Beitrag über das Bienensterben, das Anfang des Jahres besonders in der Rheinebene zu beobachten war.
Anschließend folgt ein Bericht über den sogenannten C02 Ablasshandel und das Tempolimit
Als weiteres umweltpolitisches Thema des Jahres 2008 folgt der Fischfang mit sieben berichteten Skandalen.
Zum Thema Wasserverbrauch stellen wir einen Text über virtuelles Wasser vor.
Die Leukämie-Studie (Kinderkrebs-Studie in der Nähe von Atomkraftwerken) ist Gegenstand unseres nächsten Themas.
Danach berichten wir über das Kohlekraftwerk in Moorburg.
Abschließend stellen wir umweltschädliche Subventionen vor und zeigen somit auf, wie Gelder unsinnig ausgegeben werden. Im Rahmen dieses Themas senden wir eine Zusammenfassung der wdr-Sendung testmarkt über Konjunktur- und Klimatests.
Wie in jeder Sendung runden Umweltnews und die Veranstaltungshinweise des Nabu unser Programm ab.
Als einzigen Fremdbeitrag senden wir ein Interview von Jens Krock von Radio Lora in München über den Markt der nachhaltigen Investitionsmöglichkeiten.
Zum Schluss unserer Sendung stellen wir aus dem Warenhaus von Greenpeace ein Geschenktipp vor.
(Wiederholung am Donnerstag, 27. November 2008 von 9 bis 11 Uhr und Montag, den 1. Dezember 2008 von 13 bis 15 Uhr)
Unsere Sendung beginnt mit einem Beitrag von Wera von Radio Dreyeckland über Hintergrund-Informationen und einem Rückblick zum Castortransport 2008.
Nach diesen einleitenden Informationen werden eigene Interviews geführt zu diesem Thema mit dem Tübinger RoWo-Aktivist Ruben, dem Reutlinger Anti-Atom-Aktivist Moritz sowie mit dem Castorseelsorger Mathias.
Nach diesen geführten Interviews folgt eine Information wie jeder persönlich den Atomausstieg selbst machen kann.
Nach unseren Umweltnews übernehmen wir ein Interview von Cheyenne Mackay vom Radio RaBe in Bern zum neuen amerikanischen Präsidenten Obama.
Anschließend folgt ein Beitrag zur Militarisierung der EU – der Vertrag von Lissabonvertrag. Dieses Interview wurde von Radio Blau, Leipzig geführt.
Die Veranstaltungshinweise des Nabus bilden den Schlusspunkt unseres Umweltmagazins.
(Wiederholung am Donnerstag, 4. September 2008 von 9 bis 11 Uhr und Montag, den 8. September von 13 bis 15 Uhr)
Wir beginnen unseren ersten Themenschwerpunkt Biodiversität mit einem Interview von Mirko, Radio Dreyeckland aus Freiburg mit Andreas Bauer vom Umweltinstitut in München über den Versuch der Agrochemiekonzerne mit Rezepten aus der Vergangenheit eine Renaissance der agroindustriellen Landwirtschaft einzuläuten.
Anschließend übernehmen wir einen weiteren Beitrag von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit dem Präsidenten des Europäischen Berufsimker Verbandes Walter Häfker zu Entschädigungszahlungen wegen des Bienensterbens durch den Giftstoff Clothianidin der Firma Bayer CropScience.
Danach hören wir ein Gespräch von Radio Corax aus Halle mit Mark Schauer vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit über den aktuellen Report „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“ der die volkswirtschaftlichen Schäden durch das Artensterben errechnet.
Der Sprecher der Organisation „Gesellschaft für bedrohte Völker“ Ulrich Delius erzählt Andrasch Neunert, Radio LORA aus München wieso zur Zeit ungefähr 90 Millionen Ureinwohner bedroht sind.
Um den Greenpeace Report „Steuertricks im Kongo“, in dem belegt wird, dass die Reutlinger Familie Danzer mit ihrem gleichnamigen deutsch-schweizerischen Holzkonzern massiv Steuern hinterzieht und gleichzeitig versucht von der Kreditanstalt für Wiederaufbau Entwicklungshilfegelder für den Einschlag im kongolesischen Regenwald zu erhalten, geht es in unserem ersten Eigenbeitrag.
Anne Sololiuk Radio LORA aus München stellt uns die aktuelle Belastungskarte der Meere vor, die detailliert Auskünfte über die Einflüsse durch den Menschen und der Auswirkung, die sie auf das jeweilige Ökosystem haben, beleuchtet.
Unser nächster Eigenbeitrag berichtet über die aktuelle Greenpeace Aktion in der Deutschen Bucht vor Sylt bei der mit tonnenschweren Natursteinen ein Schutz vor der Zerstörung durch die Fischerei sowie den Abbau von Sand und Kies gebaut wird.
Nach unseren Umweltnews beginnen wir unseren zweiten Themenschwerpunkt Klima mit einem Interview der Redaktion Restrisiko, Freies Radio Rhein-Neckar aus Mannheim mit dem Geophysiker und Journalisten Wolfgang Pomrehn über den Klimawandel und dessen Folgen.
Unser letzter Eigenbeitrag macht auf die weltweit mehr als eine Milliarde Menschen aufmerksam die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und dass tausende Menschen auch während der Weltwasserwoche in Stockholm an Krankheiten starben, die auf schlechtes Trinkwasser zurückzuführen sind.
Pat von Radio Corax aus Halle spricht mit Karsten Schmid von „Greenpeace“ über die 20 Millionen Klimaflüchtlinge und welchen Verpflichtungen die Industrieländer als Hauptverursacher des klimatischen Wandels nachkommen müssen.
Wir übernehmen zu Beginn des dritten Themenschwerpunkts Atomenergie anschließend ein Interview von Michael Menzel, Radio Dreyeckland aus Freiburg in dem Henrik Paulitz vom „IPPNW“ die Argumente der Atomlobby für eine Laufzeitverlängerung widerlegt.
Im Beitrag von Michael Nicolai, Radio Corax aus Halle spricht mit Thomas Erbe von „Robin Wood“ über die jüngst bekannt gewordenen erhöhten Strahlungswerte im Forschungsendlager Asse II.
Unser letztes Gespräch von Amanda Hasenfusz, Radio Corax aus Halle mit Jens Meier vom „Friedenskreis Halle“ handelt von den in der Bundesrepublik Deutschland stationierten Atomwaffen und den bevorstehenden Protesten dagegen.
Wir beenden unser Umweltmagazin mit Veranstaltungshinweisen des Nabus, der Kampagne Atomwaffenfrei, der Klimaallianz und des Internetportals campact.
(Wiederholung am Donnerstag, 7. August von 9 bis 11 Uhr und Montag, 11. August von 13 bis 15 Uhr.)
Wir beginnen unseren ersten Themenschwerpunkt Lebensmittel mit einem Interview von Konrad, Radio Dreyeckland aus Freiburg mit der Projektkoordinatorin im Pestizid-Aktions-Netzwerk (PAN) Sasan Haffmans über die erneute Zulassung des Giftstoffs Clothianidin der Firma Bayer CropScience durch das Bundesamts nach den Bienensterben im Juni.
Anschließend übernehmen wir einen weiteren Beitrag von Konrad, Radio Dreyeckland aus Freiburg mit Matthias Wüthrich von Greenpeace Schweiz zu einer neuen Untersuchung bei der weitere chemische Elemente aus den Giftmülldeponien rund um Basel im Trinkwasser gefunden wurden.
Danach hören wir ein Gespräch von Radio Corax aus Halle mit dem Geschäftsführer der Organisation foodwatch über den aktuellen Lebensmittelreport der bescheinigt, dass viele Lebensmittel nicht halb so gut sind wie sie angepriesen werden.
Die Co-Autorin des Attac-Buches „Nestlé – Anatomie eines Weltkonzerns“ Beatrice Schmid erzählt Cheyenne Mackay, Radio RaBe aus Bern wie der Nahrungsmittelmulti Nestlé Attac während ihrer Buchvorbereitungen ausspioniert hat.
Um die Zerstörung des afrikanischen Tanoé-Regenwalds durch Palmöl-Plantagen des Lebensmittelgroßkonzerns Unilevers geht es in dem Gespräch von Mirko Radio Dreyeckland aus Freiburg mit dem Sprecher des Vereins Rettet den Regenwald.
Andrasch Neunert Radio Lora aus München beleuchtet mit dem Welthandelsspezialisten von Attac Johannes Lauterbach die unvereinbaren Interessen der auf Entwicklungshilfe angewiesenen Staaten des Südens
mit den Marktöffnungsforderungen des reichen Nordens.
Radio Dreyeckland aus Freiburg berichtet über die im Rahmen der Clean Clothes Capaign / Kampagne für „saubere“ Kleidung initiierte Kampagne Play Fair 2008 die den Druck auf die Sportartikelhersteller sowie das Internationale
Olympische Komitee erhöht um auf menschenunwürdige Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.
Nach unseren Umweltnews liest Ralf Wendt Radio Corax, Halle den Kommentar aus der aktuellen Jungle World von Juliane Schumacher zum Klimaschutzpaket der Bundesregierung.
Wir übernehmen zu Beginn des zweiten Themenschwerpunkts Atomenergie anschließend ein Interview von Michael Menzel, Radio Dreyeckland aus Freiburg in dem Henrik Paulitz vom IPPNW die Argumente der Atomlobby für eine
Laufzeitverlängerung widerlegt.
Im Beitrag Lalon Sander, Radio Lohro aus Rostock nimmt er den vom „Ökostromanbieter“ Lichblick eingeräumten Zukauf von Atom- und Kohlestrom zum Anlass diese Geschäftspraxis zu hinterfragen und nennt uns die Anbieter die wirklich ausschließlich Ökostrom liefern.
Unser letztes Gespräch der Redaktion Restrisiko am Bermudafunk, Freies Radio Rhein – Neckar aus Mannheim mit Francis Althoff von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg handelt von dem im November bevorstehenden Castortransport ins so genannte Zwischenlager für Atommüll im
wendländischen Gorleben.
Wir beenden unser Umweltmagazin mit Veranstaltungshinweisen des Nabus, des Aktionsbündnisses Castor-Widerstand Neckarwestheim und des Freien Radios Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle sowie mit einigen
Fernsehtipps.
(Wiederholung am Donnerstag, 10. Juli von 9 bis 11 Uhr und Montag, 14. Juli von 13 bis 15 Uhr.)
Wir beginnen unseren ersten Themenschwerpunkt Gentechnik mit einem Interview von Amanda Hasenfusz, Radio Corax aus Halle mit der Grünen-Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken über die Ergebnisse der von ihr in Auftrag gegebenen Studie der Autoren Antje Lorch und Christopf Then
„Kontrolle oder Kollaboration? Agro-Gentechnik und die Rolle der Behörden“.
Anschließend übernehmen wir einen Beitrag von Timo Stadler, Radio Querfunk aus Karlsruhe mit Lea von der Initiative „Gendreck weg!“ die uns über die Beweggründe ihres zivilen Ungehorsams gegen gentechnisch Veränderte
Organismen berichtet.
Danach hören wir ein aus dem englischen übersetztes Interview von Jens Falkowski, Radio Lohro aus Rostock mit dem kanadischen Bauern sowie alternativen Nobelpreisträger Percy Schmeiser der sich in einem jahrelangen Rechtsstreit gegen den weltweit größten Agrarkonzern Monsanto sein
Recht auf eine gentechnikfreie Landwirtschaft erstritten
hat und der nun um die ganze Welt reist um vor den Gefahren der gentechnisch veränderten Organismen zu warnen.
Um die Folgen des massiven Anbaus von Agrotreibstoffen geht es in dem Gespräch von Cheyenne Mackay, Radio RaBe aus Bern mit der Geschäftsleiterin der Organisation Swissaid Caroline Morel.
Aurel Jahn von Radio Darmstadt beleuchtet das schnelle Autofahren kritisch und berichtet über enorme Benzineinsparungen bei seinen Fahrversuchen mit konstant 90Km/h auf der Autobahn.
In der zweiten Stunde folgt nach unseren Umweltnews unser zweiter Themenschwerpunkt Energie mit einem Beitrag von Freya Reiß, Radio Lohro aus Rostock zur Atomkraft.
Wir übernehmen anschließend eine Reportage von Amish Leßmann, Radio Dreyeckland aus Freiburg zur im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz erstellten und bereits Anfang Dezember 2007 veröffentlichten Studie die belegt
dass im Umkreis der 17 Deutschen Atomkraftwerke Kleinkinder signifikant häufiger an Blutkrebs erkranken.
Im Interview von Christina Lenzen, Radio LORA aus München verdeutlicht der Greenpeace Klimaexperten Karsten Smid das mit dem Neubau der geplanten 24 Kohlekraftwerke die deutschen Klimaschutzziele des Kyoto-Protokolls nicht
erreichbar sind sondern zügig ein Umstieg auf nachhaltige Energiegewinnung erfolgen muss.
Wir beenden unser Umweltmagazin mit Veranstaltungshinweisen des Nabus und des Aktionsbündnisses Castor-Widerstand Neckarwestheim sowie
des Freien Radios Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle.
(Wiederholung am Donnerstag, 12. Juni von 9 bis 11 Uhr und Montag, 16. Juni von 13 bis 15 Uhr.)
Die beiden großen Themenschwerpunkte dieser Radiosendung sind Verkehr
und Artenschutz.
Zunächst berichteten wir über das Bienensterben und deren wahrscheinliche Ursache wie Forscher nun herausgefunden haben wollen. Angeblich wurden die Bienen durch das Pflanzenschutzmittel Clothianidin vergiftet. Unter diesem Thema senden wir neben einem Eigenbeitrag ein Interview von Radio Dreyeckland, Freiburg mit Imker Christoph Koch.
Daran anschließend folgt ein Beitrag über die UN-Biodiversitätskonferenz in Bonn von Nicole Ritter (Lora Radio München).
Danach wechseln wir über zum Themenschwerpunkt Verkehr und senden
einen Beitrag über das Fahrrad und dessen Vorteile zum Klimaschutz. Auch
stellen wir für alle Freunde des Radfahrens 10 Touren vor um das Land
zu erkunden.
Nun folgt ein Bericht über den Auto- und Güterverkehr auf der Straße. Eine Information über den autofreien Hochschultag in Tübingen rundet auch dieses Thema ab.
Anschließend berichten wir von der Aktion Greening the university - Perspektiven für eine nachhaltige Hochschule- in Tübingen.
Es folgt ein Interview von Radio Corax, Halle über die Streubombenkonferenz in Dublin.
Aus aktuellem Anlass berichten wir in den Umweltnews vom Störfall, der in einem slowenischen Kernkraftwerk stattfand, aber auch viele andere Umwelt-Meldungen senden wir.
Den Schlusspunkt unseres Umweltmagazin bildeten die Veranstaltungshinweise des Nabus.
(Wiederholung am Donnerstag, 15. Mai von 9 bis 11 Uhr und Montag, 19. Mai von 13 bis 15 Uhr.)
Wir beginnen unsere Sendung mit einem Rückblick auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die sich am 26. April zum 22. mal jährte und übernehmen ein Interview von Radio F.R.E.I. aus Erfurt mit dem Vorsitzenden des Vereins Tschernobyl 1986 – Kinder in Not der seit 1999 Kindern in der Ukraine und Weißrussland hilft sowie ein Interview von Radio Darmstadt mit Frau Dr. Siedentopf vom IPPNW die Fragen über den Gesundheitszustand der Kinder um Tschernobyl beantwortet.
Danach berichten wir in einem Eigenbeitrag von unserem Infostand mit Ausstellung und Radioaktivzeichen aus 700 Teelichtern zur Erinnerung an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und weisen anhand des jüngst bekannt gewordenen Störfalls im spanischen Atomkraftwerk Asco 1 sowie der wiederholten Brände in dem deutschen AKW Krümmel auf die Unbeherschbarkeit der Atomtechnologie hin.
Anschließend blicken wir auf das von uns aus nächstgelegene Atomkraftwerk Neckarwestheim und erfahren in einem Beitrag von Aurel Jahn von Radio Darmstadt im Gespräch mit Wolfram Scheffbuch vom Bund der
Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar dass um die Restlaufzeit in die neue Legislaturperiode des Bundestages zu verlängern dort nur etwa die Hälfte des möglichen Stroms produziert wird.
In unseren Eigenberichten informieren wir über die Pläne der Energiekonzerne 25 neue Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 23.800 Megawatt mit einem Jahresausstoß von 141 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid CO2 zu bauen sowie über den kürzlich von Greenpeace veröffentlichen
Report über die noch nicht zur Verfügung stehende aber von den Energiekonzernen massiv beworbene Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid CO2 von Kohlekraftwerken.
Wir beenden unseren ersten Themenscherpunkt Energie mit einem Beitrag von Andrasch Neunert von Radio Lora in München in dem der Greenpeace-Klimaexperten Karsten Smid die von Greenpeace errechneten Folgeschäden in Höhe von 70 Milliarden Euro bei einer in Betriebname des geplanten Kohlekraftwerkes Moorburg näher erläutert.
Nach unseren Umweltnews beginnen wir in der zweiten Stunde unseren nächsten Themenschwerpunkt Nährung mit einem Beitrag von Cheyenne Mackay von RaBe in Bern der sich mit der jüngsten Verteuerung von Grundnahrungsmitteln befasst und die den Hunger der Menschen die sowieso schon an Unterernährung leiden noch weiter verstärken.
Danach beleuchten wir in unseren Eigenbeiträgen warum die Agro-Gentechnik nicht den Welthunger bekämpft sondern durch ihre Patente auf Saatgut mit denen die Agrar-Multis diktieren wer was zu welchen Konditionen anbauen und
verkaufen darf Teil des Problems ist, berichten über die von der EU-Kommission veranlasste erneute Sicherheitsprüfung neuer gentechnisch veränderter Mais- und Kartoffelsorten und informieren über Bantam-Mais sowie
andere Mitmachaktionen.
Anschließend weisen wir in unserem Eigenbeitrag darauf hin dass sich aus 100 Kilogramm Weizen entweder 100 Brote backen lassen oder nicht mal 40 Liter Ethanol herstellt werden können. Ein Geländewagen zum Beispiel der Marke
Mercedes mit seinen 13 Liter Verbrauch verschlingt nach dieser Rechnung alle zwei Kilometer ein Brot wenn er nur mit Agrosprit betankt wird und trägt somit entscheidend zur aktuellen Preisexplosion bei Grundnahrungsmittel sowie
den aktuellen Hungerkrisen bei.
Mit dieser Problematik befasst sich auch unser letztes Interview von Stefan Zimmer von der Radiokampagne Berlin im Gespräch mit Evelyn Bahn von Inkota bevor wir mit unseren Veranstaltungshinweisen aus dem Bereich Umwelt
unsere Greenpeace Radiosendung beenden.
(Wiederholung am Donnerstag, 17. April von 9 bis 11 Uhr und Montag, 21. April von 13 bis 15 Uhr.)
Wir beginnen unsere Umweltsendung mit einem Rückblick auf die Cebit und übernehmen zu diesem Anlass ein Interview von Philipp Eckstein, Radio Dreyeckland in Freiburg mit der Greenpeace Chemieexpertin Ulrike Kallee, zur aktuellen Greenpeacestudie „Searching for Greener Electronics“ zu deutsch „Auf der Suche nach grüneren Elektrogeräten.
Zum „Internationalen Tag des Waldes“ am 21. März weist der Waldreferent Robin Wood Rudolf Fenner in einem Interview von Mirko, Radio Dreyeckland in Freiburg darauf hin dass es dem Wald in Deutschland immer schlechter geht.
Am 22. März findet der Weltwassertag statt. Anne Sokoliuk von der Greenpeace Gruppe München bei Radio LORA in München stellt daher einen globalen Gefährdungsatlas vor der detailliert Auskunft über den Verschmutzungsgrad der Meere gibt.
Seit Jahren ist das Basler Trinkwasser mit Chemie aus ungesicherten Industriemülldeponien belastet. Greenpeace-AktivistInnen bestiegen am 26. März einen Ciba Chemie Kamin um von den VerursacherInnen die Beseitigung
ihrer Altlasten zu fordern. Konrad von Radio Dreyeckland aus Freiburg sprach vor Ort mit Matthias Wüthrich Chemieexperte von Greenpeace Schweiz.
Danach senden wir wegen zahlreicher Feldbesetzungen einen Zusammenschnitt von Katharina Radio Unerhört Marburg RUM aus einem Gespräch mit Susanne Weissbecker von Bioland Mitte zu den Gefahren der Gentechnik in der Landwirtschaft.
In Eigenbeiträgen berichten wir über den geplanten Genmaisanbau in Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sowie einer Feldbesetzung in Gießen.
Ungefähr 25 AktivistInnen besetzten in der Nacht zum 4. April ein Versuchsfeld der FH Nürtingen in Oberbohingen und erhielten dadurch die Zusage dass dort in den nächsten fünf Jahren keine weiteren Freisetzungen von gentechnisch
verändertem Mais durchgeführt werden. Eindrücke von der Besetzung stammen von der Inforedaktion des Freien Radios Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle.
Der Träger des alternativen Nobelpreises Percy Schmeiser verlor durch Kontaminationen seines Saatguts durch Monsantos gentechnisch veränderte Organismen nicht nur eine Ernte sondern ein Lebenswerk. Demnächst tourt er auch in unsere nähe um gegen die Gefahren der Gentechnik in der
Landwirtschaft zu warnen. Radio Orange aus Wien hatte bereits die Möglichkeit hierüber mit Percy Schmeiser zu sprechen.
Eigenbeiträge berichten über eine Greenpeace Aktion gegen den geplanten Anbau von gentechnisch verändertem Mais im Landkreis Kitzingen bei dem ökologisches Saatgut der Maissorte Bantam verteilt wurde, stellen die Bantam Mais Mitmachaktion der Initiative Save Our Seeds vor und machen
auf die Kritische Internetseite des Informationsdienstes Gentechnik aufmerksam.
Nach unseren Umweltnews senden wir zum bevorstehenden Tschernobyl Jahrestag am 26. April Ausschnitte der preisgekrönten Anti-Atom-Klangcollage der Redaktion Restrisiko am Bermuda Funk aus Mannheim.
Mit zahlreichen Veranstaltungshinweisen aus dem Bereich Umwelt beenden wir unsere Sendung.
(Wiederholung am Donnerstag, 20. März von 9 bis 11 Uhr und Montag, 24. März von 13 bis 15 Uhr.)
Wir beginnen unsere Klimasendung mit einer eigenen kurzen Einführung zum Thema.
Der Grönländische Eisschild und der Amazonas-Regenwald gehören nach Ansicht führender Klimaforscher zu den neun Schlüsselstellen des Klimawandels, in denen schon kleine Veränderungen riesige Auswirkungen haben und sogar diese Systeme kippen könnten. Cheyenne Mackay von Radio RaBe in Bern sprach darüber mit dem WWF Klimaexperten Patrick Hofstetter.
Danach folgt ein Eigenbeitrag über den deutschen CO2 Hauptverursacher, die Energieerzeugung im Allgemeinen und Kohlekraft im Speziellen.
Die Bundesregierung hat sich verpflichtet die CO2-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu senken um damit die Folgen des Klimawandels abzumildern. Diesem Ziel widerspricht die Unterstützung von über 20 geplanten Kohlekraftwerksneubauten da diese stark CO2 emittieren. In Baden-Württemberg will die EnBW an zwei ihrer großen Kohlestandorte Karlsruhe und Mannheim die Kapazitäten trotzdem ausbauen. Timo Stadler von Radio Querfunk in Karlsruhe spricht mit dem Robin Wood Aktivisten Erik Mohr über die Hintergründe seiner Kohlekraftwerksbesetzung in Karlsruhe.
Warum die Atomstromerzeugung keine Lösung zur Rettung des
Klimas ist und unsere nächstgelegenen Atomreaktoren in Neckarwestheim nicht wie von dem Energiekonzern EnBW geplant bis mindestes 2017 betrieben werden dürfen behandelt unser nächster Eigenbeitrag.
Das Greenpeace-Radio Stuttgart bringt uns in ihrem Beitrag eine Alternative, die dezentrale Energieversorgung am Beispiel der Kraft-Wärme-Kopplung näher.
Genauso problemlos wie strahlender Atomstrom oder dreckiger Kohlestrom kann jede und jeder durch einen Wechsel zu einem unabhängigen Ökostromanbieter sauberen Strom beziehen. Corinna Hölzel von Greenpeace Energy stellt uns ihre besonders empfehlenswerte Ökostromgenossenschaft im Interview von Alexander v. Dercks von Radio LORA aus München vor.
Im Anschluss an unsere Umweltnews beschäftigen wir uns mit einem weiteren CO2 Hauptverursacher, dem Verkehr.
Nach einer aktuellen Verkehrsprognose des Bundesverkehrsministeriums steigt der Lkw-Verkehr bis 2025 um 40% und die Verkehrsleistung auf 84%.Damit die CO2-Emission durch den Lkw-Verkehr nicht von 49 auf 57
Millionen Tonnen steigt fordert Andreas Geißler von der Allianz pro Schiene im Telefoninterview von colo Radio aus Dresden mehr Investitionen in die Schieneninfrastruktur.
Anfang März haben die EU-Umweltminister über Neuregelungen zur Senkung des Spritverbrauchs und des CO2 Ausstoßes bei Neuwagen beraten. Der BUND hat kürzlich ein eigenes Konzept zur Senkung der CO2-Emissionen von Neuwagen vorgestellt. Im Telefoninterview von Philipp Eckstein Radio Dreyeckland aus Freiburg mit Dr. Werner Reh, Verkehrsexperte des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND erklärt er die Unterschiede.
Anschließend stellen wir den Verein Klimaschutz für alle vor, der auf seiner
Webseite jeder und jedem die Möglichkeit gibt seinen ganz persönlichen PKW-Treibgasausstoß zu berechnen sowie durch das Pflanzen lassen einer entsprechenden Anzahl von Bäumen diesen zu neutralisieren.
Unser letzter Eigenbeitrag zeigt auf wie wir alle im Alltag CO2 einsparen können und dadurch effektiv selbst das Klima schützen können.
Wir beenden unsere Klimasendung mit unseren Veranstaltungshinweisen.
(Wiederholung am Donnerstag, 21. Februar von 9 bis 11 Uhr und Montag, 25. Februar von 13 bis 15 Uhr.)
Atomenergie:
Wir beginnen unseren ersten Themenschwerpunkt unserer
heutigen Greenpeace Radio Live Sendung mit einem Interview
von der Redaktion Restrisiko am Bermuda Funk dem Freien
Radio Rhein-Neckar in Mannheim mit dem Strahlenphysiker
des Umweltbundesamts Alfred Körblein über seine Sicht der
Dinge zu den jüngsten Studien über die erhöhte Krebsrate
bei Kindern in Atomkraftwerksnähe.
Es folgt ein Interview von Radio Corax in Halle mit dem
Sprecher der Organisation Internationale Ärzte für die
Verhütung des Atomkrieges kurz IPPNW über deren
Untätigkeitsklage gegen die hessische Landesregierung
wegen des Atomreaktors Biblis B.
Danach hören wir erneut ein Interview von Radio Corax in
Halle mit der ATTAC Sprecherin Jutta Sundermann über deren
Kampagne "Den Stromkonzernen den Stecker ziehen"
Landwirtschaft und Gentechnik:
Wir beginnen unseren zweiten Themenschwerpunkt unserer
heutigen Greenpeace Radio Live Sendung mit einem Interview
von ColoRadio in Dresden mit dem Agrarbündnissprecher
Thomas Frieder über deren kritischen Agrarbericht.
Es folgt ein Interview von Radio Corax in Halle mit der
Greenpeace Gentechnik-Expertin Stephanie Töwe über das
kontrovers diskutierte Gentechnik Frei Label.
Internationale Treffen:
Wir beginnen unseren Weltsozailforumsrückblick mit einem
Jingle der Agéncia radiofónica Latinoamérica Europa kurz
Onda.
Es folgt ein Beitrag von Cheyenne Mackay Radio RaBe in
Bern über den erstmaligen globalen Aktionstag des
Weltsozailforums.
Danach übernehmen wir ein Interview von Radio Corax in
Halle mit dem Mitorganisator des Protests gegen die
Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik kurz
Nato-Sicherheitskonferenz.
Mix:
Wir hören einen Beitrag von Jens Falkowski über den
jüngsten Müllskandal in Italien und dessen Konsequenzen
für den innereuropäischen Mülltransfer.
Es folgt ein Interview von Heike Demmel Radio Z in
Nürnberg mit dem Umweltaktivist von Robin Wood Sebastian
Vollnhals über die Hintergründe seiner Baumbesetzung an
der Dresdner Waldschlöschenbrücke.
(Wiederholung am Donnerstag, 24. Januar von 9 bis 11 Uhr.)
Jahresrückblick 2007:
Bio, Grüne Gentechnik, Gammelfleisch, Gen-Milch, Gendreck
weg!:
Umfrage mit O-Tönen zur grünen Gentechnik sowie Fakten und
Hintergünde zum Thema Gentechnik in Lebensmitteln von
Sylvia Dams und Klaus Blödow vom Medienforum Münster.
Interviews von Radio Corax aus Halle mit der Agrarexpertin
vom BUND Reinhild Benning zum Thema Gammelfleisch, mit
der Greenpeace Pressesprecherin Svenia Koch zum Thema
Gentechnik in Müllermilch sowie mit einem Gründer der
Initiative "Gendreck Weg!" Jürgen Binder zu freiwilligen
Feldbefreiungen.
G8:
Radio LORA München im Gespräch mit Werner Rätz, G8
Koordinierungskreis von Attac über seine Sicht der Dinge
zu den G8-Protesten.
Rußpartikelfilter & Umweltzonen:
Umwelthilfesprecher Dr. Rosenkranz wirft im Interview mit
Judith Albrecht von Radio Corax, Halle dem
Bundesumweltministerium vor, Testerergebnisse von
Rußfiltern bewusst der Öffentlichkeit vorzuenthalten.
Der Verkehrspolitische Sprecher des Verkehrsclubs
Deutschlands kurz VCD, Gerd Lottsiepen unterstellt im
Gespräch mit Manuel Christa von der Redaktion Stoffwechsel
am Radio Z in Nürnberg, der Bundesregierung trotz
Umweltzonen und Schadstoffplaketten mangelde
Ernsthaftigkeit in der Klimapolitik.
Klima:
Konrad Gramelspacher von Radio Dreyeckland, Freiburg
Studio Lörrach spricht mit dem Vizepräsident vom
Trinationalen Atomschutzbund, kurz TRAS Rudolf
Rechsteinerüber die Verklappung radioaktiv kontaminierten
kühlwassers in den Rhein.
Andreas von der Redaktion Restrisiko am Bermuda Funk, dem
Freien Radio Rhein-Neckar in Mannheim unterhält sich mit
dem Greenpeace Atomexperten Thomas Breuer zu den
Störfällen in den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel.
Barbara von Radio Corax in Halle befragt dem Greenpeace
Klimaexperten Karsten Smid zu den Protesten gegen das
klimaschädliche Kohlekraftwerks Boxberg durch mehrfache
Besetzungen.
Jürg Stehli von Radio RaBe in Bern interviewt ein Mitglied
der Schweizer Klimadelegation in Bali Thomas Velacot vom
WWF zu seiner persönlichen Bilanz dieses Treffens.
(Wiederholungen am Donnerstag, 29. November von 9 bis 11 Uhr und am Samstag, 01. Dezember von 8 bis 10 Uhr.)
Themenschwerpunkte:
Im spanischen Valencia ging kürzlich das Treffen des Weltklimarates zu Ende. Der Weltklimarat hat bereits 1990, 1995 und 2001 Berichte über den Stand der Klimaforschung abgegeben. Der erste Bericht ging noch von einem natürlichen Treibhauseffekt aus, der durch die Emissionen des Menschen nur verstärkt werde. Dieses mal sind sich die 2500 Experten einig dass Klimawandel menschengemacht ist und schneller voran schreitet als bisher angenommen.
Der kürzlich veröffentlichte Abschlussbericht des Weltklimarats soll die Grundlage für die nächste Vertragsstaatenkonferenz, kurz Klimagipfel, Anfang
Dezember in Bali bilden.Doch knapp zwei Wochen vor der nächsten UN-Klimakonferenz auf Bali zeigt eine Greenpeacestudie auf, dass die
Bundesregierung ihre nationalen Ziele beim Klimaschutz deutlich verfehlen wird. Statt einer Reduzierung von Treibhausgasen um 270 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020, werden mit den geplanten Klimaschutz-Maßnahmen nur maximal 160 Millionen Tonnen eingespart. Damit bleibt Deutschland
hinter dem selbst gestreckten Ziel zurück, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent, gegenüber dem Jahr 1990, zu reduzieren.
In dem bereits im März veröffentlichten Energiekonzept „Klimaschutz – Plan B“ hat Greenpeace die notwendigsten Schritte für eine Energiewende aufgezeigt. So müssen die Pläne der Energiewirtschaft für den Bau neuer Kohlekraftwerke gestoppt werden. Stattdessen sollte ein verstärkter Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und der Erneuerbaren Energien erfolgen.
Das „Integrierte Klimaschutz- und Energieprogramm“ soll am 5. Dezember im
Kabinett beschlossen werden. Wenige Tage später ruft die Klimaschutz-Kooperation „Rettet unsere Erde“ von BILD, BUND, Greenpeace und WWF gemeinsam mit Google und ProSieben am Samstag, den 8.
Dezember 2007 zu einer deutschlandweiten Aktion auf: „Licht aus! Für unser Klima.“. Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Eine eindringliche Mahnung, die national und international zu mehr Klimaschutz aufruft.
In nächster Zeit werden auf Basis des Abschlussberichts des Weltklimarats bei der Vertragsstaatenkonferenz, kurz Klimagipfel in Bali und im deutschen Kabinett hoffentlich endlich entscheidende Maßnahmen zur Rettung des Klimas
beschlossen.
In unserer heutigen Greenpeace Radio Sendung wollen wir deshalb einmal genauer auf den politischen Maßnahmenkatalog blicken aber auch aufzeigen wie wir alle gemeinsam den Klimakollaps noch abwenden können.
Zum nochmals in Ruhe Nachlesen empfehlen wir Euch auch die letzten Ausgaben des Greenpeace Magazins aus dem wir einen Großteil der Texte unserer heutigen Sendung entnommen haben.
(Wiederholungen am Donnerstag, 01. November von 9 bis 11 Uhr und am Samstag, 03. November von 8 bis 10 Uhr.)
Themenschwerpunkte:
Unser erster Beitrag ist ein Interview, das auf der
Regionalsolarkonferenz in Mannheim (11.10.-13.10.07, www.regiosolar.de)
aufgezeichnet wurde vom Radio bermuda.funk unter der Restrisiko
Redaktion. Das Interview geht über den Themenschwerpunkt Erneuerbare
Energien.
Unser zweiter Beitrag ist ein Interview, das ebenfalls Andreas von der
Redaktion Restrisiko des bermuda.funks führte. Erhard Renz von Metropol
Solar wird darin unter anderem über Stromnetze befragt.
Im dritten Beitrag, einem Interview mit Hans Josef Fell, MdB, geführt
von Andreas des bermuda.funk, wird ein Blick auf Heizungen und
Biogaseinspeisungen geworfen.
Unser vierter Beitrag hat das Thema Stromnetze zum Gegenstand. Er ist
ein Interview mit Karsten Kreisler vom Business Institute for Solar
Energy über die netzbedingten Anforderungen der Stromversorgung, die
sich durch die schwankende Verfügbarkeit der erneuerbaren Energien
ergeben und wie diese erfüllt werden können. Auch dieses Interview wurde
von Andreas vom bermuda.funk geführt und entstand auf der
Regionalsolarkonferenz in Mannheim.
Mit unserer fünften Beitrag wollen wir die Gemeinde Güssing in
Österreich vorstellen. Sie versorgt sich komplett mit erneuerbaren
Energien. Das Interview dazu wurde mit Werner Rauscher ebenfalls von
Andreas der Restrisiko Redaktion des bermuda.funks geführt.
Nach diesen Berichten und Interviews von der Regiosolarkonferenz in
Mannheim lenken wir unseren Blick nach Brasilien und den dortigen Anbau
von Genmais. Ben von RadioCorax hat ein Interview mit Dr. Antonio
Inacio Andrioli darüber geführt, der einen Vortrag zum Thema Gensoja in
Brasilien hielt.
Als nächsten, siebten, Beitrag senden wir einen Beitrag von
Greenpeace-München des Radio LORA München über das Thema
Urwaldzerstörung durch Biosprit.
Auch unser achter Beitrag hat das Thema Bioenergie zum Thema. Er ist
ein Bericht über die Gefährdung der Artenvielfalt durch den Anbau von
Energiepflanzen.
Mit dem neunten Beitrag beenden wir unsere Sendung. In einem Interview
wurde das Thema Recyclingpapier an Münchner Schulen erörtert und
vorgestellt. Dieses Interview hatte Jens Kock (Greenpeace München) vom
Radio LORA München mit Frau Simone Hörner geführt.
Nach diesem Bericht lenken wir den Blick auf Tübingen und stellen die aktuelle Lage der
Verwendung von Recyclingpapier an der Universität Tübingen vor. Leider
steckt der Einsatz von Recyclingpapier in Tübingen noch in den
Kinderschuhen und erst jüngst wurde von der Beschaffungsabteilung eine
Ausschreibung für Papiere gemacht, in der jedoch vier mal so viel
Frischfaserpapier wie Recyclingpapier ausgeschrieben wurde. (40 Mio
Blatt gegenüber 10 Mio Blatt). Angesichts dieses großen Misstandes lesen
wir einen Protestbrief der Greenpeace-Gruppe Tübingen an die
Universitätsleitung Tübingen vor.
(Wiederholungen am Donnerstag, 04. Oktober von 9 bis 11 Uhr und am Samstag, 07. Oktober von 8 bis 10 Uhr.)
Themenschwerpunkte:
Die aktuelle Greenpeace-Radio-Sendung befasst sich mit dem Weltklima.
Daher beginnen wir unsere Sendung mit einem Interview von Radio Blau in Leipzig mit einem Umweltwissenschaftler zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Folgen des Klimawandels.
Danach übernehmen wir Beiträge der Redaktion Restrisiko am Bermudafunk, dem Freien Radio Rhein-Neckar in Mannheim. Im Gespräch berichtet die Robin Wood Aktivistin Hanna über die Blockade des Ersatztransformators am Atomkraftwerk Krümmel. Die Anti-Atom-Aktivistin Steffi erzählt von der
Blockade des Castorleerbehälters in Norddeutschland. Um den Protest gegen das so genannte Zwischenlager in Gorleben geht es in dem Interview von Frank, Radio F.R.E.I. in Erfurt mit der BI-Vorsitzenden Kerstin Rudek.
Der diesjährige Klimaschutzpreis wurde Ulla Gahn für ihre Stromwechselpartys verliehen. Hierüber unterhält sich Mirko von Radio Dreyeckland in Freiburg und der Wüsten Welle, Freies Radio Tübinen/Reutlingen mit dem Umwelthilfesprecher Dr. Gerd Rosenkranz.
Nach unseren Umweltnews beleuchtet die Tagesredaktion von Radio Corax
in Halle mit Mark Westhusen von der Agentur German-foreign-policy.com die deutschen Interessen am Nordpol kritisch.
Zum Ende unserer Sendung werfen wir zusammen mit der Greenpeace Gruppe München am Radio Lora in München einen Blick in die ökologische Hausbauzukunft und Gartengestalt-ung bevor wir mit unseren Veranstaltungshinweisen aus dem Umweltbereich enden.
(Wiederholungen am Donnerstag, 06. September von 9 bis 11 Uhr und am Samstag, 08. August von 8 bis 10 Uhr.)
Themenschwerpunkte:
Zu Beginn der Sendung übernehmen wir einen Beitrag vom Medienforum Münster am Stadtradio Münster zum Thema Gesunde Ernährung, Biolebensmittel und die Gefahr von Gentechnik in der Landwirtschaft.
Aus Anlass des aktuellen Gentechnik-Gesetzes folgt ein Interview von Paul, tagesaktuelle Redaktion am Radio-Corax in Halle, mit Thilo Bode, Vorsitzender der Verbraucherorganisation Foodwatch.
Im Anschluss kommt ein Beitrag der Redaktion amnesty am Radio-Corax in Halle zum Thema Wasser.
Zur Weltwasserwoche in Stockholm haben wir den Beitrag von Cheyenne Mackay vom Radio RaBe in Bern gesendet.
Über die bevorstehende Verklappung von radioaktivem Tritium in den Rhein informiert das Interview von Konrad Gramelspacher von Radio Dreyeckland in Freiburg, Studio Lörrach, mit Rudolf Rechsteiner, Vize-Präsident von TRAS,
dem trinationalen Atomschutzverband.
Danach senden wir mehrere Beiträge von der Greenpeace-Gruppe München am Radio Lora in München zum Thema Flugreisen, CO-2 Emission und atmosfair.
Wir beenden die Sendung mit einem Interview von der tagesaktuellen Redaktion am Radio-Corax in Halle mit Marc Specowios, Verkehrsexperte bei Greenpeace, zum Thema Tempolimit auf deutschen Autobahnen.
(Wiederholungen am Donnerstag, 09. August von 9 bis 11 Uhr und am Samstag, 11. August von 8 bis 10 Uhr.)
Themenschwerpunkte:
Unser Themenschwerpunkt Atomenergie befasst sich zuerst mit den Störfällen in den AKW Brunsbüttel und Krümmel.
Wir übernehmen hierzu folgende Interviews von Radio Corax in Halle mit diversen Experteneinschätzungen:
- Sprecher von Nabu Hamburg Stephan Zirpel,
- Leiter für Politik und Öffentlichkeitsarbeit der deutschen Umwelthilfer Dr. Gerd Rosenkranz
und Vereinigung der Ärzte zur Verhinderung des Atomkrieges (IPPNW) -Sprecher Henrik Paulitz
Über die AKW Abschaltung durch ein Erdbeben in Japan sprach Radio Corax in Halle mit dem Greenpeace-Energieexperten Heinz Smital.
Die Redaktion Restrisiko am Bermudafunk, dem Freien Radio Rhein-Neckar in Mannheim befragte die Anti-Atomaktivistin Cecile Lecomte zu Ihrer Strommastbestzung bei Flamenville in der Normandie gegen den EPR.
Unseren Themenschwerpunkt Atom beenden wir mit einem Interview der Radiokampagne Berlin mit dem Berliner Anti-Atom Aktivisten Klaus Krümmel zu seinem Straßentheater gegen AKW´s.
Die zweite Stunde beginnt mit einem Gespräch von Radio Dreyeckland in Freiburg mit Jürgen Wagner von der tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) über deren drohenden Gemeinnützigkeitsentzug.
Nach unseren Umweltnews spricht Radio Corax Halle mit der WWF Waldexpertin Nina Griesshammer über die aktuellen Waldbrände und die Ergebnisse der WWF-Studie zu diesem Thema.
Danach übernehmen wir ein Interview von Radio Corax in Halle mit dem Pressesprecher der Initiative Rettet den Regenwald Werner Paczian über den Vorwurf der Mitverantwortung von Bundeskanzlerin Angela Merkel für die
aktuellen Waldbrände auf der indonesischen Insel Sumatra.
Ebenfalls von Radio Corax in Halle stammt der Beitrag mit dem Greenpeace Verkehrsexperten Marc Specowius über den Hintergrund der Greenpeace Aktionen gegen deutsche Automobilhersteller.
Wir beenden unsere Sendung nach einer Reportage der Radiokampagne Berlin über die Feldbefreiung der Kampagne Gendreck weg bei Altreetz im Oderbruch mit unseren Veranstaltungshinweisen aus dem Umweltbereich.
(Wiederholungen am Mittwoch 11. Juli von 9 bis 11 Uhr und am Samstag 14. Juli von 8 bis 10 Uhr.)
Themenschwerpunkte:
Wir beginnen den ersten Themenschwerpunkt G8 in unserer heutigen Greenpeace Radio Sendung mit einem kritischen Eigenbericht zum Anfang Juni ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangenen Gipfel in Heiligendamm.
Anschließend folgt ein Interview des Radioforums am Freien Radio
Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle mit einer Rechtsanwältin des Legal Teams zur Enttarnung eines Agent Provokateur Zivilpolizisten während einer G8 Osttor Blockade an der Galoprennbahn.
Im nächsten Beitrag befragt Stefan Zimmer von der Radiokampagne Berlin den Bundestagsabgeordneten der Grünen Hans Christian Ströbele an der Blockade des West Gates zu seinen bisherigen G8-Eindrücken. Die in der Medienberichterstattung um den G8 Gipfel anfänglich dominierende Gewaltfrage nehmen wir zum Anlass das Interview von Alex von Radio Corax in Halle mit Jochen Stay von x-tausendmal quer zu übernehmen.
Danach folgt ein Interview von Georg von Radio Corax in Halle mit einen Sprecher der Gruppe Gipfelsoli zu der am gestrigen Mittwoch 4. Juli von den Grünen im Bundestag beantragten aktuellen Stunde zum Bundeswehreinsatz beim G8 Gipfel. Im Anschluss zieht der Abgeordnete Tobias Pflüger
in einem Mitschnitt von Johannes Plotzki vom Freien Radio Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle vor dem Europäischen Parlament eine kritische G8 Bilanz.
Beendet wird unser erster Themenschwerpunkt G8 mit einem Interview von Heike Demmel von Stoffwechsel bei Radio Z in Nürnberg mit Jörg Fedders von Greenpeace zu den unzureichenden Klimaschutzbeschlüssen des G8 Gipfels in Heiligendamm.
Unser zweiter Themenschwerpunkt Energie beginnt mit einem Interview von VielFalter am Radio Dreyeckland in Freiburg und am Freien Radio Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle mit Sven Hessmann von der Vereinigung der Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs IPPNW zur Kampagne Atomausstieg selbermachen.
Anschließend folgt ein kritischer Eigenbeitrag zu den Bränden an den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel und der Informationspolitik des
Energiekonzerns Vattenfall hierzu. Im nächsten Beitrag von VielFalter am Radio Dreyeckland in Freiburg und am Freien Radio Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle erzählt Ursula Sladek von den Anfängen des durch sie gegründeten
umweltfreundlichen Stromanbieters ElektrizitätsWerke Schönau EWS. Beendet wird unser zweiter Themenschwerpunkt Energie mit einem Eigenbeitrag über das Energiesparen.
In unserem letzten Eigenbeitrag beleuchten wir das am Freitag 7. Juli beginnende Live Earth Spektakel zur Rettung des Weltklimas kritisch.
Der letzte Bericht unserer heutigen Greenpeace Radio Sendung stammt von Christian Hartmann von Stoffwechsel bei Radio Z in Nürnberg und Handelt von der Verurteilung einer Euromayday Aktivistin.
Diese Greenpeace Radio Sendung endet wie gewohnt mit den Veranstaltungen aus dem Umweltbereich.
(Wiederholungen am Mittwoch 16. Mai von 9 bis 11 Uhr und am Samstag 19. Mai von 8 bis 10 Uhr.)
Themenschwerpunkte:
In unserer ersten Stunde: Grüne Gentechnik und Tierversuche.
In der zweiten Stunde: Freie Radios und der bevorstehende G8 Gipfel in Heiligendamm.
Wir beginnen unsere Sendung mit einem Interview von Konrad von Radio Dreyeckland in Freiburg mit dem Anti Gen Aktivisten Falk über die Genfeldbesetzung in Groß Lüsewitz bei Rostock. Die Sendung VielFalter vom Freien Radio Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle sprach mit Jutta
Sundermann von der Initiative „Gendreck weg“ über die jüngsten Prozesse und das bevorstehende „Gendreck weg“ Camp im Juli. Ebenfalls von VielFalter vom Freien Radio Tübingen/Reutlingen der Wüsten Welle übernehmen wir das
Interview mit Benny Haerlin von der Initiative „Bantam Mais“ über diese Aktionsform.
Im Anschluss folgt einen Beitrag von Marlen Neumann von Colo Radio in Dresden über Tierversuche. Danach senden wir ein Interview von Andrasch Neunert von Radio Lora in München mit der Referentin der Organisation „Menschen für Tierrechte“, Frau Dr. Corina Gericke über die drittgrößte
Online Befragung der EU- BürgerInnen zum Thema Tierversuche und dessen Konsequenzen.
Mit der Geschichte der Freien Radios befasst sich der Beitrag der Sendung Weltrevolution um 18 Uhr dreissig bei Radio Flora in Hannover. Harald Grube von Radio Flora in Hannover informiert uns in seinem Beitrag über den
drohenden Lizensverlust des seines Freien Radios. Der abschließend gesendete Jingle zur Promotion des nichtkommerziellen Lokalfunkes stammt von der Bermudafunk Marketingabteilung am Freien Radio Rhein-Neckar in
Mannheim.
Stefan Zimmer von der Radiokampagne Berlin beleuchtet in seinem Beitrag die jüngsten Durchsuchungen linker Strukturen und den dabei bemühten §129a. Anschließend folgt das Anti G8 Jingle vom Radioforum. Carlos von Radio
Matraca und Viviana von Radio Lohro in Rostock informieren in ihrem Jingle über das Movin G8 Radio Forum. Ebenfalls Viviana Urina von Radio Lohro in Rostock sprach mit der Referentin für Internationale Umweltpolitik von BUND und Pressesprecherin des Alternativgipfels Antje von Brook über die Idee und das Programm des Gegengipfels vom 5. bis 7. Juni in Rostock. Die unabhängigen Redaktionsgruppen bei Radio Zusa sprechen mit Franz Farin der bei der shake G8 bikeride von Budapest nach Heiligendamm mitfährt über Sinn
und Zweck dieser politischen Fahrradkarawane.
Unser letzter Beitrag von Radio Querfunk in Karlsruhe informiert in unseren Umweltveranstaltungshinweisen über das vom 16. bis 20 Mai stattfindende Radiocamp in Markelfingen am Bodensee.
(Wiederholungen am Mittwoch 18. April von 9 bis 11 Uhr und am Samstag 21. April 2007 von 8 bis 10 Uhr)
Aus Anlass des 21. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April senden wir die Tschernobylklangcollage der Redaktion Restrisiko des
Bermudafunk Freies Radio Rhein Neckar in Mannheim. Neben den Ereignissen in Tschernobyl, wird die Verwirrung in der BRD ebenso dargestellt, wie die Vertuschungskampagne von Regierung und Atomlobby.
Weitere Schwerpunkte sind die Gegenöffentlichkeit durch die Anti-Atom-Bewegung, Störfälle in der BRD und die Verabschiedung des "Atomnonsens" der damaligen rot-grünen Bundesregierung.
In unseren zweiten Stunde übernehmen wir die aktuelle Anti-Atom-Sendung der Redaktion Restrisiko des Bermudafunk Freies Radio Rhein Neckar in Mannheim mit folgenden Themen: Atomforschung in der BRD, Atommülllager in Morsleben, Neue AKW´s in der Schweiz?, Energiepolitik in der EU, Illegale Preisabsprachen an der Strombörse Leipzig.
Aus Zeitmangel entfielen unsere Umweltnews und Veranstaltungshinweise aus dem Umweltbereich. Diese kann ich bei Interesse jedoch an anfragende Hörer per E-Mail, Fax oder Post senden.
(Wiederholungen am Mittwoch 21. März von 9 bis 11 Uhr und am Samstag 24. März 2007 von 8 bis 10 Uhr)
Wir beginnen unseren ersten Themenschwerpunkt Klima mit einem Feature von Reinhard Fritsch Greenpeace Radio-Freies Radio TÜ/RT(Wüste Welle) zu Energiesparlampen.
Danach folgt ein Interview von Jens Kock & Jessika Hermann von Radio Lora, München mit Gabriela von Goerne- GP Hamburg zur schleichenden Gefahr der Ozeanerwärmung.
Manuel Christa von Radio Z, Nürnberg sprach mit dem verkehrspoltischen Sprecher des VCD Gerd Lottsiepen zu Feinstaub & Umweltzonen.
Die Klimagefahr durch den Flugverkehr kommentiert Jens Kock von Radio Lora, München. Ebenfalls Jens Kock von Radio Lora, München interviewt den Atmosfair Geschäftsführer Dr. Dietrich Brockhagen.
Andrasch Neunert von Radio Lora, München unterhält sich mit dem Energieexperten von Robin Wood, Dr. Rainer Zimmermann über den Allokationsplan.
Beenden werden wir das Thema Klima mit einem Interview von Radio Corax, Halle mit Gabriela von Goerne- GP Hamburg zum Thema CO2-Ausstoß und alternative Energien.
Die zweite Stunde mit dem zweiten Themenschwerpunkt Lebensmittel beginnen wir mit einem Beitrag von Cheyenne Mackay von Radio RaBe, Bern über die Gefährdung der Tropenwälder und Savannen durch den Sojaanbau.
Im Anschluss übernehmen wir ein Interview von Roger Spindlervon Radio RaBe, Bern mit dem stellvertretenden Geschäftsführer von Food Watch Matthias Wolfsschmitt über den weltweiten Handel von tierischen Abfälle mit BSE Risiko.
Katharina Locher Radio RaBe, Bern zeigt uns danach die schweizer Pionierrolle bei der Hühnerhaltung auf.
Timothy Schlegel von Radio Dreyeckland, Freiburg interviewt den Präsidentin vom Forum besorgter Trinkwasserkonsumenten Ellen Rumo, zum belasteten Basler Trinkwasser.
Um den Erdbeeranbau in Spanien geht es in dem Interview von Radio FREI, Erfurt mit Guido Schmidt vom spanischen WWF.
Wir beenden das Thema Lebensmittel mit einem Interview vom Freien Radio TÜ/RT (Wüste Welle) mit Benny Haerlin von der Initiative Save our Seeds zur Mitmachaktion Bantam-Mais
Falls uns neben den Umweltnews und Veranstaltunshinweisen noch Zeit bleibt berichten wir aus Anlass des drohenden Lizensverlusts von Radio Flora, Hannover in einem Feature von Radio Flora, Hannover, über die Geschichte Freier Radios und Piratensender und übernehmen zum Schluss einen
Bericht von Harald Grube von Radio Flora, Hannover über den drohenden Lizensverlust von Radio Flora, Hannover.
(Wiederholungen am Mittwoch 21 Februar von 9 bis 11 Uhr und am
Samstag 24. Februar 2007 von 8 bis 10 Uhr)
Wir beginnen unsere Sendung mit einem Beitrag von Jürg Stehli Radio RaBe Bern in dem er mit einem Mitorganisator eine Bilanz zu den Protesten gegen das World Economic Forum in Davos zieht.
Danach folgt ein Interview von Cheyenne Mackay Radio RaBe Bern mit der Geschäftsführerin des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks Ruth Dällenbach über Ihre Eindrücke vom Welt Sozial Forum in Nairobi.
Nach einem Eigenbericht zum Thema Atomenergie senden wir ein Interview von Frank Radio F.R.E.I. Erfurt mit der Energieexpertin der österreichischen Umweltschutzorganisation Global 2000 über den Energiebericht der EU-Kommission.
Im Anschluss übernehmen wir ein Interview von Andrasch Neunert und Monika Stauber beide Radio Lora München mit Dr. Alex Rosen von den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) der über seine Teilnahme
an einer Blockadeaktion am britischen Atomwaffenstützpunkt Forslane berichtet.
Die so genannte Nato Sicherheitskonferenz im Bayrischen Hof in München ist Thema unseres Eigenbeitrages und eines Kommentars von Jens Martin Radio Unerhört Marburg.
In unserer zweiten Stunde folgt nach unseren Umweltnews ein Themenschwerpunkt Lebensmittel den wir mit einem Interview von Judith Albrecht mit dem Gendreck weg Aktivisten und Agraringenieur Michael Grolm zu seinen Beweggründen und dem aktuellen Stand des laufenden Gerichtsverfahrens beginnen.
Danach senden wir ein Interview der Sendung VielFalter Freies Radio Tübingen/Reutlingen (Wüste Welle) mit Andreas Bauer vom Umweltinstitut München zu einem geplanten Freisetzungsversuch mit genmanipulierten Pharmaerbsen in Sachsen Anhalt.
Im Anschluss übernehmen wir ein Interview von Friederike John Radio Corax Halle mit Svenia Koch Pressesprecherin von Greenpeace Deutschland über den jüngsten Sieg im Rechtsstreit mit dem Molkereikonzern Müller.
In einem Eigenbericht stellen wir die von vielen kirchlichen-, Umweltschutz- und Agrarorganisationen getragene Internet Aktion „mein nein“ gegen Gentechnik
vor.
Erneute von Greenpeace in Auftrag gegebene Untersuchungen von Obst und Gemüse wiesen wiederholt extreme Belastungen mit akut giftigen Pestiziden nach. In unserem Eigenbericht werden wir hierauf näher eingehen.
Wir beenden unseren Themenschwerpunkt Lebensmittel mit dem Hinweis auf die ökologische-, gentechnikfreie-, ungiftige- und artgerechte Alternative Bioprodukte.
Am Ende unsere Sendung hört Ihr wie gewohnt unsere Veranstaltungshinweise aus dem Umweltbereich.
Wir übernehmen in weiten Teilen eine Sendung der Umweltredaktion Firma Friedemann Grün am Freien Radio Ulm, Free FM die sich mit unterschiedlichen Protestformen befasst.
Danach folgt ein Interview von Christoph Gommel, Freies Radio Tübingen/Reutlingen Wüste Welle, mit Marc Amman, Herausgeber und Hauptautor des Buches go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotestes.
Unsere erste Sendung im neuen Jahr beenden wir mit einem Interview von David Siebert Freies Radio Freiburg Radio Dreyeckland, mit Karin Vogt von Attac Basel zu Aktivitäten gegen das bevorstehende World Economic Forum.
In unserer nächsten Sendung wird es voraussichtlich um die erneuten Greenpeace Untersuchungen bei Obst und Gemüse gehen. Wir werden wahrscheinlich eine Interview von Friederike John, Freies Radio Halle Radio Corax, mit Svenja Koch Pressesprecherin von Greenpeace Deutschland zum kürzlichen Sieg im Rechtsstreit gegen die Firma Müller. Vermutlich werden wir auch auf die Verurteilung acht aktiver Feldbefreier eingehen und übernehmen dazu einen Beitrag der Tagesredaktion des Freien Radios Halle, Radio Corax zu der Aktion Gendreck weg.